Beiträge von Oliver_Stein

    Naja ich glaube das Becken aus besonders hochwertiger Schmiedebronze besonders hochwertig klingen würden


    ich glaube, dass diese Aussage sehr relativ ist: was ist eine besonders hochwertige Schmiedebronze? Schmieden lassen sie sich alle, sonst könnten keine Becken draus werden. Für Paiste ist die B8 Sheet-Bronze besonders hochwertig, weil sie Perfekt zu dem hauseigenen Herstellverfahren passt. Für die Zildjian Factory ist es vielleicht B20, weil sie damit die beste Erfarhung beim Rohlinge Gießen haben und auf der anderen Seite die Verabeitung von Bronzeblechen nicht so richtig können...


    Man betrachte es mal so, Zinn ist einiges teurer als Kupfer. Am heutigen Datum kostet eine Tonne Kupfer ca. 7'100$, während eine Tonne Zinn ca. 23'500$ kostet. Daher liegt es auf der Hand, dass rein von den Materialkosten her ein B8 Becken günstiger herzustellen (und auch anzubieten) ist, als ein B20. Der Anteil des teuren Rohstoffes liegt bei B20 um 2,5x höher.


    Hierzu muss ich nochmal meinen Senf abgeben: nehmen wir mal einen gediegenen Heavy-Teller der 3kg-Klasse. Bei B8 hat der 2,76 kg Kupfer und 0,24 kg Zinn im Bauch, das entspricht bei obigen Preisen 5,64 für das Zinn und 19,59 für das Kupfer, alles in USD. Beim B20-Kandidaten sieht es so aus: 2,4 kg Kupfer für 17,04 und 0,6 kg Zinn für 14,10. Also B8 kostest 25,23, B20 31,14, alles in Dollar. Die sechs Dollar wären also rein vom Material her an Preisunterschied gerechtfertigt...

    ich habe zu einer Zeit mit dem Spielen angefangen, als die meisten hier (mit Verlaub) wohl noch nicht mal im Entferntesten an ein Erdendasein dachten.
    Damals gab's nur zwei Fraktionen: die, die Zildjians spielten, und die mit den Paistes.


    Zu dieser Fraktion gehöre ich auch, wenn auch ein paar Jährchen jünger als Ralf... Es gab Paiste 2002 oder A.Zildjian und die Felle waren immer PinStripes - auf allen Trommeln außer der Snare.


    Zildjian hat damals behauptet, dass die Sheet-Bronze Becken nicht haltbar seien, weil nicht in viele Richtungen aus dem gegossenen Rohling gewalzt. Ich denke, die Zeit hat das Gegenteil bewiesen - bei mir konkret sind bisher zwei Becken kaputt gegangen: ein 14er Zildjian A. Thin Crash und ein 24er 2002 China - letzteres aber nur deshalb, weil es mit seinem massiven Gewicht (> 3 kg) in einem statisch sehr ungünstigen Winkel am Stativ hing.


    Es gab in der Zeit, wo ich als Schlagzeuger sozialisiert wurde, auch richtig schlechte B8 Becken (von Meinl, oder waren das Messinghülsen?), aber eben keine "schlechten" Zildjians, sondern nur die Aveden und später Sabian ebenfalls aus B20. Vielleicht hat das alles zusammen den Mythos vom B20 als überlegenen Material geprägt...


