Beiträge von Oliver_Stein

    Allerdings ist das auch nicht gerade der wissenschaftliche Weg um 48 mit 96 zu vergleichen.
    Du hättest das 96kHz File nicht runterrechnen dürfen. So hätte man die 48 mit der 96kHz vergleichen können.


    Da hast Du recht, ein Vergleich 96 vs. 48 kHz Aufnahme ist so nicht möglich. Mir ging es jedoch nicht um diese Fragestellung, sondern darum, ob es einen hörbaren Unterschied in einem 48 kHz File gibt, wenn das Processing bei 96 oder 48 kHz gemacht wird. Es ist mir auch klar, dass das Ergebnis (sollte es ein eindeutiges denn geben) nicht auf andere Konfigurationen übertragbar ist, sondern nur meine Testumgebung widerspiegelt.


    Ich logge Dein Fazit mit „kein hörbarer Unterschied“ ein, korrekt?

    Angeregt durch eine neulich hier geführte Diskussion über Samplerates bei digitalen Aufnahmen habe ich für mich aus reiner Neugier folgenden Versuch durchgeführt:


    • Im Übungsraum meiner Band wurde während einer Probe eine Aufnahme in 96 kHz / 24 bit mitgeschnitten.
    • Diese native 96 kHz-Aufnahme wurde zuhause in die DAW (Samplitude Pro X3) geladen und normalsiert.
    • Dann wurde aus der 96 kHz-Aufnahme mittels SRC (Qualitätsmodus "Extrem Hoch 1") eine 48 kHz-/ 24 Bit Datei erzeugt.
    • Diese Datei wurde dann in Samplitude so bearbeitet, wie ich es immer mit Aufnahmen aus dem Übungsraum mache (Kompression, EQ, Bandsättigungs-Plugin, True-Peak-Limiter).
    • Nach der Bearbeitung wurde das Ergebnis als 48 kHz / 24-Bit Datei gespeichert.


    Für dieses erste File wurde also die native 96 kHz-Datei am Anfang der Bearbeitungskette auf 48 kHz heruntergerechnet. Alle weiteren Bearbeitungen erfolgten bei 48 kHz.


    • Nachdem das erste File erzeugt war (kurz: 48kHz-Processing) wurde das Projekt mit den Bearbeitungswerkzeugen auf 96 kHz umgestellt und die normalisierte native 96 kHz-Datei eingefügt.
    • Aus dieser Version des Projekts wurde nun bei 96 kHz die Bearbeitung berechnet und bei der Ausgabe auf 48 kHz umgewandelt - ebenfalls mit der "Extrem Hoch 1" Qualitätseinstellung. Das daraus entstandene File wurde also komplett bei 96 kHz berechnet und dann erst ganz zum Schluss auf 48 kHz gewandelt.


    Ich höre bei direktem Vergleich der beiden Dateien Unterschiede und habe auch eine Präferenz für eine Version, aber meine Wahrnehmung ist natürlich getrübt durch das Wissen, welche Datei ich jeweils höre (kein Blindtest) - und hier kommt ihr ins Spiel!


    Bitte hört euch die beiden Dateien an und schreibt, ob und welche Unterschiede ihr hört. Und dann gebt bitte einen Tipp ab, welche der Dateien bei 96 kHz bearbeitet wurde.
    Hier die beiden Dateien zum Download (Wave-Dateien 48 kHz 24 Bit, Gesamt ca. 26 MB )


    48 vs. 96 kHz Processing Blindtest
    Die beiden Dateien sind in der Lautheit angepasst, dadurch hat sich der max. Peak etwas verschoben. Ich denke aber, die Lautheit ist für den Vergleich das wichtigere Kriterium. Es geht hier auch nur um ein paar wenige 10tel dB...


    Ich bin total gespannt, was dabei hier rauskommt und ob sich eure Wahrnehmung mit meiner deckt!


