Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    Das Tema Twenty habe ich mir von der Backe gewischt


    Gute Entscheidung!


    Um die Aussagen der Diril-Gläubigen zu verifizieren: Meinl Bycance. Müsste ja dann theoretisch dasselbe sein. ;)


    Handhämmerung: es ist ein Mythos, der nie vergehen wird, Tatsache: wer keine Maschine hat, muss es halt mit der Hand machen.
    Ob das Ergebnis taugt oder nicht, liegt am Fachpersonal. Ob das im Zeichen des Halbmondes oder des Kreuzes geschult wurde,
    ich weiß nicht so recht, ob das das entscheidende Kriterium sein soll, aber bei Religion ist das ja immer so eine Sache. Mir erscheint
    das nicht so ganz kosher.


    Um mal vom Monotheismus weg zu kommen:
    Etablierte Serien, die viel Auswahl und einen guten Nachschub bieten, sind ja reichlich bekannt. Wer da komplette Sätze will, die
    es auch morgen noch geben wird, muss eben das langweilige Alte nehmen.
    Bei Paiste: Signature normal (hält sich doch recht gut), 602 (so gut, dass es wieder kommen musste) und natürlich das Zeug, was ich nehmen würde.
    Bei Sabian: AA, HH und die Anhängsel
    Bei Zildjian: A, K
    Das ist auch nach wie vor das, worauf Profis setzen, die richtig viel unterwegs sind und auf Zuverlässigkeit setzen.


    Alles andere ist Abenteuer.


    Grüße
    Jürgen
    hat es gerne verlässlich

    Hallo,


    so in der Art bin ich auch unterwegs, bloss dass noch 8,12,14,15 dazwischenhängen

    :thumbup: :love:
    Noch 6, 18 und 20 dazu und die Sache wird rund.


    Typische Kombinationen aus 3 Tom (Hänge- oder Standtom) waren für mich immer 12-13-16, 12-16-18, 13-16-18, 10-12-14 oder 10-12-16. Und immer waren zwei Toms irgendwie klanglich zu nahe aneinander und/oder das Gesamtspektrum zu eng.

    Als ich anfing, war 12-13-16 das Maß der vorgepackten Sets im Katalog, die Fusionitis (10-12-14) kam danach, der Rest sind Vorgänger, Abkömmlinge und Variationen. Die Wahr ist das alles nicht, denn je unterschiedlichere Musik man macht, desto unterschiedlichere Anforderungen wird man haben und more is more: wenn ich alles habe, kann ich auch alles kombinieren.
    Der Rest ist halt Einschränkung.


    10-13-16 ist vor allem deshalb so selten, weil es doof aussieht und in vorgepackten Sets nicht vorkommt.
    Ich würde aber immer die zwei Kleinen vorne hin hängen, mein rechter Arm ist nicht so lang und mein linker erst recht nicht.
    Da ich vor allem im Rock unterwegs bin, wird die Kombi bei mir wohl auch eher nicht auftauchen.


    Mein Ausgehset für Kleines ist übrigens dank der ekligen Dreibeiner in der Aufstellfläche größer als die Komplettburg auf Gerüst.
    Diese Kleine-Bühnen-Geschichten finde ich immer nachberechnenswert, wobei man natürlich immer an die Musik denken muss,
    im Bad kann man auch mal mit Besen AC/DC spielen. Hört ja keiner.


    Grüße
    Jürgen

    ich will mir ein komplett neues Beckenset zulegen


    Hallo,


    bei dieser Anforderung würde ich auf Ware setzen, die erhältlich ist.
    Es gibt überall schöne Becken, ehrlich gesagt, fand ich die Dinger gar nicht so überragend,
    wenn es Paiste sein soll, würde ich mal bei 602 und Signature nachsehen,
    bei Zildjian vielleicht mal K, bei Sabian vielleicht HH ...
    es gibt so viele Möglichkeiten.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Enzi: das stimmt so nicht.
    Man kann das zwar so sehen, wenn man Produktionsprozesse verkürzt betrachten will (was meiner Meinung nach aber nicht korrekt ist, nicht nur formal), aber die ganze Wahrheit ist doch etwas komplizierter.

