Beiträge von Jürgen K

    Firmen-News


    Hallo,


    das sehe ich genauso.


    Ansonsten:


    Licht hat mein Metronom auch und das ist ohne Ton nicht zu gebrauchen.
    Das liegt nicht an der Technik im engeren Sinn, sondern generell daran, dass
    Licht zu unspezifisch ist. (Mein Metronom hat übrigens auch Leuchten)
    Dasselbe gilt für Vibrationen. (Das gab es mal von Yamaha, wurde wieder eingestellt)


    Es hat Gründe, warum der "click" so heißt, nur ein trockenes, deutliches
    Signal, das zuverlässig zeitnah wahrgenommen wird, kann als Metronom
    wertvolle Dienste leisten. Schon lustige Sounds aus Schlagzeugcomputern
    probiert man nur kurz aus, um wieder beim "pock" zu landen.


    Auch das Anzählen des Schlagzeugers geschieht nach wie vor mit den Stöcken
    (bestenfalls noch Kuhglocke, Jam Block oder vielleicht noch Hi-Hat, das ist
    dann aber schon dirty) und das liegt nicht daran, dass Musiker erzkonservativ
    sind und sich Neuerungen verschließen.


    Das Werbevideo ist super gemacht, die Fotos sind überragend. Marketing klappt
    prima. Ich als bodenständiger Nutzer würde mir allerdings ungerne so ein
    Pumpding an den Arm machen, ich habe allerdings auch keinen Butt-Shaker
    und meine Nerven an der Haut reagieren verzögert. Vielleicht kann da ein Mediziner
    Licht ins Dunkel bringen, ob es an meinen schnellen Ohren liegt oder die Spezial-
    Vibratoren sind so direkt, dass es sofort schmerzt. Mir fehlt der Glaube.
    Wo kann man das Ding testen?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    solange ballern bis es anfängt zu ziehen


    Das halte ich für Unfug, denn dann müsste ich ja wie viele Stunden dasselbe spielen?
    Wo ist denn da (bis auf Kondition) der Fortschritt?


    Wenn der Körper bei dem Tempo nach 3 Minuten überlastet ist, würde ich mir ernsthafte Sorgen machen

    Nein, es geht darum, mit einer (in Zahlen: 1) Übung nicht den ganzen Nachmittag zu verbringen, sondern den Übeplan so zu gestalten, dass man jede Übung etwa drei bis fünf Minuten exerziert und dann etwas anderes (nicht Fernsehen, sondern Quadriple Hi-Hats, Quintolen auf den sieben Toms, Rudiment Nr. 69 oder was eben sonst noch auf der Karte steht) macht. Sonst übt man eine halbe Stunde dasselbe und kann dann hinterher eben auch nichts anderes.
    Wenn man in seiner bescheidenen Zeit konzentriert (kommt von Konzentrat, da lässt man auch das Verwässernde weg) übt, kommt man schneller weiter. Das ist jedenfalls meine Erfahrung und in den letzten Jahren bin ich vom Vollidioten zum Halbidioten geworden.


    Ich würde das aber gar nicht zu sehr theoretisieren wollen, denn die Problematik wird eigentlich erst in einer Untersuchung mit dem Patienten sichtbar, deshalb würde ich das mal mit meinem Hufencoach besprechen.


    Doch noch etwas Theorie: der Langsche Thomas hat mal offenbart, dass er für Akzente die Ferse hebt.
    Das fand ich so überzeugend, dass ich es geübt habe und so kann man schön untenrum etwas musikalischer hantieren (pardon: füssilieren).


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    gut spezialisierten Drumhändler, der mir die Story "aufgedrückt"


    genau der wurde wohl oben schon nett beschrieben.
    Basix Custom ist - je nach Glück beim Kauf (Qualitätsstreuung) - ein gutes Mittelklassegerät, nicht mehr und nicht weniger.
    Es gibt Besseres und das wird man bei guten Bedingungen auch hören oder beim Probieren langfristig merken.


    früher mal anders gewesen, als Sonor einheimisches Eichenholz


    Also dein Händler muss schon sehr spezialisiert sein (vielleicht auch speziell)


    In der Tat.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    es kommt in der Tat darauf an, für wen es gemacht ist.


    Wenn es für mich sein soll, dann habe ich es auch gerne aus der Cockpitsicht,
    da fühlt man sich als Trommler am Heimischsten.


    Für das "normale" Publikum ist das genau anders herum.


    Grüße
    Jürgen

    In den niedrigeren Tempi habe ich keine Probleme.


    Hallo,


    die Frage ist nicht, ob es Probleme gibt, sondern, ob es schön klingt.
    Ich würde mich dann dahin tasten, wo es gerade noch schön klingt bzw. ab und an mal rumpelt.
    Das würde ich üben. Jeden Tag 3 Minuten.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    "100 bpm 16tel spielen" ist als Plan wenn man zuvor eingesehen hat, dass man
    es nicht kann, irgendwie unlogisch.


    Ich würde mal mit 50 anfangen und darauf achten, dass das 2 Minuten lang
    schön klingt.


