Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    diese dicken Rohre sind mir nur von Tama-Tomhaltern
    der alten Kategorie (Anfang der 1980er Jahre) bekannt,
    dass es Beckenhalter in dieser Größenordnung geben
    könnte, würde mich überraschen.


    Adapter in dieser Größenordnung würde ich aus der
    Erinnerung heraus eher auch als nicht vorhanden
    empfinden oder zumindest extrem selten.


    Damals hat man ggf. eine Klemme angebracht und die
    Sache so gelöst. Ansonsten könnte man überlegen
    das L-Stück des Tomhalters gegen einen Beckenhalter
    zu tauschen, das wird aber auch schwer, da 10,5 und
    12 meist auch nicht kompatibel sind.


    Für Beckenhalter in Bass Drum finde ich Pearl am
    Praktischsten, die haben zwei Löcher in der Rosi
    und die sind auch noch knackige 7/8", da geht
    dann Einiges.


    Grüße
    Jürgen

    Morsche,


    seit mal nicht so kritisch, Ihr seid doch nur neidisch,
    weil Ihr so alte Säcke seid und immer noch nicht im
    Privatfernsehen wart.


    Mit Anfang 20 war ich definitiv der bessere Kandidat
    für so ein Format. Heute bin ich eher abgehangen,
    das will doch keiner sehen (und ums Hören geht es
    beim Fern-Sehen ja nicht).


    Dummerweise habe ich Ende April einen Auftritt,
    da kann ich leider nicht.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ein aufgelegter Ring klingt etwas anders, dämpft aber auch.
    Nebenbei habe ich die von früher bis heute aus alten
    Fellen selbst geschnitzt.
    Das würde ich (allerdings müsste man da ein altes großes
    Fell haben) als erstes mal machen, kostet ja nix.
    Als ich mal die Preise im Musikgeschäft für so fertige Dinger
    gehört habe, musste ich weinen, 3 € für 2" ...


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich war noch nie so der Bastler, meine erste Bass Drum war eine NewSound,
    im Tama-Look, die habe ich aber bei nächster Gelegenheit zugunsten meines
    ersten Komplett-Sets dezent verkauft. Trotz meiner damals eher nicht vorhandenen
    Stimmkünste war der Klang irgendwie anders, befriedigender und das Gebastel
    entfiel auch, nebenbei war sie lackiert.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Bei dem Pearl-Tom hatte ich die Federn mit Schaumstoff gedämpft. Auf die Idee,
    sie auszubauen wäre ich nicht gekommen, da sieht man es wieder, wir hatten
    auf dem Dorf keinen Aquarianerzubehörhandel.

    Hallo,


    Sind die Aquarian Texture Coated denn so schlecht?


    nein, schlecht sind die nicht, aber halt mehr Allround und mit ordentlich Obertönen, was eher hell wirkt.


    Emperors kaufen und sie durch dämpfen zu dem gleichen Klang wie mit einem Pinstripe/Ec2 bringen

    Vielleicht nicht ganz exakt, aber ungefähr wird das klappen.


    Zu meinen Zeiten hatte man aber auch Pinstripes noch zusätzlich gedämpft und es gab sogar Leute, welche die Hydraulics (die Blauen von Evans) fuhren.


    uiuiui! Anstiftung zur Straftat?


    Nee, sollte ein Spässle sein, ich habe jedenfalls mal eine Familienpackung Tempo gekauft und das nicht wegen der Nase (konnte ich mir damals als Student/Schüler/Zivi - keine Ahnung, wann das genau war - gerade noch so leisten).


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Pinstripe klingt dunkler als Emperor,
    grundsätzlich dieselbe Konstruktion,
    erstere sind zusätzlich am Rand verklebt,
    daher weniger Obertöne und somit
    dunklerer Klang.


    Die EC2 sind ähnlich konstruiert wie
    die Pinstripes. Der Klebestreifen ist
    schmaler. Für mich klingen die sehr
    eintönig, was aber für junge oder
    jung gebliebene Leute gut erscheinen
    kann.


