Beiträge von Oliver_Stein

    der geht z.b. es gibt aber auch analyzer mit denen man unbegrenzt weit reinzoomen kann...


    ok, danke für den Tipp! Ich nutze meist den Hardware-Analyser der RME Hammerfall Karte - der hat nur 30 Bänder (was natürlich für das Stimmen nicht ausreicht). Werde mal sehen, ob ich das Plugin auf meinem Notebook mit Sonar LE zum Laufen bekomme...


    nee... stimmt so auch nicht. notebook nebens drumset, audiointerface dran, mikro dran, in der daw auf monitor betrieb stellen... nix aufnahme. der analyser läuft live, und jede änderung ist direkt sichtbar.


    So wollte es der TS aber ursprünglich nicht machen (s.o.). Aber danke für diesen Tipp - ich probiere das für mich gerne mal aus (sofern ich mich überwinden kann, auf dem Notebook diesen Sonar-Kram ans laufen zu bekommen...).

    Ich will Dir Deine Pläne ja nicht kaputt reden, aber wenn du mal eine Trommel gestimmt hättest, dann wüsstest Du, dass Dein Vorhaben irgendwie sinnfrei ist. Was Du vielleicht damit noch hinbekommst, ist, den Grundton des Fells zu "messen". Ob das Fell in sich "in-tune" ist, wirst Du so niemals bestimmen können - aber selbst, wenn Du das irgendwie hinbekommst, nützt es Dir nichts: Du möchtest die einmal gefundene Stimmung ja reproduzieren können nach einem Fellwechsel z.B. - das würde aber heißen, dass Du nach jedem (!) Dreh an einer Stimmschraube eine Aufnahme machen und diese dann noch offline analysieren müsstet, bevor Du weißt, wohin die Reise weiter gehen muss - das ist schlichtweg Unsinn. Bis Du damit eine Trommel gestimmt hast, ist ein Tag oder eine Woche rum - völlig praxisfremd, das...


    Ich würde Dir empfehlen, erstmal Dein Geld in das Material zu investieren - sprich die A-Drums oder z.B. von Anfang an gute Becken - da ist es wirklich gut investiert. Wenn es schon unbedingt Mikros sein sollen, bevor Du noch ein richtiges Set zum Aufnehmen zusammen hast, dann kauf Dir statt der zwei SM57 zwei Rode NT5 oder Oktava Mk 012-01. Damit kannst Du nicht nur Snare und Toms abnehmen, sondern auch mal eine gute Aufnahme vom ganzen Set machen (oder vom Chor der netten Nachbarstochter). Noch praktischer wäre für Dich eins der Zoom-Geräte (H1, H2n, H4n) - das ist wirklich für jeden Musiker sinnvoll und kann auch direkt per USB an den PC angeschlossen werden.


    Das Stimmen einer Trommel lernt man am besten dadurch, das man jemandem, der das kann, über die Schulter schaut. Und dann musst Du es immer wieder machen und Dein Gehör trainieren... mit dem Bot-FFT-Watch-Gedöns lenkst Du Dich von diesem Lernprozess nur ab, so dass es länger dauert, bis Du es wirklich kannst. My2Cents...

    Die Gebrauchtpreise auf dem US-Markt sind IMHO nur bedingt als Maßstab für hier zu gebrauchen - dort kosten die Instrumente neu schon deutlich weniger Geld als hier und der Gebrauchtmarkt liegt teilweise deutlich unter unserem Niveau hier. Wenn Du dort kaufen wollen würdest, musst Du Versand und Zoll mit draufschlagen, um nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen.


    Ich würde das Ding hier zwischen 150,- und 200,- einstufen - je nach Zustand des Kessels/Hardware und der Verschleißteile (Felle/Teppich). Auf jeden Fall eine schöne Trommel...

    Die Qualität der Sugar Maple Sticks von Vater kann ich nur unterstreichen - das ist mit das Beste, was mir im Maple-Bereich bisher unter die Finger gekommen ist. Mein Tip: das Recording Modell.


