Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    bei genau dieser Auswahl und dieser Spielweise
    würde ich das 22er rechts (Ride #1) und das 18er
    links (Ride #2) hängen, das 20er würde ich verkaufen.
    Letzteres klingt mir zu hell und dabei zu schwach.
    Das 18er ist erstaunlich mit Dunkelheit untenrum
    gefüllt, das macht es attraktiv. Das 22er ist das, was
    man von einem etwas jazzigen Ride, das relativ
    multifunktionell ist, erwartet.


    Ich persönlich kenne die K-Serie etwas und konnte
    mich bislang damit nicht so richtig anfreunden,
    möglicherweise gehe ich auch davon aus, dass das
    22er hier meinem 22er noch am nächsten kommt.


    Ich befinde mich damit weitgehend im Anschluss
    an meine Vorredner mit der Nuance, dass ich wie
    Moe Jorello und anders als Smelly, den Unterschied
    zwischen 18 und 20 schon sehr Edith: entscheidungserheblich gravierend finde.*


    Grüße
    Jürgen
    Soundkarte ist hinter dem Blech versteckt, auf den Ohren: DT-100


    *) Edith korrigiert, siehe Beitrag von Smelly

    Hallo,


    was ist denn "allgemeiner Sprachgebrauch" und wer sind "wir alle"?


    Wenn ich auf die Straße gehe, dann heißt das "Sponsor",
    die Einzelheiten interessieren in der grauen Masse niemanden.


    Im Sponsoring der Musikindustrie ist man noch viel froher, wenn möglichst
    viel Nebel herrscht, nicht umsonst wirft man viele Kerzen, lässt aber kaum
    jemanden hinter das Werkstor (Ausnahmen bestätigen die Regel).


    Ich persönlich nenne eine "Firma" (klingt doch wie "Mafia") nicht Firma, denn
    das ist technisch falsch. Aber bevor ich den Artikel über die Endossamente
    selbst verfasse, lasse ich den Griffel wieder fallen, obwohl ich noch sagen
    möchte, dass es in der Tat Herrschaften geben soll, die zwar die Trommeln
    von X, aber die Fußmaschinen von Y (von denen es auch schöne Trommeln gegeben
    hätte) benutzen und auch "befürworten".


    Noch interessanter ist ja der Fakt, dass viele "Befürworter" tatsächlich praktizierende
    Musikanten sind und oftmals in fernen Ländern die interessantesten Mietinstrumente
    bespielen dürfen.
    Hier sieht man schnell, was ein Top-of-the-Pops- und was ein Popel-Endossament ist:
    die eine "Firma" (oder besser das Herstellerunternehmen oder das Vertriebsunternehmen
    der Marke) schickt auch mal einen kompletten Kleiderschrank über den Teich oder hat
    einfach auf jedem Kontinent eine Garderobe stehen, andere sind eher lokal orientiert
    und der Künstler muss dann woanders fressen, was er vom Auftrittsendorsee zu sehen
    bekommt.


    Ein weites Feld, auf das ich mich nicht begehen würde, ohne crimson zu werden, aber
    wenn es der marketingmäßigen Verblendung hilft, nur zu!


    Grüße
    Jürgen
    nichts als die reine Wahrheit
    courtesy of love

    Good Afternoon,


    sehr schön, wie der Mann in einem Englisch spricht, das sogar
    ich verstehe und noch schöner, wie er zärtlich die Single putzt.


    Die Musik klingt tatsächlich analog-digital, erinnert mich an April,
    der ist aber noch älter als 1988 (übrigens genial geklaut von
    so einer anderen Kapelle, aber ich will ja hier nicht meine
    Lieblingskapellen aufzählen, obwohl, ach nee, nein)
    ein Blick auf den Kalender verrät, dass wir aber schon Mai haben.


    Interessant: der Aktenschrank ist anders herum aufgebaut, kannte
    ich noch nicht, machen die das in Japan alle so?


    Sieht aus wie ein CD-Player, der etwas groß gewachsen ist.
    O je, die Platte ist ja noch älter ... irgendwas aus dem alten
    Testament.
    Juchuh! Sogar das Knistern ist noch drauf!
    Und wie hoch der Phil doch kommt, wenn man den richtigen
    (digitalen) Taster findet! Phantastisch!


    Grüße an Herrn Guetta
    Jürgen

    Hallo,


    man kann natürlich in den Krümeln suchen,
    aber ich halte jetzt einfach mal die Fresse.
    Das Niveau ist so hoch, sowohl technisch,
    als auch musikalisch, da gehen wir alle mal
    still und schweigsam üben, bis zum Sankt
    Nimmerleins Tag.


