Beiträge von Jürgen K

    Wenn jeder so denkt "das merkt doch eh keine Sau", dann wird die Qualität der Dinge (egal was) sukzessive schlechter, die Menschen gewöhnen sich dran und halten das für das Maß der Dinge.


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    Hallo,


    früher konnte ich eine E-Gitarre nicht von einem E-Bass auseinanderhalten.
    Üben hilft.


    Und ich spiele für das Publikum mit Ohren, dem Rest ist es ja sowieso egal,
    ob ich da bin und irgendetwas tue, außer auf Kosten des Wirts den Keller
    leersaufen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    nachdem ich ja als Kind der Achtziger den Abgesang des akustischen Schlagzeugs durch Einführung
    des Simmons erlebt habe und auch gesehen habe, dass das einzige Ding, was ich für vernünftig
    gehalten habe (ddrum), vom Markt verschwunden ist, da war mir klar, dass das mit dem Elektrozeug
    nichts mehr wird.


    Roland und Yamaha geben mir recht, die Dinger erscheinen immer nur in Nischen:
    - Ergänzungszeug für Sonderklänge
    - Heimorgeln für Wohnzimmeradlige und Kellerkinder
    - Arbeitspferde für Unterhaltungsmusikanten mit beschränkten Ansprüchen


    Das war's.


    Dann gibt es wohl noch so ein paar Nerds mit Computern, die habe ich aber auf Bühnen noch nicht
    gesehen, man mag mich mal darauf hinweisen, wo eine Kapelle mit so einem VST-Dingens spielt.


    Die 100 Sets im Gerät sind wie der Rufnummernspeicher im Telefon, natürlich braucht man den nicht,
    aber Speicherplatz ist billig und so kann jeder seinen Lambada suchen, währenddessen kommt man
    wenigstens nicht auf die Idee, in der Nase zu popeln oder andere unanständige Dinge zu tun wie etwa
    Dynamik üben.


    Dass es noch kein Tanzmusikerset im 19" Rack gibt, wundert mich allerdings auch, aber das wäre ja
    etwas für Profis und die große Masse an Elektrospielzeug landet ja im Kinder- oder Spielzimmer, nur
    für "Night of the (Nokia=Gummistiefel!) Proms" ist wohl ein zu kleiner Markt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ja, da hat uns der pbu einen Einblick in seine Gartenlaube gestattet.
    Hübsch geworden!


    Das Metallgestell (Werkzeugblau) mit fünf Stahleimern von fünf bis sechseinhalb
    stets einer Couleur (Chrom) erscheint mir irgendwie komisch.
    Ich würde da durstig werden.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Mein Display ist von Sonor und was da keinen Platz hat, landet in den Kleinanzeigen.

    Hallo,


    ha!
    Die habe ich neulich auf so einer Bude gesehen, da wunderte ich mich schon, was die auf den
    level-rundherum-Herrgottsbescheißerle machten, ich meine aber, der Besitzer hat stattdessen
    die Resonanzfelle kürzlich gewechselt.


    Ist schon pervers: sauteure Masochistenschlappen und dann billige Komfortkissen rein,
    ich sag's ja: heute wird nur noch gefaket.


    Grüße
    Jürgen
    Rettet dem Gaffa!

    Hallo,


    schöne Becken.
    Trommeln klingen auch gut, aber schon ein bisschen eingeschränkt (wurde da was komprimiert?),
    insgesamt erinnert es mich an Computerspiele, der wuchtige Klang ist sehr hübsch,
    das Elektrogedudel bringt mich aber immer wieder zum vorzeitigen Abbruch.
    Mir fehlen ein bisschen die Bässe (also die Tiefen, nicht die Tief-Mitten).


    Bei der Disco-Nummer klingt mir die Hi-Hat irgendwie klein.


    Super getrommelt, super Sound, alles Gemecker auf hohem Niveau, wobei so ein Bräikchen am Ende
    kam mir etwas verwackelt vor, aber das war bestimmt mein ruckeliger PC.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    es gibt ja von allen namhaften Eltern schöne Kinder,
    welche für das Gymnasium und welche für die Hauptschule.


    Wie im Leben kann man es überall zu etwas bringen, wo es
    leichter ist, lasse ich mal offen.


    Ich dachte als studentische Hilfskraft in einer Bank mal, dass
    ich gut rechnen konnte. Als dann die Chefin mal dasselbe
    machte, wurde mir sonnenklar, dass ich vielleicht für einen
    Juristen (iudex non calculat!) gut rechnen kann, aber hinter
    den Türmen bei den sieben Banken, da gibt es eine Königin
    ...


    Ich habe schon einige Proberäume gesehen, wo alles Mögliche
    hing und mit manchem Billigblech konnte man vor Ort erstaunlich
    gut musizieren, mit manchem Blech gelang es dagegen äußerst
    schwer, statistisch sind gute Allround-Becken immer leichter
    bedienbar als spezielle Becken oder schlechte Becken, es sei
    denn man trifft gerade auf Musik, wo es zufällig genau passt.


