Beiträge von Oliver_Stein

    Danke für euer Feedback, sogar noch zu Soulshine aus dem Mai! :)


    Nicht so gut finde ich, dass die Gitarren so arg weit vor dem Beat (bzw. Du soweit dahinter) spielen, dass es sich schon fast so anhört, als seiet ihr nicht zusammen. In den den 8 Takten zwischen Intro und Einsatz Gesang finde ich das schon arg extrem.

    Danke für diesen Einblick von außen - da bin ich wohl schon betriebsblind. Fakt ist, dass ich vorne nach dem Anfang unsere Gitarristen immer einfangen muss, damit die nicht so viel schneller werden. Das erklärt zumindest Dein Gefühl beim Anhören. Werde ich mal mitnehmen zu den Jungs für späteres Feintuning - für diese Aktion ist es allerdings gelaufen. Der Take war der einzige, der verwendbar war... :D

    Extrem tiefer Bassdrumpitch


    Danke! Meintest Du damit die Stimmung oder den Bassanteil in der Mischung? Beim Mix musste ich mit der BD ziemlich viel schrauben, weil sie nicht gegen das Brett der anderen ankam. Im Nachgang betrachtet hätte ich das In-Mic lieber innen vor das Batter stellen sollen statt ins Resoloch. Ist halt doch was anderes, wenn man die BD für eine komplette Bandaufnahme abnimmt im Vergleich zu Solodrums. Aber diese Aktion war so spontan, das für einen ausgiebigen Soundcheck keine Zeit blieb...

    Hier gibt es mal wieder was neues von einer meiner Bands: ein Video unserer Version von Superstition inspiriert durch Ciro Manna. Eigentlich wollten wir Video-Demos bei einem Auftritt am 24.10. aufnehmen, aber der Gig fiel wie auch schon der im Frühjahr aufgrund des Infektionsgeschehens ins Wasser. Also haben wir uns im Übungskeller eingesperrt und dort insgesamt fünf Stücke in der aktuellen Bandbesetzung aufgenommen. Der „Neuling“ in der Band bin ich, aber schon seit einem Jahr... :D
    Feedback ist wie immer willkommen!


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    Ich finde den Tomsound prima! Ich habe bei mir jetzt auch wieder Diplomats als Reso drauf (hatte ich früher schon über Jahre, habe dann irgenwann auf Amba gewechselt und vergessen, wie gut es mit den Diplos war). Für Mikrofone (Studio oder live) ist das eine prima Kombi.

    Bevor ich auf Deine Frage eingehe eine Herzensangelegenheit vorweg: Es heißt “das Tom”. Die Trommel, aber das Tom. https://www.duden.de/rechtschreibung/Tomtom


    Zurück zum Thema: Ich selber kann drei Varianten der Tomaufhängung klanglich einschätzen: die in die Trommel ragenden Tomarme von Pearl, RIMS und deren Kopien sowie Pearls Optimount System, bei mir in der Alu-Variante vom Reference/Masterworks.


    Rohr in Trommel: verringert das Sustain der Trommel, aber unvorhersehbar viel. Soll heißen, bei einer Trommel klingt nichts mehr, der der nächsten hört man fast keine Einschränkung. Man kann das System in Grenzen tunen, indem man die Einstecktiefe variiert. Ich habe es nie bereut, diese Tomhalter bei meinen älteren n Pearl Sets abgebaut zu haben...


    Rims(-Kopien): einzelne Trommeln haben an meinem BLX drastisch davon profitiert, so z.B. das 12er Tom. Die Halterungen funktionieren gut, der Klang ist prima, aber das Tom wird etwas wackeliger dadurch. Ich mag das, aber es gibt Leute, die das nervt. Man kann die Rims auch unten an der Resoseite montieren, dann schwingt die Trommel noch etwas mehr und oben kann der Abstand zur nächsten Trommel gering gehalten werden. So ist auch Clip-on Mikroklemmen nichts im Weg. Meine LP Claws beißen allerdings auch sehr gut an der Rims Halterung selber und sind dann auch gleich mechanisch von der Trommel entkoppelt.


