Beiträge von Oliver_Stein

    ist für meine Ohren auch eindeutig ein Problem der Quelle - nicht der Technik danach!


    BD geht durch so, die Snare ist zu eimerig - mir klingt sie zu tief gestimmt oder zu zweilagig befellt, außerdem ist wahrscheinlich das Reso ganz lasch gestimmt (damit würde ich anfangen - das muss schwitzen, dass Dingen...). Die Toms brauchen neue Felle und diese müssen auch gestimmt werden - so klingt es wie verstimmte Pinstripes mit Taschentüchern drauf.


    Bei dem Signal, was Du den Mics (welchen auch immer) hier anbietest, kannst Du am Pult drehen, bis die Potiachsen abfallen - das wird nichts. :)

    Bei jedem Langstreckenflug bekommst du mehr Strahlung mit.


    Vielleicht sollte man hier mal etwas genauer differenzieren, wo eigentlich ein Risiko besteht und wo nicht:


    Die Strahlung, die man bei einem Langstreckenflug abbekommt, ist Gamma-Strahlung - also eine hochfrequente elektromagnetische Wellenstrahlung. Gamma-Strahlung (wie auch Röntgenstrahlung) kann Zellen schädigen und in der Folge zu Krebs führen - theoretisch bereits bei kleinsten Dosen, jedoch dann mit sehr niedriger Wahrscheinlichkeit. Die Dosen, die man bei Flügen abbekommt, sind absolut vernachlässigbar, sofern man das nicht beruflich jeden Tag tut. Ein Gegenstand, der mit Gammastrahlung "beschossen" wurde, wird selber nicht radioaktiv - nach der Bestrahlung ist er also völlig ungefährlich (deshalb werden Gewürze z.B. auch mit starker Gammastrahlung entkeimt).


    Anders sieht es bei den Stoffen aus, die in Japan aus den Reaktoren ausgetreten sind - hier besonders kritisch die langlebigen Isotope wie Plutonium oder Caesium (Jod 131 hat eine Halbwertszeit von nur 8 Tagen und ist daher nicht so kritisch, wenn ein Schiffstransport dazwischen liegt). Diese Stoffe sind vor allem dann für den Menschen gefährlich, wenn man sie in den Körper aufnimmt (=inkorporiert) - dies kann durch die Haut, durch die Speiseröhre oder durch Einatmen mit der Luft passieren. Sind diese Isotope einmal im Körper, richten sie dort schwerste Schäden an, denn der Abstand zum Zellgewebe geht gegen Null und z.B. Alphateilchen können direkten Schaden in Zellen anrichten - von ausserhalb des Körpers können sie das nicht, weil sie die Haut nicht durchdringen können (zur ABschirmung von Alphateilchen reicht schon ein Blatt Papier).


    Gefahr von Gegenständen aus Japan geht also nur dann aus, wenn diese in hohem Maße mit strahlenden Isotopen verschmutzt sind und diese in der Folge inkorporiert werden (in den Körper gelangen). Der Nachweis ist nicht so einfach, weil die meisten Meßgeräte nur Gammastrahlung anzeigen und diese bei der zu erwartenden Belastung so gering ist, dass sie unterhalb der natürlichen Strahlungswerte in der Natur liegt - sie geht daher im "Rauschen" unter.


    Fazit: wer jetzt Paranoia hat, kann seinen Sachen aus Japan aussen feucht abwischen und den Lappen in die Asse schicken - aufessen sollte man sein TD20 nicht (das könnte auch wegen anderer Inhaltsstoffe ungesund sein). Dann aber besteht kein oder ein absolut vernachlässigbares Risiko.


    Lebensmittel wiederum würde ich persönlich im Moment meiden aus Japan - diese gelangen ja immer in den Körper und wenn sie belastet sind, dann habe ich die Belastung auch gleich in mir, wo sie Schaden anrichten kann.

    kann der Trafo selbst sein, eine oder zwei der Gleichrichter-Dioden oder auch ein Elko - oder etwas ganz anderes... hat Behringer nicht mehr 5 Jahre Garantie? Sonst ist das ein Fall für einen Fachmann (z.B. Radio- und Fernseh-Techniker oder ähnlich) - mit Netzstrom ist nicht zu spassen... Ob sich die Reparatur lohnt, steht auf einem anderen Blatt...

