Beiträge von Jürgen K

    In den niedrigeren Tempi habe ich keine Probleme.


    Hallo,


    die Frage ist nicht, ob es Probleme gibt, sondern, ob es schön klingt.
    Ich würde mich dann dahin tasten, wo es gerade noch schön klingt bzw. ab und an mal rumpelt.
    Das würde ich üben. Jeden Tag 3 Minuten.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    "100 bpm 16tel spielen" ist als Plan wenn man zuvor eingesehen hat, dass man
    es nicht kann, irgendwie unlogisch.


    Ich würde mal mit 50 anfangen und darauf achten, dass das 2 Minuten lang
    schön klingt.


    Das Ziel muss lauten: schön spielen (nicht schnell).


    Heel Up, Heel Down, Heel toe (immer im Wechsel nach ein paar Takten. Wobei Heel Up das häufigste ist).

    Was der Sinn davon sein soll, leuchtet mir nicht ein. Ich würde mich mal auf eine Variante konzentrieren und nicht alles durcheinander verwursteln.


    Man kann auch "Zieh mich runter" wörtlich nehmen und in Zeitlupe spielen. Da merkt man schnell (!), wo es rumpelt und wo es geschmeidig läuft. Dort, wo es rumpelt, muss man üben, das, was geht, kann man vergessen.


    Grüße
    Jürgen

    Kann mich aber nicht daran erinnern das besagtes Pedal (nur als Beispiel) mal im Schnitt über 300 € gekostet hat.


    Hallo,


    ich schon, Anfang der 2000er Jahre war das Zeug richtig teuer, auf 299 gingen die erst vor einigen Jahren herunter.
    Letztendlich gibt es ja noch andere Maschinen und wenn man schon eine hat, muss man sich ja nicht um aktuelle
    Börsenpreise kümmern.


    Grüße
    Jürgen
    der nie vergisst, dass seine erste Camco von einem stammte, der dann dw kaufte.

    Hallo,


    Derzeit habe ich Toms in 10x6 und 13x7 mit Remo Emperor Coated und eine Snare in 12x5,5 mit Aquarian Texture Coated (alles Cantabile/XDrums Jungle). Ich habe schon verschiedene andere Felle durch (Auqarian, Evans G1, Pinstripe). Als Resos sind Evans Resonant drauf - da hatte ich auch schon andere.


    Gegenüber dem Vorhandenen ist ja fast alles (in klassischen Größen)
    warm.


    An Fellen würde ich beschichtete bevorzugen (weniger Anschlagsgeräusch = wärmer) und Remo (meiner Meinung, vielleich bilde ich es mir auch nur ein, klingen die ein klein bisschen wärmer als Evans oder Aquarian). Snare Drum: immer Coated Ambassador/Hazy Ambassador, Toms: Coated Ambassador oder Coated Emperor, vielleicht sogar Coated (!) Pinstripe.


    "Größe 12 HT und 16 FT wären meine Idee für die Toms" - ich würde sogar 13 als Hängetom nehmen, das macht noch ein bisschen mehr kuschelige Tiefen.
    Ach ja Tiefen: nicht zu flach, sonst knallt es, je länger desto dumpfer (= wärmer).


    "14 Snare - aber welche Tiefe?" - lieber tiefer: 6,5 oder noch mehr.


    "Holz dürfte wohl gesetzt sein" - nicht unbedingt, es gibt auch hochwertige Metalltrommeln, die warm können, genial: Bronze (leider teuer).
    "Wichtig ist vielleicht, dass ich auch Besenspiel praktiziere" - Projektion ist also nicht unwichtig, stabiler Kessel macht Sinn, kein modisches neues Zeug, lieber abgehangenes, aber rund!


    "Für die Toms wäre ein Natural to Tobacco Fade oder Sunburst oder vergleichbar farblich fein, Snare ist egal." - das schließt Einiges aus. Wenn es auch ohne Farbverlauf sein darf, wird das Spektrum größer, vor allem gebraucht.


    "Tutto completti will ich unter 800 EUR bleiben" - das sollte gebraucht gelingen: Standtom: 150 bis 200, Hängetom: 50 bis 100, Kleine: 200 bis 300.
    Sonor Delite (und ähnliche Konstruktionen) wäre meine erste Wahl bei den geschilderten Anforderungen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    alles wird gut.
    Ein sehr aufschlussreicher Fred, den sollten viele mal als
    Pflichtlektüre lesen.


    Technik mit dem Stimmschlüssel


    Dafür verwende ich übrigens einen Filzkopfschlegel (hart), ich kann es mit dem Schlüssel nämlich genauso
    wenig wie mit dem Finger.


    Dass die 20er und die 22er "ähnlich" klingen, wundert mich im ersten Moment, allerdings kann man große Trommeln
    ja auch hoch stimmen, das vergesse ich immer.


    derlei Dinge findet man bei genauem Hinsehen sogar in diesem Forum


    Und das leider allzu oft mit hoher Vehemenz, da bekomme ich auch regelmäßig Fußnägelrollen, vor allem, wenn es dann noch von älteren Semestern
    kommt, die es eigentlich irgendwann mal kapiert haben müssten.


