Beiträge von Oliver_Stein

    Nie werd ich müde, dieses ausgezeichnete Produkt zu empfehlen. Weicher als Filzer oder Puschel und dabei fett wenn ordentlich reingelangt wird. Eben ne große Dynamikbandbreite. Für leises Spiel m.M. nach "the ONE".



    https://www.bonedo.de/artikel/…um-leder-beater-test.html


    Sehr interessant! Welches Modell hast Du? Das weiche oder das harte? Und wo liegen die Schlegel ungefähr preislich?

    Gibt es hier jemanden, der für mich eine Snaredrum in Nürnberg (90453) abholen und sie per DHL an mich schicken könnte? Verkäufer will nicht versenden... Ein kurzer Check, ob die Trommel wie angegeben tadellos ist, wäre super. Aufwand wird naturlich ersetzt!

    Dann will ich auch mal meine Eindrücke zum Besten geben:


    Für mich am klarsten und transparentesten klingen die Focusrite Clarett Vorstufen ohne AIR-Schaltung - diese bilden auch den Raum besser ab als alle anderen Varianten. Im Druckbereich der Snare fehlt es hier im Vergleich etwas, da scheinen andere Kombinationen mehr zu verdichten.


    Die Mic-Eingänge des H5 haben im Vergleich viel Höhen und klingen dadurch erstmal recht frisch - sie sind aber dabei nicht so transparent wie die Clarett Pres. Trotzdem ein sehr repektables Ergebnis in meinen Augen.


    Der PreQ sorgt sowohl beim H5 als auch beim Line-Eingang des Focusrite Clarett für einen etwas drückenden Klang - man hat immer das Gefühl, dass es obenrum irgendwie unpräzise ist.


    Die Inputs des X32 haben diese Tendenz auch - man hat das Gefühl, von oben hängt eine Decke nah über dem Kopf. Bei den Eingängen des ADA8000 ist dieser Effekt noch stärker, wobei letzterer auch im Tiefmittenbereich viel "Fleisch hat" - für manche Signale kann das auch mal passen.


    Die Clarett-Pres mit AIR-Feature haben deutlich angehobene Höhen - das passt nur bei bestimmten Signalen. Gut funktionierte das z.B. bei Stimmaufnahmen mit dem AKG C414B-ULS, dass tendentiell eher etwas bedeckter im Hochtonbereich ist. Bei den Overheads ist es mir zuviel - bei einer Snare wiederum könnte es passen. Insgesamt aber eher nette Zugabe als wichtiges Feature für mich.


    Mich würden jetzt persönlich zwei Sachen interessieren: welche Preamps muss von vor die Line-Ins des Clarett hängen, damit es ähnlich offen und frei wie bei dessen Mic-Ins klingt und wie schlagen sich die Preamps der MIDAS-Stageboxen gegenüber den X32 Preamps... letzeres kann ich ggf. mal testen, da ein Bekannter eine MIDAS Stagebox hat. Das andere ist wahrscheinlich sehr aufwendig - ich könnte einen RME Quad-Pre leihen, der mir bisher als sehr gut klingend aufgefallen ist. Also: to be continued...

    Auf der einen Seite verstehe ich den Wunsch nach einer kleinen Bohrung, aber wenn schon eine festeingebaute Buchse, dann sollte das eine Standard XLR sein. Die Spezialkabel werden irgendwann mal defekt oder vergessen sein... Von SIB oder May gibt es auch so eine Lösung für das Venthole, wo dieses erhalten bleibt trotz fest installierter Buchse. Vielleicht eine Alternative...

    Ich habe mal nachgeschaut und da ist nur ein 8GB Riegel verbaut. Das hat zunächst mal den Nachteil, dass dadurch kein Dual Channel genutzt werden kann. Dual Channel ist wie ein Raid0 von zwei RAM Riegeln und bringt auch in der Praxis nahezu die doppelten Datenraten (das hat wiederrum nichts mit Double Data Rate, kurz DDR RAM, zu tun). Es müsste sehr sicher auch noch ein 2. und leicht zugänglicher RAM Steckplatz vorhanden sein.
    Der weitere Nachteil ist auch einfach, weil 8GB - die ja schon eigentlich nur noch 6 GB wegen der Grafik sind - mittlerweile wirklich wenig sind. Auch, wenn man die nicht so schnell ausreizt. Denn Windows 10 nutzt den RAM mit dem Cache intelligent und effektiv. Es kommt bei mir ab und zu vor, dass z.B. die restlichen freien 10 von meinen 16GB mit dem Cache gefüllt sind, wenn der Rechner schon länger läuft.