    ...ohh - Bobs Video kannte ich nicht - eine gewisse Ähnlichkeit ist wohl nicht zu leugnen :) Aber mir ging es eigentlich in erster Linie darum, bei meiner Sonor Artist zu testen, ob ein normaler Stahlreifen sie etwas offener machen kann - mit dem Gussreifen ist sie mir ein wenig zu trocken und auch zu laut. Ich werde das gleiche wohl noch mal mit einem Ambassador als Schlagfell machen - ich denke, das Genera Dry hat ziemlich viel von dem Unterschied bei den normalen Schlägen mit der Vordämpfung kaschiert.


    Bei dem Anschlagen der Spannreifen in der Luft muss man auch beachten, dass ich teilweise in der Ausklingphase näher an das Mikro gegangen bin, um den Ton besser hören zu können - das verfälscht die Sache natürlich etwas.


    Eins ist mir noch aufgefallen - der Stahlreifen ließ sich viel leichter stimmen - da dreht man an einer Schraube und es passiert auch sofort dort etwas (wahrscheinlich weil das Ding so viel weniger steif ist als der Gussreifen). Bei dem Sonor-Gussreifen kann man an einer Schraube runterstimmen und es tut sich fast nichts - erst wenn man die anderen drumherum auch entlastet, dann wird es tiefer dort, aber gleich auf großer Fläche. Der Sonor-Gussreifen ist übrigens ein Stock-Killer - der hat ein recht schmale Kante oben, die in meinen Maple Sticks immer sofort tiefe Eindrücke hinterlässt bei Rimshots.


    Das mit der gleichen Stimmung war einfacher als ich dachte - irgendwie ist diese Tonhöhe so der Standard, wo ich immer lande. Ich hatte aber auch von der ersten Stimmung mit dem Gussreifen eine Aufnahme der Tonhöhe am Fellrand gemacht und dann beim Nachstimmen mit dem Flanged-Hoop nochmal gegengehört, ob es passt.


    Jetzt, wo der Gussreifen gerade von der Sonor runter ist, werde ich den wohl auch noch mal auf meiner FreeFloating ausprobieren - ich denke, ich werde den Vergleich dort (ist dann ein 2,3mm Superhoop als Flanged-Variante) auch in einem Video dokumentieren.

    Ich habe neulich durch Zufall einen normalen geflanschten Spannreifen für meine Snare ersteigert und wollte jetzt mal den Unterschied zum Gussreifen testen - das Ergebnis ist hier in diesem Video dolumentiert:


    [video]

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    [/video]


    Ich bin erstaunt gewesen, wie wenig sich der Spannreifenwechsel auf den Sound ausgewirkt hat - und - tendenziell gefällt mir der geflanschte Stahlreifen besser, obwohl es sich dabei um eine eher einfache Ausführung in nur 1,6mm Stärke handelt. Was meint ihr dazu bzw. hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

    ...ist mir auch schon verschiedentlich aufgefallen - z.B. auch besonders stark bei den Paiste New Signatures - die sind in den USA durch die Bank günstiger als hier zu bekommen (wohl deswegen, weil die "Hausmarken" S und Z dort das Niveau setzen und die Teller sonst schlichtweg nicht verkauft werden würden...).


    Beachten muss man allerdings, dass zu den ausgewiesenen Preisen in den USA oft noch Sales-Tax dazu kommt, die nicht im ausgezeichneten Preis enthalten ist.


    Aber es stimmt schon: als Drummer kann man sich vom nächsten USA-Trip durchaus Becken mitbringen, die hier teurer wären - bis 430,- EUR bekommt man sie zollfrei durch...


    EDIT: aus GB kann man beliebig Zeug einführen oder auch schicken lassen - EU sei dank! Lässt man sich dagegen aus den USA etwas schicken, ist das immer ein Fall für den Zoll (die oben genannte Freigrenze gilt nur, wenn man selber aus den USA wieder in die EU einreist).

    Es ist ein Pearl, die Kessel sind lackiert, auf den Plates steht nur All Birch Shell [BASS] All Maple Shell [Toms] und eine Seriennr.


