Beiträge von Oliver_Stein

    Dafür kannst Du alles verwenden, was man auf dem Fell irgendwie fixieren kann bzw. von alleine dort bleibt:


    Es gibt Dampfungsringe in allen gängigen Trommelgrößen zum Auflegen, Pads aus Gel (MoonGel), mechanische Außendämpfer und dann natürlich Gaffa-Tape und Tempotaschentücher... Dann gibt es noch Felle, die von sich aus schon tot sind - z.B. Evans Hydraulic. Die sind zweilagig und der Zwischenraum ist mit Öl gefüllt, was ein sehr trockenes Klangbild ergibt. Was für Dich funktioniert, musst Du halt ausprobieren - ich würde erstmal mit Gaffa anfangen und nicht gleich alles zupflastern, sondern erstmal langsam mit einem Streifen oder einer Rolle anfangen und dann nur soweit steigern, wie es wirklich notwendig ist. Die Trommel wird leider von all diesen Maßnahmen irgendwann abgewürgt und klingt dann nur noch nach Waschmitteleimer.

    Ich habe zwei Drumsets in Benutzung und einen Beckenvorrat, der auf diese beiden Sets sinnvoll verteilt werden muss...


    Derzeit sieht das wie folgt aus:


    Set 1 (Übungsraum Bluesband und Live-Set):


    Zildjian K Custom Dark HH 14"
    Paiste Dark Energy Dry Dark Ride 21"
    Paiste Dark Energy Crash 18"
    Paiste Signature Full Crash 16"
    Paiste Signature Thin China 16"


    Set 2 (Übungsset zu Hause):


    Paiste 2002 Sound Edge HH 14"
    Paiste Signature Full Crash 14"
    Paiste Signature Power Ride 20"


    Je nach Größe der Lokation wird im Set 1 das Ride und die HH gegen die lautere Variante aus dem Set 2 getauscht. Die oben genannte Bestückung ist optimal bei Kneipengigs, aber auf größeren Bühnen geht zuerst das Ride und dann auch irgendwann die HH gerne mal etwas unter. Ich finde es hier absolut prima, wenn ich nach Lage vor Ort durchwechseln kann - deshalb habe ich oft beide Varianten im Beckenkoffer dabei. Schleppen können den ja die Roadies... :)


    Folgende Becken sind derzeit nicht in Benutzung:


    Paiste Signature Splash 8"
    Paiste Sound Formula Splash 10"
    Paiste 2002 China 24"


    Folgendes hätte ich noch gerne:


    Ein Ride, das in der Mitte zwischen dem leisen und dunklen Dark Energy und dem lauten und sehr schweren Power Ride liegt. Hier wird mir vielleicht eines Tages mal der richtige Kandidat unter die Stöcke kommen. Da dies aber auch ein absolutes Luxus-Problem ist, hat es keine sonderliche Priorität...

    nimm das doch erstmal und begib Dich dann in Ruhe auf die Suche des originalen 8ers. Von der Bauart und Optik der Longlugs würde auch ein 8er BLX (oder auch MLX) perfekt passen. Die Export Lugs sind dreiteilig und daher eigentlich "nur" Fake-Longlugs" :)
    Geduld musst Du aber mitbringen: nach meinem 8er BLX Tom in der richtigen Farbe habe ich jahrelang gesucht...


    Edit: habe gerade das Bild nochmal richtig angeschaut. Hat das Session auch die geteilten Longlugs? Tonal sehe ich übrigens auch kein großes Problem: 85% kommt vom Fell, 10% von der Gratung (die könnte man nachschneiden lassen) und vielleicht der Rest vom Holz. Je kleiner die Trommel, desto weniger wird man den Unterschied bei gleicher Befellung/Stimmung hören können.

    Werte Gemeinde,
    Durch einen absoluten Zufall ist mir heute ein AKG c414 in die Hände gefallen... Entscheidende Frage im Moment: wie bestimme ich, welche Kapsel verbaut ist?


    http://www.trustmeimascientist…history-of-the-akg-c-414/


    wenn ich diesen Artikel richtig interpretiere, dann sind alle Kapseln aus Messing die berühmten CK-12. Und wenn Dein Mic diese hat und es funkioniert, dann hast Du eine Legende in Händen, wertvoll noch dazu! Lass uns mal dran teihaben...

    Die Latenz kommt von allem außer dem Kabel - egal wie lang das ist. Die niedlichen kleinen Elektronen reisen darin mit Lichtgeschwindigkeit, da kommt es auf ein paar Meter mehr oder weniger nicht an. Die maximale Länge des Kabels ist eher durch die Treiber vogegeben, die das Kabel beschicken. Ist das kabel zu lang, wird das eigentliche Signal zu stark gedämpft und der Störanteil wird im Verhältnis dazu zu groß. Irgendwann wird dann die Verbindung unsicher, was sich z.B. in Notenhängern äußern kann.