    Ich habe eine Bitte: Es geht hier wirklich nur um die realen Unterschiede der beiden Dateien (und damit des Processings) - bitte keine Grundsatzdiskussion über Sinn oder Unsinn von 96 kHz-Aufnahmen, den Sinn oder Unsinn der Bearbeitung oder der Aufnahme überhaupt - einfach nur genau hinhören und die Eindrücke hier wiedergeben. Am Ende wird natürlich aufgelöst, welche Datei nun was war. Achso, wer über den Trommler meckert, wird natürlich sofort disqualifiziert :D

    m_tree: Ich werde in die Diskussion über die Frage, wer denn jetzt angefangen hat, nicht mit einsteigen. Welche Schlüsse oder Konsequenzen Du oder auch andere Beteiligte daraus ziehen, bleibt jedem letztlich selber überlassen. Ich würde mich freuen, wenn das DF zukünftig ohne diese destruktiven Threads auskommen könnte. Wenn ich kann, werde ich zukünftig um so etwas "herumlesen". Damit ist mein Beitrag zu diesem Thread beendet.

    Irgendwie wundert es mich nicht, dass hier so viele Leute verschwinden oder die Finger still halten, wenn man diversen streitsüchtigen Clowns das Feld überlässt.


    Ich wollte mich hier eigentlich raushalten, aber es gelingt mir nicht. Ich möchte niemanden und damit auch Dich m_tree nicht so nennen, wie Du es hier im Zitat tust. Gleichwohl gehören zu einer Auseinandersetzung immer zwei. Die Darstellung, dass Du hier Opfer eines Mobbings bist, widerspricht zumindest meiner Wahrnehmung dieses Threads.


    Da Du das Verhalten einer anderen Person als Grund für Schwund oder Stillhalten nennst, möchte ich zumindest für mich festhalten, dass mich solche Threads wie dieser oder auch der jüngst angelaufene Thread uber Musikwahrnehmung zutiefst abstoßen - nicht weil konträr diskutiert wird, sondern weil es ohne jede Empathie und ohne den notwendigen Respekt vor den Mitmenschen abläuft. Und - wiederum meine Wahrnehmung - mich stoßen sie in der Gesamtheit ab, die Streitparteien gehen für mich alle als Verlierer raus. Schade, dass in einem Fachforum die persönlichen Befindlichkeiten so oft die sachliche Diskussion verdrängen, auch das Forum an sich gehört zu den Verlierern...

    Finde es geil getrommelt, das passt!


    Die Ghostnotes sind mir auch etwas zu laut, die sollten eigentlich noch unterhalb der Hihat liegen für mein Empfinden. Den Backbeat finde ich ok so von der Lautstärke. Vom Sound her finde ich die Toms richtig gut, die Snare auch, Kick hat für mich etwas viel Click, aber das ist Geschmackssache. Die Becken generell finde ich auch gut, nur die HiHat klingt für mich speziell in den Strophen bei dem einen betonten Schlag unschön - kann aber nicht sagen, ob es das Intrument selber, die Spielweise oder die Aufnahme ist. Das ist aber wohlgemerkt alles Meckern auf hohem Niveau...


    Split ist ok für mich, Hemd und Aufräumen (vielleicht auch den Mikrogalgen oben links in der Ecke aus dem Bild herausbekommen) und dann ab damit! :thumbup: Dennis Chambers kaut übrigens auch immer Kaugummi beim Trommeln, das erhöht die Durchblutung im Kopf! :D

    Gegossene B20 Bronze. Kann auch eine andere Bronze Legierung sein, aber gegossen ist wichtig. Die ganzen "High-End" Beckenserien sind alle gegossen, kein "Sheet Bronze" wie die Einsteiger Serien.


    Ich weiß, es ist OT, aber diese Aussage ist im Hinblick auf Paiste Becken einfach nicht richtig. Bei Paiste sind neben den ganzen B8 Profi Serien (2002, Giant Beat, Rude) auch z.B. die komplette Signature Serie incl. der Dark Energy Becken aus Sheet Bronze hergestellt, nicht aus gegossenen Rohlingen. Letztere gehen sicher als High End durch... Ich weiß nicht genau, wie es bei den 602ern aussieht...