    Ich persönlich finde es großartig, dass es solch eine Vielfalt gibt: ich liebe meine B8er 2002 SE Hihat, die ich dieses Jahr seit 30 Jahren besitze und spiele. Sie klingt recht hell (das liegt aber an der Sound Edge), aber im Vergleich zu heutigen neuen Versionen geradezu ofenwarm. Die lange Spielzeit hat sie reifen lassen.
    Ich liebe den Hifi-Sound der Paiste Signatures aus B15, aber auch den etwas rauchigeren Charakter der Dark Energy Serie (ebenfalls B15). Und neuerdings stehe ich auch auf die dunkleren B20-Klänge von Zildjians K-Serie. Ich kann zumindest in der Cymbal-Oberklasse keinen prinzipiellen materialbedingten Qualitätsunterschied bezüglich des Sounds feststellen. Sie klingen halt anders, aber nicht im Sinne von schlechter oder besser. In der Einsteiger- und Mittelklasse gibt es aus allen Materialien Becken, die mich nicht besonders ansprechen (z.B. Alpha und PST-8, B8 pro, aber auch B20 Becken wie z.B. günstige von Stagg).


    Fazit: Der Mythos stammt aus einer Zeit, als schlechte Becken noch z.B. den Namen Meinl trugen. Die Welt dreht sich weiter und ich glaube, heute weiß jeder, dass das Material selber nur einen untergeordneten Einfluss hat. Viel wichtiger ist die Verarbeitung und das Beckendesign selber (Wölbung, Hämmerung etc.).


    Edith muss noch ein PS ranhängen: ich habe jetzt den Namen Meinl mehrfach in Verbindung mit schlechten Becken verwandt - das gilt explizit aber nur für die frühen 80er Jahre - da waren das echte Ohrenquäler. Ich finde heute macht Meinl ganz hervorragende Becken wie z.B. die Byzance Serie - um die bin ich im Laden schon öfter drum herum geschlichen...


    nee Dewwel - da musst Du nochmal drüber nachdenken! Wenn er mit einem asymmetrischen Stereosignal auf einer Stereoklinke in einen symmetrischen Monoeingang geht, dann löscht sich alles, was genau in der Mitte liegt, gegenseitig aus. Es bleibt nur das über, was nicht auf beiden Kanälen enthalten ist.


    @ Threadstarter: wenn Du den Monoeingang nutzen willst, um Deinen MP3-Player anzuschließen, dann solltest Du einen Adapter von 3,5mm Stereoklinke auf 6,3mm Monoklinke verwenden, der die beiden Seiten L+R zusammen auf den Tip des Monoklinkensteckers führt. Dann bekommst Du natürlich ein Monosignal, aber wenigstens sind alle Informationen des Ursprungssignals noch enthalten (sofern das Signal mono-kompatibel ist).

    Sorry für Offtopic, aber kannst du das bitte näher erklären? Habe ich noch nie von gehört und bis jetzt auch nie Probleme gehabt.


    Die durchgehenden Böckchen der BLX/MLX/CZX-Sets neigen zum brechen, genauer gesagt die Gewindeansätze, in die die Halteschrauben gedreht werden. Meist bricht erst ei Gewinde aus, dann folgen schnell die anderen aufgrund der höheren Last nach dem ersten Bruch. Die qualität dieser Gussteile war einfach grottenschlecht und die Gewindeansätze sind eine Fehlkonstruktion. Die späten Teile (so nach 91) sind qualitativ etwas besser. Ich habe hier mindestens 15 gebrochene Böckchen rumliegen, die ich aber bisher dank einiger Aufkäufe von Ersatzteilen sowie durch die Umrüstung meines MLX auf Masters-Lugs alle ersetzen konnte. Bei Pearl selber gibt es keinen Ersatz mehr.

    Das BLX so gesamt 600-800, je nach Qualität der Stative und Zustand der Felle. Verkaufen würde ich es geteilt in 22-10-12-14 und 22-13-16...


    Sind übrigens prima Trommeln - ein günstiger Einstieg in die Oberklasse! Das es keine durchgehenden Böckchen hat, ist eher von Vorteil,denn die langen gehen ja doch nur ständig kaputt.