    Pearl Optimounts: auch diese helfen dem Sound, wenn sie richtig eingestellt sind. Wenn sie wie von manchen so eingestellt werden, dass sie die vier Spannböckchen einklemmen, dann ist die Trommel noch toter als tot. Entweder man lässt die Trommel auf den unteren Gummis reiten, dann sollte sich das obere Gummi zwischen Gewindehülse und Spannreifen auf der “freien Fläche” befinden oder man lässt die Gummis oben am Spannreifen aufliegen und stellt die Länge so ein, dass die unteren Gummis frei mittig liegen. Die Optimounts halten die Trommel relativ stabil in Position, es wackelt im Vergleich zu Rims nicht oder viel weniger. Was ich persönlich gerne nutze sind die vertikal verlaufenden Grundstangen des Systems, an den sich hervorragend LP Claws als Mikrohalterung anbringen lassen. Die sind dann gleich ebenfalls entkoppelt von der Trommel und die Höhe ist fast beliebig einstellbar.


    Bei Floortoms kann ich den Unterschied zwischen harten Vollgummi-Füßen und solchen mit einem Luftpolster bzw. flexiblem Loch darin beschreiben: bei mir haben die Polsterfüße den Ausklang der Trommel “reiner” gemacht, nicht unbedingt länger. Mir gefällt die Schwingvariante besser.


    Mir ist eine Trommel mit freiem Ausklang lieber als eine durch die Aufhängung gedämpfte, denn Sustain kann man durch Stimmen immer in den Griff bekommen - nur andersherum geht es nicht gut.

    Hatte ich schon überlegt, aber wenn dann den ADA8200 ... den alten ADA8000 hatte ich schon mal. Davon abgesehen, dass das immer noch 120€ Unterschied sind (von Neukauf ausgegangen),

    Na, ich dachte bloß... ich habe mein ADA 8000 für 60,- gekauft, das wären ja nur 17,- mehr als die Mergebox. Und die Klangeinbußen werden mit Sicherheit kleiner sein als die durch die Mergebox und beträfen ja auch nur einen Kanal statt zwei.

    Vielleicht hilft dir das hier auf der Bühne auch weiter: https://www.thomann.de/de/palmer_pan_05.htm
    Zum Summieren der beiden Bassdrum-Kanäle vor dem Mischpult ... spart ggf. Diskussionen mit dem Mischer.
    Ich besorg mir das Teil jetzt für meine Floortoms, weil ich z.Z. nur 8 Kanäle am Interface zur Verfügung habe.

    Etwas OT, aber: wäre es da nicht fast sinnvoller, für ein paar Euro mehr ein gebrauchtes ADA 8000 zu schießen und das Interface mit 8 weiteren Eingängen zu erweitern? Du hattest doch ein Saffire 1808, oder?

    Beim Stimmverhältnis von Schlagfell und Reso geht es auch um die Grundtöne. Wieso sollte es dabei nicht um die Grundtöne gehen? Beim Stimmverhältnis der beiden Felle gehts ja nicht um die Stimmung der einzelnen Felle, wofür man am Rand abklopft.


    Weil die Grundtöne von Schlagfell und Reso bei einer Trommel immer identisch sind, wenn beide Felle montiert und nicht gedämpft sind. Das sind sie auch dann, wenn die Felle unterschiedlich stark gespannt sind. Daher ist die Fundamental Frequency eines Fells bei einer zweiseitig befellten Trommel nur eine theoretische Größe, die in der Praxis nicht erklingt und auch nicht gemessen werden kann (Ausnahme: beide Felle sind exakt gleich gestimmt). Weil das so ist, stimmt man ja eben bei Tunebot und Co. nach der Lugfrequency, die eine der Oberschwingungen der theoretischen Grundfrequenz ist und im Gegensatz zu dieser für jedes Fell getrennt auch messbar ist.

    10" - D#3 (155,6 Hz)
    12" - A#2 (116,5 Hz)
    16" - D#2 (77,8Hz)



    Das 10er und 16er haben so also den Abstand einer Oktave, das 10er und 12er den einer Quarte und das 12er und 16er den einer Quinte. Diese Intervalle hatte ich mir im Vorhinein nach etwas Recherche für meine Toms überlegt. So gefällt mir das im Gesamtkontext auch schon besser als vorher.

    Das ist bei mir auch so, dass das 10er und das 16er Oktavabstand haben - bei mir ist allerding 12 und 14 dazwischen. Die Intervalle habe ich gerade nicht im Kopf. Dis bis E passt bei mir auch für mein Set für 10 u. 16.