    Besonders schön sind das Klavier-Intro und
    die Gesangseinlage, mit der man nicht ohne
    weiteres gerechnet hätte.
    Aber auch die Dynamik ist gelungen und
    Kamera hat auch jemand gemacht, der weiß,
    was er tut.


    Astrein.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Und vielen Dank für die Widmung,
    wäre nicht nötig gewesen.

    Hallo,


    es ist doch völlig egal, was der A. macht, ich kenne
    jedenfalls sowohl Profis als auch Amateure, denen ich
    keins meiner Becken überlassen würde, wenn ich
    auf Wiedersehen aus sein sollte.


    Ich habe schon von Leuten gehört, die ein Sonor
    Signature ohne Verpackung so lange transportiert
    haben, bis das Furnier komplett entsorgungsbedürftig
    war, es gibt Leute, die haben halt andere Prioritäten.


    Anders herum kannte ich auch mal einen, der zum
    Anfassen seiner Becken Handschuhe angezogen hat,
    damit die keine Abdrücke bekommen.


    Jeder ist da woanders auf der Skala.


    Bei mir ist es so, dass meine Becken mal jahrlang im
    Beckenkoffer waren, ob hoch- oder querkant und
    wie oft gerüttelt, gewendet oder abgestaubt, kann
    ich nicht mehr sagen. Allerdings hingen die natürlich
    am isolierten Dorn und haben zusammen gekuschelt.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ab einer gewissen Temperatur schmilzt alles, siehe Sonne.

    Hallo,


    bei dem Akzent ist das aber auch schlecht herauszuhören ...


    Konstruktiv: das Problem ist ein anderes:
    was ich nicht höre, kann ich auch nicht spielen.
    Das ist meine Erfahrung, folglich muss ich mir das aufschreiben,
    was ich höre, meine zu hören oder was ich so ungefähr so ähnlich
    oder passend spielen könnte.
    Alles andere ist Theorie.
    Es macht keinen Sinn, mir komplizierte Noten unters Kopfkissen zu legen,
    wenn ich sie nicht spielen kann.


    Grüße
    Jürgen

    Hallöle,


    ich finde, ein bisschen Nachdenken oder Recherche würde die ein oder andere
    Aufregung ersparen.


    Wenn ich Lokführer in einer S-Bahn wäre, hätte ich schon längst mit dem Hammer
    diese fürchterlichen Piepser entfernt, wer sich das ausgedacht hat, ist das wahre
    Arschloch.


    Nebenbei hätten wir den ganzen Schlamassel nicht, wenn nicht unsere liberalen
    Freunde alles pseudoprivatisiert hätten. Wenn ÖPNV wichtig ist, dann kann man
    den ja auch staatlich organisieren und seine Beamten so besolden, dass diese
    sich beim Bahnhofs-Mac auch mal den doppelten Whopper leisten können, dann
    wäre Ruhe auf Gleis, äh, nee, anders herum.


    Die Ruhe derzeit wird einige Suizidkandidaten in schwere Depression führen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    jedenfalls hier in Frankfurt haben wir mehrere Anbieter für die Vermietung
    von kompletten Anlagen und Teilen (auch Mikrofonen) davon.


    Ich finde die komplette Audix-Palette ohne sehr klobig, gerade bei kleinen
    Toms ist dann ja das Mikrofon (gefühlt) größer als die Trommel.


    Wenn die Abnahme im Studio oder auf der Bühne stattfinden soll, würde
    ich überlegen, ob man auf Stützmikrofone vielleicht sogar verzichten kann
    oder eine paarweise Anordnung in Frage kommt. Das Ergebnis der Überlegungen
    ist natürlich offen und kann auch dazu führen, dass acht C-414 benötigt werden.


    Man kann einen bunten Mix fahren oder auf Einheitlichkeit setzen. Bei sehr
    großen und sehr kleinen Trommeln müssen die Mikrofone das Spektrum vernünftig
    abbilden können, da würde ich eher auf gemietete Qualität und Quantität setzen,
    das ist effektiver als gekaufte Kleinkompromisse, allerdings auch eine Frage des
    Gesamtprojekts.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Entenpelle = Gänsehaut


    In der Tat, der Gesang wirft einem erst mal um.
    Dann bremst der Bass etwas (schwer abgehangen),
    später wird es aufgeräumt, ja geradezu poppig-billig
    mit teilweise etwas künstlich anmutenden Klängen.
    Die Gitarren fallen klanglich nach oben heraus, sie
    klingen extrem angemessen schön, das Schlagzeug
    ist unauffällig, es fällt kaum auf.


