Beiträge von Oliver_Stein

    Also die RME-Preamps sind schon ziemlich gut - sicherlich besser als die in einem Budget-Pult... ob Du es bei den Mikrfonen hinterher wirklich auch hören kannst, ist eine andere Frage. Bessere Mikrofone würdest Du mit Sicherheit viel eher hören... ist so ähnlich wie beim Fotografieren - was nützen Dir 20 Megapixel, wenn vor dem Sensor eine Optik aus Flaschenböden hängt...


    Aber wenn Du in Preamps investieren willst, dann ist der RME Quadmic kein rausgeschmissenes Geld - ich habe damit aufgenommen und die Signale waren sehr sehr sauber - einen davon kann man immer haben.. :)

    Wir wollen die Ringmauer auf zwei Schichten querverleimte Gipskartonplatten bauen, das Ganze lagert auf 8 Autoreifen. Das Dach soll auch aus zwei Schichten Gipsplatten bestehen. Es geht mir also um Masse, Masse und nochmal Masse.


    also nichts für ungut, aber hier geht irgendwas quer: schon beim Lesen dieser drei Sätze befallen mich Zweifel, ob das Projekt auch nur ansatzweise durchdacht ist - und ich mache mir ernste Sorgen um Gesundheit und Leben Deines Sohnes! Spätestens bei Gefahr im Verzug für Menschen ist sowas nicht mehr lustig, sondern fahrlässig!


    Zwei zusammengeleimte Gipskartonplatten, die noch dazu auf wabbeligen Gummireifen liegen, können eine vier Tonnen schwere Wand nicht sicher halten - im besten Fall bekommst Du Risse in den Wänden und einen geborstenen Fußboden - im schlimmsten Fall bricht der ganze Mist in sich zusammen und begräbt Deinen übenden Sohn unter Schutt. Im ersten Fall (Risse) hast Du die Schalldämmung verspielt - im zweiten Fall stehst du erst am Krankenhausbett oder am Grab und dann vor Gericht. Das sind Aussichten, die Dich dringend nochmal zum Überdenken des Konzepts anregen sollten...


    Wenn es schon unbedingt eine KS-Mauer sein muss (auch darüber solltest Du Dich nochmal seriös beraten lassen oder gute Fachliteratur befragen und die Alternative des Ständerwerks+Gipsfaser mal offen in Betracht ziehen), dann muss diese Mauer auf einem festen Grund stehen - das dürfte in Deinem Fall der Kellerboden sein. Der Boden würde dann nach Fertigstellung der Mauer schwimmend in den neuen Raum gelegt werden - damit hättest Du zumindest den Trittschall vom Gebäude entkoppelt. Die Schwingungen, in die die KS-Wand trotz ihrer Masse noch gerät, gehten allerdings in den Kellerboden über - das ist ungünstig. Ob es ggf. ein elastisches Material gibt, dass Du unten in die Wand integrieren kannst, kann dir ggf. ein Bauingenieur oder ein Architekt sagen - Experimente verbieten sich hier aus Sicherheitsgründen eigentlich von selbst.


    Die Deckenkonstruktion aus zwei Schichten Gipsplatten bringt so direkt aufeinander nichts - der Trick ist, zwei schwingfähige Schichten entkoppelt voneinander zu haben (idealerweise mit unterschiedlicher Resonanzfrequenz durch z.B. einmal einlagig 12,5mm, andere Seite 2x10mm) und den dazwischenliegenden Hohlraum mit einem schallabsorbierenden Material (Steinwolle, Glaswolle, Schafwolle, Flachs- oder Hanfwolle) zu befüllen (idealerweise nur zur Hälfte). Bekommt man das ganze auch noch luftdicht hin, dann ergibt sich eine höhe Dämmung über alle Frequenzen.


    Versteh das bitte nicht als persönlichen Angriff, aber Deine Beschreibung des Vorhabens lässt wirklich schwere Zweifel daran aufkommen, ob Du die Sache auch nur ansatzweise beherrscht - ich würde Dir raten, einfach eine fix und fertig gekaufte Schallkabine in den Keller zu stellen - die lässt sich wieder abbauen, hat ein garantiertes Dämpfmaß und bleibt stehen, weil jemand mit entsprechendem technischem Sachverstand die Konstruktion vor dem in Verkehr bringen auf Sicherheit überprüft hat.
    Wenn Dir dieser Weg zu teuer ist, dann könntest Du Raum-im-Raum mit Gipskarton-Wänden selber probieren - in diesem Fall müsstest du aber noch viel Lesen (such mal nach Callistos Beiträgen hier - der hat einen irren Raum gebaut und das ganze sehr gut dokumentiert).
    Wenn Du Dir die Sache mit Ständerwerk und Gipsplatten (also Schrauben, sägen, Leimen, Hämmern) nicht zutraust, dann lass die Finger vom Mauern oder lass Dir zumindest von einem fachkundigen Menschen erklären, wie man so etwas sicher machen kann.