    Hallo,


    "nach mittlerweile gut 8 Jahren" hatte ich immer noch mein Tama Superstar und ich hatte nur deshalb Verlangen nach etwas Neuem, weil ich ein zweites Set brauchte.
    Das zweite Set ist inzwischen bis auf einen Trommelständer inzwischen wieder komplett verkauft worden.


    "ist nach wie vor ein gut klingendes Set, was bisher keine wirklichen Schwächen gezeigt hat"
    Never change a running system!


    -"Grate der Trommeln nicht immer perfekt" - hat bei mir noch keiner gemerkt
    -"Grundsound, grade der Snare und Bassdrum passt nicht mehr wirklich zum Musikstil" - Umstimmen hilft.
    -"ich bin mit 1,71m recht klein. Da ist eine 22" Bassdrum recht nachteilig" ich bin locker noch ein Zentimeter drunter und habe 24", macht mir keine Probleme.
    "Will wieder ein aufgeräumtes Set ohne zusammengewürfelte Halter und Co" - habe ich durch jahrelangen Gebrauchtkauf recht gut hin bekommen.
    "Die Farbe nervt auch" - ok, das wäre für mich ein Grund, es zu verkaufen. Da bin ich rigoros.


    "knackiger, nicht zu "wuchtiger" Bassdrumsound. Denke das bekommt aber auch mit der 22" hin" - klare Felle, tief gestimmt, gut gedämpft
    "Snaresound: Den hätte ich gern knalliger, bissiger. Wie bei einer Metallsnare (Stahl/Bronze)" - amtlichen Stahleimer kaufen, Pearl Sensitone, kostet nicht die Welt
    "Problemlos nachkaufbare Hardware. Auch in 10 Jahren noch" - kannste vergessen, es gibt jedes Jahr eine Neuerung (oft auch Alterung, wenn einem, wie so oft, nichts Neues einfällt; klappt bestenfalls gebraucht bei viel verkauftem Zeug)
    "Toms viel flacher oder BD kleiner (oder beides..) die Toms hängen mir derzeit viel zu hoch (ca. 10-15cm oberhalb der Snare)" - Problem verstehe ich nicht, liegt Arthrose vor?
    "anderes Finish" - müsste man halt nur wissen, welches.


    "Das ganze Set sollte halt etwas ergonomischer werden" - kommt sehr stark auf Fähigkeiten und Spielweise an, nicht jede Bude ist für jeden ergonomisch und umgekehrt.
    Ein pauschal ergonomisches Set gibt es nicht, obwohl das viele Pharisäer behaupten.
    "Das ist mir grade zu meinem TD11 aufgefallen. Das kann ich komplett anders aufstellen, da die Pads halt keinen Platz brauchen. Mittlerweile spiele ich lieber am E-Drum als auf dem A-Set" - ich könnte das mit meinen RotoToms auch, wenn mir langweilig wäre, der Danny Carey hat es sogar gemacht. Wenn man aber sowieso schon lieber Herdplatten spielt, dann kann man das mit dem Schlagzeug ja auch lassen, oder?


    "Preislich wollte ich um die 1000-1300€ ausgeben".
    Schick' mir ne Kiste Whisky und die Sache ist erledigt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das Einzige, was ich nicht verstehe, ist, warum man in einen 2002er Satz ein modernes 602er einpflegt,
    spricht irgendetwas gegen ein 2002er 16er oder umgekehrt: spricht etwas gegen einen kompletten
    Vinnie-Gedächtnis-Satz?

    Ich selbst habe einen leicht anderen Satz gewählt, das ist für mich besser, ich mache aber auch andere
    Musik, da wäre mir das 20er Ride und die Medium Hi-Hat zu schwach (dem AC/DC-Mann ist sie das allerdings
    nicht, alles relativ).


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    abgesehen von allem anderen:


    ich persönlich würde keine Noten (auch keine selbst notierten) von fremden Werken auf meiner Homepage veröffentlichen.
    Wenn ich es wollte, würde ich die Rechteinhaber vorher um deren Einverständnis ersuchen.


    Wer das im Einzelnen gemacht hat und wer nicht, das können wir nicht wissen.
    Wer legal oder illegal handelt, das sagt uns im Zweifel das zuständige Gericht.
    Ob und wann es jemand anruft, das wissen die Götter, Hellseher und manche
    Spezialisten, meistens aber auch nur ungefähr.
    Das Leben ist riskant, man kann sich anschnallen oder ohne Gurt fahren, ob es
    Einem bekommt, wer weiß das schon?


