Beiträge von Jürgen K

    Guten Morgen,


    zur Nebenhandlung:
    als ich anfing, war die Kultur noch eine andere,
    es war selbstverständlich, in eine Band einzusteigen
    und zwar ganz unabhängig vom Niveau.
    Unser erster Sänger konnte zunächst nichts, auch
    der spätere Bassist wurde quasi angelernt.


    Ich lese es heute immer wieder: Schüler hat sich
    50 Jahre totgeprobt.
    Wer Uff-Tschak kann, ist reif für die erste Kapelle.
    Der Bassist kann auch nur E.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich passe das dem jeweiligen Übestand an.


    Am Ende zähle ich bestenfalls noch die Takte, um zu
    wissen, wann Schluss ist.


    Am Anfang könnte es vorkommen, dass ich alle Sechzehntel
    durchzähle, dann aber bei sehr langsamem Tempo.
    Nur gespielte Noten zählen, die Pausen aber nicht zählen,
    würde ich nie tun, auch die Pausen sind Musik und müssen
    stimmen.


    Meistens arbeite ich aber optisch, notiere mir das (in Noten,
    die kann ich lesen, bei Tabs fällt mir das schwer vor lauter
    Kreuzen) und folglich auch singen und spielen, am Anfang
    halt sehr langsam.


    Irgendwann hat man es sowieso im Kopf.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Probleme verursachen schnelle Temperaturwechsel oder vielleicht auch
    sehr unterschiedliche Temperaturen im Raum.


    Ist die Temperatur konstant und auf der anderen Seite zieht es nicht
    wie Hechtsuppe, wüsste ich nicht, was passieren sollte.


    Wenn ich an manche Proberäume und Auftritte denke, dann war es
    da gerne mal kälter und wärmer. Bis auf die Stimmung ist da nichts
    passiert, allerdings beim alten Superstar. Mit dem modernen Zeug
    kenne ich mich nicht aus.


    Grüße
    Jürgen

    Gude Morsche,


    ich habe gerade mal reingehört,
    es klingt definitiv nach der Reinkarnation des Krautrock,
    allerdings etwas moderner.


    Die Toms haben sehr viel Anschlagsgeräusch, was modern
    ist, ich würde da eher auf etwas mehr Ton gehen, auch
    die Orgel könnte noch älter klingen.
    Bassmäßig ist es mir auch etwas zu dezent von der Lautstärke her.


    Insgesamt aber eine runde Sache, groovt wie Zäpfchen und
    eigentlich gibt es nichts zu meckern.


    Schöne Becken. :)


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Die Snare finde ich ok, ist etwas komprimiert,
    die Orgel könnte etwas mehr Verzerrer vertragen,
    dann wird sie harmonischer mit der Gitarre, hat
    der gute alte Jon L. früher auch so gemacht.

    Hallo,


    es gäbe noch die Option, es zu verkaufen.


    Ich habe ja auch das ein oder andere Pedal übrig
    und habe mich der Sache schon auf verschiedene
    Weise angenommen:
    Kuhglocke, Jam Block, Snare Drum, Bass Drum.
    Ein paar weitere Optionen waren mir zu blöd.
    Tatsächlich in Benutzung ist aktuell keine der
    Optionen und auf Bühnen habe ich lediglich
    die Bass-Drum-Option genutzt. Alles andere
    ist auch ein Heidenspaß beim Aufbau und irgendwie
    habe ich bis heute noch keine Kapelle gefunden,
    wo ich das sinnvoll einsetzen könnte.


    Daher: verkaufen.


    Grüße
    Jürgen

    Eine GbR ist eine ganz gefährlich Angelegenheit


    Hallo,


    in der Tat, deshalb würde ich mit dem Musikmachen sofort aufhören.


    Ich kann leider nicht weiter sprechen, ich beiße gerade in die Tischkante.
    Hier wird Halbwissen halbgar wild durcheinandergerührt, so dass man am Ende schon
    studiert haben muss, um die Spreu vom Weizen trennen zu können, der Fred ist für den Müll.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Die Antwort lautet: wenn sie Gewinn erzielt oder zu erzielen beabsichtigt.
    Dazu muss man rechnen, nicht wild herumspekulieren.
    Wenn die Kapelle sich dann nicht anmeldet, ist alles weitere sowieso irrelevant,
    genauso wie im anderen Falle das, was die Gesellschafter privat oder beruflich
    nebenher oder hauptsächlich so treiben.
    Und: wo USt ausgewiesen wird, muss auch eine USt-Erklärung gemacht werden,
    ESt ist etwas anderes.

    Hallo,


    "GbR" ist keine Gesellschaftsform, sondern gerade das Auffangbecken
    für Gesellschaften, die keine andere Form besitzen. Praktisch jede
    Kapelle stellt eine "GbR" dar.


