Beiträge von Oliver_Stein

    Die Idee dahinter ist ja auch, sich hochwertige gebrauchte Hi-Hats zum üblichen Gebrauchtpreis zu kaufen, um sie bei Nichtgefallen (Sound ist nicht meiner) ohne großen Wertverlust weiter verkaufen zu können.

    Diese Idee ist schon gut und funktioniert ja auch, wenn man ausschließlich gängige UND unbeschädigte Becken einkauft. Genau das ist aber der Pferdefuß: sobald Dir jemand einen Riss oder Fleabites unterjubelt, liegt der Verlust voll bei Dir. Darauf musst Du also unbedingt genauestens achten (soweit das beim Fernkauf halt geht).


    Die bisher genannten Modelle sind schon gut - Paiste Signatures könntest Du noch miteinbeziehen (da müsstest Du Dich mal durch die Modelle durchhören, was Dir gefällt). Von Zildjian könntest Du noch die Quick Beat mit reinnehmen, auch ein Klassiker.

    Der Kollege wurde aus Gründen hier gesperrt, auch in anderen (internationalen) Foren hat es meines Wissens nach so geendet. Seine eigenentwickelte Fußmaschine hat er mal eine Zeit lang über eBay vertickt, aber ein Durchbruch war das wohl nicht. Von dem Buch habe ich nie etwas gehört - da ging es wohl mehr um das pushen seiner Eigenentwicklung.

    Der ganze Wirbel um seinen Kram war meines Erachtens hochgradig anstrengend...

    Ich hab ja so ein Set, das Badge ist hier auch genau mittig. Ich sehe ehrlich gesagt nix Auffälliges.

    Schau Dir mal das vierte Bild in der Anzeige an - da kann man sehr gut sehen, dass der Abstand der Böckchen unten von der Kesselkante sehr viel kleiner ist als oben. Dort kann man auch sehen, dass das Schild jetzt im unteren Drittel sitzt statt in der Mitte. Da ist eindeutig (unsachgemäß) dran gesägt worden. Es gab doch auch damals gar keine 16x13er Floortoms von Pearl, die waren immer 16x16.

    Ich denke, das kann man mit beherzten Hammerschlägen auf einer entsprechenden Unterlage wieder hindengeln. Das Risiko besteht natürlich, das sich danach Risse am Loch bilden könnten. Strecken und Stauchen an so einer Kante führt immer zu Spannungsspitzen bei Kaltverformung. Warm machen ist aber keine Option, dann ist die Spannung mindestens aus der Kuppe raus und das hätte eine große klangliche Auswirkung.

    Vielleicht wäre dies ein Fall für einen Beckendoktor (Chris Kamin oder so), wenn Dir das Becken wichtig ist. Wenn es egal ist: Treibhammer und Hartholzklotz und ab dafür… 8)

    Aber das Floortom sieht mir nicht original aus, das dürfte gekürzt worden sein?!

    Ist es definitiv, da hat jemand auf Höhe der unteren Schraubenlöcher der Böckchen den Kessel abgesägt und dann das obere Loch weiter benutzt. Wenn man das so macht, kommt der Murks raus, der hier zu sehen ist: der Spannreifen schlägt fast auf die Böckchen auf. Warum man ein 16x16 so kürzt, erschließt sich mir nicht so ganz. Trotzdem für das Geld ein guter Grundstock für einen Anfänger oder als Zweitbude - mehr oder weniger unzerstörbar (wenn man nicht am Floortom herumsägt) und klanglich ok, wenn die Gratungen gerade sind.

    Ist für den TS nicht relevant, aber ich mag den Sound der Starphonic ab Medium Tuning aufwärts sehr!

    Man solte sie beide spielen und dann nach dem Gefühl entscheiden - ins Klo greifen kann man bei den beiden ganz sicher nicht! Wenn ich diese Entscheidung treffen müsste, würde ich sie mir beide bestellen und mit gleichartigen Testfellen oben ausstatten und dann spielen. Der Gefühlsgewinner bliebe da, die andere zurück. Bei zwei Instrumenten kann man das gut machen.

    Aber wodran machst Du fest, dass dein Gegenüber Stresserzeuger ist?