    Wer Darstellungsdrang hat, kocht selbst oder kocht nach, Ersteres kostet nichts,
    verlangt aber Kreativität, Letzteres benötigt ein Kochbuch.
    Manchmal nutzt aber auch das nichts, dann wäre der Hauslieferservice doch
    besser, auch wenn er Geld kostet.


    Grüße
    Jürgen

    Dave Weckl hat mal ne andere Variante angeboten: das Becken also schon gerade anspielen, aber den Stick halt sofort zurückziehen


    Hallo,


    das ist die einzig richtige Technik,
    letztendlich muss man sie auch verwenden, wenn
    man schnell werden will, übrigens oben wie unten,
    das im Fell liegen lassen und ins Becken hinein hauen,
    ist so ziemlich der selbe Grund, warum gewisse Dinge
    nicht lange halten und


    warum es nicht klingt und


    warum die Sehnen weh tun und


    warum man nicht besser (schneller) wird.


    Vor vielen Jahren war ich Anhänger der Wisch-Technik-Religion.
    Diese funktioniert aber auch nur, wenn man im Halbkreis
    wischt. Wer hinein wischt, lässt zwar länger leben, aber macht auch
    kaputt. Der entscheidenden Nachteil ist aber, dass man schnelle
    Figuren damit nicht spielen kann. Solange man gemächlich unterwegs
    ist, kann ich nichts dagegen sagen und wische auch gerne mal,
    wenn es aber schnell gehen muss, dann hat es sich mit dem Gewische,
    dann muss man aber automatisch die Rückholnummer drauf haben,
    sonst geht es ja nicht.


    Wie gesagt, der alte (inzwischen leider tote) Mann sprach von der
    heißen Herdplatte: nie draufhauen und warten, bis der Schaden
    entsteht, schnell anschlagen und Pfoten wieder weg.
    Das sagt ja offenbar auch der Weckl und so schlecht spielt der
    ja auch nicht.


    Dass man Becken schwingen und klingen lässt und möglichst so
    anschlägt, dass man nicht den Rand überforciert, überhaupt
    Becken nicht überforciert (zu klein = kaputt, zu dünn = kaputt),
    anständige Suspensorien (Ständer mit Dornschutz) verwendet,
    halte ich für selbstverständlich, dennoch erlebt man immer wieder
    Leute, die meinen, dass Physik anders geht.


    Ein Becken muss zur Spielweise und Musik passen, dasselbe gilt
    auch für die Aufhängung, je nach Genre und Fertigkeiten oder
    Gewohnheiten des Spielers kann das so oder so aussehen.
    Meinen Aufbau kann ich daher nur für mich empfehlen.


    Grüße
    Jürgen
    2 tote Becken, beide gebraucht gekauft, beide mit Vorschaden,
    eins einseitig bespielt, eins mit Kerbe am Rand.
    Was die Vorgänger jeweils gemacht haben, kann man sich denken.

    Hallo,


    je nach Fingerfertigkeit beherrscht man mehrere Varianten.
    Die Einen schlagen an, die anderen schlagen durch.
    Was im Boxkampf gut ist, ist in der Musik fatal und
    umgekehrt.
    Die Kunst ist es, dem Gegenüber so auf die Backe zu
    hauen, dass es laut klatscht, aber sonst nix passiert.
    Wer so drauf haut, dass gleich die Rübe wegfliegt,
    wird erkennen, dass man mit dieser Technik zwar
    keine schönen Töne erzeugt, aber viel für die
    Wirtschaft leistet. Für die Umwelt ist es auch viel,
    aber viel schlecht.