    Wichtig ist dabei natürlich, den exakt gleichen Speicherriegel zu verbauen. Nicht nur wegen Dual Channel & Co., sondern auch wegen der QVL. Es gibt immer eine Liste bestimmter Speicherriegel, die laut Motherboard Hersteller einwandfrei mit dem Board funktionieren.


    Also das würde ich noch machen


    ja, hatte ich auch irgendwo gelesen und zur Kenntnis genommen - ein zweiter 8 GB Riegel würde ca. 50,- kosten. Ich finde nur momentan keinen Grund dafür - das Ding ist so wie es ist schnell genug. Aber wenn es doch mal eng werden sollte, kann ich das ja immer noch machen...

    Zunächst mal vielen Dank euch für das Feedback - die Dinge gingen hier etwas drunter und drüber mit dem Notebook und ich will dann jetzt wenigstens mal Rückmeldung geben, was es denn geworden ist und wie die Performance mit meinen Audioprogrammen ist.


    Also, es ist am Ende das Acer Aspire 5 mit der AMD Ryzen 5 3500U und Radeon 8 Grafik geworden (die aber glaube ich im Ryzen eingebaut ist, also keine dedizierte externe Grafikkarte). Das Ding hat eine 1000 GB SSD (M.2 über PCIe) und 8 GB RAM, von denen sich die interne Grafik aber glaube ich 2 GB klaut. Ansonsten 2x USB2, 1x USB3 und HDMI sowie Ethernet - das war's dann auch schon. Sehr schön ist der Fingerprint-Scanner im Touchpad, der ist richtig schnell und erkennt meinen Finger zum Entsperren sehr zuverlässig.


    Es ist dieses Notebook geworden, weil der mit der Intel-CPU ausverkauft war und wir (meine Frau und ich) nicht nochmal loswollten. Vielleicht nochmal kurz etwas zum Anwendungsfall: das Notebook kommt in erster Linie zu Hause mal zum surfen oder E-Mails bearbeiten zum Einsatz - dann in erster Linie durch meine Frau. Dafür hätte vermutlich jedes beliebige Notebook gereicht von der Leistung her. Ich benutze das Notebook als Backup-Medium beim Recording mit dem X32 - dann läuft die primäre Aufnahme in der X-Live-Karte und die Backup-Version auf dem Notebook. Dazu hatte ich bisher Reaper auf meinem alten Notebook laufen, dass dort bis 24 Spuren keinerlei Probleme machte. 32 wären sicher auch gegangen, habe ich aber noch nicht gebraucht bei meinen Anwendungen.
    Auf dem neuen Notebook läuft jetzt neben Reaper auch das von mir eigentlich benutzte Samplitde Pro X3, da die Nachfrage beim Vertrieb ergab, dass ich mit meiner Lizenz dieses auf drei Maschinen gleichzeitig nutzen darf. Darüber freue ich mich sehr, dann ich bin zwar mit Reaper klargekommen, aber in Samplitude bin ich dann doch sehr viel mehr "zu Hause".
    Meine Anwendung für das Notebook ist also das reine Aufnehmen von Mehrspuraufnahmen - vielleicht mal mit einem gleichzeitigen Einspielen eines Playbacks oder Clicks oder beidem. Gemischt habe ich bisher auf dem Notebook noch nicht, das mache ich zu Hause über meinen Studiorechner (einem PC mit i7-Prozessor mit 4 Kernen @ 4 Ghz).


    Ich bin gerade dabei, die Performance beim Aufnehmen zu testen - dafür lasse ich vom X32 über die USB-Schnittstelle 32 Spuren mit 48 kHz und 24 Bit in den Rechner kommen und nehme diese in beiden Programmen auf.


    Samplitude: Prozessorlast laut Programm bei 0-3%, SSD 1-2%.
    Reaper: CPU (laut Taskmanager) um die 5% von Reaper, insgesamt 8%, Datenträger 3,5 MB/s was als 0% angezeigt wird.


    Fehler sind bisher in beiden Programmen nicht aufgetreten (Aufnahmen jeweils ca. 30 Minuten am Stück) - ich werde mir aber die Files nochmal genau anschauen im Studiorechner. Der Test mit dem Focusrite Clarett 4Pre steht noch aus - ein schneller Test mit 8 Spuren lief problemlos, aber ich will es auf alle Fälle nochmal mit allen 16 verfügbaren Inputs testen.