    Das Ziel muss lauten: schön spielen (nicht schnell).


    Heel Up, Heel Down, Heel toe (immer im Wechsel nach ein paar Takten. Wobei Heel Up das häufigste ist).

    Was der Sinn davon sein soll, leuchtet mir nicht ein. Ich würde mich mal auf eine Variante konzentrieren und nicht alles durcheinander verwursteln.


    Man kann auch "Zieh mich runter" wörtlich nehmen und in Zeitlupe spielen. Da merkt man schnell (!), wo es rumpelt und wo es geschmeidig läuft. Dort, wo es rumpelt, muss man üben, das, was geht, kann man vergessen.


    Grüße
    Jürgen

    Kann mich aber nicht daran erinnern das besagtes Pedal (nur als Beispiel) mal im Schnitt über 300 € gekostet hat.


    Hallo,


    ich schon, Anfang der 2000er Jahre war das Zeug richtig teuer, auf 299 gingen die erst vor einigen Jahren herunter.
    Letztendlich gibt es ja noch andere Maschinen und wenn man schon eine hat, muss man sich ja nicht um aktuelle
    Börsenpreise kümmern.


    Grüße
    Jürgen
    der nie vergisst, dass seine erste Camco von einem stammte, der dann dw kaufte.

    Hallo,


    Derzeit habe ich Toms in 10x6 und 13x7 mit Remo Emperor Coated und eine Snare in 12x5,5 mit Aquarian Texture Coated (alles Cantabile/XDrums Jungle). Ich habe schon verschiedene andere Felle durch (Auqarian, Evans G1, Pinstripe). Als Resos sind Evans Resonant drauf - da hatte ich auch schon andere.


    Gegenüber dem Vorhandenen ist ja fast alles (in klassischen Größen)
    warm.


    An Fellen würde ich beschichtete bevorzugen (weniger Anschlagsgeräusch = wärmer) und Remo (meiner Meinung, vielleich bilde ich es mir auch nur ein, klingen die ein klein bisschen wärmer als Evans oder Aquarian). Snare Drum: immer Coated Ambassador/Hazy Ambassador, Toms: Coated Ambassador oder Coated Emperor, vielleicht sogar Coated (!) Pinstripe.


    "Größe 12 HT und 16 FT wären meine Idee für die Toms" - ich würde sogar 13 als Hängetom nehmen, das macht noch ein bisschen mehr kuschelige Tiefen.
    Ach ja Tiefen: nicht zu flach, sonst knallt es, je länger desto dumpfer (= wärmer).


    "14 Snare - aber welche Tiefe?" - lieber tiefer: 6,5 oder noch mehr.


    "Holz dürfte wohl gesetzt sein" - nicht unbedingt, es gibt auch hochwertige Metalltrommeln, die warm können, genial: Bronze (leider teuer).
    "Wichtig ist vielleicht, dass ich auch Besenspiel praktiziere" - Projektion ist also nicht unwichtig, stabiler Kessel macht Sinn, kein modisches neues Zeug, lieber abgehangenes, aber rund!


    "Für die Toms wäre ein Natural to Tobacco Fade oder Sunburst oder vergleichbar farblich fein, Snare ist egal." - das schließt Einiges aus. Wenn es auch ohne Farbverlauf sein darf, wird das Spektrum größer, vor allem gebraucht.


    "Tutto completti will ich unter 800 EUR bleiben" - das sollte gebraucht gelingen: Standtom: 150 bis 200, Hängetom: 50 bis 100, Kleine: 200 bis 300.
    Sonor Delite (und ähnliche Konstruktionen) wäre meine erste Wahl bei den geschilderten Anforderungen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    alles wird gut.
    Ein sehr aufschlussreicher Fred, den sollten viele mal als
    Pflichtlektüre lesen.


    Technik mit dem Stimmschlüssel


    Dafür verwende ich übrigens einen Filzkopfschlegel (hart), ich kann es mit dem Schlüssel nämlich genauso
    wenig wie mit dem Finger.


    Dass die 20er und die 22er "ähnlich" klingen, wundert mich im ersten Moment, allerdings kann man große Trommeln
    ja auch hoch stimmen, das vergesse ich immer.


    derlei Dinge findet man bei genauem Hinsehen sogar in diesem Forum


    Und das leider allzu oft mit hoher Vehemenz, da bekomme ich auch regelmäßig Fußnägelrollen, vor allem, wenn es dann noch von älteren Semestern
    kommt, die es eigentlich irgendwann mal kapiert haben müssten.


    Grüße
    Jürgen

    Gude Morsche,


    die 70er kommen wieder, ich habe es fest im Gefühl.


    Mir ist erschreckend aufgefallen, dass das ja schon jetzt
    ist und ich vorher zum Dentisten darf, der mich wahrscheinlich
    unfähig in jeder Hinsicht machen wird. Wenn nicht ein Wunder
    geschieht: wann seid Ihr in Frankfurt?


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Kommt das ganze Gelersch auf die Bühne (da baut man ja bis
    übermorgen)?