    Der alte Jim Chapin sprach mal von der heißen Herdplatte.
    Ich sage: klopf mal auf den eigenen Schenkel. Wenn das
    gut klingt, klingt es auch am Set gut, macht man das nur
    einmal und wacht nachher in der Notaufnahme auf, dann
    kann man sich ja mal überlegen, woran es liegt, dass das
    mit der Musik nix wird.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich als bekennender Rocker lasse es nicht kleben, mir
    geht diese Nachklangbremstechnik, welche manche
    Zeitgenossen auch auf der Kleinen Trommel und
    einige sogar auf den Becken (aua!) zelebrieren,
    auf Kosten von Klang, Körper und Instrument.
    Wenn mir die tief gestimmte Hupe zu lange nachbrennt,
    dann habe ich ein Handtuch dabei, damit kann man
    alles abtrocknen.


    Ist die Hupe sowieso schon vollgestopft, wage ich zu
    behaupten, dass der Effekt durch die Spieltechnik
    tatsächlich kaum noch auffällt, den Mitmusikanten und
    dem Publikum sowieso nicht.


    Also: warum verklemmt das Fell festhalten? Für den nächsten
    Schlag muss man sowieso wieder ausholen, das geht letztendlich
    nicht ohne Loslassen. Deshalb: wahre Liebe lässt es klingen
    und singen.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Üben hilft,
    Lehrer hilft
    und es gibt schlimme Pedale, die lassen sich aber durch Üben meistens auch überlisten.
    Der Rest ist Quatsch. Wer nicht mit verschiedenen Stimmungen und Auftreffpunkten klar kommt, der
    sollte sich nie verschiedene Toms von 6" bis 20" zulegen und vor allem nie andere Musik machen als
    Discofox.


    PPS
    Und wer die Hupe (also die Berta) als Basis erachtet, der hat bewiesen, dass er von Tenor, Tuten,
    Triangeln und Triolen herzlich wenig Ahnung hat. Das macht mich traurig. Wir sind ja ein Fachforum.

    ich hab mal wieder mein Schlagzeug gestimmt. Ergebnis im Großen und Ganzen ok


    Da ich das gleiche Set im Keller stehen habe und den Sound aus dem Video einfach nicht hinbekomme, hoffe ich, dass ihr mir helfen könnt. Mach ich tuning-mäßig irgendetwas falsch?


    Kleiner Tip: Bass-drum und Floortoms dürften recht dicht am tiefsten Tuning/"Grundton den die Kick und die Floortoms zulassen gestimmt sein


    Ich höre im Video auf Ton gestimmte Resos und Schlagfelle die etwas tiefer als die resos gestimmt sind.
    In deinem Soundfile höre ich Trommeln die im Gesamten Hoch gestimmt sind.


    Vom Sound her bin ich rein akkustisch zufrieden.


    Hallo,


    um mal wieder zum Thema zu kommen:
    der Zielklang ist der aus dem Video,
    dieser ist tief, sehr tief,
    das Gerät daheim ist eher hoch gestimmt,
    dieser Klang ist zufriedenstellend und


    soll durch technische Maßnahmen
    bei geringem Budget in Richtung des
    Videos verändert werden.


    Ich würde darüber noch mal heute
    Nacht nachdenken.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Mein Superstar klingt trotz etwas tieferer Stimmung und besseren Mikrofonen nie wie das auf der Platte.
    Vielleicht sollte ich mal einen Fred aufmachen. ;)


    PPS
    Nee, nee, ist schon ok, ich finde es gut, dass wir darüber reden, weil Schweigen bringt Niemandem etwas,
    nur durch die Diskussion können Beteiligte und Unbeteiligte etwas Lernen oder vielleicht auch nur den ein
    oder anderen Denkansatz verfeinern. Ich habe hier auch viel gelernt, was mir vorher nicht so klar war oder
    wozu ich auch mal eine ganzn andere Meinung hatte. :thumbup:

    Hallo,


    wo wir gerade bei den Mikrofonen sind (Üben will bei der Hitze ja keiner):
    mein billigstes Mikrofon kostet neu 109 Euro. Davon zwei wären also schon
    mal mehr als die die sieben Chinesenzwerge. Und das Scheiß-Mikro, von dem
    ich rede, kommt aus Mexiko und klingt für Overhead und Bass Drum eher
    blöd, auch wenn es selbst dafür Fans gibt (die aber irgendwo in der Signalkette
    noch Alkohol oder Religion zwischen Abhöre und Ohr eingepflegt haben,
    vielleicht liegt es bei denen auch daran, dass das Ei-Fon als Abhöre nicht so
    professionell ist oder man auf den Klang von Opas Weltempfänger auf Kurzwelle
    steht.


