Beiträge von Oliver_Stein

    Habe mir jetzt auch mal die KZ AS10 bestellt. Zusammen mit ein paar Foamtips gab’s 6% Rabatt... Dazu habe ich mir noch einen Behringer P1 geordert. Der Fischer Amps Bodypack war mir schlicht zu teuer (auch wenn es sein Geld sicher wert ist).


    Ich werde jetzt erstmal für mich testen und der nächste Schritt wird, die Band vom IEM zu überzeugen...

    Ist nicht mehr so! Die Roc‘n‘Soc haben jetzt eine zylindrische Rohraufnahme, die zu Hockerspindeln von Tama und Pearl passt – müssten 22mm sein. Keine Ahnung, welchen Durchmesser DW dort hat...


    Bei ca. 8:00 aus dem Video, Post Nr. 1
    ist übrigens ein schöner Hinweis bzw. Beispiel auf Verwendung eines bidirektionalen Mikrofons, auch in Bezug auf den Basketballeffekt.


    Habe ich gesehen/gehört! Und was er dazu sagt, bestätigt im Prinzip meine Erkenntnisse (=Reflektionen an der Kesselwand).
    Ansonsten sehr schönes Video, die Raummics auf dem Boden finde ich prima - leider fehlt mir der Fliesenboden und der Platz, um solche Riesen-Grenzflächen herzustellen :D
    Zur Aufstellung des Sets und der Spielweise des Drummers (Hihat Fußarbeit) fällt mir nichts ein... ergonomisch ist glaube ich anders :thumbup:

    Ich hatte am Dienstag dann noch die Handtuch Wurst getestet und gleich ein kleines Kissen mit reingelegt.


    Im Hinblick auf das Thread-Thema hätte mich interessiert, ob die Wurst den Basketballeffekt alleine auch schon gebändigt hätte (bzw. wie stark). Kannst Du nochmal eine Vergleichsaufnahme "Leer vs. Wurst vs. Wurst und Kissen" machen und das Mikrosignal unbearbeitet einstellen?


    Und das gefällt mir noch weitaus besser als die kleine Decke am Schlagfell. Insgesamt noch weniger Dämpfung, der Gesamtklang ist so auch etwas "badewanniger" (noch weniger Mitten, etwas mehr Präsenz). ... Jetzt laufen auch die schnellen Doubles mit der DW 3000 wieder. Shuffle:


    Ich spür da nix in der Magen- Darmgegend, (hab auch keine Blähungen, Überdruck):) ;)
    aber ist Geschmacksache und auch Musikabgängig.


    Für meinen Geschmack wird es jetzt hier langsam etwas OT - es ging eigentlich nicht darum, welche persönlichen Vorlieben man bei einer abgenommenen Bassdrum hat, sondern mit welcher Dämpfung oder Fellwahl man den Basketballeffekt in den Griff bekommt. Für das Vorstellen verschiedener Bassdrum-Sounds und -Dämpfungsmethoden incl. der Diskussion darüber könnnte man vielleicht ja einen eigenen neuen Thread aufmachen ;)

    http://recordinghacks.com/2010/04/03/dru…que-comparison/
    Der Artikel beschreibt die Unterschiede der einzelnen Stereoaufnahmeverfahren, die für die Overheads infrage kommen. Es lohnt sich, bei den Audiobeispielen wirklich mal einen guten Kopfhörer aufzusetzen. Man staunt dabei nicht schlecht!


    Danke dafür, Hajo! Sehr gut gemacht der Artikel - mir sagen die Audiobeispiele, dass ich mich nochmal mehr mit ORTF am Drumset beschäftigen muss. Speziell mit Kopfhörern ist die räumliche Abbildung natürlich phänomenal und sehr realistisch. Was mir an dem Konzept besonders gefällt ist die Möglichkeit, das Stereo-Array fest auf eine Schiene zu montieren und mit einem zusätzlichen Kugelgelenk am Ende des Auslegers in alle Richtungen dreh- und schwenkbar zu machen. So kann man sich "relativ" problemlos den Ort über dem Set suchen, wo das Verhältnis Raum/Direktsignal und gewünschte Stereobreite einem am meisten gefällt. Mit zwei Stative ist das ungleich aufwändiger. Mit XY bzw. M/S geht das natürlich auch, aber im Vergleich klingt ORTF für meine Ohren deutlich angenehmer. Ich werde mir jetzt endlich mal ein Distanzstück für meine Stereoschiene basteln, damit ich die Oktavas einfach in eine ORTF-Anordnung bringen kann.


    Ist ein bisschen OT, aber da Stereo-Aufnahmetechniken ja bei jeder Schlagzeugaufnahme (OH, manchmal auch Raum) vorkommen: dieses Buch Stereo-Microphone-Techniques von Bruce-Bartlett ist wirklich excellente Lektüre für alle, die wirklich tief in dieses Metier einsteigen wollen. Leider ist das Buch unverschämt teuer und auch gebraucht nur sehr schwer zu bekommen. Damit back to topic!