    Von der Performance also bisher für meine Anwendungen keinerlei Probleme. Ich habe auch mal ein Projekt mit 22 Spuren und voller Bearbeitung in Samplitude geladen und abgespielt - dabei hatte ich eine Prozessorlast von 33% laut Sampllitude-Anzeige. Da ist also reichlich Luft drin.


    Letztendlich sind das aber alles Peanuts und das AMD Notebook scheint laut Akkulaufzeit auch einen etwas geringeren Stromverbrauch - und damit im Optimalfall auch leiseren Betrieb - zu haben. Das wäre mir übrigens sehr wichtig: die Geräuschkulisse der Kühlung. Und ich würde das Windows ggf. neu aufsetzen, um häufig vorinstallierten Ballast über Bord zu werfen.

    Wenn das Teil auf Akkubetrieb läuft (bisher 7 h am Stück ohne Laden getestet), hört man vom Lüfter garnichts. Bei Netzbetrieb läuft der Lüfter ab und zu, aber so leise, dass man es aus einem Meter Entfernung nicht mehr hören kann - das ist auch für mich wichtig, denn ich sitze mit dem Geraffel immer im Hörbereich der Mikrofone.


    Ne SSD im Notebook ist natürlich heutzutage essentiell und du solltest drauf achten, dass es eine M.2 SSD ist, die über PCI-E 4x (nicht S-ATA3) angebunden ist. Diese SSDs können bei sequentiellem Schreiben/Lesen mehrere Gigabyte pro Sekunde durchsetzen.

    Ist drin -siehe oben. Die Aufnahme läuft aber auch auf eine über USB3 angeschlossene externe SSD ohne merkbare Last für das System. Ich würde damit nur nicht arbeiten wollen, weil ich nur so einen Adapter für die SSDs direkt habe und das nicht wirklich roadtauglich ist.


    Mindestens mittelmäßiger i7 würde ich auch sagen, da Laptop-CPU's im Vergleich immer schwächeln. Ram würde sicherlich auch 8GB gehen.

    Wie gesagt - die Performance des Ryzen 5 reicht für meine Anwendungen mehr als aus - siehe oben. Die frei verfügbaen 6 GB RAM scheinen auch ausreichend zu sein, denn es werden die ganze Zeit nur 2,5 von 6 genutzt.


    Als Eckpunkte würde ich für die Hardware folgendes vorschlagen: I7, 4 Kerne und 16 Gb Ram, SSD-Festplatte sowieso. Und für mich wichtig, der Support, wenn etwas kaputt geht und Ersatzteile beschafft werden müssen. Und natürlich die Nachhaltigkeit. Was ich heute kaufe soll etwa 10 Jahre (Edit: mindestens 5 Jahre) halten und für die Zukunft gerüstet sein.

    siehe oben - ein i7 System wäre sicherlich noch schneller als der Ryzen 5, aber diese Leistung benötige ich schlicht und ergreifend für meine Anwendungen nicht.


    Als Marken empfehle ich Lenovo, die Txxx-Serie, aktuell das T470 oder T570 in 15 Zoll, vielleicht auch gebraucht, wenn das für dich in Frage kommt. Desweiteren HP und Dell. Von Acer und der Aldi-Marke Medion kann ich nur abraten.

    Die Lenovos habe ich mir angeschaut - die liegen selbst refurbished deutlich über meinem Limit. Wie sich das Acer Teil jetzt im Langzeitgebrauch schlägt, wird die Zeit zeigen... ich persönlich habe mit den Medion-Geräten bisher noch keine schlechten Erfahrungen gemacht (ein Notebook mit i3 seit 2008 im Dauereinsatz ohne Ausfälle, ansonsten mehrere Desktop-PCs im eigenen Einsatz, die jeweils auch über 10 Jahre in Benutzung waren). Ist sicher aber auch eine Frage des Anspruchs - ein IT-Professional sieht das vielleicht auch mit anderen Augen als ein Normalo-User..

    welches Betriebssystem soll darauf laufen?

    Windows 10

    Kannst du mal die Links zu den angedachten Notebooks posten

    Es ging um diese beiden Notebooks: Acer Aspire 5 mit AMD Ryzen 5 3500U und Acer Aspire 5 mit Intel i5

    Die Frage bzgl. sowas wie CPU ist doch immer: was will ich mit dem Rechner machen?...