    Grüße
    Jürgen

    Gude Morsche,


    die 70er kommen wieder, ich habe es fest im Gefühl.


    Mir ist erschreckend aufgefallen, dass das ja schon jetzt
    ist und ich vorher zum Dentisten darf, der mich wahrscheinlich
    unfähig in jeder Hinsicht machen wird. Wenn nicht ein Wunder
    geschieht: wann seid Ihr in Frankfurt?


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Kommt das ganze Gelersch auf die Bühne (da baut man ja bis
    übermorgen)?

    Hallo,


    eine Größendiskussion ist immer gut.
    Spaß beiseite, realistisch sind viele Besitztümer dem
    Zufall geschuldet und mit "normalem" Material kann
    man "normale" Musik machen, die Stärken und
    Schwächen werden ja oftmals gar nicht ausgelotet.


    Aber weil es Spaß macht:


    (auch ein bisschen historisch, sonst wird es so engstirnig):


    Haupteimer:
    1. Tromsa; war halt keine andere da; 14" x 5", Blech; bis 1986
    2. Pearl Export, 14" x 6,5", war nix, bis ca. 1986 oder 1987

    3. Pearl BLX 14" x 6,5", die war für Alles gut, bis ca. 1989/1990, dass ich die verkauft habe, war idiotisch (Grund: eine Schraube an der Abhebung gefiel mir nicht); Rock
    4. Sonor Phonic Plus D 528, 14" x 8", Stahl, Stimmung je nach Laune (meistens tief), alle Stile, alle Orte; seit 1989 im Fuhrpark, immer mal wieder im Haupt- oder Ersatzbankeinsatz, von Schlager bis Heavy Metal
    5. Sonor Signature HLD 580 TR, 14" x 8", Birke, Stimmung je nach Laune (meistens mitteltief), alle Stile, vor allem dann, wenn es etwas trockener sein darf, nicht für Extreme; seit 2002; seit 2012 nicht mehr im Haupteinsatz; durfte alles
    6. Sonor Phonic D 505, 14" x 5,75", Stahl, Stimmung je nach Laune (eher mitteltief), alle Stile, alle Orte; dass ich die verkauft habe, war idiotisch (Grund: kein Gussreifen und zu flach); etwa 2008 bis 2011, Pop, Rock
    7. Pearl Free Floating FB1465, 14" x 6,5", Messing (mit ein bisschen Alu), Stimmung je nach Laune (von ultratief bis mittel), alle Stile, außer leise Anforderungen; seit 2011 für Heavy Metal, Hard Rock, Funk, Soul


    Ich spiele momentan:
    Hauptsnare:
    Pearl Free Floating FB1465, 14" x 6,5", Messing


    Stimmung :
    Tief bis Mittel


    Musikstil:
    Soul, Funk, alt bis neu


    Meine sidesnare ist momentan:
    Sonor JSD 10 (10" x 2", etwas Holz)
    die geht nur hoch (vielleicht ist es auch mittel).

    Hallo,


    auf dieser Madison Square Garden 2008-Variante
    ist tatsächlich der Schellenring auf den Zeiten zwischen den Zählzeiten ("und")
    recht konstant.
    Ansonsten basiert das Ganze auf den schon erwähnten Sechzehnteln, die allerdings
    auf Becken, der Kleinen Trommel und auch den Toms akzentuiert werden, wobei
    die "2" und die "4" eine Betonung erfahren, gerne auch mal eine Sechzehntel vor
    der Vier und auch vor der Drei.
    Je nach individuellen Spielfertigkeiten und auch dem Niveau der anderen (die muss
    man ja oft zusammen halten im Hobbykeller) würde ich das etwas vereinfachen.


    Unstrukturierte (gleichmäßige) Sechzehntel auf der Hi-Hat fände ich da eher
    gefährlich.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ganz ehrlich: hier wird Geld verbrannt.


    Stimmen lernt man nicht beim Kaufen.


    Ich würde einfach mal eine der Remo-Auswärts-Pellen (die Dinger, da wo "Basix" drauf steht) auf ein passendes Tom vom Starclassic machen.
    Wie klingt es?


    Bevor ich die Frage nicht beantworten könnte, würde ich nichts kaufen.


    Die Remo-Auswärts-Pellen (unten "Remo", oben die Marke des Sets) sind nicht so gut wie die USA-Teile, aber
    sie klingen immerhin so gut, dass mein Force 3001 (Sonor) seinerzeit ungestimmt gelobt wurde.
    Vielleicht lag es am Wohnzimmer, wo es stand. Im Keller danach wurde es nicht gelobt, da wurde sogar mein
    Avedis Zildjian als "Billigblech" beschimpft. Man soll den Raum nicht vergessen. Im Badezimmer singe ich immer
    am Schönsten.


