Beiträge von Oliver_Stein

    Was bitte schön ist Kopfkissensound der 80ger :?:

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    Konkret schwebt mir vor, mal was mit Gesang zu machen, das nicht zu lang (maximal drei Minuten) ist oder gut gekürzt werden kann.

    […]

    Die beste Möglichkeit wäre dafür meiner Meinung nach, dass jemand einen eigenen Song von einer eigenen Band hier dafür zur Verfügung stellt

    Gute Idee - leider sind die eigenen Stücke meiner Band bei der GEMA gemeldet und daher nicht frei verwendbar.

    Wenn Du das BLX wieder schick machst, denk dran, dass die Longlugs gerne brechen - vor allem dann, wenn man sie zu fest anzieht (die Befestigungsschrauben). Das Bild, dass Du einzeln gepostet hast, zeigt die kurzen Lugs für ein 8" tiefes Tom - diese sind auf dem Gebrauchtmarkt seltenst bis gar nicht zu finden als Ersatzteil (eben weil sie sehr selten gebaut wurden). Auf die musst du schön aufpassen!

    Wenn Dir eines kaputt geht, kann man einzelne Lugs mit Pearl-Abstand (39 mm) verbauen - ist dann aber halt nicht mehr einheitlich.

    - wie lange die Kunstoffrändelmutter für die Fixierung der Snare hält ???

    Bei mir wohl ewig, weil ich die Snare einfach nur in den richtig eingestellten Korb lege. Allerdings werde ich wohl das Oberteil des Snarestativs eh nicht mehr benutzen, weil es mir zu wackelig ist (siehe dazu auch mein Vorstellungsthread).

    - Und die HH Clutch samt Stange habe ich gegen eine Sonorsechskabtstange mit Sonor Clutch getauscht!

    Die bei der Crosstown Hihat mitgelieferte Clutch ist ein NoGo mit durchgehendem Gewinde. Ich habe sie sofort gegen eine Tama Clutch ausgetauscht. Rutschen der Hihat hatte ich noch nicht, allerdings steht sie bei mir auch immer auf einem Teppich.

    Soweit ich Dein Video richtig interpretiere, ist genau die Lagerung der Fußplatte ursächlich für das seitliche Spiel. Das gleiche Problem hatten auch die Pearl P-885, die zwar höllisch schnell waren, aber genauso geklappert haben. Inwieweit man die Camco an dem Scharnier instandsetzen könnte, kann Dir der Hebbe doch bestimmt sagen. Schreib ihn doch einfach mal an mit einer PN.

    Fußmaschinen kann man gut gebraucht kaufen, vor allem bei Single Pedalen kann man da manchmal fast neue Maschinen für den halben Preis bekommen. Ein gutes Indiz ist die Trittplatte: wenn die total abgenutzt aussieht, hat das Pedal viele „KM“ auf der Uhr - die Chance, dass etwas ausgeleiert ist, ist dann größer. Sieht die Trittplatte aus wie neu (oder fast), dann wird die Maschine wenig genutzt sein und dementsprechend kaum Verschleiß haben.

    Es gibt eine Einschränkung: bei Doppelfußmaschinen sind oft die Kardangelenke der Verbindungswelle verschlissen - dies erkennst Du an Spiel zwischen dem Beater und der Welle des Slavepedals. Die kann man ersetzen, aber dann wird es gleich ziemlich teuer.

    Die Tama ICs sind gute Pedale, Du könntest auch mal nach einer Pearl Eliminator schauen. Ich bekomme meine beiden nicht tot seit fast 20 Jahren…

    Der wichtigste Tipp: spiel das Pedal und vertraue Deinem Gefühl! Wenn es sich für Dich gut anfühlt, ist es das auch.

    Vielleicht blöde Frage: wie fixiert ihr denn das Behringer in der Bassdrum?

    In der Bassdrum einfach auf eine kleine Decke gelegt, die auf dem Kessel aber nicht am Fell liegt.

    Bei geschlossenem Reso gibt's dann aber ein Problem?

    Da müsste man die GF fest einbauen - es gibt ein System von Kelly Shoe dazu oder auch diese Schaumkissen, die eine Halterung für Grenzflächen haben. Am BA19a sind unten Schraublöcher dran.