    Steht ja ansatzweise oben schon - Reaper und Samplitude Pro X3 soll drauf laufen im Aufnahme-Modus bis 32 Spuren, Mischen erfogt auf dem System nicht (oder nur rudimentär ohne große PlugIn-Last). Latenz spielt für meine Anwendungen keinerlei Rolle. Ansonsten Office und Internet, aber das läuft ja sowieso.

    Ich bin komplett aus dem Thema AMD vs. Intel raus, erst recht bei Notebooks. Kann mir jemand etwas zu den genannten CPUs sagen? Ein Notebbok mit dem i5 ist ca. 100,- teurer bei sonst gleicher Ausstattung. Das Notebook ersetzt ein altes Teil mit Pentium Dual Core - selbst auf dem liefen die notwendigen Anwendungen (Reaper, Samplitude Pro X3) ohne Probleme. Ich gehe daher mal davon aus, dass das auf einem neuen Notebook mit dem Ryzen 5 auch so sein sollte. Gibt es etwas, was ich übersehe? Etwas, das die 100,- Aufpreis zum Intel rechtfertigt?

    Ich habe bei Thomann längere Zeit meinen damaligen Lieblingsstick online bestellt und bei jeder Lieferung war mindestens ein Stick dabei, der eine Macke am Kopf hatte. Jedesmal reklamiert und kostenlosen Ersatz bekommen. Bei der letzten Lieferung dieses Stickmodells waren Paargewichte von 42–54 g dabei, seitdem spiele ich dies Modell nicht mehr.


    Erstaunlicher Weise habe ich mit meinem aktuellen Stickmodell dann die Erfahrung gemacht, dass die Paare aus dem lokalen Shop perfekt gematched waren, während die aus dem Versand wieder um mehrere Gramm abwichen. Ich kaufe die Sticks jetzt wieder vor Ort, auch wenn das Paar dort einen EUR teurer ist.


    Frag doch mal Deinen lokalen Händler, ob sie das Modell für Dich ins Sortiment nehmen können?

    An anderer Stelle hatte ich diesen Vergleich bereits angekündigt, hier ist er nun also für alle zum Vergleichshören.
    Folgende Geräte und Pre-Amp/Wandler Kombinationen kamen zum Einsatz:


    -Behringer ADA 8000
    -Focusrite Clarett 4Pre USB - Inputs 5-8 (Line-In mit Behringer PreQ 502 als Preamp davor)
    -Focusrite Clarett 4Pre USB - Inputs 1-4 (Mic-In) ohne und mit AIR Feature
    -Behringer X32 (die normalen XLR Local-Ins)
    -Zoom H5 Aux-Input am XY-Mic (mit Behringer PreQ 502 davor)
    -Zoom H5 Input 3 u. 4 (XLR mit Phantomspeisung)



    Vielleicht ein paar Worte zur Auswahl der Testkandidaten: zunächst sind das einfach die Geräte, die mir momentan für Aufnahmen zur Verfügung stehen. Sie stehen aber gleichzeitig auch für drei Geräteklassen, die heutzutage sehr häufig für Aufnahmen zum Einsatz kommen: Da wäre zunächst der Vierspur-Handyrecorder, der in der Basisaustattung über ein internes X/Y-Mix mit Aux-Eingang sowie zwei separate Mic/Line-Eingänge mit Phantomspeisung verfügt.
    Dann steht das Focusrite Clarett 4Pre USB als Stellvertreter für die große Zahl an Audiointerfaces für den Anschluss an einen Computer. Und schließlich das X32 (mit all seinen Ablegern wie XR18 usw.), das für die Klasse der neuen Digitalpulte mit Mehrkanal-Interfaces steht. Teurer geht immer, aber diese drei Gerätegattungen dürften zumindest im Amateurbereich derzeit für die Masse an Aufnahmen zum Einsatz kommen.


    Zu den drei Grundgeräten kamen im Test noch der Behringer ADA8000 dazu, der über seinen ADAT-Ausgang das Clarett mit acht weiteren Kanälen erweitern kann. Außerdem noch der Stereo MIC-Preamp Behringer PreQ 502, der aus den Tagen stammt, als Behringer noch in Deutschland fertigte. Der PreQ ist ein solides Arbeitsgerät, kein High End, aber auch kein Schrott.