    Und ich habe auch festgestellt, wie schnell sich Trommeln durch kräftiges Bespielen nach unten verstimmen. Das ist echt krass, m.E. ...

    ja, es geht mit jedem Schlag minimal nach unten. Bei mir reicht es jedoch, das Schlagfell nach ein paar Stücken nachzustimmen - das Reso verstimmt sich bei meinen Trommeln nicht bis wenig. Im Studio/bei Aufnahmen kann es Sinn machen, das vor jedem Take zu machen oder wenigstens zu kontrollieren. Bei der Snare ist der Effekt bei mir nicht so stark wie bei den Toms.


    Allerdings landen die Wattebällchen auch bei gerader Aufstellung des Floortoms (hab beim Justieren extra gemessen) nicht - wie im Video gesagt wird - nach einer gewissen Zeit immer in der Mitte, sondern bleiben am Rand.

    Hat bei mir auch nicht funktioniert - sie lagen immer am Rand. Eine coole Idee ist es übrigens, die Wattebälle an Nähfäden durch das Luftloch "abzuseilen" - dann kann man die Menge nach dem "Abwurf" noch variieren bzw. verringern.


    Dieses mal habe ich es auch noch mal ganz genau genommen und das gegenüberliegende Fell beim Feintuning jeweils abgedämpft. Die absolute Tonhöhe muss man aber immer mit beiden Fellen ermitteln, vor allem wenn man diese unterschiedlich hoch stimmt

    Das ist genau das, was viele bei der Anwendung eines Tunebots oder der entsprechenden Apps nicht verinnerlichen bzw. verstehen: Die absolute Tonhöhe der Trommel wird ohne Dämpfung eines der Felle gemessen und es gibt nur eine fundamentale Frequenz einer Trommel, egal ob Schlag- und Resonanzfell gleich oder unterschiedlich gestimmt werden. Die Überprüfung der Stimmung eines Fells in sich wird mit gedämpftem gegenüberliegendem Fell vorgenommen und ergibt Frequenzen, die einem der Obertöne des Fundamental Pitches des gerade zu stimmenden Fells entsprechen - hier kann man also die Stimmung in sich prüfen und auch messtechnisch eine unterschiedliche Stimmung von Resonanz- und Schlagfell bestimmen (was beim Anschlagen der Trommel ohne Dämpfung nicht geht, da kommt immer die gleiche Frequenz raus, egal ob ich oben oder unten anschlage).


    Kurz und knapp: Es geht dabei einzig und allein um die Grundtöne. Wie bei der Stimmung von allen anderen Instrumenten auch.

    Bei den Intervallen der Trommeln zueinander ist das richtig. Wenn es um das Stimmungsverhältnis von Schlagfell und Reso geht, nicht.

    beim X32 gibt es ja diese Blockaufteilung zum Glück nicht mehr.

    Gibt sie schon noch, aber zusätzlich halt die User Blöcke, die man frei belegen kann.

    Um es jedoch trotzdem wieder aufnehmen zu können musst du nur deine Playbackeingänge auf einen freien Kanal routen.

    Ich nehme an, diese Aussage bezog sich auf das XR18, beim X32 geht es so nicht. Da richtet sich das Card Out Routing einzig nach dem, was unter Card Out eingestellt ist und nicht nach dem Eingang eines Kanals. Also unterscheidet sich das Routing der Geräte offensichtlich doch etwas...

    Was ich hier schreibe, ist bezogen auf Reaper, aber als Pult das X32 - also ggf. nicht 1:1 umsetzbar.


    Ich habe mir die Playbackfiles immer in Reaper auf zwei oder drei extra Spuren gelegt (Playback in stereo und Click extra) und dies auf drei Eingänge des Pults gerouted. Dann habe ich dazu getrommelt und alles außer den Click wieder mit aufgenommen - auf diese Weise ist dann auch die Synchronität gewährleistet zum Playback. Wie man das vom Routing her macht im XR18 kann ich leider nicht beisteuern. Das X32 hat ja ein 32x32 Interface und ist von daher etwas leichter zu handhaben beim Routing in Blöcken. Wegen der 8er Blöcke musste ich jedenfalls e32 Spuren aufnehmen und zwar 1-8 die Local ins 1-8 und 9-16 die Local ins 9-16 und dann noch 17-24 die USB ins 17-24. Auf denen spielte das Playback und der Click.