    Du bekommst hier zu 100% eine richtige Antwort, wenn Du Bilder der Badges und/oder des ganzen Sets zeigst - ohne Bilder ist es sehr schwer bzw. Rätselraten...


    Wenn Deine Toms und die BD durchgehende Böckchen haben, dann ist es mit Sicherheit ein BLX (BD) bzw. MLX (Toms) - diese beiden Serien sind neben den durchgehenden Böckchen auch noch an den innen hochglänzend klar lackierten Kesseln zu erkennen. Vom Alter der Drums würde es passen...


    So sehen MLX und BLX aus (im Originalzustand ohne die RIMS - die BT3 Tomrosette ist direkt am gebohrten Kessel angebracht):


    dbFS hat einen Referenzwert, und dies ist die Wortbreite. Positive dbFS-Werte können nur in höher auflösenden Umgebungen dargestellt werden, wie sie praktisch jede DAW darstellt. In einem 24 Bit Projekt bedeutet ein Pegel von +6 dbFS etwa eine effektive Auflösung von 25 BIt (ca. 6 dB pro Bit).


    dBFS steht für dB bezogen auf den technisch möglichen digitalen Vollpegel (=Fullscale) in einem System - dieser Wert kann maximal 0dB sein. Bei 0dBFS ist jedes Bit mit einer 1 gefüllt - mehr geht dann rein technisch nicht mehr. Wenn an einem Pegelmeßgerät dBFS steht und der Pegel einen Wert höher als 0dB annimmt, dann ist etwas faul.


    Dein Beispiel ist nur so denkbar, dass in einem System, dass z.B. intern mit einer 32Bit floating Auflösung arbeitet (und damit einen Dynamikbereich von etwa 1000dB hat), mehrere 24-Bit Spuren zusammen einen Peak ergeben können, der bezogen auf 0dBFS im 24-Bit-System höher als Null liegt. Wenn aus diesem System aber eine 24Bit-Datei exportiert, dann ist der höchste darin vorkommende Pegel 0dBFS - mehr geht nicht (wie auch - bei 24 Einsen hintereiander ist für rein garnichts mehr Platz). Die Stellen, die vorher im 32-Bit System über den 0dBFS (24-Bit) lagen, sind dann hart geclippt, also oben abgeschnitten.


    Edit: zur Ausgangsfrage nochmal - wenn das Signal sauber von einer CD importiert wurde (also digital ausgelesen wurde), dann sind die angezeigten Werte nicht möglich - jedenfalls, wenn der Peak-Wert digital berechnet wird und nirgendswo im System eine Anhebung des Pegels stattgefunden hat. Ich würde dem Gespann Reaper/Plugin da nicht trauen.. bei mir in Samplitude ergibt jede noch so Loudness-Optimierte CD nach dem Import einen Pegel von max. 0dB(FS), so wie es sein soll und muss...

    Das Tascam hat auch nur 4 Aux-Sends+Returns (wenn die Stereo wären, wär das nicht wenig).


    Das DM3200 hat 8 Auxwege, die beliebig irgendwohin geroutet werden können - Ziele dafür können z.B. sein eine Monitoring-Schiene, die digitalen Stereoausgänge (D-Out 1+2), die Eingänge der internen Effektprozessoren oder die von Dir genannten 4 analogen Assignable Sends sein. Um analoge Effektsignale wieder zurückführen zu können, gibt es auch 4 Assignable Returns, die softwareseitig wieder beliebig geroutet werden können (z.B. auf Eingangskanäle oder auch direkt auf die Stereosumme).


    Ich mische auf einem DM24, das "nur" 6 Auxwege hat - dort hatte ich z.B. bei einer aufwändigen Mischung mal fogende Konfiguration: Aux1+2 als Stereo-Send auf D-Out 1 geroutet, von da digital auf ein Lexicon PCM80, den digitalen Output zürückgeführt über D-In 2 (D-In 1 ist bei mir fest für den Return vom Rechner reserviert). Der D-In 2 wurde dann auf Kanal 27+28 gelegt (mit dem Vorteil z.B. eines vollwertigen EQs im Returnweg). Aux 3 auf den Eingang des internen Effekts 1 gelegt, der Ausgang des Effekts 1 lag dann auf 29+30, Aux 4 auf Eingang Effekt 2, Return über 31+32. Aux 5 ging über einen Assignable Out auf ein Lexicon Alex (analog angschlossen) die Returns gingen auf Assignable 1+2 und von da direkt auf die Stereosumme - das gleich nochmal mit Aux 6 auf ein Sony-HRMP5 und zurück über die Assign.Ret. 3+4 auf die Summe. Bei mir gingen also schon 5 FX (4x Mono-Send, 1x Stereo-Send, alle Stereo-Return) - beim DM3200 geht noch ein bisschen mehr...


