Hallo,
elektronische Verfremdungsmaschinen
sind zum Üben nicht hilfreich, insbesondere
dann nicht, wenn es um sauberes und musikalisches
Spielen gehen soll.
Es wurde ja schon gesagt:
dem Piezo ist es relativ egal, ob man sich beim
Schlag das Bein bricht, jedes rein akustische
Teil (und sei es die Tischplatte) gibt sicher zurück,
ob der Schlag schön, laut, leise, sanft, brachial
oder was auch immer war.
Wer auf einem Brett gut klingt, klingt überall gut,
wer nur mit Bontempi übt, wird kein Pianist.
Ansonsten ist Schlagzeug halt Schlagzeug und
Trommel ist Trommel.
Früher habe ich auch mal einen Autoreifen als
Übegerät benutzt, allerdings lag der auf einem
Stuhl und darunter war ein Teppich der mit den
Füßen beklopft wurde.
Ohne Kontrolle durch Außenstehende, die es
besser wissen (Unterricht) wird man sich je
nach eigener theoretische Fachkenntnis und
Gefühl sowie Beobachtungs- und Adaptionsgabe
mehr oder weniger sinnloses Zeug genauso wie
mehr oder weniger sinnhaftes Zeug antrainieren.
Effektiv ist Unterricht, Schlagzeug und Übe-Schlagzeug
sowie mindestens eine Kapelle. Kann man auch nach und
nach installieren, sollte man aber mittelfristig alles einplanen.
Ich würde mit einer Kleinen Trommel nebst Ständer,
Notenständer, Metronom, Stöcken, Hocker und Übedämpfung
(Scheibe, Auflage oder Spezialfell) beginnen.
Grüße
Jürgen