    Nun zum Setup des Tests: Für einen Vergleich braucht man im Idealfall absolut identisches Aufnahmematerial - bereits hier scheitert man bzw. ich: die Mittel zur Abbahme eines kompletten Drumsets sind da, aber es bestand für mich keine Chance, Mikrofonsignale so in identische Wege aufzusplitten, das man mehrere Aufnahmegeräte gleichzeitig bestücken kann mit dem gleichen Audiomaterial. Da blieb nur, die Mikrofonierung unverändert zu lassen und die Geräte nacheinander zum Einsatz zu bringen. Um einen Vergleich zu ermöglichen, sollte man dann etwas möglichst gleichartiges spielen. Klingt erstmal einfach , ist es aber in der Praxis keineswegs: Im Laufe einer mehrstündigen Aufnahmesession verändert man das Spiel unbemerkt, der Vergleich wird dadurch erschwert. Dazu kommt, dass man unterschiedlich laut gepegelte Spuren auf der Festplatte hat, die vor einem Vergleich erst aufwändig angepasst werden müssen.


    Der konkrete Aufbau sah wie folgt aus: das Drumset war mit acht Mikrofonen abgenommen, die wie folgt verteilt waren


    BD Shure Beta52a
    Snare Shure SM57
    Overheads 2x Oktava Mk102
    Tom1-3 Beyerdynamic M201TG
    Tom 4 Ibanez TH800 TechII
    Raum 2x AKG C414B-ULS in Einstellung Kugel


    Damit habe ich in 12 verschiedenen Kombinationen von Geräten und Samplingfrequenzen Testaufnahmen erstellt.


    Nach Sichtung des ganzen Materials war aber schnell klar, das für einen aussagekräftigen Vergleich die Mixe des gesamten Sets nicht geeignet sind, da sie immer aus unterschiedlichen Eingangskonfigurationen bestehen und damit Unterschiede der MicPreamps und der Wandler verdeckt werden. Daher habe ich mich entschieden, für den Vergleich hier nur die Stereo-Overheadspur heranzuziehen, da man damit die filigranen Unterschiede noch am ehesten heraushören kann.


    Etwas außer Konkurrenz stehen auch noch die Aufbahmen der beiden Raummikrofone zur Verfügung, allerdings nur in drei Varianten: über den ADA8000, über die Mic Inputs des Focusrite Clarett ohne AIR Feature und dann nochmal mit AIR Feature.


    Das folgende Material liegt als Wave-File in 48 kHz und 24 Bit vor und ist in der Lautheit angeglichen und vom Ablauf weitestgehend identisch, da es zu gleichen Playback eingespielt wurde. Diese Spuren kann man sich also in einer DAW untereinanderlegen und direkt hin- und herschalten:


    Overhead-Aufnahmen zum Playalong:


    Behringer-ADA800_Overheads_Playalong
    Focusrite_Clarett_Line-Input_PreQ502_Overheads_Playalong
    Focusrite_Clarett_Mic-Input_Overheads_Playalong
    Behringer-X32_Local-Ins_Overheads_Playalong
    Zoom_H5_Aux-In_PreQ502_Overheads_Playalong
    Zoom-H5_XLR-Ins_Overheads_Playalong


    Focusrite_Clarett_Mic-Input_AIR_Overheads_Playalong


    Hier der Link für alle Dateien zusammen: https://app.box.com/s/rapo5mqr9luqti4g4v61951jpom3eeua



    Hier die drei ebenfalls in der Lautheit angepassten Raumspuren zum Playalong:


    Behringer-ADA800_Room-Mics_Playalong
    Focusrite_Clarett_Mic-Input_Room-Mics_Playalong


    Focusrite_Clarett_Mic-Input_AIR_Room_Mics_Playalong


    Hier der Link für alle drei Dateien zusammen: https://app.box.com/s/s6ldc5l10l4zmmuh3mo42pjykbon6fnv



    Die jetzt folgenden Ausschnitte aus den Testaufnahmen sind ähnlicher Natur, aber nicht immer gleichartig und auch nur grob in der Lautheit angepasst:


    Becken leise: https://app.box.com/s/1j6iclvv409jm50x1vq25tu8jynid23o
    Becken laut: https://app.box.com/s/ceswckfrqhgsekv872vvj45j8h2aj3um
    Jazzpattern: https://app.box.com/s/1b235r5v4bwhd3wot6ed9ur57dvfx7rf
    Toms: https://app.box.com/s/77r3im2p6v6rn2cqqwgpzxkpjz6qz8w6
    Groove: https://app.box.com/s/lbjzoch9j206fo4lo6fj974wbjixtabd