    Die Frage ist denke ich eher, ob man die Hardware-Mischkapazitäten braucht - wenn man das DM3200 nur als Interface vorne hinhängt und im Rechner mischt, ist es ein bisschen overdone IMHO... Was aber nett ist (das mache ich jetzt so) ist, die Mehrspursignale auf dem Rechner zu haben (bei mir in Samplitude 11) und von dort auf das Digitalpult auszuspielen (bei mir über eine RME Hammerfall 9652) und dort zu mischen. Das ist für mich best of Both-Worlds - schneiden und Schieben bequem am Rechner - auch mal schnell Pegel anpassen in einer Spur oder eine Dynamik-Bearbeitung im Rechner - der Rest aber über ein "echtes" Mischpult mit Fadern...

    In meiner Zeit als Praktikant im MS habe ich nicht ein einziges Mal gesehen, wie Vater Sticks verkauft wurden....


    War das Praktikum in der Gitarrenabteilung? :)


    Ne, mal im Ernst - die Vater Sticks stehen für mich von der Qualität über jeder Kritik (vor allem das Sugar Maple ist exquisit im Vergleich zu VicFirth) - ich denke das werden viele andere Drummer auch so sehen und die Sticks gerne spielen und kaufen. Wenn der Store die auslistet, dann vielleicht, weil sie vom Vertrieb nicht bepuschelt werden oder was auch immer. MP hat auch mal die kompletten Pearl-Produkte aus dem Katalog genommen - 1 Jahr später waren sie wieder drin...

    2+3 sind klasse - die Pink Floyd Nummer ist zwar auch gut gespielt, passt aber m.E. nicht so recht zum Genre.


    Soundmäßig finde ich die Gitarre z.B. sehr gut (wenn auch manchmal zu laut gemischt), bei den Drums fällt die BD irgendwie ab bzw. raus. Die Mischungen sind linkslastig, was mich beim Hören besonders beim Gesang stört - den erwarten zumindest meine Ohren zwingend in der Mitte. Am Ende von Wind cries Mary ist ein Pegelsprung im auskllingenden Akkord...


    Den Groove von Wind cries... hast Du geil gespielt - wir machen das Ding auch in dieser Version, aber ich kann das nicht so locker spielen - leider :) Spielerisch seid ihr echt gut, da würde sich die Investition in bessere Aufnahmen/Mischungen bestimmt lohnen! Weiter so!

    ... da kann ich mal ein bisschen was dazugießen: mein erstes Drumset war ein Hoshino, made in Japan und ein absoluter Pearl-Nachbau - da war nichts Tama-affines dran. Und ja, exakt das gleiche Set habe ich in den 80ern auch als Luxor-Set bei Brinkmann stehen sehen (wer Brinkmann jetzt noch kennt, der ist so alt wie ich :-))) )


    Also würde das oben genannte These bestätigen - Hoshino <> Hoshino Gakki, Luxor = Sublabel von Hoshino (nicht Gakki)...


    Edit: gerade dies gefunden:


    Hoshino (Hoshino Kougyou)


    ... war ein weiterer japanischer Hersteller, der jedoch nichts mit Star/Tama zu tun hatte.
    Sie produzierten Schlagzeuge u.A. unter den Bezeichnungen Cardinal, Hoshino, Luxor und Wesper.


    Link: http://www.drummermagazin.de/0209_re/Firmen/firmen_001.php


    Das auf dem Bild zu sehende Bassdrum-Logo war so exakt auch auf meiner Buffe - das Set war übrigens scheiße, billigstes Sperrholz mit groben Fasern und Gratungen so unteriridisch wie es nur geht... der Wechsel zum BLX damals war schon krass...