    Ich kann aus meiner Erfahrung heraus die unbedingte Empfehlung für ein frei verstellbares System geben - also Modelle, wo sich der Korb nach lösen einer Klemmschraube in alle Richtungen stufenlos neigen lässt. Ob mit Ball oder wie bei Pearl mit einem Gyrolock Gelenk ist egal, Hauptsache, es funktioniert. Schrägstellungen mit Raster sind für mich ein No-Go, weil der Winkel irgendwie immer nicht passt.
    Ich habe zwei Pearl Stative mit dem frei justierbaren Korb, ein altes aus dem Jahr 1988, das damalige Topmodell S-900W, ein neuerer S-1000 (entspricht weitgehend dem heutigen S-1030). Speziell den alten S-900W kann ich vorbehaltlos als Suchobjekt für Gebrauchtmarkt empfehlen - den bekommt man einfach nicht kaputt und manchmal wird er für nen Appel und ein Ei angeboten. Hier kann man ihn auf Seite 21 sehen: http://drumarchive.com/Pearl/Pearl1987.pdf

    Wenn es sich tatsächlich um eine achtstellige Seriennummer mit einer 1 vorne handelt, dann kann die nur aus 2010 oder 2011 stammen. Seit 95 sind die Serienummern 8-stellig und die ersten beiden Zahlen geben das Baujahr an. Ab Mitte 2011 gab es dann die gelaserten Seriennummern mit der gleichen Logik.

    Reso Fell weg und ein "Mesh Fell" (ist mit Mesh Head das gleiche gemeint?) drauf und möglichst hoch stimmen schätze ich mal, damit der Ton nicht so lang ist.


    Habe die Toms mal ausgemessen sind 35,31,25cm.

    Also ob ein Mesh-Reso die Tonlänge beeinflusst, würde ich mal bezweifeln. Ich denke, die kannst Du hinstimmen wie Du willst, da wird sich am Klang nicht viel ändern. Trommeln werden in Zoll gemessen und Deine Maße entsprechen (wenn auch nicht genau) 10", 12" und 14". So müsstest Du auch die Mesh-Heads kaufen.

    Das klingt viel nach Bastelei mit dem Ausschneiden und schön sieht es bestimmt auch nicht aus. Ich möchte es dann doch lieber so machen wie Marius beschrieben hatte mit dem tauschen des Resonanzfell über zum "Mesh-Fell" sofern diese positiv zum gewünschten Sound mitsteuern . Insgesamt empfinde ich den Sound der Toms momentan zu "lang". Hätte sie lieber kurz und knackig aber wahrscheinlich sind sie auch nur schlecht gestimmt.

    Das musst Du entscheiden, ob Dir das Ausschneiden zuviel Arbeit ist - es geht jedenfalls einfach, wenn man mit einem Zirkel den Kreisausschnitt anzeichnet und dann mit einer Nagelschere sauber daran langschneidet. Wenn man das ordentlich macht, sieht es auch nicht schlecht aus.
    Nochmal - ein Meshhead als Reso ist eher ein passives Element - damit änderst Du den Klang Deiner Trommel nicht und das Stimmen des Mesh-Resos wird eher weniger Einfluss auf den Klang haben. Ein Satz Meshheads kostet allerdings ordentlich Gleld - das würde ich mir schon überlegen... Vielleicht machst Du mal vorher den Test, ob Dir Concerttoms überhaupt gefallen. Einfach mal runter mit den Resos - dann hörst Du ja, ob es in die richtige Richtung geht oder nicht.
    Ein Hinweis noch zu den Mesh-Heads: früher wurden die Concerttoms gerne mit einem Mikro im Kessel abgenommen - das geht mit dem Meshfell natürlich nicht (mit dem ausgeschnittenen alten Fell aber schon). Und noch ein Hinweis zum Sustain einer Trommel: ohne Reso hast Du keinen Einfluss mehr auf die Tonlänge durch Stimmen - Du kannst nur noch den Ton auswählen und dann musst Du das Sustain so hinnehmen, wie es bei dem jeweiligen Fell eben ist oder Du fängst an mit Dämpfung des Fells durch Moongel, Gaffa, Tempos, whatever... Bei einer Trommeln mit Schlag- und Resonanzfell kannst Du durch das Verhältnis der Fellstimmung zueinander die Länge des Sustains aktiv steuern - je weiter die beiden Felle auseinanderliegen von der Stimmung her, desto kürzer ist der Ton der Trommel. Denk bitte daran, dass Du beim Stimmen mit dem Tunebot oder anderen Tools, die die Frequenz am Fell messen, immer das gegenüberliegende Fell komplett abdämpfen musst, wenn Du stimmst. Nur so bekommst du sauber die "Lugpitches" des gerade zu stimmenden Fells. Ich mache es übrigens so wie Surfkoala, dass ich den Tunebot mit der Hand halte und jeweils dort über das Fell halte, wo ich gerade stimme. Das führt bei mir zu den besten Messergebnissen. Zum Bestimmen der Lug-Pitches kannst Du Dich erstmal an der Tunebot-App orientieren - die rechnet Dir diese unter Berücksichtigung des gewünschten Sustains aus.

