Beiträge von Oliver_Stein

    Presonus bietet da mit dem Studio 1842c auch was "abgespecktes" an.

    Das sieht auch interessant aus, hat aber letztlich nur 4 Preamps mehr als das Focusrite... Die Zahl der Ausgänge ist für mich nicht so relevant... solange ich ein Paar Monitore und ggf. einen davon unabhängigen Headphonemix erstellen kann. Wie sieht es denn bei Presonus mit dem Treibersupport aus?

    Also ich mag ja Focusrite auch sehr, aber einer der Hauptunterschiede zu RME ist die Treiberpflege: da hast du was quasi für's Leben, während Focusrite garantiert den Treiber-Support für zukünftige OS irgendwann (oder auch eher als einem lieb ist) einstellt. ;)

    Ich habe mit RME bisher auch nur die besten Erfahrungen gemacht, ich hatte bisher eine Digi32 sowie eine Hammerfall HDSP 9652 und beide, vor allem aber die Hammerfall, haben perfekt funktioniert. Leider ist bei der Hammerfall der SPDIF Anschluss defekt, seit ich sie mal von einem Rechner in den anderen gesetzt hatte. Aber die Treiber sind immer 1a bei RME.
    Das erste Interface von RME, das in Frage käme, wäre das Fireface UC, das liegt preislich aber deutlich höher. Gebraucht auch, was natürlich für das Teil spricht... Man kann nicht alles haben.

    Danke Drumm.er! Das klingt ja sehr positiv, vor allem da Du ja den direkten Vergleich zu den anderen Interfaces hast. Neben der Hardware waren die Plugins auch noch eine nette Zugabe für mich. Bin also gespannt, wie das Clarett dann in der Praxis ist.


    Ich denke nicht das du vom Klang enttäuscht sein wirst.

    Nein, das glaube ich auch nicht. Ich werde dann berichten hier...

    Die D/A-Wandler sind finde ich für die Wiedergabe absolut transparent. Für ineffiziente Studiokopfhörer könnten die Kopfhörerausgänge aber ein wenig mehr Bums haben finde ich. Aber ich weiß nicht, ob die Claretts da vielleicht besser sind.


    Das habe ich gelesen in Tests, dass die wohl deutlich mehr Power haben.


    Ich werde das Ding wohl bestellen zum Testen - wenn es an meiner Hardware nicht läuft oder vom Klang her nicht überzeugt, dann geht es halt zurück mit Moneyback. Dafür ist das ja schließlich da...

    Mir gefällt A besser, weil es für mein Empfinden musikalisch, dicht und luftig klingt. B klingt etwas glasiger, kühler und direkter - für meinen Geschmack etwas zu technisch und harsch.

    Genau so habe ich es mir auch beschrieben (oder sollte ich sagen: eingebildet?)

    Also sprich: die Attackzeit ist keine Attackzeit, sondern eine Attack-Samplezahl. M.E. sollte das nicht so sein und ein Plugin das sich abhängig von der Samplerate so stark im Verhalten unterscheidet ist eigentlich buggy. Könnte man sicher eingrenzen, indem man ein Plugin nach dem anderen abschaltet. Aber da ich trotz des Wissens, dass der Unterschied vor allem bei den Transienten auftritt leider dennoch keinen Unterschied bei den Originalfiles hören konnte, ist das wohl eher müßig...

    Das ist ein interessanter Ansatz, den ich aus der Differenzbildung auch gehört hatte, Transienten im tieferen Bereich... Ich kann dem ja nochmal nachgehen, indem ich nur die ausgewählte Stelle rendere mit der Reihe nach abgeschaltetetn Plug-Ins.

    mich würde mal interessieren womit du die 96kHz aufgenommen hast und warum du dann über das X32 abhörst und nicht über das Audiointerface.

    Zielsicher nach der größten Schwachstelle des Tests gefragt: die Aufnahme entstand mit einem Zoom H5 mit dem internen XY-Mic bei 96 kHz / 24 Bit. Immerhin zeigte ein Spectrogram, dass Anteile über 24 kHz vorhanden waren (bis ca. 32 kHz) - siehe Bild unten. Natürlich ist ein H5 für 250,- keinerlei Referenz und schon gar nicht mit den eingebauten Mikrofonen - diese Schwachstelle braucht nicht diskutiert zu werden. Aber etwas anderes war auf die Schnelle halt auch nicht verfügbar. Und das beantwortet auch die Frage, warum ich mit dem X32 abhöre - das H5 kann zwar Aufnahmen mit 96 kHz abspielen (und das gar nicht mal so schlecht, wie ich mit einer HD-Aufnahme des Esbjörn Svenson Trios feststellen konnte), aber nicht beim Anschluss über die USB-Schnittstelle. Da lässt sich höchsten 48 kHz anwählen, jedenfalls ist mir nichts anderes gelungen.