    Die Tonhöhe selbst wird durch das Stimmen
    erreicht, tief klingt es also immer dann, wenn
    man tief stimmt.
    Wenn man richtig tief stimmt, müssten auch
    die aufgezogenen Felle tief klingen, Obertöne
    kann man mit Taschentuch abkleben.
    Ich weiß, dass man heutzutage Mondgelee nimmt,
    aber als Schüler wäre mir das zu teuer und das
    Taschentuch kann man sich ja leihen oder beim
    nächsten Auftritt auf dem Klo eine Rolle klauen.


    Wenn man mal auf der Messe war und das Dutzend
    10er Toms begrüßt hat, wird man gemerkt haben,
    dass die Unterschiede gar nicht so riesig sind, wenn
    alles ungefähr gleich groß und gleich gestimmt in
    der selben Halle steht.


    Grüße
    Jürgen

    eine erhebliche Differenz zwischen uns beiden Ks


    Hallo,


    und da hat uns neulich noch einer als eine Person verdächtigt, na ja, vielleicht sind wir auch gespalten oder schizo oder so,


    zum Thema: meine Aussage ist natürlich nicht ganz richtig und die Gegenargumente sind völlig korrekt.
    Zum gelegentlichen Probieren oder Motivieren sind Playalongs sehr schön und auch für den Test, ob es wirklich stimmt
    (beim Abhören der Aufnahme). Zum reinen Üben ist mir das aber zu umständlich und zu vollkleisternd, ich höre lieber
    selbst, ob das Fill rumpelt oder gut klingt und es ist wirklich so: richtig gut ist es erst, wenn es auch alleine schon so
    gut klingt, dass es ein Musikgenuss ist. Bis dahin vergehen aber ein paar Tage ...


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die singende Feder hatte Pearl erfunden, das ist schon 30 Jahre her,
    damals hat man das Böckchen einfach zusätzlich mit Schaumstoff
    bedämpft (Sonor hatte das damals schon werksseitig gemacht).
    Das waren halt noch die alten Zeiten.


    Heutzutage sollte es das eigentlich nicht mehr geben, aber wer
    weiß, es ist ja gerade Retro-Welle.


    Grüße
    Jürgen

    Das einzige technische Hilfsmittel das ich nutze, ist ein Metronom.


    Hallo,


    auch bei mir ist das so.


    Erst wenn das schon wie Musik klingt, dann wird es gut.


    Mit Playalongs bescheißt man sich, es sei denn, man
    nimmt es auf und hört sich hinterher die Grütze an,
    ein Wahnsinn, wenn man der schlechteste Musikant in
    der (virtuellen) Kapelle ist.


    Ansonsten war die Frage ja mehr nach dem "wie" und
    nicht dem "was", das kann ich nicht allen Beiträgen
    entnehmen, aber ich versuche es auch mal:
    effektiv.


    Es ist besser 7 Mal 2 Minuten zu üben, als 1 Mal 14 Minuten.


    Richtig.


    Vor allem die Konzentration ist mir wichtig


    In der Tat, sonst ist es für die Füße, das geht mir genauso.


    Damit es nicht falsch rüber kommt, ich mache mich zwischen den Übungen durch ein kurzes Luftholen (daddeln) gerne mal locker und frisch
    für die nächste Übung und Manches übe ich auch nur, damit ich nicht stattdessen wieder blöde Beiträge im Internet schreibe, aber das, was etwas werden soll, das muss man halt auch ernsthaft angehen.


    Grüße
    Jürgen

    Und zwar immer mit der "und" Betonung! (1 und 2 und 3 und 4 und)


    Hallo,


    ab einem gewissen Alter spielt man lieber Dreivierteltakte, dann wird es etwas einfacher.
    Als ich noch jung war, habe ich das bei Tempo Viertel gleich 176 durchaus drei Minuten lang geschafft,
    ich war damals der Schüler-Rapper vom Viertel.