    Gut das Osterferien sind, da haben wir Zeit zum Üben und noch mehr Zeit, um Kaufgelüste zu wecken.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    mein theoretisches und praktisches musikalisches Spektrum hat sich im Laufe
    der Zeit erweitert. Ich denke, das ist normal, man lebt ja und lernt jeden Tag
    etwas Neues, ob man will oder nicht.


    Den Stil wechseln muss ich nicht, das Angebot ist ohnehin beschränkt, man muss
    nehmen, was der Markt bietet, ich bin weitgehend stillos glücklich, mir geht es
    mehr um die konkrete kreative Umsetzung, weniger um einen bestimmten Stil.


    Mein Drum-Set ist im Prinzip eher gleich geblieben.
    Die Veränderungen sind eher logistischen oder finanziellen Gegebenheiten geschuldet.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich persönlich bin nie mit Emperor oder G2 warm geworden, aber
    das ist mein persönliches Problem.


    Erstaunlicherweise fand ich mein erstes Set auch nicht so toll,
    die Größen waren komisch, es sah komisch aus und eigentlich
    klang es auch komisch (ob es an den Emperors lag?).


    Das war damals.


    Früher habe ich auch mal Jazz mit Pinstripe gespielt und heute
    besitze ich die Frechheit, Coated Ambassador für Rock und
    sogar Heavy Metal zu missbrauchen. Die Empfehlungen der
    Musikerpolizei sind mir scheißegal, damit lebt es sich stressfreier,
    billiger und letztendlich auch professioneller.


    Bevor man in Aktionismus verfällt, ist es immer besser, mal in
    Übungsstunden zu investieren, egal auf welchem Gerät, solange
    es funktioniert.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Wenn man es mir nicht sagt, dann kann ich sogar auf Emperor
    schön spielen.

    die Antworten dürften ziemlich umfangreich ausfallen


    Hallo,


    in der Tat.


    Etwas kürzer:
    1. Das Set ist prima, daran liegt es jedenfalls nicht, wenn irgendetwas nicht klappen sollte, außer, dass ein Standtom fehlt.


    2. Attack: klare Felle, Kurz: gedämpfte Felle, von daher sind G2 oder Emperor in Klar die richtige Richtung. Dennoch muss man selbst ausprobieren, ob es zur eigenen Spielweise passt. Dazu kann man ja mal mit einem Fell anfangen.


    Langer Ton: dämpfen oder verstimmen. Ersteres hat man früher gemacht, heute ist verstimmen in Mode.


    Zu allererst würde ich aber versuchen, mit der vorhandenen Befellung zu arbeiten, es ist erstaunlich, was man damit so alles machen kann.
    Ein neues Fell klingt auch nur neu nach neu, nach ein paar ungezielten Treffern oder missglückten Stimmversuchen kann das ganz schnell matt klingen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich gehe mal davon aus, dass die Beckendornhülse montiert ist.
    Dann würde ich auch zunächst ein Beckenfilz probieren und das
    zur Not anpassen (dünner schneiden).


    Tatsächlich würde ich ein Splash aber niemals umgekehrt montieren.
    Wer das tut, spart Geld für einen Halter, was dann für ein neues
    Becken angespart werden muss (jedenfalls bei normaler Spielweise,
    dezente Klangspezialisten mögen da erfolgreicher sein).


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    in einem vernünftigen Laden geht alles.
    Das ist meine Erfahrung.


    Das Bestellen kann dann Sinn machen, wenn
    man selbst nur mit dem Fahrrad oder zu Fuß
    oder der Straßenbahn im Geschäft ist, nicht
    jeder hat ja eine Benzinkutsche dabei, das
    vergessen die Leute vom Dorf gerne.


    Dennoch ist auch das eigentlich lösbar, aber
    eben teurer. Deshalb kann Versand wirtschaftlich
    sinnvoll sein.


    Der Bericht liest sich so schön, ich möchte
    da jetzt direkt nach Köln fahren, mein Kleiner
    liebäugelt mit der Paula ...


    Bei einem Transportschaden ist es ohnehin
    egal, ob "Umtausch" vereinbart ist oder nicht,
    das ist ein schlichter Gewährleistungsfall, der
    auch übrigens bei Privatkäufen nicht wirksam
    auszuschließen ist.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Warten wir doch einfach mal ab, ob derselbe
    Verkäufer am Dienstag auch da ist.

    Hallöle,


    man sollte mein Augenmaß nicht unterschätzen.


    Jedenfalls sagt mein Lineal auch nichts anderes.
    Es gab auch schon Leute, die sich alternative
    Vierkantstangen haben fertigen lassen, die waren
    auch 40 x 40 und passten.


    Beim DR-1 sind es 40 mm x 50 mm, nur zur Sicherheit.
    Ansonsten immer 40 mm x 40 mm.


    Grüße
    Jürgen