    Ab welcher Länge die ersten Fehler auftreten, ist neben der Qualität der Kabel auch vom Störpegelniveau und von dem sendenden und dem empfangenden Gerät abhängig. Was zu Hause noch geht, kann auf einer Bühne (mit vielfältigen Störquellen) u.U. versagen. Nimm auf jeden Fall Qualitätskabel und versuche, das Kabel nicht länger als wirklich notwendig zu machen. Wer löten kann, der kann sich das Kabel aus Mikrofonkabel-Meterware selber in der benötigten Länge herstellen. 2 Adern + Schirm sind ausreichend, die anderen beiden Pins werden eh nicht genutzt. Gut ist z.B das Cordial CMK 222 - das kannst Du beim großen T bestellen.

    Ich brauche mal Hilfe von der E-Drum Sektion: am Wochenende 8.11. - 10.11. benötige ich ein zweites TD15 Modul für einen Livemitschnitt. Der Drummer spielt seins mit Diabolo Pads von Drumtec. Es soll ein Gig in Mehspurtechnik mitgeschnitten werden und dafür möchte ich dringend die BD und die Snare auf einzelnen Spuren haben. Uns wurde ein TD30 Modul für 20% des neupreises zur Miete angeboten, aber das sprengt den Rahmen.


    Also: wer ein TD 15 hat im Raum Hannover und uns dieses bei versprochener pfleglichster Behandlung für das genannte WoEnde gegen einen Obulus leihen würde, der möge sich bitte melden bei mir. Der Besitzer könnte bei dem Gig auch dabei sein, dort gäbe es auch ein oder mehrere Getränke :)


    Die Band spielt Classic Rock Covers und besteht aus seriösen Leuten- ich persönlich würde dafür sorgen, dass das Modul keinen Moment unbeausichtigt bleibt.


    Es wäre echt toll, wenn jemand helfen könnte!

    Also wir hatten gestern ein grandioses Konzert in Berlin. Die Choreographie vom Anfang mit Schummerlicht bis zum Ende mit der dann bunten Lightshow fand ich überaus gelungen. Die Snare war laut, aber klang geil und passte in den Gesamtsound. Manu Katche war bei der US Tour besser, aber immer noch weit entfernt von schlecht... :) Wir hatten Plätze ganz an der Seite links von der Bühne und der Sound war dort 1a (davor hatte ich erst ein bisschen Angst).


    In meinem PG-Konzert-Ranking ist dieses Konzert weit vorne: 1. US, 2. Back to Front und New Blood, 3. Growing Up (dort war die Band und vor allem der Trommler für mich unterdurchschnittlich).

    ok, sie gehen um die 550,- je Stück in der Bucht weg. Das kommt davon, wenn man sowas umsonst zur Verfügung gestellt bekommt... 1100,- Ist aber ja nicht so weit vom vorhandenen Budget entfernt...

    Ich besitze selber zwei 414er, die ich schon oft als Overheads über meinem Set im Einsatz hatte. Wie schon oben geschrieben sind die 214er nahezu identisch, nur dass sie eben keine Doppelkapsel haben und daher feste Nierencharakteristik. Mit den Teilen kann man tolle Aufnahmen machen, z.B. statt in AB als ORTF-Anordnung. Allerdings solltest Du bedenken, dass die 414er und die 214 wohl ebenso relativ viel Raum aufnehmen und diesen dabei auch färben. Ist prima, wenn der Raum gut klingt, aber nicht so toll, wenn er möllert.
    Ich würde Dir folgende Alternative mit in die Waagschale legen wollen: ein gebrauchtes Paar Sennheiser MKH40. Die klingen sehr neutral und das auch in Bezug auf den Raumanteil. Mit denen kannst Du alles aufnehmen - echte Allrounder! Ich hatte sie schon als OH über dem Set, als Hauptmikrofon bei Bigbandaufnahmen, am Flügel und als Vocalmics sowie bei der Aufnahme eines Klarinettenquartetts. Die Ergebnisse waren immer superb...

    Leider ist das in kleineren Räumen oft so, dass die Becken und die Snare zu laut ist. Weil das jetzt in dem einen Raum so war, würde ich jetzt nicht gleich alles im Set umstoßen...