    Das, was Hajo K in Beitrag 13 gebracht hat, ist für mich am Praktikabelsten, mir fällt das heute noch
    schwer, aber "Diggin' on James Brown" habe ich schon zweimal vereinfacht und ich übe das schon seit
    fünf Monaten. Komisch.


    Grüße
    Jürgen

    Das heißt also, solange die Hobby-Fritzen kräftig kaufen, ist ihnen das Anliegen und die Beschwerden von Musikern scheißegal.


    Hallo,


    Man wird es ja erahnen können wo das große Verkaufspotential dieser Gerätegattung zu finden ist.


    Ich sage es ja immer wieder: Wohnzimmer, Hobbykeller, Dachgeschoss, ab und an mal eine Tanz- und Unterhaltungskapelle, aber da sind es schon zu wenige für einen echten Markt.
    "Musiker" kaufen so etwas nicht oder äußerst selten, jedenfalls so selten, dass man damit nichts verdienen kann.


    Ich verstehe auch die Aufregung nicht.
    Alles auf dem Tablett haben zu wollen, geht halt nicht.
    Für ein Sinfoniekonzert muss ich halt in die Oper latschen, das klingt daheim einfach nicht richtig,
    auch nicht mit der tollsten Analog- und Digitaltechnik zusammen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die Höhe des Ständers ist 305 mm (siehe Katalog K&M), damit ist der etwa
    in der Mitte der Trommel. Ein klein wenig kann man ihn noch niedriger machen,
    das sind aber nur höchstens wenige Zentimeter. Durch den Galgen, der natürlich
    auch nach unten zeigen kann, kann man da auch etwas auf fünf Uhr gestalten.
    Beim D 112 ist der größte Vorteil, dass es unheimlich flexibel aufbaubar ist, man
    kann es auch upside down montieren. Einzelheiten, vor allem, wenn es weiter
    in die Trommel hinein soll, würde ich ausprobieren.


    Das Mikro auf den ersten Bild ist auch außerhalb der Trommel, es sieht nur
    komisch aus wegen der Perspektive. Jedenfalls bei 3 und 9 Uhr kann man
    es mit dem Galgen (ausziehbar) sonstwohin positionieren, auch direkt ans
    Schlagfell von innen, der Ständer ist professionell, der fällt nicht um, das
    sieht man halt auch am Preis (und am Gewicht).


    Loch auf fünf Uhr ist immer etwas frickelig, ich würde Löcher im Zweifel
    eher höher ansetzen.


    Grüße
    Jürgen

    Zuerst frag ich mich, ob es sich überhaupt lohnt um die ca. 150 Euro auszugeben für neue Felle


    Hallo,


    ich würde sagen: nein.
    Wenn man nicht weiß, was man will, macht es
    mehr Sinn, erst mal mit einem Fell zu beginnen.
    Das ist im Zweifel billiger.
    Jedes Fell klingt anders, aber nur ein bisschen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich merke die Unterschiede auch nicht so stark,
    für mich ist die erste Frage nicht das Material,
    sondern die Gesamtgüte.


    Früher, als ich noch auf einem Tromsa-Blecheimer
    spielen durfte, da dachte ich, das Holz viel besser
    ist.
    Lustigerweise klang die BLX dann auch viel besser
    (wer mal vergleicht, wird sich kaum wundern).
    Dummerweise klingt aber bis heute dann mein
    Metalleimer (D 528) am besten.
    Der klingt auch schön holzig.


    Man kann eine Wissenschaft daraus machen,
    aber alle Theorie ist grau, der Wissenschaftler
    muss halt auch mal Versuchen.


    Und der Trend geht zur Zweittrommel.


    Grüße
    Jürgen
    hat drei

    Hallo,


    ein Anfänger mit guten, aber wenig geschulten Ohren, ein halliger Raum,
    ein schlecht gestimmtes Set, da ist - und da spreche ich aus Erfahrung -
    ein brutaler Gehörschutz eine Wohltat.


