Beiträge von Oliver_Stein

    Oh ja, dieses Pearl BCX in NavyvBlue Sparkle habe ich dort gespielt! Das ist ein grundsolides Set mit modernem und durchsetzungsfähigen Sound. Außerdem ist das Finish sehr geil! Das BCX hat 7.5mm Birkenkessel und ist damit etwas schwerer als ein MMX (oder dessen Nachfolger MMP und jetzt MRV). Roadtauglich ist es allemal...
    Falls es das blaue Set nicht mehr gibt, haben sie auch noch verschiedene 4-teilige BCXe da (u.a. in Piano Black und einem Gold Sparkle).


    Wenn Dir Pearl zusagt, aber die 6-lagigen 7.5mm Kessel Dir noch (schon) zu schwer sind, dann teste mal ein Masters Complete an: die haben dünne Maple Kessel (5,4mm) und klingen prima! Beim PPC haben sie eins stehen. Leider liegen die als 4-teiler mit 1400,- etwas über dem Budget, aber vielleicht geht ja etwas in Richtung ein Tom weniger oder so...


    Edit: so sieht das BCX aus:
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    Meine Ohren wollen sich mit dem Shuffle-Groove nicht so richtig anfreunden, auch heim zweiten Hören nicht. Den Mix finde ich für ein Demo ok, ich habe aber nur auf dem Ipad abgehört... Jedenfalls macht ihr individuelles Zeug, und das wiederum finde ich gut! Weitermachen!

    Nenn Zoom H5, ein zwei Mikros und Kleinkram könnte ich sonst auch mit bringen, wenn gewünscht.


    Für meinen Vortrag bringe ich meine Sachen auf alle Fälle mit, aber vielleicht könntest Du Deinen ja als Backup mitbringen und wir nehmen damit das Geschehen auf (also z.B. die diversen Equipmentverkostungen)?


    BTW Equipment: für den Recordingvortrag bräuchte ich ein aufgebautes Set auf der Bühne. Vielleicht wäre es sinnvoll, das schon etwas eher aufzubauen? Und für die Vorführung der Nachbearbeitung wollte ich mein Notebook mitbringen - es wird vielleicht etwas schwer werden, dass alle etwas sehen können auf dem kleinen Monitor. Hat jemand einen Beamer oder gibt es vielleicht sogar einen im Zollverein?

    Ich hatte weiter oben zwei Beiträge zum DF Treffen angeboten und möchte diese hier zur besseren Planung der Zeiten mal etwas präzisieren (Inhalte und Dauer):

    Drum-Recording mit einem Handy-Recorder und 0-2 Stützmikrofonen

    (Dauer: ca. 40 min.)

    • Einleitung

      • Warum Drum-Recording?
      • Warum mit einem Handy-Recorder?


    • Varianten: ohne / mit einem / mit zwei Stützmikrofonen

      • Materialbedarf
      • Positionierung Handy-Recorder / Stützmikrofone
      • Stereoabbildung / Nah oder fern? / Vorne oder hinten?
      • Suche nach dem Sweet-Spot


    • Aufnahme

      • Formate (Wave, MP3)
      • Samplingfrequenz
      • 16/24 Bit
      • Aussteuerung


    • Nachbearbeitung / Mischung

      • Datei-Übertragung
      • Import in DAW
      • Ausgleich von Laufzeiten, Phasenkontrolle
      • EQ
      • Kompressor/Gate/Limiter
      • Master-PlugIns
      • Hall und Raum


    • Fragen und Antworten / Diskussion


    Der Blindtest: Maple vs. Birch
    (Dauer: max. 15 min.)

    • Klischee-Bingo
    • Blindtest Anspielen der beiden Toms (ohne Ansage)
    • A/B-Vergleich mit Ansage
    • Auswertung/Diskussion


    Der erste Beitrag ist eher als Vortrag zum Thema gedacht (natürlich mit Fragemöglichkeit). Der Schwerpunkt soll nicht auf den von mir zur Demonstration genutzten Geräten liegen, sondern weitestgehend auf übertragbaren Sachverhalten.
    Der Vergleich Maple/Birch hat eher Spiel- u. Spaßcharakter zur Auflockerung. Für beide sind frische Ohren hilfreich, ich hätte daher nichts gegen eine Platzierung vorne im Programm.


    Meine Frage an die potentiellen Teilnehmer: wollt ihr das und ist es euch die Zeit wert? Ich will niemandem etwas aufdrängen, was nicht interessant ist... Bitte also ruhig offene Meinungen dazu...