    Sehr interessant! Das Emperor klingt nicht schlecht als BD-Fell, jedenfalls mit Dämpfung. Ohne geht es auch für meine Ohren nicht. Mir gefällt die Variante kleine Decke am Schlagfell ebenfalls am besten und die große Decke klingt wie aus den 70ern herübergebeamt :) Der Gesamtsound gefällt mir ebenfalls gut!


    Das Thema Basketballsound und seine Bekämpfung ist damit denke ich gut abgedeckt - Lösungsansätze für das Problem sind dokumentiert von ganz wenig bis viel Eingriff in den Klang der Trommel. Das einzige, was für mich jetzt offen bleibt, ist die Frage, ob jemand es hinbekommen hat, durch Stimmung, Kessel- und Fellauswahl, Mikrofon- und Positionsauswahl eine offene (also ungedämpfte) BD mit einem Mic in der Trommel aufzunehmen, ohne dass der Basketball störend in Erscheinung tritt.

    Das müsste doch im Jazz-Bereich, wo man gerne mit ungedämpften Fellen spielt, immer ein Thema sein, oder?
    fragt sich und Euch
    Hajo K

    Ich denke, das Thema tritt dort nicht in Erscheinung, weil eine Jazz-BD in den meisten Fällen ein geschlossenes Reso hat und nicht mit einem Mikro in der Trommel abgenommen wird. Ich vergleiche das jetzt mal mit einem Standtom - auch da kann ich den Effekt im Ansatz hören, aber er tritt niemals so in den Vordergrund, als das man etwas tun müsste. Weder bei Abnahme mit einem MIC von außen noch beim unverstärkten Spielen.

    Bei Interesse kann ich die Aufnahmen dann hier präsentieren.


    Klar, die Audio-Files kannst Du jetzt schon hochladen, bevor Du weiter experimentierst.

    Zunächst hab ich eine alte Wolldecke probiert, die mit 5-10cm Dicke ca. 1/3 des Kesselinneren bedeckte und sowohl Schlag- als auch Resofell berührte. Das war natürlich zu viel.
    Dann eine wesentlich kleinere Decke, die mit gleicher Dicke nur eines der beiden Felle berührt (ca. 10cm Abstand zum anderen) und ca. 1/4 des Durchmessers bedeckt.
    Von allen 4 Szenarien (leer, große Decke, kleine Decke Schlag / Reso) hab ich Aufnahmen gemacht, auch mit zusätzlichem Support Mic vor dem Reso.

    Dein Ansatz ist hier etwas anders als er bei mir war - mir ging es primär darum, den Basketball raus zu schmeißen, aber die Felle und die Trommel insgesamt dabei nicht zu bedämpfen. Ausgehend davon kann man dann ja immer noch Dämpfung einlegen, die an den Fellen anliegt. Bei mir ist das entweder das Remo-Muffling-System - also die Weckl-Wurst in schick. Oder aber das Pearl Dämpfungskissen, wobei man dann eigentlich die Fleecedecke nicht mehr braucht, denn das Ding hat soviel Fläche, dass es den Basketball-Effekt komplett wegdämpft.


    Trotzdem bin ich gespannt auf Deine Audiobeispiele - ein Emperor habe ich auch noch nicht auf der BD gehört. Also her damit... :)

    Ist manchmal schon merkwürdig hier im Drummerforum: Da fragt jemand nach einem guten Lehrer in HH, weil er sich im Bereich Solospiel weiterentwickeln will. Jedem anderen Fragesteller wird in jedem anderen Thread geraten, statt einem neuen Schlagzeug (Fußmaschine/Becken/Fellen/...) einen guten Lehrer zu kontaktieren, um erstmal das Spielen richtig zu lernen... Unserem Fragesteller hier wird nun aber „dringend“ davon abgeraten, mit einem Lehrer seinem Ziel „Fettes Solo“ näher zu kommen. Es wird ihm auch natürlich kein Lehrer empfohlen... ;( ?(


    @TS: Ich finde Deine Idee prima, Unterstützung von einem Lehrer beim Entwickeln eines Solos oder auch allgemein solistischer Tätigkeit zu suchen! Sprich mal den User Mogila an, den habe ich bei einem Beckenkauf in HH kennengelernt. Er ist äußerst nett und kompetent. Ich habe leider vergessen, in welchem Hochbunker er in HH unterrichtet, aber es war recht zentral...