    Was mich bei dem Test etwas verwundert ist, das Leute mit Kenntnissen der Audiobearbeitung und augenscheinlich guter Abhörsituationen keinen,
    Leute mit eher schlechten Bedingungen und weniger Kenntnissen sehr wohl einen Unterschied hören.

    Was sagt das jetzt über mich? Achso, gilt ja nicht, weil durch die Kenntnis des Prozesses beeinflusst... :D



    Edit: so, neues Interface (Focusrite Clarett 4Pre USB ) ist bestellt - einen Teil 2 wird es erst damit geben, damit die Qualität der ursprünglichen Aufnahme den Aufwand auch lohnt...

    Ok, hier also die statistische Auswertung und die Auflösung:



    Wir können also mal festhalten, dass es statistisch gesehen keine klare Tendenz zu einer Seite gibt, im Gegenteil würde ich die Verteilung als Beleg dafür sehen, dass zumindest in unserer Testgruppe hier die Dateien als "gleich klingend" zu bewerten sind.


    Und hier die Auflösung:


    Die Datei A war die Datei, die aus der Berechnung der Effekte mit 96 kHz hervorgegangen ist.
    Die Datei B wurde aus der gleich am Anfang auf 48 kHz heruntergerechneten Datei erzeugt (Processing bei 48 kHz)


    Meine eigene Meinung ist oben in der Grafik übrigens nicht enthalten, da hochgradig durch Kenntnis des Prozesses gefärbt. Ich hatte mir eingebildet, dass bei A die räumliche Darstellung (z.B. der Gitarre im Raum) besser wäre (präziser an einem Ort zu lokalisieren) und die Becken einen Tick weniger scharf klingen. Das ganze beim Abhören über das X32 Compact als Interface und einen Beyerdynamic DT990. Über die Genelecs habe ich keine Unterschiede gehört. Ich glaube aber, dass ich der Suggestiv-Falle erlegen bin, weil ich hoffte, die 96 kHz-Bearbeitung klänge besser.


    Ein Fazit hat das ganze für mich dann auch: der Aufwand lohnt sich bei Aufnahmen wie diesen (die schon von der Aufnahme her bescheiden klingen) auf keinen Fall! Alleine das Rendern der Bearbeitung (allerding die kompletten 1h 42 min der Aufnahme) hat jeweils 25 Minuten gedauert auf meinem i7 mit 4x 4 GHz...


    Ich werde auf alle Fälle nochmal einen Teil zwei des Tests machen, mit besserer Aufnahme und vielleicht auch schon einem neuen Interface... und dann echt blindverkostet 8)


    Danke allen, die mitgemacht haben! :thumbup:

    Super, auf so einen Erfahrungsbericht hatte ich gehofft! :thumbup:


    Genau die 4 Preamps finde ich auch für den gleichen Zweck praktisch und die 4 weiteren analogen Eingänge kann ich im Bedarfsfall mit vorhandenen externen Preamps bedienen. Das ist auch für mich ein klarer Vorteil gegenüber dem Babyface. Wie würdest Du denn die Qualität der DA-Wandler beurteilen - hast Du Monitore und Kopfhörer dran hängen?

    Bin am Überlegen, in ein klassisches Audio Interface zu investieren. Es soll die Lücke zwischen meinem ganz kleinen Besteck (Zoom H5 Vierspuraufnahmen) und dem großen Gerödel (Mehrspur bis 32 Tracks mit dem X32) schließen.


    Meine Auge ist auf das Focusrite Clarett 4Pre USB gefallen - gibt es hier jemanden, der mit einem der Claretts arbeitet?
    Mir gefällt die Anzahl der Eingänge (4x MicPre, 4x Line, ggf. 8x über ADAT zusätzlich und 2x SPDIF.


    Es gäbe zwei Haupteinsatzgebiete: einmal am Notebook als mobile Recordinglösung bis 8 Spuren, zum anderen als DA-Wandler im Studio zum Anschluss der Monitore (Genelec 1031) an die DAW. Bei beiden wird die Option auf Sampleraten > 48 kHz gerne mitgenommen.


    Gäbe es ein anderes Gerät mit vergleichbaren Features, das ich mir unbedingt auch anschauen sollte? Das Babyface Pro habe ich schon auf dem Radar gehabt und in erster Linie wegen des Preises aussortiert. Auch passen die Features nicht so gut wie bei dem Clarett.


    PS: Rechner sind immer Windows basiert, 7 auf dem Notebook mit Reaper, 10 auf der DAW mit Samplitude Pro X3. Thunderbolt scheidet daher aus, aber die Latenzen bei der USB Variante sollen ja auch relativ klein sein.