    "Wohnzimmer" ist eine Untertreibung, das ist Gemecker
    auf sehr hohem Niveau, es sei denn, es handelt sich
    um ein Wohnzimmer in einer Luxusvilla.


    Komposition und Arrangement sind abwechslungsreich,
    ja sogar teilweise überraschend, man wird mal eingelullt
    und dann doch vorm Schlummer geweckt, und geschmackvoll.


    Beim zweiten Aufguss will noch der aufgeräumte Gesamtklang
    erwähnt werden, sehr transparent-luftig. Man wird trotz der
    Pop-Nummer von allzu viel Süßstoff bewahrt, der Zucker ist
    gut abgeschmeckt. Lediglich die Keyboard-Streicher sind
    vielleicht ein Nü zu eckig. Auch beim Hintergrundgesang fällt
    dann auf, dass es keine echten Sänger waren.


    Die Solostimme ist schön warm-transparent, wunderschön.


    Ja, das Schlagzeug ist professionell, aber es verschwindet hinter
    dem Strahlen der Stimme und auch hinter den anderen Solostimmen.
    Die Snare Drum könnte ein Mikrogramm mehr Schmutz vertragen, das
    Crash könnte etwas transparenter klingen (in Bezug auf die Musik und
    die anderen Klänge),
    die Kick ist sehr weit hinten ohne allzu viel Biss. Splash klingt auch erstaunlich breit
    im Verhältnis. Snare Drum klingt teilweise schön holzig.


    Alles Gemecker auf hohem Niveau und eigentlich nur, um überhaupt etwas zu sagen,
    rundum gelungen, ein Niveau, das man sich viel öfter wünschen würde.


    Grüße
    Jürgen
    Hi-Hat ist schön zart-klar,

    Hallöle,


    wir sind hier natürlich alle ein bisschen polemisch,
    aber die Einladung kommt ja ständig erneut:

    Schlagzeug muß nicht eindimensional bleiben


    Nein, ich habe ja deshalb verschiedene Klangzonen auf den Trommeln und Becken und sogar verschiedene Anschlagshilfsapparate,
    mit denen man den Klang beeinflussen kann. Nebenbei: mit zwei Bass Drums habe ich stereo.


    BurnOut vom ewig gleichen Akustik-Geschepper


    Nimm' doch mal den Stimmschlüssel und eine Stunde Unterricht! Bei mir hat es geholfen.


    Wenn ich "perfekte" Klänge will, kann ich ja gleich programmieren, dann erspare ich mir die schweißtreibende Arbeit und habe
    dann auch dank Kopfhörer keinen Ärger mit Nachbarn. Hätte ich nur in Informatik mal besser aufgepasst.


    Grüße
    Jürgen


    PS

    Die Rüstungsindustrie lebt davon technische Entwicklungen immer weiter voran zu treiben und nicht zu verhindern

    Unsere Verteidigungsministerin kann ein Lied davon singen.

    Hallo,


    was man der ganzen Diskussion anmerkt, ist, dass die Elektroabteilung eine andere Welt ist.
    Das ist offenbar gerade auch bei den VSTi-Befürwortern so.


    Ich habe bislang auf allen Bühnen äußerst selten solche Anwendungen erlebt.


    Anders als Hebbe habe ich schon Bands erlebt, die lieber einen Elektroschlagzeuger
    hätten, das Argument waren dann aber nie die Klänge, sondern die Lautstärke und
    diese Kapellen haben meines Wissens eher wenige bis keine Auftritte, jedenfalls
    habe ich sie mit so einem Elektroding noch nicht gesichtet.


    Elektronische Klänge für elektronische Musik oder als Ergänzung sind ja etabliert und es
    zweifelt niemand die Sinnhaftigkeit in gewissen Genres an, aber das Ersetzen der
    akustischen Klänge durch die elektronische Kopie ist eine Utopie, die mir nicht logisch
    erscheint und erfahrungsgemäß auch nicht wirklich läuft, siehe Klassik, siehe Jazz und
    siehe sogar Popmusik, wo ja sogar Depeche Mode, Hip-Hop und was nicht alles inzwischen
    wieder auf (verfremdete, jedoch) echte Schlagzeuge setzt. Das kann doch nicht daran liegen,
    dass VSTi viel besser ist oder bin ich da auf dem Platinenweg falsch abgebogen?


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Für mich ist Natur unerreicht und deshalb nutze ich das Original, wenn es um Naturklänge geht.