    Edith meint nach zwei Minuten nachdenken: ich möchte niemanden hier konkret oder persönlich angreifen. Es ging mir nur um das Phänomen im allgemeinen, dass sich in diesem, aber auch in vielen anderen Threads vermehrt zeigt. Sorry für partielles OT... :huh:

    Moin Mathias! Erstmal vielen Dank für die Arbeit und das Teilen! Ich liebe sowas... :)


    Beim Audiomaterial bin ich komplett hin und hergerissen - den Übersprechversuch finde ich aufschlussreich und teile Deine Meinung zum D2 - das klingt deutlich lauter und scheppriger als die anderen. Die Resonanzen des Mikrostativs beim 57 sind ebenfalls heftig und verfälschen natürlich das Ergebnis ziemlich. e604 und Tbone finde ich beim Übersprechen absolut gleichwertig.


    Bei dem eigentlichen Tomsignal ist eigentlich das SM57 das einzige Mic, das etwas heraussticht - es hat viel weniger Tiefen und dafür den bekannten 57-Peak im Hochmittenbereich. Das D2 hat einen unblaublich starken Attack-Knack am Anfang und ist sehr badewannig vor-EQed. Kann passen, ist aber unflexibler als andere Mics. Die e604 und Tbone finde ich ziemlich ähnlich, ich würde bei dieser Auswahl eines der beiden nehmen und könnte damit gut arbeiten.


    Um ein umfassenderen Eindruck von den Mics zu bekommen, müsste man sie sicher auch nochmal an tieferen Toms hören und im Gesamtkontext des gespielten Sets - ich weiß aber auch, dass das nicht geht mit 4 Mics an jedem Tom bei 4 Toms...


    Ich finde das Tbone im Vergleich zum e604 erstaunlich gut, hast Du davon mehr als eins und könntest mal die ganze Tomreihe aufnehmen im Vergleich zum 604? Was man jedoch unbedingt mit in die Rechnung werfen muss, ist die bereits vorhandene Rim-Klemme beim Sennheiser - da käme beim Tbone immer noch mindesten eine LP Claw oder sowas mit dazu - mit der wäre es dann auch etwas flexibler zu positionieren als das 604.


    Danke nochmal für den Test!

    Heute habe ich einige abschließende Versuche zum Basketball-Effekt gemacht und auch auf Video festgehalten. Diese bahnbrechende Arbeit will ich euch nicht vorenthalten... :D


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    Meine jüngste Entdeckung in Sachen Billig-Equipment: Millenium Signature Karin Anna Liedel V2 Drumsticks. Paarpreis 6,50 €


    Wie kams? Beim großen T nach Sticks gesucht, die meinem bisherigen Modell entsprechen und dabei unter anderem auch diese angezeigt bekommen. Also mal zwei Pasr zum Testen mitbestellt und die Überraschung war gelungen: 1a verarbeitet, alle Sticks wiegen gleich viel, das Modell funktioniert für mich. Ich werde wohl nochmal einen Rutsch nachbestellen und dann ggf. Darauf umsteigen, wenn die Qualität konstant bleibt.


    Nebenbemerkung: ich finde erschreckend, wie schlecht meine bisherigen Sticks im Vergleich zu diesen Billigprodukten gefertigt sind. Da gab es in einem Batch von 6 Paaren Gewichte von 43 - 56 Gramm und wie immer mindesten einen Stick, der im Bereich des Kopfes bereits ab Werk Ausrisse hatte. Vielleicht eine Idee für Make America Great again die QC von Produkten wieder einzuführen statt einfach nur Stumpf die Preise zu erhöhen. Die Millenium Sticks sind Made in Europa und bei halben Preis um Klassen besser verarbeitet...

    "Missverstanden" hat es der Kollege vom großen T, wahrscheinlich aufgrund des Zusatzes dort, dass der kleine Optimount bei 8" Toms für 4 oder 5 Stimmschrauben funktioniert. Trotzdem geht es natürlich nur nach der Tiefe der Trommel...

    Ja, da haben sie Dir schönen Blödsinn erzählt. Der OPT0708 ist der richtige für eine 7" tiefe Trommel - der nächstgrößere würde nicht passen. Schwierigkeiten gibt es bei 14" Toms mit 6 Stimmschrauben - da passt kein Optimount, weil die Schraubenabstände nicht passen.


    Beim Justieren des Optimounts für Deine Trommel solltest Du beachten, dass die "Weite" der Halterung so eingestellt ist, dass die Spannböckchen oben und unten nicht eingeklemmt sind. Es gibt zwei gut funktionierende Wege: entweder, der Spannreifen oben liegt auf den Gummipuffern auf und unten sind die Halteösen etwa in der Mitte der Stimmschraubengewindde. Oder die unteren Böckchen liegen auf den Gummis auf und die oberen Halteösen sind oben auf Mitte des Gewindes. Wenn man anders montiert, können auch die Optis den Klang einer Trommel töten...