    Prima Antworten hier, danke euch allen! :thumbup:


    Ich nehme auf alle Fälle schon mal folgendes mit:


    1. Das aufgenommene Testmaterial und die Aufnahmemethode (Bandprobe im Übungsraum mit Handyrecorder) ist für einen solch diffizilen Vergleich eher nicht so gut geeignet. >> Ich werde bei einem neuen Ansatz eine nähere Mikrofonierung meines Schlagzeugs mit besseren Mikrofonen erstellen. Vielleicht auch mal eine Gesangsspur oder eine schöne Akustikgitarre mit Studiomikrofon.


    2. Die Art der Effekte beeinflusst das Ergebnis, daher ist auch mal ein Test mit Reverb, Delay und Modulationseffekten angebracht. >> Werde ich versuchen umzusetzen, wenn ich die Technik in den Griff bekomme (Abhören bei 96 kHz geht derzeit nicht).


    3. Bei der „Stimmabgabe“ würde ein verdecktes Verfahren die Beeinflussung der anderen Teilnehmer ausschließen >> Kann man leicht machen durch Rückmeldung per PM.


    Alleine für diese Erkenntnisse hat es dich doch schon mehr als gelohnt!


    Wie sieht es aus? Soll ich auflösen oder möchte noch jemand mitraten?

    Allerdings ist das auch nicht gerade der wissenschaftliche Weg um 48 mit 96 zu vergleichen.
    Du hättest das 96kHz File nicht runterrechnen dürfen. So hätte man die 48 mit der 96kHz vergleichen können.


    Da hast Du recht, ein Vergleich 96 vs. 48 kHz Aufnahme ist so nicht möglich. Mir ging es jedoch nicht um diese Fragestellung, sondern darum, ob es einen hörbaren Unterschied in einem 48 kHz File gibt, wenn das Processing bei 96 oder 48 kHz gemacht wird. Es ist mir auch klar, dass das Ergebnis (sollte es ein eindeutiges denn geben) nicht auf andere Konfigurationen übertragbar ist, sondern nur meine Testumgebung widerspiegelt.


    Ich logge Dein Fazit mit „kein hörbarer Unterschied“ ein, korrekt?

    Angeregt durch eine neulich hier geführte Diskussion über Samplerates bei digitalen Aufnahmen habe ich für mich aus reiner Neugier folgenden Versuch durchgeführt:


    • Im Übungsraum meiner Band wurde während einer Probe eine Aufnahme in 96 kHz / 24 bit mitgeschnitten.
    • Diese native 96 kHz-Aufnahme wurde zuhause in die DAW (Samplitude Pro X3) geladen und normalsiert.
    • Dann wurde aus der 96 kHz-Aufnahme mittels SRC (Qualitätsmodus "Extrem Hoch 1") eine 48 kHz-/ 24 Bit Datei erzeugt.
    • Diese Datei wurde dann in Samplitude so bearbeitet, wie ich es immer mit Aufnahmen aus dem Übungsraum mache (Kompression, EQ, Bandsättigungs-Plugin, True-Peak-Limiter).
    • Nach der Bearbeitung wurde das Ergebnis als 48 kHz / 24-Bit Datei gespeichert.


    Für dieses erste File wurde also die native 96 kHz-Datei am Anfang der Bearbeitungskette auf 48 kHz heruntergerechnet. Alle weiteren Bearbeitungen erfolgten bei 48 kHz.


    • Nachdem das erste File erzeugt war (kurz: 48kHz-Processing) wurde das Projekt mit den Bearbeitungswerkzeugen auf 96 kHz umgestellt und die normalisierte native 96 kHz-Datei eingefügt.
    • Aus dieser Version des Projekts wurde nun bei 96 kHz die Bearbeitung berechnet und bei der Ausgabe auf 48 kHz umgewandelt - ebenfalls mit der "Extrem Hoch 1" Qualitätseinstellung. Das daraus entstandene File wurde also komplett bei 96 kHz berechnet und dann erst ganz zum Schluss auf 48 kHz gewandelt.


    Ich höre bei direktem Vergleich der beiden Dateien Unterschiede und habe auch eine Präferenz für eine Version, aber meine Wahrnehmung ist natürlich getrübt durch das Wissen, welche Datei ich jeweils höre (kein Blindtest) - und hier kommt ihr ins Spiel!