    (PS: die Links auf die einzelnen Dateien reiche ich ggf. noch nach - das war im Moment einfach zu viel Arbeit)



    Das gesamte Material kann hier in einem Rutsch heruntergeladen werden zum Import in eine DAW: https://app.box.com/s/r0akk1obq1jodyxgk8l0wg3xau33wk3n


    Ich bin gespannt auf eure Eindrücke zu den unterschiedlichen Pre-Amps/Wandlern. Die Aufnahmen mit aktiviertem AIR Feature fallen aus dem direkten Vergleich eigentlich heraus, da hier bewusst mit einer Filterschaltung die Höhen angehoben werden. Meine eigenen Eindrücke halte ich erstmal zurück und lasse euch für den Moment den Vortritt! Viel Spaß beim Hören und Vergleichen! :)

    ^ ^ Wusste garnicht, dass es eine solche Erweiterung gibt... Käme für mich aber auch nicht in Betracht, weil ich die analogen Eingänge an mehreren Rechnern verfügbar haben möchte. Ich habe die HDSP 9652 immer noch im Rechner, aber sie schlummert sozusagen vor sich hin...


    Ich habe übrigens gestern die Vergleichsaufnahmen gemacht, Tatort war der Übungsraum und dort mein Schlagzeug als Klangquelle. Für diesen Thread relevant ist die Aussage, dass das Focusrite Clarett 4pre USB sich dabei absolut bewährt hat - ich habe noch nicht alle Funktionen durchgetestet (z.B. die Instrumenten-Direkteingänge noch nicht), aber ich hatte alle analogen und dazu noch weitere Eingänge über den ADAT-Eingang im Einsatz und das hat an einem wirklich alten Notebook mit Reaper ziemlich gut funktioniert, Fehler gab es keine, von Fehlbedienungen mal abgesehen. Wenn man z.B. vergisst, beim Einsatz eines externen Preamps mit ADAT-Anbindung die Sync-Quelle auf ADAT zu stellen, dann gibt es die lustigsten Effekte im latenzfreien internen Mischer zum Monitoren. Da werden lustig alle Inputs durcheinander geworfen und die BD erscheint auf einmal auf einem völlig anderen Kanal, als sie physisch gesteckt ist... Sobald man den Sync richtig eingestellt hat, läuft alles wieder wie es soll. Die Aussteuerung funktioniert übrigens ganz gut über die Pegelanzeigen in dem internen Mischpult der Software (Focusrite control). Noch einfacher geht es in Reaper im Mixer, wo die Pegel auch angezeigt werden.


    Die Auswertung der Testaufnahmen ist ziemlich aufwendig, ich werde dafür einen eigenen Thread aufmachen, weil es ja nicht mehr exklusiv um das Clarett 4 Pre geht.


    Als kleiner Teaser dafür: folgende Geräte / Eingangskombinationen habe ich dabei gehabt:


    -Focusrite Clarett 4Pre USB - Inputs 1-4 (Mic-In) ohne und mit AIR Feature
    -Focusrite Clarett 4Pre USB - Inputs 5-8 (Line-In mit Behringer PreQ 502 als Preamp davor)
    -Behringer X32 (die normalen XLR Local-Ins)
    -Behringer ADA 8000
    -Zoom H5 Input 3 u. 4 (XLR mit Phantomspeisung)
    -Zoom H5 Aux-Input am XY-Mic (mit Behringer PreQ 502 davor)

    Vielen Dank für deinen Bericht!
    Der war für mich sehr hilfreich, da er mich nun vor ein Problem mit dem ADA8200 stellt. Dieses soll bei mir ja für die D/A-Wandlung herhalten. Da ich mir nicht vorstellen kann, dass da bessere Wandler als beim X32 drin sind (wahrscheinlich sogar die gleichen), werde ich mich dahingehend noch mal umschauen müssen.

    Ich kann einen Vergleich zwischen X32, ADA8000, Focusrite über die eigenen Preamps und Focusrite Line-Eingang mit externem Preamp davor (Behringer PreQ 502) machen. Ich kann das nur nicht mit dem identischen Quellmaterial machen... die absolute Vergleichbarkeit ist daher nicht gegeben.