    Ps: Stick controll geht das auch mit doppelbasspedal? weil sich bei mir in sachen Stil jetzt in den letzten tagen einiges geändert.... (keine Angst ich werd kein Blaster :D, ich hab nur benny greb gesehen und der spielt ja auch 2 pedale... :D)


    logo - das geht sogar 1a! Ich glaube die Flams könntest Du dann mit den Füßen auslassen :) aber der Rest macht sehr deutlichen Sinn! Unsauber gespielte Doublebassdrum ist noch bescheidener anzuhören als eine Single-BD... das nächste Video darfst Du einstellen, wenn Du die Stickcontrol mit den Füßen sauber und ohne Fehler bei 150BPM spielen kannst - aber alle Übungen hintereinander weg ohne absetzen.... :D


    PS: Video an sich ist ein richtig gutes Medium, um sich selber zu kontrollieren - kannst du ruhig öfter mitlaufen lassen, aber musst du nicht jedesmal irgendwo hochladen... achte bei der Selbstbeobachtung drauf,ob es wirklich sauber und in Time ist - wenn nein: zurück ans Set und langsamer üben mit Metronom, bis es sauber ist... klingt doof,kann es auch manchmal sein, aber es hilft und ist der einzig wahre Weg.

    vielleicht fragst Du Deinen Lehrer nochmal mit der Bitte, es wirklich ganz offen zu sagen - wenn er dann immer noch sagt, es ist gut (Timing und Breaks), dann suchst Du Dir einfach einen neuen... :)
    Im Ernst - wenn man sich das anhört ohne große Analyse, dann groovt es einfach nicht - wenn man dann etwas genauer hin hört, dann liegt das am schlechten und unpassenden Sound und an dem wackeligen Timing - insgesamt und vor allem die Doppelschläge der BD, die einfach nicht so kommen wie sie kommen müssen - man hört, dass Du sie "rollend" spielen wolltest, aber der Fuß ist einfach nicht schnell genug. Die Beckenschläge sind penetrant aufdringlich für meine Ohren...


    Die Kritik, die Du hier einsammelst liegt sicher auch daran, dass es sich bei Bonham und LZ einfach um eine hohe Latte handelt, die Du zu überspringen versuchst - dass das mit wenig Spielerfahrung und noch nicht austrainierter Technik nichts werden kann, ist leider vorprogrammiert. So sind denn auch die Kommentare zu werten, die zu einfacherem Material raten - es kann hilfreich sein, erstmal Bumm-Tschakk solange auf den Punkt zu nageln, bis es 100% sitzt und erst dann an die schwereren Dinge zu gehen - lieber einen einfachen Groove mit einer BD, die einfach gespielt, aber timingmäßig i.O. ist, als Doppelschläge out-of-time...


    Tip zum Üben für die BD: ein Buch wie die Stick-Control und dann die Figuren mit BD und HH spielen oder BD für R und SN für L und andersrum... mit Metronom, langsam anfangen (langsam kann auch 50 oder 60 BPM sein) und erst schneller werden, wenn es ohne Geeier auf den Punkt kommt - dann aber nur 10 BPM oder über 100 auch nur 5 BPB mehr. Mach das ein Jahr und Du wirst Quantensprünge im Timing und in der Technik mit dem Fuß machen. Hausaufgaben werden sowieso überbewertet... :)

    also - zunächst mal vorneweg: mit den Mikrofonen wird es mit diesem Pult schwer werden, da die Klinkeneingänge durchweg Line-Eingänge sind, die auf viel höhere Pegel ausgelegt sind, als ein Mikrofon sie liefern kann. Vermutlich würdest Du um einen externen Preamp nicht drum herum kommen, um erstmal einen Line-Pegel zu haben, den das Pult dann per USB in den Rechnern schicken kann.