    Wenn es um die Anmeldung beim Finanzamt geht, dann ist das eine
    Frage der Gewinnerzielungsabsicht.
    Wenn die vorhanden ist oder sich aus den Umständen (ups, wir
    haben ja Gewinn) ergibt, ist die Sache klar. Dabei darf man natürlich
    nicht vergessen, dass Einnahmen noch kein Gewinn sind. Müsst Ihr
    halt mal rechnen.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ich war bisher nur in eindeutigen Draufzahlerkapellen und auch mein
    aktuelles Projekt nimmt zwar Knete ein, aber einen Überschuss kann ich
    da bislang auch nicht erkennen.

    Guten Morgen,


    was ist denn das für eine komische Website?


    Für den Anfang würde ich auf eins der zahlreich
    angebotenen Diktiergeräte setzten, gerne
    "Handheld-Recorder" genannt.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Falls es um den Memphis-Dingens-Laden gehen soll,
    um so etwas zu erreichen, genügen tatsächlich zwei
    Mikrofone, die müssen aber gut (eher sehr gut) sein,
    das ist die Crux und das vergessen die meisten Anfänger.

    Warum tauchen diese Set´s nicht öfters auf , weder im Liveeinsatz , noch im Studio ?


    Hallo,


    wenn ich alle Sets, die so vor meiner Nase bislang aufgetaucht sind, durchzähle,
    dann kommt Einiges zusammen, aber Hayman war nicht dabei, ich tippe mal ganz
    vorsichtig, dass es einfach nicht so viele gibt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ja, die Gedanken (Ideen) sind frei, solange sich etwas nur in meinem Kopf,
    Badezimmer, Hobbykeller abspielt, ist alles egal und Vieles erlaubt.


    Erst wenn der Spaß öffentlichkeitswirksam wird (viele missinterpretieren
    das Internet ja als Privatshäre ("hey, ich habe 5.324 Freunde, mit denen
    ich mein Intimleben teile"), wird es spannend und im Falle von der Verwertung
    von kommerziell bereits verwerteten Dingen in der Regel kostenträchtig.


    Für die Details würde ich mich fachlich beraten lassen.
    Ich halte Schlagzeuger da eher für ungeeignet.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    B-Ware (früher II. Wahl) gibt es bei Paiste nicht.
    Was die Qualitätskontrolle nicht für verkaufstauglich hält,
    geht nicht raus.


    B-Ware bei Verkäufern ist eine Bezeichnung, die unscharf
    ist, weil jeder Verkäufer damit nach Gutdünken (man sollte
    moralisch eher Schlechtdünken sagen) handelt.
    Es ist nämlich für den Kunden ohne weitere Erläuterung nicht
    offensichtlich, was da nicht in Ordnung sein soll.
    Einen Versandrückläufer kann man ja wohl auch als einen
    solchen bezeichnen und Herstellungsmängel kann man auch
    als solche bezeichnen.
    Auch Ausstellungsstücke gab es lange vor dem Internet schon,
    damals nannte man das einfach so oder ging schweigend zur
    Kasse und dort wurde der Preis individuell geregelt.


    Heute wird im Internet viel beschissen.
    Durch unklare und unvollständige Formulierungen und Bildern,
    auf denen man eben ein Instrument nicht in Augenschein
    nehmen kann (im Laden kann man es umdrehen, unters Licht
    halten, fühlen, ja, vielleicht sogar hören, wie es wirklich klingt,
    ganz ohne professionelle Klangbearbeitung) wird der Kunde
    im Nebel gehalten und allzu viele Kunden finden online bequem,
    dabei müssen sie sogar noch einen Haufen Daten eintippseln
    und am Ende auch noch warten, bis der Postmann klingelt.


    Seriöse Anbieter haben es da schwer, denn Aufklärung,
    Beratung und all das sind teuer, der Kunde will aber billig.
    Deshalb ist der Service ja auch ein Witz.


    Wenn ein Händler ohne weitere Erläuterung "B-Ware" verkauft,
    würde ich als kritischer Kunde das als Versuch ansehen, mögliche
    Mängel, welche das Produkt im Laufe des Versands erhält als
    "it's not a bug - it's a feature (you get what you pay for)" zu
    kaschieren und damit die Reklamationsabteilung mit "du kommst
    hier nit rin" zu versiegeln. Das wird praktisch bei Musikern (die
    ohnehin bereit sind, viele Schmerzen zu ertragen, wo andere
    längst die Versicherungen aufeinander losgehetzt hätten) und
    dann noch bei relativ kleinen Beträgen (da lohnt der Anwalt nicht
    bzw. er hat keine Lust, sich für den Scheiß den Arsch aufzureißen,
    um dann hinterher den Mindestlohn zu unterschreiten) auf weitgehend
    fruchtbaren Boden stoßen.