    Noch nicht selbst probiert, aber schon mehrfach gelesen, dass man ne Grenzfläche vor die Bassdrum auf den Boden legen kann und durchaus gute Ergebnisse damit erzielt

    Das habe ich schon gemacht, allerdings vor einer Bassdrum mit Loch. Klingt gut, anders als innen mit mehr Ton und "Air", aber auch schön satt. Es gibt ein Video davon auf meinem Kanal:

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    Ich nutze das BA19a auch, obwohl ich ein paar andere Kick-Mikros habe. Ich hatte es im direkten Vergleich mit dem Shure Beta 91a und dem TG-D71. Das Behringer hat mir am besten gefallen und ich habe es behalten. Es ist für mich ein Set-and-forget Mikro: rein in die Bassdrum, Regler hoch und passt. Noch nie war ein annehmbarer Bassdrumsound so einfach zu bekommen, man braucht noch nichtmal ein Stativ.

    Es geht, ob man unterschiede findet, die in einem experiment wiederholt gezeigt werden können.

    Du hast die Wissenschaftlichkeit solcher Untersuchungen erwähnt. Um diese auch nur im Ansatz herzustellen, müsste man den Trommelschlag einem Roboter überlassen, damit er wiederholbar identisch ausgeführt wird. Dann muss jede Schraube der Hardware exakt gleich angezogen sein, die Kessel müssen vorher wochenlang in einer Klimakammer konditioniert werden, das ganze Experiment muss in einem definierten und gleichbleibenden Klima stattfinden, die Felle müssen vorher mit einem geeigneten Test erfahren auf absolute Gleichheit getestet werden usw. usw. Ich wäre ja nerdig genug, an so etwas Spaß zu haben, aber wer kann sowas bezahlen? Wer hat die technischen Möglichkeiten dazu? Und die zentrale Frage: wem nutzt der (eventuelle) Erkenntnisgewinn?

    Für mich ist die Entfernung der Knackpunkt. Ich habe bereits einige Workshops im PPC besucht, das ist für mich weniger als eine Stunde Fahrzeit. Mehr als diese eine Stunde würde ich nur fahren, wenn es wirklich einmaligen Inhalt gibt. Ich könnte für mich jetzt aber gar nicht sagen, was so ein Inhalt wäre… Nur mal gesponnen: wenn Dennis Chambers das komplette Pearl Programm präsentieren und dazu noch im Podcast interviewed würde, dann wäre mir das eine Fahrt wert, auch wenn es 3-4 Stunden sind. Einmal quer durch die Republik würde ich aber auch dafür nicht fahren… Für einen Workshop zum Thema Bass-Setup bin ich schonmal über das Wochenende nach Köln gefahren, aber das war dann verknüpft mit einer WoMo-Tour dorthin und zwei Übernachtungen.

    Du hast Kesseldicken, -Tiefen und Gratung angesprochen.
    Was sind deine, was sind eure Erfahrungen bezüglich Sound damit?
    Unter Sustain verstehe ich den Ausklang, wie lange er anhält.
    Was ist mit Projektion gemeint?
    Und wie hängen diese Dinge von den genannten Parametern ab?

    Je dicker der Kessel, desto knalliger und lauter wird die Trommel - das meint man auch gemeinhin, wenn man von "Projektion" redet. Ich habe z.B. Pearl Sets mit 7,5 mm starken Kesseln (sowohl welche aus Birke als auch aus Ahorn) und die sind deutlich lauter als z.B. meine dünnen 4mm + Verstärkungsringe Pearl Drums ebenfalls aus Ahorn. Die dünnen Kessel klingen dafür im Nahbereich etwas runder, tragen aber nicht so weit raus nach vorne.

    Sustain haben sie alle mehr als genug, wenn sie sauber gestimmt sind. Da muss man eher so stimmen, dass das Sustain kürzer wird.

    Die Gratung ist bei meinen Drums 45° - bei den dünnen Kesseln fast ohne Gegenschnitt, bei den dickeren Kesseln liegt der Grat auf der zweiten Lage von außen. Wenn Du dagegen eine runde (=Vintage) Gratung hast, klingen die Trommeln etwas gedeckter und haben etwas weniger Obertöne, auch das Sustain ist kürzer. Das Wichtigste bei den Gratungen ist aber, dass sie absolut plan sind. Wenn dann der Kessel noch rund ist, kann man mit guten Fellen gegen einen guten Klang nicht mehr viel machen, außer man stimmt sie bewusst falsch.

    Kann man bei Pearl noch die MMX lugs ordern

    Ja, die CL-100 sind bis heute baugleich auf den Masters Drums von Pearl, kosten aber mittlerweile ein Vermögen als Ersatzteil (fast 20,- glaube ich , pro Stück).

    Ansonsten finde ich Burkies Gewetter über Sonor auch übertrieben, auch wenn ich selber die Sachen von Sonor eher nicht so mag.