    Ich meine mich düster zu erinnern, auch mal so ein mintfarbenes
    Ride angetroffen zu haben und das klang in der Tat wohlakzeptabel
    für mittelprächtige Ansprüche im dezent-rockigen Gefüge.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Höhe des Schlagfells von ca. 86cm. ... Snare auf ca. 60cm ... ... Tom ist 26cm höher als der der Snare. Das empfinde ich als total unergonomisch. Also muss


    die Snare Drum höher gemacht werden. :thumbup:


    In der Tat müsste man den Probanden am Gerät mal sehen, um dazu etwas Vernünftiges sagen zu können.
    Unterkante Kleine Trommel ist bei mir 68 cm, Unterkante Tom 89 cm, das sind dann wohl ergonomische 21 bei einer Körperlänge, die vom Hocker relativiert wird und einem Neigungswinkel, den man öffentlich nicht berichten darf ohne dass die sofortige Steinigung einsetzt.


    Mal zum Fall: auf dem Bild wird ja die Neigungsmöglichkeit durch die dicke Stange beschränkt.
    Bei mir (Force 3001) war das so, dass die beiden Toms rechts und links von dieser Stange hingen und somit überhaupt nicht durch diese tangiert wurden, folglich in jedem Winkel (theoretisch also 360°) hätten montiert werden können.


    Grüße
    Jürgen

    Endlich ein Thread in dem Männer über ihre Zipperlein wehklagen können


    Hallöle,


    endlich habe ich den Sinn des Freds verstanden.
    Bei mir ist es leider so, dass ich überall irgendwelche Zipperlein habe, aber am Gerät
    läuft alles geölter denn je, keine Ahnung, woran das liegt, bestimmt ist es die Fußmaschine
    oder der ergonomische Aufbau.


    Vielleicht bin ich mit 47 auch gar nicht alt, eher so scheintot.


    Möglicherweise hat der Herrgott auch den ein oder anderen schon zu sich gerufen,
    mancher steht weit vorne auf der Warteliste und andere werden mit lustigen Zipperlein
    geprüft. Ein gewisser Anteil, der fleißig gebetet hat, ist aber offenbar noch gut im Schuss,
    Gott sei Dank.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    da sieht man mal deutlich, was ein anderer Stock und eine andere Hand bewirken.
    Dennoch: als Jazz-Ride würde ich das 22er nehmen und hoffen, dass die Glocke wegen des Aufbaus keiner getroffen hat.
    Als Crash würde ich das 18er nehmen, für Latin das 20er.


    Bei der etwas leichteren Spielweise kommt das 22er jazziger rüber, das scheint dem Becken zu liegen.


    Da ich anders spiele, bleibe ich bei meinen Becken.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich nehme ja immer meine alte Snare Drum, aber ich habe die Problematik
    auch von Anfang an vermieden.

    Pearl Virgil Donati 14x5 ... etwas mehr Volumen


    Die Lösung ist tatsächlich einfach: mehr Hubraum, also 6,5".
    Alles andere ist Preis- und Geschmacksfrage und auch, wo
    die klanglichen und materialtechnischen Vor- und Nachteile
    liegen sollen, die Ludwigs z. B. sind klanglich top und verarbeitungsmäßig flop.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    leider ist das immer wieder von Anfang an abzusehen.

    Einmal mehr der Beweis, dass mehr zum Erfolg eines Business gehört, als einfach nur gut das Hämmerchen schwingen zu können.


    Das sollten sich alle Einzelunternehmer hinter die Ohren schreiben, die gerade keine Allrounder, sondern Spezialisten auf ihrem Gebiet sind, ein Fachidiot alleine reicht nicht.


    Das Zeug muss irgendwo in Läden hängen, muss konsistente Qualität aufweisen


    immer nur ein Thema für so Gestalten wie uns hier


    In der Tat gibt es ein Leben außerhalb des Forums und dort trifft man durchaus sehr viele Kameraden, die von diesen ganzen exotischen Hypes nur äußerst wenig mitbekommen, gerade die sind aber die Masse, welche Produkte kauft, welche ein Unternehmen ernähren.


    Bei der ganzen Türkeritis fällt immer wieder das Spalten auf und die Unfähigkeit, klare Marktstrukturen zu schaffen.
    Der Bob Zildjian hatte das damals viel klüger vorgemacht, wie es geht. Und der verkauft heute noch Becken, obwohl er selbst nicht mehr ist.


    Gut, dass ich schon Becken habe.


    Grüße
    Jürgen


    PS

    hat jetzt nämlich den europäischen Vertrieb von C&C Custom Drums


    Na, dann weiß ich wenigstens, was ich definitiv nicht brauche.