    Aber Felle werden durch lange Lagerung definitiv nicht besser.

    Dazu vielleicht nochmal der Hinweis, dass BO PET (bekannter unter dem Markennamen Mylar) keine Weichmacher enthält und damit sehr langzeitstabil ist. Es ist jedoch nicht UV Beständig, längere Lagerung im Dunkeln ist also eher problemlos, in der Sonne wäre nicht so sinnvoll. Für beschichtete Felle kann das wieder anders sein, denn zumindest bei einem anderen Hersteller als Remo gab es Coatings, die nach ein paar Jahren zu schmieren begannen.

    Schön, dass Du Dich nochmal meldest hier - schön auch, dass das mit dem Yamaha geklappt hat.

    Mein nächster Schritt wäre es bei allen Toms das Resonanzfell zu entfernen um einen möglichst nahegelegenen "Concert Toms" Sound zu bekommen. Laut "odd-meter1701" reicht es ja schon wenn man das Resonanzfell der Toms entfernt.

    Kannst Du machen, musst aber ggf. damit rechnen, dass die Gewindeeinsätze der unteren Böckchen dann mitrasseln, weil sie nicht mehr unter Spannung stehen. Außerdem liegt die untere Gratung dann ungeschützt frei und Schäden hier sind schnell drin. Kann man dann neu machen lassen, aber das geht richtig ins Geld und man sollte das Vermeiden. Irgendjemand weiter oben gab Dir auch schon den Tipp, die Resofelle bis auf einen 1cm Rand auszuschneiden und dann den Fellring wieder normal mit den Stimmschrauben zu befestigen. Vorteil: es rappelt nichts und die Gratungen sind geschützt. Wenn Du keine vermeintlich noch guten Felle opfern willst, kannst Du dafür ausgenudelte Felle gebraucht kaufen in Deinen Größen - Marke und Typ spielt dabei keine Rolle, nur Evans Hydraulics sollten es nicht sein wegen des Öls zwischen den Lagen, dass dann ggf. rumsaut, wenn Du die Felle aufschneidest. Viele Drummer haben auch einen riesen Haufen gebrauchte Felle zu Hause rumliegen und geben Dir vielleicht welche für lau.
    Das Mitrascheln der Snare ist ganz normal und gehört zum akustischen Set dazu. Du solltest sehen, dass Du die Snare und die Toms nicht unbedingt auf den gleichen Ton stimmst, weil es dann besonders stark mitraschelt.
    Teppich hat m_tree schon geschrieben - da geht alles, was das Rutschen der Bassdrum und Hihat verhindert. Ich nehme gerne Reststücke aus dem Baumarkt und habe noch nie mehr als 20,- dafür gezahlt.
    Zum Tuning gibt es die verschiedensten Ansätze - manche verteufeln Hilfsmittel wie den Tunebot, andere schätzen die Reproduzierbarkeit und Genauigkeit, die damit erreicht werden kann. Wenn Du nur Concerttoms spielen willst, hast Du es prinzipiell schon mal einfacher, denn eine Trommel mit nur einem Fell ist deutlich einfacher zu stimmen. Letztlich legst Du mit der Spannung des Schlagfells dort nur die Tonhöhe der Trommel fest. Die Spannung sollte aber an allen Spannschrauben gleich sein, damit das Fell frei schwingen kann und nicht rumoinkt. Das ist bei normalen Trommeln mit zwei Fellen auch so, aber dort bestimmt das Verhältnis zwischen Batter und Reso ganz wesentlich den Sound der Trommel und das Stimmen ist viel komplexer. Ein Tunebot Studio kostet ca. einen Hunderter und Du kannst ja in 30 Tagen gut ausprobieren, ob Dir das Ergebnis die Investition wert ist. Auch mit dem Gerät muss man aber umgehen können und die Grundregeln des Stimmens beachten. Such mal nach der Drumtuning Bible im Netz oder dem Buch Drumtuning von Nils Schröder oder schau die vielfältigen Videos im Netz dazu. Stichworte sind zentrieren des Fells und über Kreuz stimmen. Vielleicht wäre es auch gut investiertes Geld, wenn Du mal einen Profi zu Dir holst, der Dir zeigt, wie man es richtig macht.