    Beeble hat das meiste schon geschrieben, hier nur noch ein paar Ergänzungen:


    Zur Überwachung des Pegels bei der initialen AD-Wandlung eignet sich nur ein Peakmeter. Ein VU-Meter erfasst keine sehr kurzen Peaks und ist deshalb hier ungeeignet. Das wichtigste Ziel ist es, an dieser Stelle keine Übersteuerung des AD-Wandlers zu bekommen, denn diese lässt sich nachträglich nicht mehr korrigieren.


    Einmal in der digitalen Ebene angekommen rechnen viele DAWs mit so hohen Auflösungen, dass theoretisch bis zum Masterausgang keine internen Verzerrungen mehr auftreten sollten. So macht das z.B. auch das von mir benutzte Samplitude (interne Verarbeitung im 32bit Floating Modus).


    Es gibt aber trotzdem Gelegenheiten, sich auch schon innerhalb der DAW Verzerrungen einzufangen: viele Plugins von Drittanbietern übernehmen die Daten intern mit 24 Bit, fahrt man diese zu heiß an, dann zerren sie. Außerdem haben alle Plugins in Richtung Limiter/Compressor das Potential, dem Signal Verzerrungen hinzuzufügen, insbesondere wenn man sie völlig überfährt.


    Am Ausgang der DAW musst Du Deine Pegel spätestens wieder einfangen, denn dort findet ein Übergang vom Floating Format zurück nach 24 oder sogar 16 Bit statt. Es empfiehlt sich, im Masterausgang einen Limiter mitzufahren, nach Möglichkeit einen TruePeak Limiter, der auch intersample Peaks erkennt und abfängt. Auch diese Limiter kann man ins Zerren fahren und sich damit denMix gehörig versauen. Es ist daher gute Praxis, dieses und andere Kompressor/Limiter Tools im Masterweg stetig auf ihre Pegelreduktion zu überwachen und ggf. den Pegel abzusenken, wenn z.B. der TruePeak-Limiter ständig im Eingriff ist.


    Bei Deinem Pult musst Du mal versuchen, in der Dokumentation herauszufinden, wie die interne Signalverarbeitung erfolgt. Ältere digitale Pulte waren da z.T. ziegig, weil sie auch intern fix mit 24bit gerechnet haben. Da reichte dann manchmal schon eine kleine Anhebung im EQ, um ein Zerren zu produzieren. Neuere Designs (z.B. das sehr verbreitete X32) sind da robuster und dürfen nur am physikalischen Ausgang, also am DA-Wandler nicht übersteuert werden.


    Als Faustregel kannst Du folgendes verwenden: wenn Du Deinen Master- oder einen Busregler auf -20 dB stellen musst, um am Ausgang keine Verzerrungen zu bekommen, ist der interne Pegel zu hoch. Musst Du den Master auf +10 ziehen und hast immer noch keine Vollaussteuerung, dann sind die internen Pegel zu niedrig. Diese Faustregel gilt sowohl für Mischpulte als auch DAWs.

    Ok, dann scheint der Hinweis von Dr. Schmoker ja in die richtige Richtung zu weisen. Mich wundert nur, dass eine so etablierte Firma wie Tama ein so untaugliches Produkt auf den Markt bringt... So eine Eigenschaft des verwendeten Kunststoff muss man doch während der Erprobung feststellen. Ich würde das ehrlich gesagt beim Tama Vertrieb reklamieren und um Austausch des Schlegels bitten. Die Schlägelköpfe kosten alleine ja schon 20,-

    Diese Idee hatte ich vor Jahren mal mit dem Bassisten meiner damaligen Band bei ein paar kühlen Getränken diskutiert. Wir waren damals auf einen im Fell eingelassenen Ring a‘la Drum-Os gekommen und einen darin zu befestigenden Deckel zum Verschließen des Loches. Das ginge entweder über ein Gewinde oder aber besser noch über ein Bajonett-Verschlusssystem. Zu einer Umsetzung ist es mangels 3D-Drucker (gab es damals noch nicht) nie gekommen.


    Ich fände soetwas sehr interessant, wenn es denn praktikabel ist und ohne Störgeräusche funktioniert.