    Grüße
    Jürgen
    HiFi von Kopf bis Fuß

    Hallo,


    ich finde das auch sehr schön,
    Ordnung ist das halbe Leben (der Rest ist Chaos).


    Was mich etwas stören würde, wäre die Tatsache,
    dass man da immer den Gummi halten muss beim
    Einstecken und Markierungen, was wo hin gehört,
    fände ich für die Vollendung noch sehr glücklich.


    Ganz ehrlich: selbst ich als Kofferfanatiker und
    Ordnungsfetischist hätte es so wie auf Bild 2
    gemacht, evtl. noch ein paar Lappen drumherum.


    Ich glaube, ich habe meinen Meister gefunden.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    aus aktuellem Anlass erinnere ich mich daran, dass nicht
    alle Teile des Geräts hitzebeständig sind, was mich insofern
    wundert, da ja traditionelles Bühnenlicht auch nicht gerade
    für Kühlschrankklima sorgt.


    Möglicherweise kann man so die ein oder andere Kaufentscheidung
    mit weiteren Kriterien füllen.


    Aufgefallen ist mir, dass Gummi und Klebstoff gerne komisch reagieren,
    konkret:
    Besen von Vic Firth (Jazz Brushes): die Gummidichtung hat sich nahezu verflüssigt,
    Fußmaschinen Iron Cobra: die Gummiunterlagen haben sich verschoben, weil der
    Kleber schwammig wurde,
    alles geschehen in den vergangenen Jahren, wo es ja auch immer mal heiß her
    ging in nicht klimatisierten Räumen.


    Becken, Trommeln und Felle erwiesen sich als stabil, die Stimmung natürlich
    überhaupt nicht, aber das ist ja evident.


    Die Verwendung gewisser Gummiapplikationen sehe ich daher equipmenttechnisch
    nicht als vollkommen unproblematisch an.


    Was gibt es noch für Hitzeschäden?


    Grüße
    Jürgen


    PS
    In frühen Jahren lag mal eine bunte Glühbirne unter dem Standtom, das Fell hat
    seitdem so eine Delle. Aber so etwas macht man ja auch nicht.

    Da fehlt ganz einfach das Geld


    Hallo,


    meine Erfahrung ist es, dass Üben kostengünstig ist und den Klang am Stärksten verbessert.


    Ich könnte jetzt über das ein oder andere Demo schwadronieren, aber die Quintessenz ist:
    hätte ich vorher mehr geübt, hätte es nachher besser geklungen bzw. der Techniker hätte nicht
    Tage, Nächte und alles dazwischen verbracht, um den Dreck zu kaschieren.


    Das, was der Herr da in der "Garage" macht, hat mit dem, was da zuhause passiert ist, mal so überhaupt nichts zu tun.
    Und das liegt offensichtlich nicht am Schlagzeug.
    Um einen Klang aufzuhübschen, muss man viel Geld investieren und die Ergebnisse sind im Verhältnis zu den verstreuten Geldern
    eher bescheiden.


    Ich würde Üben gehen und den Rest getrost vergessen.


    Grüße
    Jürgen
    fährt auf dem echten Superstar und klingt immer noch nicht wie ...

    Hallo,


    geniale Liste, erinnert mich an die Sache mit der Glühbirne wechseln und dem Forum ...


    Zum Kern: manche Leute müssen Käufe halt zelebrieren. Ob das hier der richtige oder
    falsche Ort dafür ist, das weiß ich auch nicht. In der Tat hilft es aber - ich spreche
    aus eigener Erfahrung - wenig, wenn man nahezu kriterienlos solche Fragen stellt,
    denn wenn ich auf Rot stehe und mir zehn Leute Weiß, Grün, Blau, Gelb, Lila und
    Schwarz empfehlen, dann ist es für mich meistens doch besser, Rot zu nehmen.