    Das mit irgendwelchen Klebebändern fand ich schon immer nervig, weil die entweder anfangen zu schmieren oder irgendwann nicht mehr abgehen. Ich hatte bei meinem Rack damals alles mit blauem Lackstift beschriftet. Die von Edding mit der Kugel zum Mischen drin halten ewig, wenn man die Flächen gut entfettet. Ab geht es rückstandsfrei mit Nagellackentferner.

    vorweg: ich spiele weder Djembe noch die HiHat mit der Hand, aber mir fallen da spontan ein paar Dinge zu ein:


    Die HiHat-Becken sollten für Handspiel eher leicht sein und damit schnell ansprechen. Gängige Bezeichnung wäre irgend etwas mit "Light" im Namen, über Medium brauchst Du glaube ich nicht zu suchen. Bedenken solltest Du auch, dass mit der Hand einer geschlossenen HiHat wahrscheinlich kein großer Ton zu entlocken ist, Du wirst also immer mehr oder weniger stark geöffnet darauf spielen müssen oder halt einen "Chick" durch Treten der HiHat erzeugen müssen. Dieser wäre dann auch relevant (ist er sowieso immer, aber hier noch mehr). Je nach Laden kann es Dir passieren, dass Du schräge Blicke oder Unmutsbekundungen beim Anspielen mit der Hand bekommst. Eine Hihat mit ordentlich Fingerprints drauf muss zumindest wieder geputzt werden vor dem Verkauf. Vielleicht wären so weiße Baumwollhandschuhe angemessen zum Testen...


    Die HiHat-Maschine sollte ein stabiles Modell sein, weil das Handspiel einiges an Kräften einleitet - einen generell guten Ruf haben die Maschinen von Yamaha, Pearl oder Tama. Achte auf Geräuschfreiheit beim Treten und vor allem loslassen des Pedals - da gibt es durchsus auch teure Modelle, die dann lustig vor sich hin klappern. Das würde in Deinem Setting besonders stören weil es nicht vom sonstigen Lärm überdeckt wird.


    Für qualitativ hochwertige Sachen musst Du mit einigen Kosten rechnen, Hihat-Becken können schnell mal 300-500 Euro kosten und eine gute Maschine auch locker 150 aufwärts... Vielleicht wäre ja auch nach einer Orientierung imLaden ein Gebrauchtkauf interessant. Da kannst Du mit 50-60% des Neupreises rechnen.

    Hi,


    ich habe heute einen Pearl BC 930 Galgenbeckenständer bekommen, den ich mir (zugegeben) blind bestellt hatte. Kaufkriterium war, dass es nicht unbedingt die schwerste Gewichtsklasse sein sollte (die 1000er, 1030er) und eine vernünftige Beckenaufnahme haben sollte, also stufenlos verstellbar.


    Nun, nachdem ich das Dingen heute aus dem Karton geholt hatte, fiel mir die Beckenaufnahme auf: wie ihr auf dem zweiten Bild sehen könnt, geht der Plastik-Gewindeschutz nur ca. 2mm über das untere Beckenfilz hinaus. Warum konstruiert man das so? Wenn man ein Becken auflegt, dann geht das ganze zwar noch ein wenig runter, aber bei arger Bewegung kann das Becken an das Metall kommen. Auf dem letzten Bild hängt ein schweres Ride der 3 kg-Klasse dran - da wird wohl nichts passieren denke ich.


    Hat jemand Erfahrung mit diesem Stativ, wie sich das auf Dauer verhält?


    Was mir noch aufgefallen ist, ist dass die erste Verlängerungsstange (die 7/8" Sektion) im darunterliegenden Rohr klappern kann, wenn sie weit eingeschoben ist. Das ist wohl auch einer der Unterschiede zur 1000er HW von Pearl, wo dieses Rohr komplett mit Kunststoff gefüttert ist. Hat jemand hiermit schonmal Probleme bekommen - speziell dann, wenn noch ein Tom mit an dem Stativ hängt?


