Beiträge von Oliver_Stein

    Ich oute mich hier auch Mal als "potentiell-zu-fest-Zudreher". Beim Nachdenken darüber ist mir für mich aufgefallen, dass ich besonders Schrauben anknalle, bei denen ein Lockern unangenehme Folgen hätte: Befestigungsschrauben von Fußmaschinen-Schlegeln oder auch von Galgen-Beckenarmen. Während erstere meine Angriffe bisher parieren konnten sind mir von den Armen bereits etliche kaputt gegangen. Das diese alle von Pearl waren, liegt ausschließlich daran, dass ich bis auf einen Arm von Gibraltar bisher nur Pearl Becken arme im Gebrauch hatte.


    Trotzdem hier meine Bilanz mit Jahreszahlen:


    3x Pearl CH-95 gekauft neu in1988 - zwei davon sind innerhalb der letzten 5 Jahre am Gelenk zum Schrägstellen des Auslegers gebrochen. Diese Sorte hatte 7/8" Rohre als Ausleger und kein Problem mit nicht haltenden Stellungen des Arms (gemeint ist ungewollte Drehung des Auslegers um die eigene Achse). Der dritte ist aus Angst vor Beschädigung des montierten Beckens a.B. genommen worden. Ursache Gewalt? Vielleicht mit im Spiel, aber die Materialqualität der Gussteile von Pearl war Ende der 80er allgemein schlecht (Beispiel: BLX/MLX Longlugs).


    1x Boomarm eines 1987 gekauften B-950 Galgenbeckenständers (zu der Zeit das Topmodell): dieser war von Anfang an zickig in dem Sinne, dass der Auslege-Arm im Gegenstück (dem Verstelltelenk) klemmte und nur schwer verstellbar war. Wenn man ihn dann woanders hinbewegt hatte, war er anfällig für die axiale Eigenbewegung und würde deshalb angeknallt. Bis heute intakt, aber nicht mehr in Benutzung wegen der Klemmerei...


    Mehrere Boomarme aus der Zeit der 1990er Jahre, eher die Mittelklasse Modelle schon mit stufenlos verstellbarer Beckenhalterung: 2x am Gelenk gebrochen, weil sie schwere Becken (so ab 18er Crash) nicht in Position halten könnten (ungewollte Axialdrehung des Auslegers). Sie wurden daher immer angeknallt...


    Irgendwann wurde es mir zu doof mit den alten Teilen und ich habe sie am Hauptset durch CH-1000 ersetzt...


    Ansonsten habe ich in den 36 Jahren Trommeln 3x Flügelschrauben gekillt (auch die alle von Pearl, s.o.): zweimal zur Höheneinstellung der Hihat, 1x Hihat-Clutch. Ursache: schlechtes Material in Verbindung mit zuviel Kraft.


    Ein SP30 Bassdrumbein ist ebenfalls am Gelenk wegen der schlechten Gussteile in den späten 80ern gebrochen.


    Plastikmanschetten der 1000er Serie von Pearl gekauft um 2009 rum)sind mir am Snarestativ und am Hocker kaputt gegangen, jeweils die, wo unten die drei Streben auf das Hauptrohr treffen. Diese Schrauben habe ich nie besonders fest angezogen...


    Ich habe einen Pearl Doppeltomständer aus den frühen 1980er Jahren (noch Made in Japan), den ich bis heute trotz heftigster Benutzung mit Anknallen der Flügelmuttern nicht kaputt bekommen habe. Diesem Teil sieht man die bessere Qualität im direkten Vergleich mit den Taiwan-Modellen an. Sie erinnert mich an die Yamaha Hardware bis etwa Mitte der 2000er Jahre. So ein Teil von Yamaha habe ich als geraden Beckenständer, der ebenfalls auch bei Gewaltanwendung unkaputtbar ist.


    Fazit? Öfter Mal über das notwendige Drehmoment nachdenken, danke für den Anstoß, Gerald. Pearl Hardware aus den späten 80ern aussortieren langsam... Wo immer Kunststoff im Bereich einer Klemmung ist, generell mäßig anziehen.