    Natürlich könnte der XLR-Eingang einfach defekt sein, aber es gibt zig andere Möglichkeiten - die wahrscheinlichste ist ein kaputtes Kabel oder das falsche Mikrofon am Eingang (eines, das Phantomspeisung benötigt, die der Mixer aber wohl nicht zur Verfügung stellt).


    Was für ein Mikrofon habt ihr denn mit was für einem Kabel dort angeschlossen? Kommt es mir eigentlich nur so vor, oder muss man Dir jede Kleinigkeit aus der Nase leiern? :) Erzähl doch einfach mal, was ihr gemacht habt, ob es vorher ging, wann genau es nicht mehr ging usw.

    Mein Bruder hat nen USB Mischpult... jedoch ist der einzige xlr defekt also nur klinke möglich


    Wenn Du uns etwas mehr Information zukommen lässt (Hersteller und Typ des Mischpults, was an dem XLR kaputt ist bzw. was bei euch nicht funktioniert hat), dann könnte Dir hier mit hoher Wahrscheinlichkeit besser geholfen werden.


    PS: das mit dem Radiorecorder hatte ich vorhin auch schon im Kopf - die alten Grundig-Modelle hatten einen echt guten Klang bei Aufnahmen über die eingauten Elektrets...

    Also wenn es um maximal 10 Euro für das hin und her schicken von Mikrofonen geht, dann hast du doch nichts groß zu verlieren, oder?


    In Anbetracht der Preis- und Qualitätsklasse der Mikrofone solltest du die Erwartungen halt nicht hoch stecken und ggf. auf kleinere Probleme gefasst sein - Mikrofone dieser Bauart mit Stromversorgung durch eine 1,5V Batterie sind nicht immer geeignet, die hohen Schalldrücke eines Schlagzeuges sauber (d.h. ohne hörbare Verzerrungen) zu übertragen - wenn das bei diesen Mikros ein Problem ist, dann musst du weiter weg vom Set damit und Recorderman fällt flach.
    Weiterhin verfügen die Mikros über Anschlusskabel mit Klinkensteckern (dieser wird mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Mono-Variante vorliegen, was gleichzeitig bedeutet, dass das Signal nicht wie sonst üblich symmetrisch übertragen wird). Damit ergeben sich zwei potentielle Probleme - zum einen musst Du etwas zum Verstärken des Mikrofonsignals haben, dass als Eingang eine Klinkenbuchse hat und trotzdem auf Mikrofonpegel ausgelegt ist (ist eher selten, da XLR der Standard für Mikrofonsignale ist).Im Zweifelsfall kannst du einen Adapter von Klinke auf XLR einsetzen - dieser muss aber richtig beschaltet sein (Tip auf Pin 2 des XLR, Ring auf Pin3+1 des XLR). Zum anderen kann es passieren, dass die unsymmetrischen Anschlusskabel Brummstörungen (z.B. von Neonröhren) einfangen und diese dein Audiosignal "verschmutzen" - dagegen helfen nur symmetrisch beschaltete Mikrofone und Kabel sowie Eingänge.


    Also - probier aus, wie weit Du mit den geliehenen Teilen kommst - wenn Dich das Ergebnis nicht zufrieden stellt, dann gibt es ab EUR 100,- funktionierende Lösungen für Dich - hier würde sich zum Anfang auf alle Fälle erstmal ein Handy-Recorder wie z.B. der Zoom H1 empfehlen - die Variante mit richtigen Mikrofonen ist zwar flexibler, aber es gehört eben auch noch mehr dazu (Stative, Kabel, ein Interface mit mindestens zwei symmetrischen Mikrofoneingängen samt Phantomspeisung).


    Hattest Du uns eigentlich schon verraten, womit Du die Mikrfonsignale verstärken und aufzeichnen willst?

    Wem dieses Bild (die Teile links) bekannt vorkommt, dem ist es wahrscheinlich auch schon passiert: eine der Kugeln an einem Knebel eine älteren Mikroständers von K&M hat sich gelöst und ist flöten - den Rest des Knaufs hat man entweder noch schnell gesichert oder er ist auch flöten...



    Ich wollte Ersatzkugeln bestellen - mir wurde dann jedoch empfohlen, den kompletten Knebel mit Gewindestück auszutauschen - denn mittlerweile sind die Kugeln unlösbar befestigt und können sich nicht mehr lösen.