    @TS: spar Dir doch einfach die Fahrt nach Brilon und order das Zeug von einem der Versender. Einmal 5A jeweils von ProMark, VF, Vater, vielleicht auch mal in Maple und Hickory - da kannst Du doch nicht wirlich etwas falsch machen. Was Dir beim Anspielen auf dem Pad überhaupt nicht zusagt, schickst Du einfach zurück - bei den o.g. Marken kann ich mir aber keinen Totalausreißer vorstellen.
    Die Suche nach dem Stick dauert übrigens ein Leben lang - selbst wenn man Jahre einen Standard gespielt hat, trifft man manchmal auf ein Modell, dass nocht einen Tick besser passt.

    Dann könnt ihr euch ja glücklich schätzen - trotzdem würde ich dieses tote Pferd niemandem empfehlen - schon gar nicht, wenn er nicht viel Ahnung von der Materie hat. Und erst recht nicht als Pult für Live...


    OT: Ich habe von Tascam folgende Geräte bessessen oder besitze sie noch: 2x DA88 (bei beiden waren die Kopftrommeln in kürzester Zeit hin), 1xDA30MkII - Mechanik nach ca. 5 Jahren hin, 1x DM24 - LCD-Monitor fing nach ca. 4 Jahren an, Streifen zu machen - jetzt kaum noch lesbar, JogWheel ist ebenfalls defekt. Ich würde jetzt nicht sagen, dass ich ein Behringer Fan bin, ich habe auch nur noch einen uralten PreQ in Benutzung davon, aber an den Teilen hatte ich nie einen defekt (das waren jedoch alles Geräte aus den frühen Jahren...). Pech kann man mit allen Geräten haben, aber zumindest bei mir waren die Tascam-Geräte nicth die zuverlässigsten. So, OT off... :)

    Da reichen mir die Eingänge aber leider nicht .. :( Aber das Teil scheint super zu sein.


    Schau nochmal genau hin - das Teil hat 32 XLR-Eingänge.


    Ansonsten ist mir nicht klar, wofür ihr live mehr als 16 Kanäle braucht - bei großen Events ist eh ein großes Pult da, da könnt ihr das Bandpult im Keller lassen. Und ich komme bei deiner Aufzählung auf ziemlich genau 16 Eingänge:


    1 Sängerin
    2 Sänger &
    3 Geiger
    4 Akustische Gitarre
    5+6 Stage Piano
    7 Bass
    8 BD
    9 SN 1
    10 SN 2
    11 TT1
    12 TT2
    13 TT3
    14 OH L
    15 OH R
    16 HH


    Diese Mikrofonierung (an den Drums) ist für kleinere Venues schon ziemlich aufwändig (bis überdimensioniert). Wenn ihr das Keyboard auf einen Stereoeingang packt, dann sind sogar noch zwei XLRs für andere Dinge frei. Beim Aufnehmen werdet ihr wahrscheinlich niemals alles zusammen aufnehmen - da reichen die 16 Kanäle eh.


    Ich würde sagen: zurück zur Planung bitte!

    Das ist echt dreist - hier in Europa währe so eine Seite in Minuten zu, aber in China? Für Sonor jedenfalls ist so etwas echt geschäftsschädigend, denn der Müll, der dort verkauft wird, hat mit Sonor nun wirklich nichts zu tun...

    Bei Fragen zu alten Yamaha Sets gibt es nur dies:


    http://www.yamaha.com/yamahadrums/drumvault/default.asp


    Die Eingabe der Typnummern vom Badge wird mit genauester Auskunft direkt vom Hersteller belohnt :)


    Model Number BD-722
    Series Club Custom
    Shell Material Birch/ Philippine Mahogany
    Plys/Thickness 8
    Shell Width 22"
    Shell Depth 16"
    Finishes Black Shadow, Midnight Confetti, Deco Red, Deco Bronze
    Hoop Birch/Mahogany
    Lug Chrome/Single Hi-Tension


    PS: bei der BD darfst Du nur BD-722 eingeben - mit D findet er es nicht...

    Wenn du Fellspannungen, mit denen du zufrieden bist, mit anderen teilen möchtest, müsstest du wohl auch die Felle und die Trommeln nennen.