    Nils, gut, dass Du das mal ansprichst! Ich hatte gehofft, wir würden vielleicht schon am frühen Nachmittag beginnen (so 14:00 Uhr) und könnten bis 18:00 Uhr mit dem offiziellen Teil durch sein. Essen gehen wäre dann vielleicht optional für die, die Lust und Zeit haben.


    Ich hätte eigentlich auch Lust, noch Essen zu gehen. Mir sitzt aber ein Termin abends in Hannover im Nacken...

    Ja, der ist es! Bei Music-Town gibt es ihn noch zum alten Preis von 12,50. Da ich zwei brauchte und noch ein Fell dazu nehmen konnte, bin ich über die 40,- Grenze für kostenfreien Versand gekommen.. Edit: Da war ich wohl der letzte, der diesen Preis ziehen konnte. Jetzt kostet er dort auch 18,90 wie überall...


    Ach so, vielleicht noch erwähnenswert, das der Schaft einen Durchmesser von 6,0 mm hat, während Pearl und Tama 1/4 Zoll (6,35 mm) messen. Ob das langfristig zu Problemen führt, wird erst die Praxis zeigen - ich erwarte das nicht unbedingt...

    Ist das nicht nur eine Eigenschaft des Schlegels? Das müsste also bei entsprechendem Austausch mit Deiner auch zu machen sein.


    Nach dem Test heute ist klar, dass Du richtig lagst: es ist nicht die Maschine an sich, sondern der Schlegel. Dieser ist im Vergleich zu dem IC-Schlegel, den ich sonst auf meiner Eli spiele, im Kopfbereich sehr viel leichter als sein Tama-Bruder. So kann man ihn etwas länger ausfahren, ohne dass das Pedal träge wird. Zusammen mit einer sehr wenig gespannten Feder ergibt sich ein - sehr schnelles Pedal!


    Im direkten Vergleich war dann auch schnell die Weltordnung wieder hergestellt: meine P-2000C läuft deutlich besser als die 473 (bei gleichem Schlegel). Es gibt also keinen Grund, die 473 zu kaufen - stattdessen werde ich deren Schlegel erstehen und auf die Eli schnallen :)

    Kann sein, dass es der längere Schlegel auf meiner Eli tun würde - mit Erlaubnis des Besitzers werde ich diese Markenmischung morgen auch mal probieren.


    Wenn allerdings der Sonor SCH 28 Bass Drum Schlegel schon fast 20,- kostet, dann kann ich ja fast gleich die ganze 473 für 59,- nehmen... Ersatz-Fumas kann man immer gebrauchen und meine Dritt-Maschine (eine uralte P880) ist desolat... :)

    Und jetzt kommts: Ich habe mal auf einem Drumset gespielt, an dessen Bassdrum die Sonor SP473 befestigt war. Diese Fußmaschine ist gelaufen, wie Sau, was mich dazu veranlasste, mir selbst so eine zuzulegen...und die läuft auch, wie Sau.


    Ich muss das hier nochmal aufwärmen: ich habe gestern diese Maschine bei meinem alten Schlagzeuglehrer gespielt und war so dermaßen begeistert davon, dass ich ernsthaft überlege, mir diese zuzulegen. Ich werde sie (das war genaugenommen die rechte Seite der DoFuMa) morgen nochmal an meiner BD testen - es ist ja immer eine Kombination von Fellen, Stimmung, Kesseldurchmesser und Tiefe, Dämpfung in der Trommeln und Einstellung der Maschine. Aber der Unterschied war so frappierend, dass ich nicht anders kann, als der Geschichte auf den Grund zu gehen.