    Ich überlege noch, ob ich das Ding zurück schicke - im Prinzip erfüllt das Stativ schon meine Anforderungen und mit ein bisschen Nacharbeit ließe sich ja z.B. auch das untere Filz etwas kürzen, aber eure Langzeiterfahrungen würden mich dann doch sehr interessieren. Ist diese Geschichte mit den brechenden Plastik-Inlets bei der 930er-Version eigentlich abgestellt worden? Da gab es wohl viele Probleme bei der 900er Serie...


    Danke für euren Input vorab!


    Edith meint: Das oben genannte 3000gr Ride-Becken dürfte übrigens für dieses Stativ schon die oberste Belastungsgrenze sein - wenn man den Galgen ein wenig ausfährt, dann wird es doch schon etwas wackelig... vielleicht würde das besser, wenn noch etwas Gewicht von einem Multiclamp a'la AX30 und einem Tom mit Arm drauf kommt, aber so alleine ist es grenzwertig für mein Empfinden...

    @Schatinho: 250-300 würde ich für die CZX Snare auch ansetzen. Sie hat ein geiles Finish, einen richtig dicken hochqualitativen Maple-Kessel, Gussreifen und eine vernünftige Abhebung. zweifellos ein Instrument der oberen Oberklasse. Sie hat nur leider eine gewichtige Achillesferse: das sind die berüchtigten Pearl Longlugs der MLX/BLX/CZX Baureihe. Bei diesen brechen die Gewindezapfen aus und Ersatzteile gibt es nicht mehr von Pearl. Gebraucht wird diese Größe für 8" tiefe Kessel so gut wie nie auftauchen, weil sie nur bei 8x8 und 10x8 Toms sowie bei eben dieser 8er Snare verbaut wurden. Das sind alles gesuchte Trommeln, die zu Preisen wie neu über den Tisch gehen. Es gibt aber auch gute Nachrichten: die Bohrungen passen genau für die Einzelböckchen der Masters Serie - die könnte man also umrüsten wenn kein Ersatz aufzutreiben ist.

    Ich hoffe, das gibt es hier nicht schon irgendwo - die Suche brachte mir nur jede Menge Schimpftiraden über Spotify...


    Heute zufällig entdeckt, dass es auf Spotify Playalongs für uns Trommler gibt (auch für die netten Kollegen in der Band):


    Blues-Playalongs
    Jazz-Playalongs
    Rock-Playalongs


    Ich hatte noch mehr gefunden, aber die waren unterirdisch von der Qualität - die obigen sind richtig handgespielte, die zumindest mich zum mittrommeln animieren. Falls jemand noch etwas ansprechendes findet - immer her damit!

    Mir ist folgendes Set angeboten worden und mich würden eure Meinungen interessieren, was das ganze bei einem gesplitteten Verkauf wohl Wert sein könnte:


    TAMA Rockstar DX - Made in Japan


    - Bass Drum 20"
    - 3 Hängetoms (Größe? vermutlich 8-10-12)
    - 1 Standtom (vermutlich 14er)
    - TAMA Rockstar Snare


    YAMAHA HiHat


    BECKEN:


    - K 14" HiHat -Set
    - Sabian AA Splash 12"
    - Stagg Medium Regular Splash 8" Handmade
    - K Custom Ride (18er vermutlich)
    - Ride mit Nieten (Typ derzeit noch unbekannt, 20" vermutlich)
    - K Dark Crash Thin 14"


    ZUBEHÖR:
    - Beckentasche
    - Hardwarecase
    - Bassdrum & Tom Schachteln
    - Sticktasche (mit Besen, Schlegeln, etc.)


    Ich spiele mit dem Gedanken, das eine oder andere Becken aus dem Paket zu ziehen und den Rest zu veräußern - daher würde mich ein Preis für das Set incl. Koffer u. Hardware aber ohne Becken sowie für die Becken jeweils einzeln interessieren. Jemand eine Idee?

    Super - vielen Dank für das Feedback Gernot und Ren3egade!