    Hallo,


    bei genau dieser Auswahl und dieser Spielweise
    würde ich das 22er rechts (Ride #1) und das 18er
    links (Ride #2) hängen, das 20er würde ich verkaufen.
    Letzteres klingt mir zu hell und dabei zu schwach.
    Das 18er ist erstaunlich mit Dunkelheit untenrum
    gefüllt, das macht es attraktiv. Das 22er ist das, was
    man von einem etwas jazzigen Ride, das relativ
    multifunktionell ist, erwartet.


    Ich persönlich kenne die K-Serie etwas und konnte
    mich bislang damit nicht so richtig anfreunden,
    möglicherweise gehe ich auch davon aus, dass das
    22er hier meinem 22er noch am nächsten kommt.


    Ich befinde mich damit weitgehend im Anschluss
    an meine Vorredner mit der Nuance, dass ich wie
    Moe Jorello und anders als Smelly, den Unterschied
    zwischen 18 und 20 schon sehr Edith: entscheidungserheblich gravierend finde.*


    Grüße
    Jürgen
    Soundkarte ist hinter dem Blech versteckt, auf den Ohren: DT-100


    *) Edith korrigiert, siehe Beitrag von Smelly

    Hallo,


    was ist denn "allgemeiner Sprachgebrauch" und wer sind "wir alle"?


    Wenn ich auf die Straße gehe, dann heißt das "Sponsor",
    die Einzelheiten interessieren in der grauen Masse niemanden.


    Im Sponsoring der Musikindustrie ist man noch viel froher, wenn möglichst
    viel Nebel herrscht, nicht umsonst wirft man viele Kerzen, lässt aber kaum
    jemanden hinter das Werkstor (Ausnahmen bestätigen die Regel).


    Ich persönlich nenne eine "Firma" (klingt doch wie "Mafia") nicht Firma, denn
    das ist technisch falsch. Aber bevor ich den Artikel über die Endossamente
    selbst verfasse, lasse ich den Griffel wieder fallen, obwohl ich noch sagen
    möchte, dass es in der Tat Herrschaften geben soll, die zwar die Trommeln
    von X, aber die Fußmaschinen von Y (von denen es auch schöne Trommeln gegeben
    hätte) benutzen und auch "befürworten".


    Noch interessanter ist ja der Fakt, dass viele "Befürworter" tatsächlich praktizierende
    Musikanten sind und oftmals in fernen Ländern die interessantesten Mietinstrumente
    bespielen dürfen.
    Hier sieht man schnell, was ein Top-of-the-Pops- und was ein Popel-Endossament ist:
    die eine "Firma" (oder besser das Herstellerunternehmen oder das Vertriebsunternehmen
    der Marke) schickt auch mal einen kompletten Kleiderschrank über den Teich oder hat
    einfach auf jedem Kontinent eine Garderobe stehen, andere sind eher lokal orientiert
    und der Künstler muss dann woanders fressen, was er vom Auftrittsendorsee zu sehen
    bekommt.


    Ein weites Feld, auf das ich mich nicht begehen würde, ohne crimson zu werden, aber
    wenn es der marketingmäßigen Verblendung hilft, nur zu!


    Grüße
    Jürgen
    nichts als die reine Wahrheit
    courtesy of love

    Good Afternoon,


    sehr schön, wie der Mann in einem Englisch spricht, das sogar
    ich verstehe und noch schöner, wie er zärtlich die Single putzt.


    Die Musik klingt tatsächlich analog-digital, erinnert mich an April,
    der ist aber noch älter als 1988 (übrigens genial geklaut von
    so einer anderen Kapelle, aber ich will ja hier nicht meine
    Lieblingskapellen aufzählen, obwohl, ach nee, nein)
    ein Blick auf den Kalender verrät, dass wir aber schon Mai haben.


    Interessant: der Aktenschrank ist anders herum aufgebaut, kannte
    ich noch nicht, machen die das in Japan alle so?


    Sieht aus wie ein CD-Player, der etwas groß gewachsen ist.
    O je, die Platte ist ja noch älter ... irgendwas aus dem alten
    Testament.
    Juchuh! Sogar das Knistern ist noch drauf!
    Und wie hoch der Phil doch kommt, wenn man den richtigen
    (digitalen) Taster findet! Phantastisch!


    Grüße an Herrn Guetta
    Jürgen

    Hallo,


    man kann natürlich in den Krümeln suchen,
    aber ich halte jetzt einfach mal die Fresse.
    Das Niveau ist so hoch, sowohl technisch,
    als auch musikalisch, da gehen wir alle mal
    still und schweigsam üben, bis zum Sankt
    Nimmerleins Tag.


    Besonders schön sind das Klavier-Intro und
    die Gesangseinlage, mit der man nicht ohne
    weiteres gerechnet hätte.
    Aber auch die Dynamik ist gelungen und
    Kamera hat auch jemand gemacht, der weiß,
    was er tut.


    Astrein.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Und vielen Dank für die Widmung,
    wäre nicht nötig gewesen.