    Einen Unterschied zu meiner Eli habe ich schon entdeckt: der Schlegel der Sonor kann deutlich länger ausgefahren werden als bei meiner Maschine und mit den Schlegeln, die ich verfügbar habe. Bei der Testmaschine gestern war der Auftreffpunkt deutlich oberhalb der Fellmitte, was schonmal ein Grund für die total andere Ansprache sein könte. Von dem ganzen Gewaber, dass ich bei mir genau in der Fellmitte habe, war dort nichts zu spüren. Allerdings war die BD auch voll mit Decken und Kissen, deshalb nochmal der Test bei mir mit moderater Dämpfung... Außerdem war die Feder dafür sehr lasch gespannt und der Sonor-Schlegel ist am Kopf wohl relativ leicht (sonst würde die Länge m.M.n. nicht gehen wegen der Massenträgheit). Ich bin sehr gespannt auf morgen!

    Sollte gehen, ja! Die Wärmeabfuhr ist ja bereits vorgeplant mit den Lüfterausschnitten. Server machen auch mächtig Abwärme...


    Das einzige, was mich etwas stören würde, sind die Aufnahmelöcher für die Rackohren. Diese scheinen hier in einem festen Raster gebohrt zu sein. Bei Musik-Racks ist die Befestigung meist mit beweglichen Schlossmuttern in Profilschienen realisiert. Bei Geräten mit mehr als 1HE kann man dann den Abstand schön anpassen.

    Das Video läuft hier gerade im Hintergrund über die Genelec 1031 und klingt m.E. richtig gut! Beim Mix des Schlagzeuges finde ich nur die Toms etwas zu kraftlos, vor allem die tieferen. Hattet ihr die einzeln abgenommen? Sehe gerade, dass 421er an den Toms hängen - an denen sollte es definitv nicht gelegen haben!


    Übrigens sehr kreativer Umgang mit den Hallräumen im Mittelteil, klasse! Spielerisch finde ich das auch ziemlich gut!


    PS: Euer Song "Ready for the Outcry" spricht mich musikalisch sehr an!

    also bei den White Suede wird ein anderer Film nämlich der Smooth White Film verwendet, gegenüber den Suede Fellen.


    Ich muss mal diesen alten Thread wieder aufwärmen, weil mir der Unterschied zwischen der Suede und White Suede Variante eines Fells (hier: Emperor) nicht so richtig klar ist: ich habe bei Remo auf der Seite gesehen, dass es die Suede und White Suede Varianten parallel gibt (aber wohl in keinen deutschen Laden, die haben alle nur noch White Suede). Ist da ein deutlicher Soundunterschied zwischen dem Suede Film und dem Smooth White Film?


    Ich frage deshalb, weil ich gerade die Emperor Suede auf meine BLX-Toms gezogen habe und den Sound und das Feel ganz großartig finde. Ich hatte überlegt, auch für mein anderes Set diese Felle zu holen, aber wie oben geschrieben gibt es in Deutschland nur noch White Suede Emperors im Handel - wie es mit Bestellen aussieht, habe ich noch nicht gefragt...

    Der Zoom H5 hat auch einen eingebauten Lautsprecher. Den oder den H6 hätte ich Dir auch nahe gelegt, wobei das Mikrofon des H5 extra für laute Quellen ausgelegt ist und sich daher ganz hervorragend für Schlagzeug eignet.


    Ansonsten Zettel daneben und Inhalte aufschreiben. Wenn Du einmal die Grundeinstellung gemacht hast, ist alles andere sehr schnell ohne das Menü machbar: Spuranzahl auswählen mit den eigenen Buttons, ggf. aussteuern (beim H5 und H6 Hardware Gain Potis), auf Aufnahme klicken und los... ich mache das regelmäßig bei jeder Probe und sehr oft auch wenn ich alleine übe, null Problem!


    PS: wenn ich irgendwelche Testreihen mache, dann spreche ich oft einfach gleich nach dem Druck auf Record eine kurze Info ins Gerät. Geht schneller als etwas aufzschreiben und bleibt immer dort, wo es hingehört (bei der Aufnahme).


    PS2: wenn Dir der Punkt mit dem Kabel so wichtig ist, dann gibt es Aufsetzmikros für das Iphone und den Ton zum Speaker überträgst Du dann per Bluetooth... Gibt vielleicht auch was für Android, musst Du mal googlen...