    Wenn die Samsung SSD mehr Sinn macht, dann arbeite ich die in die Konfiguration ein - prinzipiell kannte ich die, es gab jedoch bei Amazon einige schlechte Bewertungen (für welche Version genau weiß ich jetzt nicht mehr).


    Den Cardreader als USB 3.0 zu nehmen wäre dann ja auch zeitgemäß - da suche ich mal, welchen es da gibt. Priinzipiell müsste der noch nicht mal zwingend intern eingebaut sein, aber ich dachte, es wäre praktisch, wenn ich die diversen Speichermedien gleich ohne gekabel im PC auslesen kann.


    Das mit dem Hitzestau ging mir auch schon durch den Kopf - in dem Gehäuse sind glaube ich auch zwei Lüfter vorgesehen (aber wohl nicht drin?) Also auch hier nochmal nachrecherchieren...


    Guter HInweis mit dem Netzteil - die Firma Be Quiet ist aber prinzipiell ok, oder?


    Das mit dem WLAN liegt daran, dass in meinem Büro/Studioregie derzeit leider kein LAN-Kabel liegt. Dies werde ich ggf. beim nächsten Umbau mit einziehen, aber bis dahin muss er über Funk an den Router. Im Moment verwende ich einen externen USB-WLAN Stick - den könnte ich auch weiter verwenden erstmal... aber ist es nicht irgendwie Standard, dass ein PC auch WLAN können sollte?


    Ein neues Schlagzeug fände ich persönlich einfacher zusammen zu stellen.... :)

    Hey Uli, danke für den Vorschlag mit der Grafikkarte! Die habe ich direkt mal in meine Konfiguration eingearbeitet! Beim Prozessor ist ein Lüfter dabei - ob der Leise ist, wird die Zeit zeigen... ich gehe davon aus, dass man den auch in der Boxed-Version austauschen kann, oder?


    Neue Konfi:


    http://www.atelco.de/pckonfigurator/meinpc/230035


    Edit: habe jetzt nochmal etwas recherchiert und den Prozessor auf einen Xeon geändert, der wohl einem i7 entspricht (nur keine Grafik eingebaut hat). HDD, RAM etwas abgespeckt und damit den Preis insgesamt um 300,- gedrückt ohne bedeutende Abstriche (hoffe ich).


    http://www.atelco.de/pckonfigurator/meinpc/230046


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    30SC99 Scythe Katana 4, für alle Sockel geeignet 27,99 €
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    203O17 Corsair Carbide 330R geräuschgedämmt, ATX, ohne Netzteil 84,90 €
    20CRWP Wintech int.Card Reader 8,9cm (3,5") USB 2.0 inkl. Blenden in schwarz und silber 9,99 €
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    Gesamtpreis: 1.226,33 €

    Ich überlege derzeit die Anschaffung eines neuen PCs. Hintergrund ist der, dass bei mir ein Aldi-PC von 2004 mit Pentium IV auf 3 Ghz und Windows XP werkelt. Da der Support für XP eingestellt wird, möchte ich auf Win7 auf dem Studio-PC umsteigen. Ich habe einen gleichen Aldi-PC, auf dem bereits Win7 installiert ist und der ist mir zu lahm (auch mit 4GB RAM). Also dachte ich: wenn schon neu, denn schon richtig und alles mal wieder auf den Stand bringen.


    Die Anforderungen an den PC sind wie folgt: Audio + Video/Fotobearbeitung, PCI-Steckplätze (2x) werden zum Weiterbetrieb vorhandener Audio-Karten benötigt (RME Digi9652 Hammerfall PCI). Das OS (Win7 Home Premium 64Bit) soll auf einer SSD installiert sein, damit die Kiste schnell bootet. Als HD für die ganzen Musikdaten soll dann eine große HDD eingebaut sein. Das ganze Ding soll gut erweiterbar sein und für den Studiobetrieb möglichst leise sein. Office, Internet und der ganze andere Kram soll natürlich auch drauf laufen. Es sollen zwei Monitore anschließbar sein (derzeit beide VGA, später aber auch ggf. DVI/HDMI).