    Ich oute mich hier auch Mal als "potentiell-zu-fest-Zudreher". Beim Nachdenken darüber ist mir für mich aufgefallen, dass ich besonders Schrauben anknalle, bei denen ein Lockern unangenehme Folgen hätte: Befestigungsschrauben von Fußmaschinen-Schlegeln oder auch von Galgen-Beckenarmen. Während erstere meine Angriffe bisher parieren konnten sind mir von den Armen bereits etliche kaputt gegangen. Das diese alle von Pearl waren, liegt ausschließlich daran, dass ich bis auf einen Arm von Gibraltar bisher nur Pearl Becken arme im Gebrauch hatte.


    Trotzdem hier meine Bilanz mit Jahreszahlen:


    3x Pearl CH-95 gekauft neu in1988 - zwei davon sind innerhalb der letzten 5 Jahre am Gelenk zum Schrägstellen des Auslegers gebrochen. Diese Sorte hatte 7/8" Rohre als Ausleger und kein Problem mit nicht haltenden Stellungen des Arms (gemeint ist ungewollte Drehung des Auslegers um die eigene Achse). Der dritte ist aus Angst vor Beschädigung des montierten Beckens a.B. genommen worden. Ursache Gewalt? Vielleicht mit im Spiel, aber die Materialqualität der Gussteile von Pearl war Ende der 80er allgemein schlecht (Beispiel: BLX/MLX Longlugs).


    1x Boomarm eines 1987 gekauften B-950 Galgenbeckenständers (zu der Zeit das Topmodell): dieser war von Anfang an zickig in dem Sinne, dass der Auslege-Arm im Gegenstück (dem Verstelltelenk) klemmte und nur schwer verstellbar war. Wenn man ihn dann woanders hinbewegt hatte, war er anfällig für die axiale Eigenbewegung und würde deshalb angeknallt. Bis heute intakt, aber nicht mehr in Benutzung wegen der Klemmerei...


    Mehrere Boomarme aus der Zeit der 1990er Jahre, eher die Mittelklasse Modelle schon mit stufenlos verstellbarer Beckenhalterung: 2x am Gelenk gebrochen, weil sie schwere Becken (so ab 18er Crash) nicht in Position halten könnten (ungewollte Axialdrehung des Auslegers). Sie wurden daher immer angeknallt...


    Irgendwann wurde es mir zu doof mit den alten Teilen und ich habe sie am Hauptset durch CH-1000 ersetzt...


    Ansonsten habe ich in den 36 Jahren Trommeln 3x Flügelschrauben gekillt (auch die alle von Pearl, s.o.): zweimal zur Höheneinstellung der Hihat, 1x Hihat-Clutch. Ursache: schlechtes Material in Verbindung mit zuviel Kraft.


    Ein SP30 Bassdrumbein ist ebenfalls am Gelenk wegen der schlechten Gussteile in den späten 80ern gebrochen.


    Plastikmanschetten der 1000er Serie von Pearl gekauft um 2009 rum)sind mir am Snarestativ und am Hocker kaputt gegangen, jeweils die, wo unten die drei Streben auf das Hauptrohr treffen. Diese Schrauben habe ich nie besonders fest angezogen...


    Ich habe einen Pearl Doppeltomständer aus den frühen 1980er Jahren (noch Made in Japan), den ich bis heute trotz heftigster Benutzung mit Anknallen der Flügelmuttern nicht kaputt bekommen habe. Diesem Teil sieht man die bessere Qualität im direkten Vergleich mit den Taiwan-Modellen an. Sie erinnert mich an die Yamaha Hardware bis etwa Mitte der 2000er Jahre. So ein Teil von Yamaha habe ich als geraden Beckenständer, der ebenfalls auch bei Gewaltanwendung unkaputtbar ist.


    Fazit? Öfter Mal über das notwendige Drehmoment nachdenken, danke für den Anstoß, Gerald. Pearl Hardware aus den späten 80ern aussortieren langsam... Wo immer Kunststoff im Bereich einer Klemmung ist, generell mäßig anziehen.

    Nils, gut, dass Du das mal ansprichst! Ich hatte gehofft, wir würden vielleicht schon am frühen Nachmittag beginnen (so 14:00 Uhr) und könnten bis 18:00 Uhr mit dem offiziellen Teil durch sein. Essen gehen wäre dann vielleicht optional für die, die Lust und Zeit haben.


    Ich hätte eigentlich auch Lust, noch Essen zu gehen. Mir sitzt aber ein Termin abends in Hannover im Nacken...

    Ja, der ist es! Bei Music-Town gibt es ihn noch zum alten Preis von 12,50. Da ich zwei brauchte und noch ein Fell dazu nehmen konnte, bin ich über die 40,- Grenze für kostenfreien Versand gekommen.. Edit: Da war ich wohl der letzte, der diesen Preis ziehen konnte. Jetzt kostet er dort auch 18,90 wie überall...


