Beiträge von Oliver_Stein

    Schalldämmung erfordert Luftdichtheit. Ein Ofen benötigt aber freie Zuluft zum Verbrennen, sonst kann gefährliches Kohlenmonoxid entstehen. In meinen Augen ist der Ofen ein No-Go, weil der Betrieb lebensgefährliche Zustände hervorrufen kann. Wenn Du daran festhalten willst, lass Dich vom Bezirksschornsteinfeger im Rahmen einer Feuerstättenschau beraten.

    ^ ^ ^ ...nicht schlecht, Herr Specht! ^ ^ ^


    Hier mal mein MMP mit neuem Beckensetup von oben:



    Von links nach rechts: 14" Zildjian K Custom Dark HiHat, Paiste Signature Full Crash 16" u. 14", Paiste Dark Energy 18" Crash Mk.I u. 21" Dark Dry Ride , Signature 16" Thin China.
    Trommeln 10x8, 12x9 , 14x14 u. 22x18 Pearl MMP, Snare DW Collectors Exotic VLT 14x6.5

    Kannst Du nochmal genau beschreiben, mit welchen Kabeln Du von wo nach wo gehst und wie Du abhörst?


    Der Grund meiner Frage ist der, dass Nr. 1 für mich nach einer Phasenauslöschung an einem symmetrischen Eingang klingt, bedingt passt da auch die verschwundene BD dazu.



    Ein solcher Effekt kann z.B. dann aufteteten, wenn man aus einem Gerät mit zwei Klinkenausgängen (L+R) mit einem sogenannten Insertkabel (2x Monoklinke auf Stereoklinke) in einen symmetrischen Eingang am Pult geht - dann löschen sich alle die Signale aus, die genau in der Mitte liegen (Gesang, Bassdrum, Snare).



    Wenn Du zum Abhören direkt mit einem Kopfhörer in das Modul gehst - ist dann die BD auch weg?

    Dass dein (wie immer lobenswerter) Versuch bzw. die Messergebnisse leider fehleranfällig sind, ist dir ja vermutlich bewusst, oder? ;)


    Du konntest z. B. wahrscheinlich nicht sicherstellen, dass du das Becken jeweils mit der gleichen Intensität und Beschleunigung angeschlagen hast. Auch wo genau am Stick der Kontakt stattfindet, wirkt sich deutlich auf das Ergebnis aus.


    Wissenschaftlichen Ansprüchen wird mein Vergleich sicher nicht standhalten, aber ich habe mir schon Mühe gegeben, die Bedingungen vor und nach der OP konstant zu halten.


    Fakt ist jedenfalls, dass der Anschlag oder auch Attack des Beckens sich verändert hat. Das hat mir mein Ohr direkt beim ersten Anschlag nach dem Schleifen verraten :).
    Der Rest sollte nicht pseudo-wissenschaftlich daherkommen, sondern nur einen Eindruck vermitteln, wie sich die OP bei meinem Becken ausgewirkt hat.
    Ob die Veränderung jetzt in der Praxis irgendwie relevant ist, wird sich bei der nächsten Probe zeigen. Vermutlich hört es außer mir eh keiner... :)

    Ein von mir gebraucht gekauftes Paiste Signature Mellow Crash in 18" hat aus einer kleinen Macke am Rand heraus einen Riss entwickelt, der sich langsam aber sicher in Richtung Beckenmitte fortsetzte durch das Spielen. Weil ich das Becken nicht verlieren wollte, entschied ich mich dazu, den Riss zu stoppen durch Ausschleifen des Bereiches.
    Ich habe den Klang vorher und nachher dokumentiert und muss sagen, dass die Veränderung hörbar ist - das Becken hat den klaren Anschlag verloren und benötigt jetzt länger zum Einschwingen. Aber hört einfach selbst...


    18" Mellow Crash vor Reparatur
    18" Mellow Crash nach Reparatur



    Man kann die Veränderung des Einschwingverhaltens auch in der Wellenform sehen - oben im Bild vor der Operation, unten danach.
    Der einzige Trost ist, dass mir das Becken so vielleicht noch länger erhalten bleibt, während es mit dem Riss sicher dem Tod geweiht gewesen wäre. Meine Einstellung zum Kauf gebrauchter Becken hat sich seit diesem Exemplar hier übrigens etwas geändert - ich würde kein Becken mehr kaufen, dass irgendwelche Macken am Rand hat, schon gar keine dünneren Crashbecken.



    Anbei noch ein paar Bilder vorher/nachher:



    Der Patient vor der OP...



    ...und danach.


    Hier noch etwas größere Auschnitte:



    I had some weird delays but thought of WLAN issues... anyway, the sound room of another manufacturer does not work at all on the Ipad, so some delayed sounds are way better than no sound. Maybe you find a fix for Safari further down the road...

    Bei normaler Lagerung (also in erster Linie trocken) sollte da in 7 Jahren nichts vergammelt sein - und falls doch, kann man es leicht wieder gängig machen. Ein Tropfen Öl an die Stimmschrauben vielleicht, aber mehr sollte da nicht notwendig sein.
    Felle hast du schon genannt - wenn das Set noch die Originalfelle drauf hat, sollten die dringend gewechselt werden. Bein einem Standardset mit 10-12-14 od. 16 Toms, Snare und Bassdrum geht da alleine für die Schlagfelle schon mal schnell ein Hunderter über die Ladentheke - dafür ist das aber auch ein guter Garant für guten Klang.


    Ansonsten solltest Du nur auf die Gratungen achten - die müssen plan und ohne Scharten sein, sonst lassen sich die Trommeln nicht gut oder gar nicht richtig stimmen.

    Die ist noch offen! Es hat sich zwischenzeitlich auch noch etwas getan: mittlerweile habe ich Evans G2 clear aufgezogen, die mir bisher am besten gefallen. Die Toms klingen damit sehr homogen und auch das Standtom ist jetzt integriert. Bei letzterem haben auch drei Wattebälle Einzug gehalten durch das Luftloch - damit ist das Sustain jetzt passend zu den Hängetoms, ohne das sich der Sound groß verändert hat.


    Von der Aktion gibt es auch wieder eine Video/Ton Dokumentation, die will aber noch geschnitten werden... folgt später hier!


    PS: ich bin bei den G2 skeptisch gewesen, da ich immer das Remo Emperor hatte bisher. Ich bin sehr angenehm überrascht - die G2 lassen sich extrem einfach zentrieren und stimmen. Ob das jetzt an Level 360 liegt, weiß ich nicht... die Aquarian TCs waren dagegen ziegig, das 14er war trotz Föhn und sich setzen lassen über Tage immer noch unwillig, einen tiefen Ton ohne Geflatter abzugeben. Auch gab es tonale Unterschiede zwischen 10er und 12er Tom, die sich nicht richtig wegstimmen ließen.