    Oliver Stein hat vor längerer Zeit auch mal was gebaut, soweit ich mich erinnere, das aber (prä-DF) noch in einem anderen Forum präsentiert (pearldrummersforum(?)).


    Das war hier: https://www.pearldrummersforum…viewfull=1#post1850855953. (Seite 7 ab Post #75).


    Ich hatte damals jedoch einen Schleifaufsatz für die Bohrmaschine genommen. Mit einer Fräse im Tisch und Fräser mit Anlaufring sollte das fast noch einfacher sein...

    Wichtiger als das Mikrofonmodell ist bei Glyn Johns der Raum. In einem schepperigen Raum wird es auch mit vier U47 Panne klingen, in einem sehr guten Raum dagegen schon mit zwei SC450 plus Stützen an Kick und Snare hervorragend. C214 kann ich empfehlen (habe selber die 414er sehr erfolgreich eingesetzt, die sind klanglich sehr nah beieinander). Aber wie gesagt, der Raum macht's! Wenn Du schon ein SC450 hast, liegt ein zweites dazu doch sehr nahe, oder? Den Rest in Felle, Becken, Raumtuning stecken und alles wird gut...

    ...diese Frage entzweit die Trommlergemeinde seit Ewigkeiten! :)


    Es gibt aus beiden Materialien sehr gute Becken, aber auch das Gegenteil davon. Die MCS haben meinen Ohren nicht gefallen wollen. Die Sabian B8 oder der von dir genannte Nachfolger auch eher nicht. Zultan ist ok, bei B8 wäre Paiste Alpha ok oder ggf. auch ein Set PST 7. B8 auf professionellem Level wäre dann Paiste 2002 und B20 A Zildjian, Sabian Aax. Bei Meinl muss mal jemand anders einspringen, Byzanz ist auf alle Fälle amtlich.


    Mein Rat an Dich: bei den Becken lieber bessere gleich zu Beginn kaufen, denn tunen kannst Du daran nichts mehr (im Gegensatz zu den Trommeln).

    Nach der Doodle-Umfrage liegt das erste März-Wochenende klar vorne. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich mache solche Sachen gerne Sanstags, damit ich Sonntag noch etwas für die Arbeitswoche regenerieren kann.


    Mein Voting ist daher Samstag, 04.03.2017! :) :)

    wow, das wird ein super Tag! Die Istanbul Becken fände ich sehr interessant! Fuma Vergleich auch (Single und Double), da könnte man vielleicht irgendwo einen kleinen Testbereich im Nebenraum einrichten? Mir dünkt auch, dass wir das ganze etwas strukturieren müssen, damit am Ende jeder etwas davon hat. Ich könnte mir bei den Istanbuls (und vielleicht noch anderen Becken) vorstellen, dass diese zentral von einem oder abwechselnden Leuten vorgestellt werden und wir das ganze auch zumindest audiomäßig mitschneiden. Dann kann man hinterher gut nochmal nachhören. Für individuelle Tests wäre auch wieder ein Nebenraum gut...
    Die drei 13er finde ich auch gut, da könnte man passend zum Holzvergleich mal den Einfluss von verschiedenen Fellen herausarbeiten (so z.B. Amba, Emperor und PS3-artige Felle). Kann man auch prima in Bild und Ton dokumentieren für später...


    Für die FuMa Testecke könnte ich Eliminator Single Chain und eine alte P880 mitbringen.

    März und Zollverein klingt für mich auch ziemlich gut!


    Ich könnte zwei Beiträge anbieten:


    1. Birke vs. Ahorn Blindverkostung - dazu würde ich zwei von der Hardware, Befellung und Kesselkonstruktion identische 12" Toms mitbringen. Im Blindtest zeigt sich dann, was an den Mythen dran ist und wer die Fledermaus des Tages wird!


    2. Drumrecording ToGo - 1-4 Spuren mit Handyrecorder und zwei Stützmikrofonen. Wenn es technisch machbar ist auch mit Demo der Nachbearbeitung am Rechner...