    Der Tune-Bot misst nicht die Fellspannung, sondern die Frequenz des Fells an der Stimmschraube. Trotzdem kann ein Tuning, dass auf der einen Trommel perfekt ist (oben 180, unten 190), auf der anderen völlig daneben sein. Rein aus Neugier würde ich das Teil trotzdem gerne mal ausprobieren...

    vollständig zitiert macht das aber schon ein bissle mehr sinn ... :rolleyes:


    Danke, Trommelfrosch... dann brauche ich ja nichts mehr über sinnwahrendes Zitieren zu schreiben. :)


    ich denke das ggf. eher was mit den Mic nicht stimmt...denke es findet heute seinen Weg zurück zum Händler!


    Das ist schon sehr merkwürdig - bei dem D6-Signal fehlt in der Tat der Tiefgang, dafür mulmt es oberhalb von 100-125 Hz rum... Ich habe deine Files (die zweiten) ohne und mit EQ abgehört und muss (wenn die D112-files tatsächlich vom D112 stammen) meine obige Aussage bzgl. des D112 vielleicht auch etwas revidieren - da lässt sich schon ein leckerer Kicksound draus formen (was mir mit den D6-Files nicht so recht gelingen will). Mir gefällt das File 03_D112_innen_hinten_Mitte, das bei mir mit EQ dann so klingen würde:


    http://dl.dropbox.com/u/175052…innen_hinten_Mitte_EQ.aif


    Aus dem D6-Signal an der gleichen Position wird bei mir auch mit EQ nichts: http://dl.dropbox.com/u/175052…innen_hinten_Mitte_EQ.aif


    Dieses von Dir aufgenommene D6 klingt für meine Ohren nicht gut. Vielleicht hat es einen Defekt - lässt Du dir ein neues schicken? Würde mich schon interessieren, ob es am Mic gelegen hat!

    bin mir auch sehr sicher, dass Nr. 1 das D112 ist, Nr. 2 das D6. Diese beiden Mikros sind einfach so charakteristisch in ihrem Sound, dass man sie eigentlich nicht verwechseln kann. Mir gefällt so ohne EQ Nr. 2 am Beater oder in der Mitte am besten - generell ist mir das D6 aber ein bisschen zu "in you face" abgestimmt. Das 112 gefällt mir weniger - es hat immer diesen Tock Tock Sound... ich habe es noch nicht selber probiert, aber es soll besser klingen, wenn man es mit der silbernen Seite nach hinten (also eigentlich verkehrt heraum) in die BD stellt.


    Ich selber habe ein RE27N/D für viel Attack, ein MD441 für weichen Sound und ein Beta52a für reinstellen und vergessen... :)

    oder ordentliche B8/10 Becken (Paiste 2002, Paiste Line, Meinl Amun, MB10, m.E. auch Orion Becken).


    Paiste Signatures sind aus einer B15 Legierung... was aber egal und OT ist :)


    Als HiHat geht natürlich nur eine 2002 Sound Edge - ersatzweise zur Not auch eine Signature... Im Ernst - Du (der Threadstarter) solltest in einen Laden gehen und alles spielen, was da ist. Dann in einen anderen Laden und noch einen anderen. Und die HH, die Dir gefällt, die schreibst Du dem Weihnachtsmann auf das Ipad...

    moschus & Slo77y:


    Es ist mir schon klar, dass die Frage, ob eine Produktion als gut oder schlecht empfunden wird, an ganz anderer Stelle als der Samplerate entschieden wird. Und das bessere Mikrofone oder besserer Raum oder bessere Vorstufen oder bessere Ausrichtung oder neue Felle usw. mehr bringen, als 96k im Vergleich zu 48 oder 44.1 ist auch klar. Darum ging es mir jedoch nicht - es ging um die Frage, ob ich mit meinem bereits vorhandenen Equipment überhaupt einen Unterschied hören kann. Es kostet mich keinen Cent mehr, ein Jazztrio in 44.1 oder 96 kHz mtizuschneiden, solange die verfügbare Spurenzahl bei der hohen Samplerate nicht überschritten wird. Auch dem nachfolgenden Equipment ist das völlig Wurst... Die Frage ist für mich nur folgende: bringt es am Ende einen hörbaren Unterschied?


    Mich würde interessieren, wer genau diese Frage für sich schon durch Versuche mit dem eigenen oder mit fremdem Equipment geklärt hat... Rampen hat hier ja von seinen eigenen Erfahrungen bereits berichtet.