    Folgendes habe ich mir mal zusammengebastelt - allerdings habe ich von den heutigen Komponenten nur sehr begrenzte Ahnung. Deshalb meine Frage, ob das so halbwegs Sinn macht:


    http://www.atelco.de/pckonfigurator/meinpc/229968


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    1032ID Gigabyte GeForce GT 640, 2GB DDR3, VGA, DVI, HDMI 84,90 €
    13WB60 WD Black 4TB SATA 6Gb/s 239,99 €
    12CFL2 Corsair Force LS 240GB SSD SATA 6Gb/s 159,99 €
    207GB4 LG GH24NS bare schwarz 24,90 €
    ALTD8J Intel Intel Centrino Advanced-N 6235 Dual Band 2X2 Bluetooth 19,99 €
    SE7WH6 OEM Microsoft Windows 7 Home Premium 64-bit inkl. Vorinstallation 89,00 €
    ZPC Rechner - Zusammenbau 19,99 €


    Gesamtpreis: 1.518,44 €


    In dem Atelco-Vorschlag war eine Gamer-Grafikkarte für 249,- dabei, die ich meine, nicht zu brauchen (auf diesem PC werden keine Spiele gespielt). Ich habe eine ausgesucht, an die ich meine Monitore anschließen kann. Stattdessen habe ich den Prozessor auf einen i7 upgegradet und den RAM von 8 auf 32GB erweitertet. Ich glaube, ich habe auch ein anderes Motherboard genommen wegen der 3 PCI-Slots...


    Kann jemand, der in der Materie steckt, sich mal äußern und ggf. Verbesserungsvorschläge machen?

    Benötige Hilfe, hab günstig ein paar alte Paiste Hihats erstanden, hauptsächlich aus Neugier zu wissen, was es sein könnte ;) (mir war irgendwie im Kopf, dass die 6stelligen mit ner 3 vorne was älter sind, kann mich aber auch irren)


    Seriennr 315885 auf dem leichteren Becken
    Seriennr 315836 auf dem schwerern Becken
    maschinelles Hämmerungs und Abdrehmuster (welhes sehr deutlich zu erkennen ist, oft mehrere starke Abdrehfurchen nebeneinander, dann wieder 1-1,5cm nichts)


    Also so rein von der Optik (Abdrehmuster, Hämmerung) könnten das auch sehr gut 2002er sein. Ich habe mal Fotos von meiner 1984er Red Label 2002 SE HH gemacht - da ist das mit den unregelmäßigen tieferen Rillen exakt so wie bei Dir. Die Hämmermale ähneln sich auch.
    Ich denke übrigens, dass die Seriennummer Deines schwereren Beckens 315886 ist, da Paiste die HH-Paare durchgehend nummeriert hat und die 8 manchmal wie eine 3 aussehen kann, wenn sie etwas schräg angesetzt wird. Ich gehe daher fest davon aus, dass dies ein so im Werk zusammengestelltes Paar HiHats ist!


    Meine HH ist von 1984 und hat die Serien-Nummern 249995 und 249996, allerdings laut Stempel Made in Germany. Was mich irritiert, ist dass Deine HH nur ein Paiste eingestempelt hat - normal sollte entweder der alte Stempel mit Sonne und allem drin sein, wenn es Black Label sind, oder ansonsten der Serien-Name hinter dem Wort Paiste auftauchen.


    Wie klingt sie denn? Falls Dich diese komische Färbung stört, empfehle ich Dir mal den Paiste Cymbal Cleaner - damit werden auch alte 2002er wieder wie neu. Nur den Stamp bekommst Du halt nie wieder...