    Obere Mittelklasse
    Obere Mittelklasse
    Pearl:CRZ, SRX, MLX, BLX, GLX
    Oberklasse
    Pearl: MMX, MBX


    CRZ und SRZ kenne ich nicht - meintest Du die CZX-Serie - die gab es in Maple und Birch?


    Ansonsten waren MLX, BLX und GLX Oberklasse-Sets damals und heute auch - die Kessel werden heute noch so verkauft in der Masters-Serie - die MMX und MBX waren auf dem gleichen Level, aber mit dünnen Kesseln (plus Verstärkungsring). Nicht besser, nur anders... :)

    Robse - Du wirst doch den ganzen Senf nicht kaufen, ohne die Becken persönlich gespielt zu haben, oder? Das wäre dann wirklich unklug...


    Ansonsten Line=Signature, Haltbarkeit bei mir seit 1989 gegeben (da habe ich mir ein 14er und ein 16er Full-Crash gekauft, die ich heute noch spiele und die absolut heile sind bis auf eine kleine Delle im Rand des 14ers, die mir so ein Vollpfosten da mal reingehauen hat, der ungefragt meinte an meinem Set spielen zu müssen mit 2B Sticks). Der Klang der Signatures ist für meine Ohren absolut einzigartig, auch wenn die Leute von der dunklen Seite der Bleche das nicht immer so sehen - denen sind sie zu HIFI-mäßig. Wenn Dir z.B. die Full-Crashes zu clean sind, dann geh auf die New Signature Dark Energy Crashes - harmonieren perfekt mit den anderen Signatures, sind dunkler und komplexer (mehr Rauschen) im Ton - eine Klasse für sich.


    Wie Signatures im echten Leben klingen, kannst Du hier hören: Sample nur Drums - OH MKH40 in AB (70cm)


    Zu hören sind hier von rechts nach links: Paiste 2002 14" SE HH, New Signature 18" DE Crash MKI, Signature Full Crash 16", Signature Thin China 16", Signature Power Ride 20", Signature Full Crash 14"

    Die Klemme für das alte AKG C414B-ULS ist auch so zum zuschrauben - ob die allerdings biliger und überhaupt noch lieferbar ist, kann ich Dir nicht sagen...


    Beide (die für das RE20 und für das C414) sind aber nur genau für den jeweiligen Durchmesser der Mkros brauchbar...

    ...genau diese Frage mit der nicht in der Mitte stehenden Snare hat mich auch schon oft umgetrieben - das Ergebnis meiner Überlegungen für mein Set zeigt dieses Bild:



    Der Trick ist, die Overheads nicht auf einer parallelen Linie zum Schlagfell der Bassdrum aufzustellen, sondern diese auf einer Senkrechten zur Verbindungslinie Snaremitte-Bassdrum auszurichten. Abstand kann von nahe 0 (dann XY oder M/S) über 17cm (ORTF) bis 1m (AB ) variieren, aber immer auf der eingezeichneten Linie und immer beide Mikros gleich weit von der Snare entfernt (mit einem Kabel vom Snaremittelpunkt aus vermessen).
    Wie man sehen kann, liegen bei mir das 8er und 10er Tom links, das 12er und die beiden Floortoms rechts - im Falle des Standtoms sogar sehr weit rechts. Ich werde bei Zeiten mal eine Aufnahme meines so abgenommenen Sets machen um die Theorie in der Praxis zu testen...


    Interessant ist, dass diese Positionen (zumindest von oben gesehen) dem Glyn Johns Setup entsprechen bzw. nahe kommen. Stützen zu den Overheads (Toms, Ride, HH) sollten genau so gepanned werden, dass sie der Position im Overhead-Signal entsprechen). Wenn ein Bild zu sehen ist, sollte das Panning damit übereinstimmen - ohne Bild wäre es mir egal - ich kann beides ertragen...

    nur mal so als Idee - warum stretcht Du nicht den externen Ton, so dass er mit dem Hauptvideo (die Totale) synchron ist - die Schnipsel von den anderen Cams kannst Du doch dann einfliegen in so kurzen Sequenzen, dass es nicht sichtbar auseinander läuft.