    Hallo,


    eine Größendiskussion ist immer gut.
    Spaß beiseite, realistisch sind viele Besitztümer dem
    Zufall geschuldet und mit "normalem" Material kann
    man "normale" Musik machen, die Stärken und
    Schwächen werden ja oftmals gar nicht ausgelotet.


    Aber weil es Spaß macht:


    (auch ein bisschen historisch, sonst wird es so engstirnig):


    Haupteimer:
    1. Tromsa; war halt keine andere da; 14" x 5", Blech; bis 1986
    2. Pearl Export, 14" x 6,5", war nix, bis ca. 1986 oder 1987

    3. Pearl BLX 14" x 6,5", die war für Alles gut, bis ca. 1989/1990, dass ich die verkauft habe, war idiotisch (Grund: eine Schraube an der Abhebung gefiel mir nicht); Rock
    4. Sonor Phonic Plus D 528, 14" x 8", Stahl, Stimmung je nach Laune (meistens tief), alle Stile, alle Orte; seit 1989 im Fuhrpark, immer mal wieder im Haupt- oder Ersatzbankeinsatz, von Schlager bis Heavy Metal
    5. Sonor Signature HLD 580 TR, 14" x 8", Birke, Stimmung je nach Laune (meistens mitteltief), alle Stile, vor allem dann, wenn es etwas trockener sein darf, nicht für Extreme; seit 2002; seit 2012 nicht mehr im Haupteinsatz; durfte alles
    6. Sonor Phonic D 505, 14" x 5,75", Stahl, Stimmung je nach Laune (eher mitteltief), alle Stile, alle Orte; dass ich die verkauft habe, war idiotisch (Grund: kein Gussreifen und zu flach); etwa 2008 bis 2011, Pop, Rock
    7. Pearl Free Floating FB1465, 14" x 6,5", Messing (mit ein bisschen Alu), Stimmung je nach Laune (von ultratief bis mittel), alle Stile, außer leise Anforderungen; seit 2011 für Heavy Metal, Hard Rock, Funk, Soul


    Ich spiele momentan:
    Hauptsnare:
    Pearl Free Floating FB1465, 14" x 6,5", Messing


    Stimmung :
    Tief bis Mittel


    Musikstil:
    Soul, Funk, alt bis neu


    Meine sidesnare ist momentan:
    Sonor JSD 10 (10" x 2", etwas Holz)
    die geht nur hoch (vielleicht ist es auch mittel).

    Hallo,


    auf dieser Madison Square Garden 2008-Variante
    ist tatsächlich der Schellenring auf den Zeiten zwischen den Zählzeiten ("und")
    recht konstant.
    Ansonsten basiert das Ganze auf den schon erwähnten Sechzehnteln, die allerdings
    auf Becken, der Kleinen Trommel und auch den Toms akzentuiert werden, wobei
    die "2" und die "4" eine Betonung erfahren, gerne auch mal eine Sechzehntel vor
    der Vier und auch vor der Drei.
    Je nach individuellen Spielfertigkeiten und auch dem Niveau der anderen (die muss
    man ja oft zusammen halten im Hobbykeller) würde ich das etwas vereinfachen.


    Unstrukturierte (gleichmäßige) Sechzehntel auf der Hi-Hat fände ich da eher
    gefährlich.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ganz ehrlich: hier wird Geld verbrannt.


    Stimmen lernt man nicht beim Kaufen.


    Ich würde einfach mal eine der Remo-Auswärts-Pellen (die Dinger, da wo "Basix" drauf steht) auf ein passendes Tom vom Starclassic machen.
    Wie klingt es?


    Bevor ich die Frage nicht beantworten könnte, würde ich nichts kaufen.


    Die Remo-Auswärts-Pellen (unten "Remo", oben die Marke des Sets) sind nicht so gut wie die USA-Teile, aber
    sie klingen immerhin so gut, dass mein Force 3001 (Sonor) seinerzeit ungestimmt gelobt wurde.
    Vielleicht lag es am Wohnzimmer, wo es stand. Im Keller danach wurde es nicht gelobt, da wurde sogar mein
    Avedis Zildjian als "Billigblech" beschimpft. Man soll den Raum nicht vergessen. Im Badezimmer singe ich immer
    am Schönsten.


    Gut das Osterferien sind, da haben wir Zeit zum Üben und noch mehr Zeit, um Kaufgelüste zu wecken.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    mein theoretisches und praktisches musikalisches Spektrum hat sich im Laufe
    der Zeit erweitert. Ich denke, das ist normal, man lebt ja und lernt jeden Tag
    etwas Neues, ob man will oder nicht.


    Den Stil wechseln muss ich nicht, das Angebot ist ohnehin beschränkt, man muss
    nehmen, was der Markt bietet, ich bin weitgehend stillos glücklich, mir geht es
    mehr um die konkrete kreative Umsetzung, weniger um einen bestimmten Stil.


    Mein Drum-Set ist im Prinzip eher gleich geblieben.
    Die Veränderungen sind eher logistischen oder finanziellen Gegebenheiten geschuldet.


    Grüße
    Jürgen