    Edit: hier nochmal etwas zu Gewichten der HiHats: http://www.paiste-only.com/pai…=Paiste_2002_Weight_Table

    Hi Tammy - erstmal finde ich es gut, dass Du schon selber recherchiert hast! Zum Thema: ich kann aus eigener Erfahrung etwas zum Paiste Signature Power Ride und auch zum Paiste 2002 Power Ride sagen - das erstere in 20" bespiele ich aktuell noch, das zweite hatte ich fast 25 Jahre im Besitz, allerdings in 22". Beides sind schwere Becken mit einer sehr lauten Glocke und einem durchdringenden Ping - und beide haben einen leicht glockenartigen Grundton anstatt eines Grundrauschens (das man gerne "Wash" nennt). Sie sind beide nicht crashbar (jedenfalls nicht, ohne die Mauern von Jericho einzureißen). Beide würden sich für Deine Musik wohl eignen, sind aber auch schon etwas speziell.


    Ich würde Dir als Alternative gerne das Sabian Paragon Ride in 22" empfehlen - das habe ich mal angespielt und fand es meinem 22er Power Ride ähnlich, aber irgendwie besser, weil der Grundton angenehmer war und nicht so extrem glockig wie die Paiste Powerrides. Eins solches in gutem Zustand wird hier im An- und Verkauf gerade von User Chevere angeboten (http://www.drummerforum.de/for…und-18er.html#post1090961).


    Ansonsten schon genannt: 2002er Rides in der Heavy-Ausführung. Von der Größe würde ich Dir raten, zwischen 20 und 22" zu bleiben - ein 24er Ride ist schon ein Biest, das gezähmt sein will und passt in Deinen jetzigen Satz eher nicht rein. Neu sind diese in guter Qualität dann auch heftig teuer und im Wiederverkauf etwas eingeschränkt, weil eben nicht so gängig.


    Vielleicht überdenkst Du nochmal das Thema Gebrauchtkauf - wie oben schon jemand sagte, ist das bei Rides relativ risikofrei - das gilt vor allem dann, wenn Du von einem User hier im Forum kaufst. Wenn Dir ein gebraucht gekauftes Becken irgendwann nicht mehr gefällt, dann kannst Du es zum gleichen Kurs wieder abstoßen, sofern Du es nicht zerstört hast (Risse, Keyhole etc.). Ein schweres Ride zu zerreißen ist aber sehr schwer... :)


    Ein neues Ride für 150,- ist zwar zu bekommen, aber in meinen Augen rausgeschmissenes Geld. Für das gleiche Geld bekommst Du gebraucht die professionelle Klasse von allen Herstellern.

    Auch bei mir sind Pearl-Beckenarme aus den späten 80ern, Anfang der 90er an der Klemmschraube zugrunde gegangen (war auch einer mit Knebel dabei). Aus der gleichen Zeit ist auch das Gewinde eines Bassdrum-Fußes ausgenudelt gewesen und ebenfalls das eines HiHat-Clutches. Bei Pearl waren speziell die Gussteile in der Periode nicht unbedingt am oberen Ende der Qualitätsskala. Auf der anderen Seite habe ich auch noch etliche Pearl Hardware von 1988 oder älter im Einsatz und alles läuft. Die neuen Pearl-HW-Teile (ich kann da über die 1000er Serie Snarestativ und Drumthrone sowie die Eliminator-FuMa reden) sind von den Gewinden her deutlich besser als damals.
    Yamaha habei ich einen Beckeständer aus den 80er oder 90ern, bei dem ist alles fit. Wird aber auch nicth so stark beansprucht bei mir... Trotzdem sehr hohe Qualitätsanmutung bei Yamaha.

    Scandi, was genau ist das Problem mit dem gezeigten Becken? Der Fingerprint sicherlich nicht, oder? Die dunklen Stellen in den Hämmermalen stammen m.E. vom Herstellungsprozess und sind so gewollt. Die Becken wurden vor dem Abdrehen stark gehämmert und sind dann übergedreht worden, aber eben nicht bis in den Grund der Hämmermale. Habe ich ähnlich auch bei einer K Custom Dark HiHat...