    Schwer zu sagen, es ist meist so ein Gefühl. Wenn jemand z.B. aggressiv nach Mängeln fragt - also nicht: gibt es irgendwelche nennenswerten Mängel? sondern: Es gibt doch bestimmt Mängel, oder?

    Oder wenn mir jemand mit viel Elan erklärt, warum mein Preis zu hoch ist. Oder wenn man am Telefon einfach das Gefühl hat, dass das Gegenüber einem am liebsten an die Gurgel möchte. Oder wenn jemand tagelang herumzaudert und immer wieder mit irgendwelchen Fragen kommt.

    Aber alle diese Dinge sind stark subjektiv, da muss man sich auf das Bauchgefühl verlassen.

    Streng genommen müsstest du alles vom Verpacken bis zur Abgabe im Paketshop nahtlos filmen und ich habe Leute das auch schon machen sehen (die Abgabe filmen).

    Ganz so weit treibe ich es nicht. Habe gerade gestern ein Riesenpaket mit meinem 5-Saiter Bass drin zum GLS Shop gebracht - das war so unhandlich, dass Filmen völlig unmöglich gewesen wäre. BTW: während das Tracking bei DHL fast online funktioniert (wenn ein Paket aufgegeben ist, sieht man das fast zeitgleich in der App), lässt sich GLS reichlich Zeit. Dort ist auch nach Stunden der tatsächliche Status (Paket aufgegeben) nicht zu sehen. Dafür sind sie bei Sperrgut unschlagbar günstig (XL Paket bis 40 kg und 300cm Gurtmaß für 22,-). Mein Paket war 140x50x15 und hätte bei DHL über 40,- gekostet.

    Ich spare mir den Zirkus und die Nerven trotzdem lieber und verzichte halt auf den einen oder anderen Angsthasen (und verkaufe es in der Regel kurz darauf an einen, der überweist).

    Das Verkaufen an sich ist nervenaufreibend, zumindest wenn man selber die Sache seriös betreiben will (z.B. Nennen aller bekannten Mängel). Ich bin da immer so ehrlich und gebe jeden Pingelkram an - trotzdem kann es Käufer geben, die dann noch unzufrieden sind. Ich habe schon Leute abfahren lassen, weil ich im Vorfeld schon den Stress riechen konnte.

    Wir hatten hier ja schon mehrfach über Vorkasse und die Verweigerung des Paypal-Käuferschutzes diskutiert - bei mir gibt es ein Update dazu: ich verkaufe gerade eine ganze Menge an Equipment, dass einfach nicht mehr benötigt wird und nur noch herumliegt. Angefangen habe ich mit der Ansage "ich akzeptiere nur Vorkasse per PayPal F&F oder Überweisung" - zwei Sachen gingen weg per PP F&F. Dann habe ich testweise mal bei einem Verkaufsgegenstand auf die "Sicher zahlen" Funktion von Kleinanzeigen umgestellt, nachdem ich mir die Abläufe dazu genau durchgelesen hatte. Bei dem System wird das Geld nach der Zahlung des Käufers beim Zahlungsabwickler hinterlegt und erst dann an den Verkäufer ausgezahlt, wenn die Sendung beim Käufer eingetroffen ist und der das auch bestätigt. Ein Käuferschutz besteht nur dann, wenn der Artikel grob anders ist als in der Anzeige beschrieben - also z.B. statt einer Snare ein Tom geschickt wurde. Oder ein Sack Kartoffeln. Wenn der Käufer den Käuferschutz in Anspruch nehmen will, dann kann man als Verkäufer Stellung dazu nehmen und Beweise für die Ordnungsmäßigkeit vorlegen (z.B. Fotos, Screenshots der Beschreibung im Angebot, Versand- und Empfangsnachweise usw.). Es ist also für den Käufer nicht so ohne weiteres möglich, einfach zu behaupten, das Paket ist nie angekommen oder so.

    Jedenfalls habe ich jetzt alle meine Angebote darauf umgestellt und die gingen danach weg wie warme Semmeln - dabei ist das für mich als Verkäufer so einfach wie sonst noch nie: ich geben keinerlei Daten von mir preis, der Käufer zahlt, ich kann automatisch den Versandzettel ausdrucken und bekomme nach Lieferung mein Geld überwiesen. Hat jetzt bei allen Deals bisher super gut funktioniert. Ich werde nur noch so anbieten. Die Kosten dafür trägt übrigens komplett der Käufer.