    Beim T wird das Ding mit 419 aufgeführt, es ist ja inzwischen bekannt,
    dass alle Händler sich nach diesem Preis ausrichten, wenn hier also
    ein Laden in strukturschwacher Region mal auf sich aufmerksam machen
    will, muss er halt mal ein "Sonderangebot" fahren, beim Penny um die
    Ecke gibt es das jede Woche, da bekam man den Mozzarella neulich
    auch für 49 statt 55.


    Wenn ich so ein Becken haben wollte, dann würde ich es gleich gebraucht
    kaufen (dann ist im Preis das ein oder andere Risiko oft etwas realistischer
    kalkuliert (aber auch nicht immer)) oder meinen Händler konsultieren, wo
    ich mit der Stock- und Beckentasche auflaufen würde. Dann wüsste ich gleich,
    was mir nach Hause geliefert würde und ja, wie der Versand abliefe, läge in
    meiner sanften Hand, auf Deutsch: das kann zwischendurch keiner mehr
    im Paket in der Gegend herum werfen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,

    Für mich sind die Nichtmusiker die wahren Musik- und Rhythmusexperten


    Richtig!


    Youtube- und Mühlentrommler ist ja gut und schön,
    und toll für die Musikerpolizei,
    aber die Wahrheit zeigt sich doch auf den Brettern,
    die die Welt bedeuten.


    Und da ist er natürlich dabei, nix klein in der Kammer
    daheim:


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    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    es ist halt ein unseriöser Versuch, an das Geld von naiven Musikanten zu kommen,
    das sieht man ja schnell, wenn man sich mal die Tarife und Leistungen zu Gemüte
    führt.


    Dass der Thorsten bis zur Insolvenz bei Lehman war, lässt ja ohnehin nichts Gutes
    ahnen. Der hat schon Bezüge zu Großbritannien, was man nach einer Kurzrecherche
    relativ schnell merkt, folglich ist das Versteckspiel meines Erachtens albern.


    Grüße ins Ländle
    Jürgen


    PS
    Man muss aus kollegialer Sicht mit gutem Gewissen bei Betrachtung der unglaublich
    hohen Dichte an Indizien jedem Musiker abraten, dort seine Daten zu hinterlassen.

    Hallo,


    doch, in Tirana gibt es einen, der macht das sogar professionell.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ich dachte erst, es gäbe gar keine Datenverwendungsdingens, aber doch, es gibt sie: "The page you were looking for doesn't exist."
    Was heißt das? Ach so, es gibt sie doch nicht. Nun ja, netter Versuch.
    Als Musiker ist der Kamerad für mich damit gestorben, dabei sollte man sich Bläser ja warm halten.
    Aber nicht um jeden Preis.

    Hallo,


    mir gefällt zwar der Einstieg, nämlich
    das Titelbild, danach finde ich aber
    nichts mehr.


    Wenn ich dann suche, wird es mir
    allerdings unheimlich, das fängt schon
    bei diesem Englisch an, wo der Thorsten
    doch bestimmt ganz gut Deutsch sprechen
    kann und diese Ltd-Geschichten sind doch
    mega-out.


    Nebenbei mag ich es nicht, wenn ich mich
    vorstellen soll, der Anbieter sich aber nicht
    vorstellt (ja, ich kann den ermitteln, kein
    Problem, geht erstaunlich schnell, aber ich
    bin da old school und stehe total auf anständige
    Anbieterkennungen.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Da es schon viele Portale ähnlicher Ausrichtung
    gibt, fragt man sich natürlich auch, warum jetzt
    noch ein weiteres, das bleibt unbeantwortet,
    warum?

    Hallo,


    die Gewebefelle in Tennisschlägeroptik ("mesh heads")
    führen aber für empfindliche Ohren zu einer Klangveränderung
    in Richtung eines schwammigen Tons.


    Ich habe daheim zum Üben die Kombination umgekehrt und
    wenn ich die Toms umdrehe, klingen die schon ein bisschen
    "schrinnig", wenn es leise ist, bei Heavy Metal mit drei
    Marshalls natürlich kein Problem.


    Alte Felle bekommt man im Forum über die Kleinanzeigen,
    mit etwas Glück auch zum Schrotttarif. Einen bereits auf
    Kragen beschnittenes Pinstripe in 12" fliegt hier handgeschnitzt
    in der Küche herum, das könnte ich mal entsorgen.


    Grüße
    Jürgen

    Gude Morsche,


    der Anfang erinnert mich schon an meinen kommenden
    Zahnarzttermin.
    Wenn dann das Schlagzeug loslegt, wird es erträglich,
    da klingt so natürlich und so gut, wie ein kühler Spring
    an einem lauen Sommermittag.
    Wenn der Elektriker sich mal ein paar Instrumente zulegen
    würde, könnte das schön werden.


    Cheerio
    Jürgen