    Ich war skeptisch, aber der Preis des Ersatzteils hat mich überzeugt: € 2,50 pro komplettem Knebel... die Teile Nr. von K&M lautet6-30351-1-55 - bestellbar von jedem Händler, der K&M führt. Ich finde es gut, dass K&M hier so moderate Preise für ein Ersatzeil aufruft - ob des stimmt, dass die Kugeln nicht mehr abgehen, werden die nächsten 18 Jahre zeigen (in der Zeit sind mir insgesamt 3 Knäufe von insgesamt 14 K&M-Sattiven verlustig gegangen...) :)

    Bessere Pulte haben für solche Fälle einen Phase-Reverse-Schalter, mit dem man die Polarität eines Signals umdrehen kann - den wird Dein altes Zeck aber nicht haben. Ich würde Dir empfehlen, entweder ein Kabel dauerhaft zum Phasendreher zu machen (dafür an einer Seite die Kabel an Pin 2 und 3 des XLR-Steckers lösen und andersherum wieder anlöten) - nicht vergessen, dieses eindeutig zu markieren! Praktischer kann auch ein kurzer Phasendreh-Adapter sein (ein 15cm XLR-Kabel, das wie oben beschrieben modifiziert ist).


    In Deinem Fall würde ich als erstes versuchen, die Phase des Overheadsignals zu drehen und dabei darauf achten a) ob das Problem im Bass verschwindet oder zumindest besser wird und b) wie die Snare zusammen mit dem Overhead dann klingt - bei meinem Overhead-Setups ist es oft so, dass die Snare fetter klingt, wenn ich sie oder das Overhead-Paar in der Phase drehe.


    Bei Dir ist das mit drei Mikros gleichzeitig noch recht übersichtlich (zumal Snare und BD-Mic sehr viel Direkt-Anteil aufnehmen und in der Regel nicht so viele Becken drauf haben) - bei 10 oder mehr Mikros am Set kann man sich da schonmal einen Wolf puzzlen... :)

    ok, dass das Timing wackelt, hast du schon selber erkannt - das lag aber nicht daran, dass Du die Zeit nicht gesehen hast...:)


    Zum Sound: dieses Set klingt nicht schön, das wird vor allem nicht besser durch eine komplette Mikrofonierung. Du solltest erstmal intensiv an Deinen Stimmkünsten arbeiten und das Set ohne Mikrofone zum Klingen bringen - vorher brauchst Du mit Mikros gar nicht erst anzufangen. Du kannst das durchaus positiv als gemachte Erfahrung sehen: nur was vor dem Mikro schon gut klingt, wird auch auf der Aufnahme gut klingen!


    Wenn Du konstruktive Hilfe für die Stimmerei haben möchtest, mach mal eine Aufnahme von dem Set mit einem(!) Mikrofon (möglichst ein Kondensatormikrofon), das ca. 1,5m vor dem Set steht - ohne irgendwelche Hintergrundmusik. Dann spielst Du die Trommeln einzeln ein paar mal an und evtl. noch ein bisschen was zusammen. Und dann fragst Du hier, wie Du das am besten verbessern kannst...

    Nur dynamische Mikros haben dieses Wirkungprinzip, bei Kondensatormikros ist es durchaus möglich, die Abwesenheit einer Schwingung zu messen. Analog zum Prinzip eines Servo-(Sub-)Basslautsprechers könnte man bei derart tiefen Frequenzen die Auslenkung der Membran auch z.B. optisch messen und eine Spannung daraus erzeugen. Allein an der Sinnhaftigkeit dafür fehlt es ;).


    Das ist richtig - meine Aussage bezog sich auf dynamische Wandler wie den genannten Basslautsprecher oder ein dynamisches Mikrofon. Aber auch ein Kondensatormikrofon gibt nur dann ein Nutz-Ausgangssignal (also anderes als verstärktes Rauschen und elektrische Brummspannungen) ab, wenn eine Druckschwankung in Form von Schallwellen vorliegt (was bei 0 Hz per Definiton nicht so ist). Um einen statischen Druck zu messen, muss gegen eine Referenz verglichen werden - das wäre dann das klassische Dosen-Barometer.
    Sinnhaft für musikalische Anwendung ist freilich nichts von dem hier... :) Interessanter wäre da schon mal die direkte optische Abnahme eines Fells, aber das wird wohl bühnentauglich schwer zu realisieren sein...

    allein ungerichtete Kugelmikros könnten theoretisch 0Hz abbilden (macht aber praktisch keins).


    0 Hz kann man nicht abbilden - das bedeutet keine Schwingung und damit keine Induzierung eines Stromes in der Schwingspule (egal welchen Wandlers), da die Bewegung fehlt.