Vielen Dank euch allen für die rege Anteilnahme am mir geschehenen und für die vielen guten Tipps!
Aber jetzt wissen die EInbrecher durchaus, dass da bei euch was zu holen ist. Ich würd mir evtl. eine andere Bleibe suchen.
Es wäre jetzt Kaffeesatzleserei, zu spekulieren, welcher Art die Einbrecher bei uns waren - fakt ist jedenfalls: die wollten nicht Instrumente klauen, sonst hätten sie es getan. Ob sie jetzt so vernetzt sind, dass sie die potentielle Schore weitergeben...? Ich hoffe nicht!
Thema Versicherung: Auch ich habe da schon mal drüber nachgedacht und wäre für Empfehlungen sehr, sehr dankbar!
Harmonia.de klingt gut und unkompliziert bisher - meine Rückfragen wurden sofort beantwortet. Modulares Konzept, man kann wählen, ob man Übungsraum und Nachtzeit im Auto mitversichern will (mit entsprechendem Aufschlag). Ein andere Tipp, den ich bekommen habe, ist erpam.com - das sieht auch professionell aus und es scheint bereits sehr akzeptiert zu sein in der Szene.
Ein Umzug in ein anderes Domizil, ja, ist eine Überlegung wert, wenn keine adäquaten Sicherungsmaßnahmen unternommen weren können. Aber...
Sicherungsmaßnahmen werden schwierig - der Raum hat eine riesen Glasfront nach draußen (ist das nicht eigentlich ein Traum?). Das komplett zu vergittern kostet ein Vermögen...
Schön, dass es so glimpflich bei Dir ausgegangen ist. Die Einbrecher müssen entweder gestört worden sein, oder
beim Besten Willen nicht auf Musikinstrumente aus
Das ist wohl als sicher anzusehen - wenn sie wegen Instrumenten gekommen wären, hätten sie die Hütte ausgeräumt.
Wo ist denn der Raum? Ist das ein Proberaumzentrum? Wenn nein, dann haben die u.U. mit dem ganzen Zeug einfach nix anfangen können, das muss man ja auch erstmal verkaufen.
Nein, der Raum ist ein Teil eines Vereinsgebäudes. Ideal für einen Übungsraum gelegen (weil weit und breit kein Anwohner) - leider auch ideal für pöse Puben...
Also vorsichtig sein, über alles nachdenken, aber auch mit einrechnen das man evtl. vielleicht gar nicht Ziel des Einbruchs war...
Wir waren bei diesem Mal nicht das Ziel, das steht fest (s.o.). Ob die Schergen nochmal wiederkommen wollen? Keine Ahnung...
Ein großer Mythos bei Versicherungen ist, dass man versichert ist.
Ja, die AGB und Klauseln sind immer spannend zu lesen. Ich fürchte wie früher schonmal geschrieben, dass der diesmal betroffene Raum im Prinzip nicht versicherbar ist, denn nach außen gibt es keine Stahltüren...
Videoüberwachung ist heutzutage für Elektrofreunde sicher auch eine Option.
Statt einer Alarmanlage gibt es im Baumarkt auch Magnetkontakte, welche bei Auslösung einen ohrenbetäubenden Lärm verursachen. Diese kosten meistens nicht mehr als EUR 50.00 und schrecken Einbrecher in der Regel schon mal ab.
Unser Klampfer hat bei uns im Proberaum ein kleines Gerät zur Raumüberwachung ins Eck gestellt, die bei Bewegungen/Geräuschen im Raum eine Meldung ans Smartphone sendet und die Kamera des Geräts aktiviert. So hat man zumindest gefühlt etwas mehr Sicherheit.
Warum nicht einfach eine Alarmanlage installieren? Kostet ja nicht die Welt, und Alarmbenachrichtigung gibt's dann auch sofort. Es wäre ja schade um den ganzen Mehraufwand und der Rumschlepperei. 
Alles gute Ansätze - wir werden wohl in soetwas investieren. Wer allerdings professionell klaut, der kann mit solchem "Amateurkram" sicherlich "umgehen"...
Das halte ich für Unsinn, aber wenn die wirklich sowas wie das Dark Net nutzen, dann steht da eher folgendes drin: Teures, wertvolles Musikerquipment, das nächste mal mit Transportmöglichkeit kommen, paar Wochen abwarten.
Mir bleibt nur zu hoffen, dass unsere Jungs auf Handys und schnelles Geld aus waren und nicht professionell vernetzt sind.
Kommentar:
Einbrecher sind auf Bargeld und Schmuck aus.
Dass das nicht immer stimmt, wurde in einigen vorigen Beiträgen erläutert. Das Muster scheint zu sein: leicht mitzunehmen, leicht in Bargeld zu verwandeln. Erklärt vielleicht ein bischen Olivers Beobachtung, dass wohl noch alles da war.
s.o. - die wollten kein Schlagzeug...
Dass jemand ein BLX klaut, ist eher unwahrscheinlich,
a) aus allgemeinen Gründen und b) aus speziellen Gründen.
Da bin ich mit Jürgen einer Meinung. Das BLX oder überhaupt Schlagzeugsachen werden sehr selten geklaut. Zu schwer, zu wenig "Ertrag" beim Verkauf.
...und erst recht kein 30 Jahre altes BLX. Ich bin jetzt eigentlich soweit, das Set dort zu lassen (minus Becken minus Snare).
Ich würde versuchen, alles was auf den Spieler selbst angepasst ist, stets selbst abzubauen und mitzunehmen.
Darunter zähle ich neben Stickbag unteranderem den Beckenset (Grund: Zusammenstellung), die Snare(s) (Grund: besonderer Teppich, andere Spannreifen, etc.) und die Fußmaschine (Grund: Beater, Einstellungen).
Becken lasse ich nicht mehr da (weil sauteuer und relaitv leicht zu transportieren). Snare auch nicht, weil ich dran hänge und es mir nicht verzeihen könnte. Fuma...? Alte P880, schnelles Biest, aber ersetzbar. Ich glaube, die Hardware wäre nur für einen Schrotti interessant, weil 80s Heavy Metal...
Ich bin dabei, die Liste der zu versichernden Gegenstände kritisch einzukürzen - Kriterien sind dabei Wert, Standort und Häufigkeit der Exposition. Mal sehen, wo ich lande...