    Ich höre leider immer noch relativ gut und das liegt daran, dass ich den
    Klang meines Sets anhand von Aufnahmen beurteile.
    Der Rest interessiert mich nicht, entscheidend ist, was hinten heraus
    kommt. Deshalb trage ich die verschiedensten Gehörschütze und stimme
    mein Set definitiv nicht so, wie es abgenommen klingen würde und ja,
    es klingt mit jedem Gehörschutz teilweise komplett anders.


    Übrigens klingt es auch in jedem Raum anders und die Snare Drum kann
    ich sowieso dauernd nachstimmen. Die verändert ihren Klang sogar beim
    Spielen.


    Ohne Gehörschutz ist mein Set bullenlaut, das will ich nicht meinem
    Feind zumuten (obwohl ...). Je größer und gedämpfter der Raum ist,
    umso mehr klingt es dann angenehm.
    In einer kleinen Bude wird es immer komisch klingen, ein Klangkörper
    braucht Raum.


    Grüße
    Jürgen

    lieber Scarlett Johansson oder Penelope Cruz


    Hallo,


    zu King Crimson gehen, daheim aber von Mainstream träumen?
    Also Robert Fripp war da auch ein bisschen mehr progressiv:


    [video]

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    [/video]
    Damals klangen die Synthesizer tatsächlich noch nach Diamantbohrer
    (um beim Thema zu bleiben).


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich würde ein Overhead-Stativ (oder jedenfalls ein ausreichend dimensioniertes) nehmen, einen Schwanenhals und ein Mikrofon mit
    enger Richtwirkung wie das M 88 TG, das sollte auch untenrum etwas rüberbringen und das Ganze von oben kommen lassen, dann
    ist rechts und links Armfreiheit.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich habe den "Rien" (K&M 25950), der hat den Vorteil,
    dass die Füße kleiner sind und somit nich so sehr
    im Wege, außerdem ist der Galgen ausziehbar, wenn
    es mal tiefer hinein soll (auch für die Snare Drum
    kann man den so notfalls noch verwenden).

    Der hat sich auch für die Bühne bewährt.


    Außerdem habe ich das Tischstativ (K&M 232),
    wenn das Mikrofon nicht hinein muss, dann finde ich
    das eine sehr elegante Lösung.


    Der 25910 ist erstaunlich weit verbreitet, mir sind die Füße zu weit ausladend, er ist nur 3 € billiger als meiner und der Galgen ist kürzer bzw. starr und länger. Daher hatte ich mich gegen ihn entschieden. Das höhere Gewicht des Rien nehme ich auf mich.
    Der 25935 ist noch mal niedriger, hat aber auch wieder die ausladenden Füße (ich stolpere ungerne), da würde mich schon die Aufschrift stören, offenbar abgespeckt, meiner Meinung nach an der falschen Stelle, einen Ständer kauft man fürs Leben.
    Der 255 ist für ganz spezielle Anwendungen gemacht, 1,5 m Galgen ist schon ganz schön lang. Ich wüsste nicht, für welche Bass Drum das gut sein sollte.


    Ich würde auch heute wieder das kaufen, was ich habe.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    In der Überschrift fehlt zwischen "Drum" und "Ständer" das "Mikrofon-".

    Hallo,


    Da hat Sonor auf einen Phonic Kessel (warum auch immer) Force Hardware dran geschraubt.

    Genau so sieht es aus.
    Mögliche Erklärung: Force war gerade modern, Beschlagteile waren billiger und die Einpunktbohrung erschien dem Käufer angenehmer als die zwei Löcher, vielleicht mochte er auch die alten Böckchen nicht, ist ja auch eine optische Frage.


    Möglicherweise ist es auch ein Übergangsmodell oder Sondermodell.


    Grüße
    Jürgen