    Zur Aufnahme: das ist irgendwie ein ungewohnte Panning mit den Drums so auf einer Seite und der Gitarre auf der anderen. Der Bass kommt irgenwo aus dem Nichts... Aber: es tut auch nicht weh und der Sound in eurem Raum kann nicht ganz schlecht sein - da habe ich schon deutlich gruseligeres gehört (z.B. wenn bei uns der H4 oder der Sony PCM D50 mitläuft :) )


    Zur Musik: ganz flott - macht Spaß zu hören!

    Steilflankige Filter haben typischerweise eine starke Phasenverschiebung rund um die Grenzfrequenz zur Folge. Eine FFT, bei der man einfach ab einer bestimmten Linie die Spektralwerte stark reduziert, führt aufgrund der dann fehlenden Aliasingkomponenten-Auslöschung der benachbarten Bänder zu Zeitbereichsaliasing. Daher glaube ich nicht, dass dieser Vergleich unbedingt aussagekräftig bzgl. 48/96 KHz Abrastrate ist. Der Einfluss der Filter ist sicher wesentlich größer als der der prinzipiellen Abtastrate.


    Das sind vier Sätze, über die man schonmal einen Moment nachdenken kann :) Ich bin kein Experte, was die digitale Signalverarbeitung angeht und war daher bisher immer der Meinung, dass eine FFT (sofern sie sorgfältig ausgeführt ist) im Vergleich zu den steilflankigen Filtern, die z.B. vor einem AD-Wandler als Anti-Aliasing-Filter eingesetzt werden, eine zu vernachlässigende Auswirkung auf den Klang hat.
    Mir ist auch nicht ganz klar, woher in meiner speziellen Anwendung hier (ein nativ mit 96 kHz aufgenommenes Signal wird durch eine FFT in der Bandbreite begrenzt) die Aliasing-Komponenten kommen sollen - meinst Du die Anteile im Signal, die durch die nicht perfekte Anti-Aliasing-Filterung vor dem AD-Wandler entstehen - das wäre in meinem Fall das steilflankige Filter irgendwo oberhalb von 40 kHz im HD24XR? Oder meintest Du das im Vergleich zu einem nativ bei z.B. 48 kHz aufgenommenen Signal, bei dem das Anti-Aliasing-Filter irgendwo bei 22-23 kHz sitzt? Oder treten durch die FFT selber Artefakte auf, die so stark sind, dass sie den Unterschied zwischen 24 oder 48 kHz Signalbandbreite völlig überdecken?


    Eins ist mir aber völlig klar: Einen echten Vergleich kann man nur mit deutlich höherem Aufwand auf die Beine stellen - dazu müsste ich in meinem Fall Aufnahmen in den zu vergleichenden Sampling-Frequenzen erstellen, die sich jedoch nur durch diesen einen Paramater voneinander unterscheiden. Mit einem HD24XR wird das schonmal nichts und mit zweien, die das gleiche Signal aufnehmen, kommen auf einen Schlag zig zusätzlich Fehlerquellen hinzu: Fehler bei der Splittung des Signals, unterschiedliche Kabel(-wege) und Steckverbindungen, Streuung der Wandler usw. usw. Nimmt man mit dem gleichen Gerät und gleicher Verkabelung hintereinander bei zwei unterschiedlichen Samplingfrequenzen auf, unterscheidet sich das aufgenommene Signal voneinander - auch hier ist eine Vergleichbarkeit nicht gegeben.


    Die auch von Dir genannte Möglichkeit, eine hochwertige Abtastratenwandlung einzusetzen, bleibt dann wohl die realistischste Möglichkeit, wobei auch hier durch die Wandlung selber ja ein Fehler in das Signal eingerechnet wird. In meinem Fall hätte das zumindest für das mir zur Verfügung stehende Equipment eine Aussagekraft... Interessant wäre auch nochmal das Vergleichshören von kommerziellem HD-Material in 96/24 im Vergleich zum gleichen Material von CD. Dazu fehlt mir aber im Moment der DAC, der sofort von 96 auf 48 umspringt, sobald er das entsprechende Material am Eingang anliegen hat...


    Und ja, ein Blindtest zu dem Thema wäre noch viel interessanter, weil nur dann das psychologische Moment ausgeschaltet wäre. Ist doch prima - da sind noch etliche Versuche drin...