    Ich würde ja - wohl auch in ein paar Jahren oder bei plötzlichem Lottogewinn - gar
    kein Ludwig kaufen und hätte auch wohl vier der fünf Farben sowieso (für mich)
    ausgeschlossen. Folglich kann mein Rat ohnehin nur komisch sein.
    Ich wage die Behauptung, dass das bei anderen Genossen die Ratschläge ähnlich
    subjektiv brauchbar sind, nämlich nicht. Und damit sind die Bedenken von mc.mod
    natürlich nicht von der Hand zu weisen, auch wenn man fürchten kann, dass es
    bei konsequenter Eindämmung des Boulevards zwar fachlicher, aber auch einsamer,
    vielleicht einsamer als gedacht, werden könnte, aber da bin ich mir auch nicht sicher.


    Was bisher neben dem Lichteinfluss auch nicht gehörig diskutiert wurde, ist der
    musikalische Zusammenhang. Das Thema "Beatles-Cover-Band" wurde zwar erwähnt,
    aber wenig rezipiert.


    Schwarz passt ja von Juz-Deutschrock über Punk, Soul, Gala, Black Metal, Jazz bis
    Festhallen-Schlager so ziemlich immer irgendwie,
    diverser Vintage-Kram erinnert halt immer an alte Zeiten, wenn es auch bei genauem
    Hinsehen doch eher nagelneu ist. Die Retro-Welle ist in manchen Stilen passend, in
    anderen nicht.
    Für gewisse Kapellen würde ich gewisse Farben eher öfter oder seltener präferieren,
    in meinem Fall käme so ein Pseudo-Muschel-Quatsch überhaupt nicht in die Mappe und
    auch die Orangenmarmelade mit Stückchen hätte es schwer. Lediglich die Perle finde
    ich noch relativ klassisch einerseits und passend für noch relativ Vieles andererseits.
    Aber kaufen würde ich das Sonorlite und damit ist mein Rat auch schon wieder
    zweifelhaft, wohl so zweifelhaft wie der ganze Fred aus fachlicher Sicht, andererseits
    zweifle ich ein bisschen daran, ob man so streng sein soll oder muss, vielleicht kann
    man ja das Unterforum "Boulevard" einführen für die Fragen "Welchen Lippenstift soll
    ich auftragen", "nehme ich die blauen oder rosa Schuhe" (da können sich ja Herren
    anscheinend oftmals nicht entscheiden).


    Um es abzukürzen:
    1. Schlafe eine Nacht
    2. Träume von Himbeergrütze, Waldmeister und Blauem Meer
    3. Kaufe ein Pearl Masterworks in den Farben:
    Bass Drums: eine gelb, eine grün, Standtom: blau, Hängetoms: schwarz und rot.
    Damit ist man für die WM gerüstet (oder war es doch etwas Griechisches?).


    Alternativ könnte ich mir einen Echtrasenbelag aus dem Fußballstadion der Eintracht vorstellen,
    dann wäre die Bude schön grün und kuschelig


    und ganz alternativ würde ich es machen wie der Illuminator, der weiß nämlich auch nie, welche
    Farbe er nehmen soll, deshalb hat er ein farbloses Aquarium, wo er dann nach Tagesforum und
    Nachtlaune mit den Lämpchen mal dies und mal das hinein leuchtet.


    Man sieht, es gibt viele Möglichkeiten, man entdeckt sie aber doch eher außerhalb eines
    Möbelhauses, das nur ein paar auf alt getrimmte Folien im Portfolio hat.


    Öffne die Augen!


    Kaufe eine Ukulele!


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    um die Kurve mal anzustreben:


    rein unfachlich ist die Frage, wenn man sich etwas ins wohltemperierte Wohnzimmer stellen will.


    Wenn es um Haltbarkeit geht (Einwirkung von Sonne, Staub, Gewalt) oder die Frage, wie etwas
    im Scheinwerferlicht auf der Bühne aussieht, so kann man das schon fachlich diskutieren.


    In der Tat werden natürlich viele Dogmen herbeigebetet, was sein darf oder muss, es gibt aber
    auch Kriterien, die aus praktischer Musikersicht relevant sein können:


    Zu Folie und Lack kann ich bei Ludwig nichts sagen, dazu sind mir die Verarbeitungsprozesse
    zu unbekannt.
    Hinsichtlich der Bühnenfarbe habe ich aber auch (wurde oben schon erwähnt, Beitrag #20) festgestellt,
    dass helle Farben im Scheinwerferlicht leichter und effektiver zu beeinflussen sind, dunkle
    Farben dann eher unscheinbar homogen hintergründig wirken. Mit mehr Scheinwerferaufwand
    gibt sich das wieder, bei weniger kommt die tatsächliche Farbe mehr zum Tragen, wobei man
    ja in der Praxis auf kleinen Bühnen doch gerne mal im Schatten steht.