    Wahrscheinlich kann man da auch mal ins Klo greifen, wenn jemand professionell betrügen will (also irgendeinen Quatsch als Begründung erfindet und dem Zahlungsdienstleister glaubhaft machen kann), aber ansonsten ist das schon ein gutes System.


    PS: ich habe mir angewöhnt, alle Verkaufanzeigen von mir mit Screenshots genauestens zu dokumentieren und fertige von der Verpackung eine Fotoserie an, bei der man sehen kann, was in welchem Zustand ins Paket gewandert ist und wie es verpackt war. Außerdem mache ich kurz vor dem Verpacken nochmal einen Funktionstest und nehme den auf Video auf. Damit fühle ich mich gut gewappnet für etwaige Beschwerden.

    Ich weiß jetzt nicht, wie gefährlich das mit PayPal ist, weil: ich bekomme ja auch jedes mal einen Response Code auf meine Handynummer. Was würde da das Passwort für einen Betrüger nützen?

    Dafür musst Du aber aktiv die 2FA eingestellt haben - das ist meine ich bei PayPal bisher nicht zwingend notwendig. Aber für einen selber tatsächlich ein guter Schutz - wenn da ein Code kommt, ohne dass Du etwas mit dem System gemacht hast, weißt Du sofort, dass Dein PW gehackt ist. Passwort dann sofort wechseln und aus ist der Zauber.

    Die meisten Betroffen werden davon mal wieder gar nichts bekommen, wer liest auch schon IT-News? Bestimmt nicht die 25%, die ihrer Passwörter niemals wechseln

    Dabei ist genau das Passwort die größte Schwachstelle. Und dabei so einfach zu sichern: 2-Faktor-Authentifizierung einstellen, lange Passwörter mit z.B. 16 Stellen, Groß-/Klein/Sonderzeichen/Zahlen drin und schon ist der normale Hacker ziemlich lange beschäftigt mit dem Knacken. Wenn man das Passwort dann noch ab und zu wechselt, dann ist man schon ziemlich auf der sicheren Seite.

    Ich habe alle meine geldwerten Accounts (also Zugänge zu Diensten, über die ich direkt oder indirekt mein Geld in Bewegung setzen kann) so abgesichert und kann es auch nur jedem so empfehlen.

    Habt ihr euch schon mal Gedanken darüber gemacht, ob "Annegret" sich nicht ins Fäustchen lacht, eine breite Diskussion angezettelt zu haben?

    Wahrscheinlich eher total überfordert mit den vielfältigen Beiträgen, in denen der eigene Aufbau beschrieben wird oder zum Weglassen von vorhandenen Schlagzeugteilen aufgefordert wird. Dabei hätte ein aussagekräftiges Bild von Annegret vielleicht gereicht, um ein „passt“ oder „passt nicht, weil…“ zurückzugeben.


    Ich glaube, manchmal werden fragende Anfänger hier ganz schön mit wohlgemeinten Ratschlägen überschüttet, die nicht immer zielführend sind.

    Am besten wäre sogar, die Mikros irgendwie an den Akkordeons zu befestigen (Clip-Mikros).

    Ja, das wäre für die Abnahme prima. Das Problem ist nur, dass die Clipmikros sehr nah am Instrument sind und dann wegen der "merkwürdigen" Abstrahlcharakteristik nicht ausgewogen klingen. Deshalb sind Abnahmesysteme für Akkordeons in der Regel sauteuer und arbeiten mit mehreren Kapseln.


    Mit dynamischen Mikros wie etwa SM57, 58 oder die t.bone-Varianten davon wird das nur etwas, wenn ein Mikrofon für jedes Instrument zur Verfügung steht - dann wäre der Abstand so zwischen 40-60 cm angebracht auf die Tastaturseite. Instrumentengruppen von 3-4 Spielern mit je einem dynamischen Mikro abzunehmen wird eine Herausforderung - so zumindest meine Erfahrung damit. Aber vielleicht kann man das ja vor der Großbestellung auch mal mit einem Testmic (30 Tage Moneyback) ausprobieren, indem man das Signal aufnimmt und hört, ob es für z.B. Dreiergruppen noch geht.