    Bitte hört euch die beiden Dateien an und schreibt, ob und welche Unterschiede ihr hört. Und dann gebt bitte einen Tipp ab, welche der Dateien bei 96 kHz bearbeitet wurde.
    Hier die beiden Dateien zum Download (Wave-Dateien 48 kHz 24 Bit, Gesamt ca. 26 MB )


    48 vs. 96 kHz Processing Blindtest
    Die beiden Dateien sind in der Lautheit angepasst, dadurch hat sich der max. Peak etwas verschoben. Ich denke aber, die Lautheit ist für den Vergleich das wichtigere Kriterium. Es geht hier auch nur um ein paar wenige 10tel dB...


    Ich bin total gespannt, was dabei hier rauskommt und ob sich eure Wahrnehmung mit meiner deckt!


    Ich habe eine Bitte: Es geht hier wirklich nur um die realen Unterschiede der beiden Dateien (und damit des Processings) - bitte keine Grundsatzdiskussion über Sinn oder Unsinn von 96 kHz-Aufnahmen, den Sinn oder Unsinn der Bearbeitung oder der Aufnahme überhaupt - einfach nur genau hinhören und die Eindrücke hier wiedergeben. Am Ende wird natürlich aufgelöst, welche Datei nun was war. Achso, wer über den Trommler meckert, wird natürlich sofort disqualifiziert :D

    m_tree: Ich werde in die Diskussion über die Frage, wer denn jetzt angefangen hat, nicht mit einsteigen. Welche Schlüsse oder Konsequenzen Du oder auch andere Beteiligte daraus ziehen, bleibt jedem letztlich selber überlassen. Ich würde mich freuen, wenn das DF zukünftig ohne diese destruktiven Threads auskommen könnte. Wenn ich kann, werde ich zukünftig um so etwas "herumlesen". Damit ist mein Beitrag zu diesem Thread beendet.

    Irgendwie wundert es mich nicht, dass hier so viele Leute verschwinden oder die Finger still halten, wenn man diversen streitsüchtigen Clowns das Feld überlässt.


    Ich wollte mich hier eigentlich raushalten, aber es gelingt mir nicht. Ich möchte niemanden und damit auch Dich m_tree nicht so nennen, wie Du es hier im Zitat tust. Gleichwohl gehören zu einer Auseinandersetzung immer zwei. Die Darstellung, dass Du hier Opfer eines Mobbings bist, widerspricht zumindest meiner Wahrnehmung dieses Threads.


    Da Du das Verhalten einer anderen Person als Grund für Schwund oder Stillhalten nennst, möchte ich zumindest für mich festhalten, dass mich solche Threads wie dieser oder auch der jüngst angelaufene Thread uber Musikwahrnehmung zutiefst abstoßen - nicht weil konträr diskutiert wird, sondern weil es ohne jede Empathie und ohne den notwendigen Respekt vor den Mitmenschen abläuft. Und - wiederum meine Wahrnehmung - mich stoßen sie in der Gesamtheit ab, die Streitparteien gehen für mich alle als Verlierer raus. Schade, dass in einem Fachforum die persönlichen Befindlichkeiten so oft die sachliche Diskussion verdrängen, auch das Forum an sich gehört zu den Verlierern...

    Finde es geil getrommelt, das passt!


    Die Ghostnotes sind mir auch etwas zu laut, die sollten eigentlich noch unterhalb der Hihat liegen für mein Empfinden. Den Backbeat finde ich ok so von der Lautstärke. Vom Sound her finde ich die Toms richtig gut, die Snare auch, Kick hat für mich etwas viel Click, aber das ist Geschmackssache. Die Becken generell finde ich auch gut, nur die HiHat klingt für mich speziell in den Strophen bei dem einen betonten Schlag unschön - kann aber nicht sagen, ob es das Intrument selber, die Spielweise oder die Aufnahme ist. Das ist aber wohlgemerkt alles Meckern auf hohem Niveau...


    Split ist ok für mich, Hemd und Aufräumen (vielleicht auch den Mikrogalgen oben links in der Ecke aus dem Bild herausbekommen) und dann ab damit! :thumbup: Dennis Chambers kaut übrigens auch immer Kaugummi beim Trommeln, das erhöht die Durchblutung im Kopf! :D

    Gegossene B20 Bronze. Kann auch eine andere Bronze Legierung sein, aber gegossen ist wichtig. Die ganzen "High-End" Beckenserien sind alle gegossen, kein "Sheet Bronze" wie die Einsteiger Serien.


    Ich weiß, es ist OT, aber diese Aussage ist im Hinblick auf Paiste Becken einfach nicht richtig. Bei Paiste sind neben den ganzen B8 Profi Serien (2002, Giant Beat, Rude) auch z.B. die komplette Signature Serie incl. der Dark Energy Becken aus Sheet Bronze hergestellt, nicht aus gegossenen Rohlingen. Letztere gehen sicher als High End durch... Ich weiß nicht genau, wie es bei den 602ern aussieht...