    Hier ein paar Ideen, was Du machen könntest... Natürlich gibt es leisere Becken zu kaufen - das sind dann meist dünne Vertreter, die auch schon leise angeschlagen einen guten Klang entwickeln. Diese Lösung ist teuer.
    Es gibt von Zildjian diese gelochten Gen16 Cymbals, die in Natur sehr leise sind und für E-Drumsets extra noch verstärkt werden müssen. Klang? Na ja... Auch dies teuer und in meinen Augen overdone.
    Wenn Du schreibst, dass die Spielweise schon bestmöglich angepasst ist - wie sieht es denn mit den Sticks aus? Für die (kleine) Kneipe spiele ich z.B. auch mit Maple statt Hickory und auch mal mit Rods.
    Dann gibt es die Cympads, die als Ersatz für die Filze in unterschiedlichen Durchmessern den Becken ein wenig den Schneid nehmen. Eine andere Methode, das hinzbekommen, sind Mikrofasertücher (die billigen, aber flauschigen vom Discounter), die man sich einmal über den Gewindestift zieht und dann mit einer Schere so anpassen kann, dass ein erträglicher Kompromiss zwischen Klang und Lautstärke entsteht.
    Gaffa auf Crashbecken ist schon relativ brachial, aber kann bei vorsichtiger Dosierung auch gehen. Gutes Gaffa hinterlässt keine Kleberspuren, wenn man es gleich nach dem Gig wieder entfernt. Ansonsten hilft Kleberesteentferner auf Ölbasis (damit erledigt man auch die Zildjian-Barcodes unter der Glocke).


    Du siehst: es gibt ein paar Dinge zum Probieren - vieles davon ist mit größeren Zugeständnissen an den Klang der Becken verbunden.


    Um welche Becken geht es denn bei Dir konkret?


    Nichtsdestotrotz werde ich die BD mal höher stimmen und versuchen sie länger klingen zu lassen ...


    Wie spielst Du Deine BD eigentlich an? Lässt Du den Beater nach dem Schlag im Fell liegen? Meine BD hat erst Tiefbass und ein kurzes Sustain, seit ich meine Spieltechnik umgestellt habe und der Beater sofort nach dem Anschlag wieder weg ist vom Fell.


    Ich erwähne das hier, weil sich die Spielweise auch massiv auf das Mikrosignal auswirkt...


    Ansonsten Beta52a +1. Ein RE27N/D habe ich auch, aber so richtig gut fand ich das nie in der BD. Dann schon eher ein 441.

    bei Audio Technica könntest Du auch mal nach einem gebrauchten AT 4041 suchen. Oder bei Sennheiser nach einem e914. Das.sind beides amtliche Mics. mein besonderer Tipp wäre allerdings dieses hier:


    http://www.cadaudio.com/e60.php


    Ein wirklich sehr flexibles und gut klingendes Mic mit toller Austattung. Man darf sich durch den Anblick auf dem Bild nicht abschrecken lassen: wenn Du das Ding in der Hand hast, merkst Du, das es richtig massiv gebaut ist und kein Spielzeug ist. Ich finde die Form übrigens überaus praktisch gerade am Set, denn dort können lange Mikroschäfte eher störend sein (z.B. unter der Snare oder an den Toms).

    Dein Ansatz ist gut, aber behaltet dabei im Hinterkopf, dass ein Solo-Signal so ohne den Bandkontext merkwürdig klingen kann. Vocals solo gehört können ohne Comp durchaus toll klingen, mit dagegen komisch. Erst mit Begleitung hört man dann den Einfluss des Kompressors, weil die Vocals sich dann in den Mix fügen ohne leise Stellen, die absaufen und ohne Peaks, die herausfallen.


    Ich würde euch empfehlen, zumindest ein Mono- Spur der Band ohne Vox mitlaufen zu lassen, um den Effekt eurer Bearbeitung auch damit kontrollieren zu können!

    Das müsste mit so ziemlich jeder Software gehen, die am Markt ist. Reaper fällt mir da spontan ein, kostet kleines Geld (60$) und kann Plugins einbinden. Gerade für den Anfang könnte es auch hilfreich sein, mal bei jemand über die Schulter zu schauen, der sich damit schon länger befasst. Wenn das so alles komplettes Neuland ist, dann kann das sonst auch schnell in Frust umschlagen...

    wie Daniel schon schrieb: Emperor White Suede. Die sind nicht ganz so attackreich wie die clear und klingen daher etwas wärmer. Die Resos würde ich wechseln - Amba clear wäre hier der Klassiker, aber auch die dünneren Diplomat klingen mit doppellagigen oben drauf sehr schön. Der Ton ist dann etwas kürzer und fokussierter - sehr gut zum Abnehmen.