    Ach so, vielleicht noch erwähnenswert, das der Schaft einen Durchmesser von 6,0 mm hat, während Pearl und Tama 1/4 Zoll (6,35 mm) messen. Ob das langfristig zu Problemen führt, wird erst die Praxis zeigen - ich erwarte das nicht unbedingt...

    Ist das nicht nur eine Eigenschaft des Schlegels? Das müsste also bei entsprechendem Austausch mit Deiner auch zu machen sein.


    Nach dem Test heute ist klar, dass Du richtig lagst: es ist nicht die Maschine an sich, sondern der Schlegel. Dieser ist im Vergleich zu dem IC-Schlegel, den ich sonst auf meiner Eli spiele, im Kopfbereich sehr viel leichter als sein Tama-Bruder. So kann man ihn etwas länger ausfahren, ohne dass das Pedal träge wird. Zusammen mit einer sehr wenig gespannten Feder ergibt sich ein - sehr schnelles Pedal!


    Im direkten Vergleich war dann auch schnell die Weltordnung wieder hergestellt: meine P-2000C läuft deutlich besser als die 473 (bei gleichem Schlegel). Es gibt also keinen Grund, die 473 zu kaufen - stattdessen werde ich deren Schlegel erstehen und auf die Eli schnallen :)

    Kann sein, dass es der längere Schlegel auf meiner Eli tun würde - mit Erlaubnis des Besitzers werde ich diese Markenmischung morgen auch mal probieren.


    Wenn allerdings der Sonor SCH 28 Bass Drum Schlegel schon fast 20,- kostet, dann kann ich ja fast gleich die ganze 473 für 59,- nehmen... Ersatz-Fumas kann man immer gebrauchen und meine Dritt-Maschine (eine uralte P880) ist desolat... :)

    Und jetzt kommts: Ich habe mal auf einem Drumset gespielt, an dessen Bassdrum die Sonor SP473 befestigt war. Diese Fußmaschine ist gelaufen, wie Sau, was mich dazu veranlasste, mir selbst so eine zuzulegen...und die läuft auch, wie Sau.


    Ich muss das hier nochmal aufwärmen: ich habe gestern diese Maschine bei meinem alten Schlagzeuglehrer gespielt und war so dermaßen begeistert davon, dass ich ernsthaft überlege, mir diese zuzulegen. Ich werde sie (das war genaugenommen die rechte Seite der DoFuMa) morgen nochmal an meiner BD testen - es ist ja immer eine Kombination von Fellen, Stimmung, Kesseldurchmesser und Tiefe, Dämpfung in der Trommeln und Einstellung der Maschine. Aber der Unterschied war so frappierend, dass ich nicht anders kann, als der Geschichte auf den Grund zu gehen.


    Einen Unterschied zu meiner Eli habe ich schon entdeckt: der Schlegel der Sonor kann deutlich länger ausgefahren werden als bei meiner Maschine und mit den Schlegeln, die ich verfügbar habe. Bei der Testmaschine gestern war der Auftreffpunkt deutlich oberhalb der Fellmitte, was schonmal ein Grund für die total andere Ansprache sein könte. Von dem ganzen Gewaber, dass ich bei mir genau in der Fellmitte habe, war dort nichts zu spüren. Allerdings war die BD auch voll mit Decken und Kissen, deshalb nochmal der Test bei mir mit moderater Dämpfung... Außerdem war die Feder dafür sehr lasch gespannt und der Sonor-Schlegel ist am Kopf wohl relativ leicht (sonst würde die Länge m.M.n. nicht gehen wegen der Massenträgheit). Ich bin sehr gespannt auf morgen!

    Sollte gehen, ja! Die Wärmeabfuhr ist ja bereits vorgeplant mit den Lüfterausschnitten. Server machen auch mächtig Abwärme...


    Das einzige, was mich etwas stören würde, sind die Aufnahmelöcher für die Rackohren. Diese scheinen hier in einem festen Raster gebohrt zu sein. Bei Musik-Racks ist die Befestigung meist mit beweglichen Schlossmuttern in Profilschienen realisiert. Bei Geräten mit mehr als 1HE kann man dann den Abstand schön anpassen.

    Das Video läuft hier gerade im Hintergrund über die Genelec 1031 und klingt m.E. richtig gut! Beim Mix des Schlagzeuges finde ich nur die Toms etwas zu kraftlos, vor allem die tieferen. Hattet ihr die einzeln abgenommen? Sehe gerade, dass 421er an den Toms hängen - an denen sollte es definitv nicht gelegen haben!


    Übrigens sehr kreativer Umgang mit den Hallräumen im Mittelteil, klasse! Spielerisch finde ich das auch ziemlich gut!


    PS: Euer Song "Ready for the Outcry" spricht mich musikalisch sehr an!