    Somit sind praktisch geeigneter:
    Vintage White Marine Pearl
    Orange Glass Glitter


    und
    Black Glass Gliter
    Vintage Black Oyster Pearl


    weniger geeignet und


    Sky Blue Pearl


    dürfte so in der Mitte liegen.


    Im Wohnzimmer sieht eigentlich nur Sonor Signature gut aus.
    Und im Keller passt Pearl Export Weinrot am Besten, jedenfalls
    im Weinkeller.


    Grüße
    Jürgen
    -

    Hallo,


    war nicht am Donnerstag Iron Maiden im Fernsehen?
    Da wird seit Dekaden bis 16" x 16" alles gehängt.


    Es kommt halt immer auf die Beziehung von Gewicht
    der Trommel (individuell verschieden) zur Güte und
    Stabilität des Haltesystems (individuell verschieden)
    an. Die Gummipin-Nummer gab es aber wohl auch für
    16er Toms und zwei Zöllchen im 14er-Umfang mehr an
    Sperrholz sind jetzt gewichtsmäßig nicht so gravierend,
    das Gewicht kommt ja doch mehr von dem Metall, was
    so dran geschraubt wird und das bleibt sich ja gleich.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ich hatte auch mal mein 16" x 16" Standtom an R.I.M.S.
    mit Pearl-Halter gehängt. Hat halt gewackelt, aber es
    hing.

    Guten Morgen,


    man kann es in der Boulevard-Presse nachlesen:
    http://www.spiegel.de/kultur/m…w-take-that-a-973606.html


    Ob das eine Nachricht wert ist, weiß ich nicht, aber es gibt ja sonst nichts Wichtiges, für diejenigen, die sich fragen,
    wer dieser alte Sänger ist:
    [video]

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
    [/video]


    Grüße
    Jürgen
    will mehr B-TV


    PS
    Ja, zu wenig Drums, ich weiß ...
    [video]

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
    [/video]

    Guten Morgen,


    Zitat

    "Music" von James Last.


    Rattenscharf!


    Zitat

    Die Double Bass oder doppelte Fussmaschine ist oftmals in der Metal- oder Rockmusik vertreten. Man kann damit sehr einfach einen treibenden Rhythmus erzeugen, allerdings ist es anfangs nicht einfach, beide Füsse und beide Hände zu koordinieren, während man mit dem Gleichgewicht auf dem Hocker kämpft. Daher ist oftmals ein Überdenken der Sitzposition sowie ein wenig Übung vonnöten um ein vernünftiges Resultat zu erzeugen.


    Prosit!


    Zitat

    Permutation ist in der Musik analog zur Linearen Algebra eine Rotation eines Grooves innerhalb eines Taktes.


    Genial!


    Zitat

    Die HiHat wird von vielen Schlagzeugern beim Üben eher vernachlässigt.


    Danke!


    Zitat

    Jede verbaute Komponente besitzt einen eigenen Ständer oder teilt sich diesen nur mit wenigen anderen Bauteilen


    Eine Wissenschaft für sich! Ich glaube, es ist Architektur!


    Zitat

    Standartdrumset


    Der Tuden grüßt.


    Zitat

    sind Drumracks durch ihre baugerüstähnliche Erweiterbarkeit flexibler als einzelne Ständer, da sich dadurch mehrere Stockwerke an Becken, Trommeln und Percussion-Instrumenten aufhängen lassen.

    Eine bestechende Logik.
    Ich bin gerade am dritten Stock, aber ganz ehrlich: schon im zweiten hängt bei mir nur noch die Deko.


    Wenn ich es mal zusammenfasse: ich finde die Heimseite sehr unterhaltsam, die Sprache ist wirklich sehr eigen und hat einen gehörigen Wortwitz.
    Inhaltlich ist es für mich nichts Neues und oft Missverständliches oder gar Falsches, einem Anfänger oder Autodidakten würde ich das nicht empfehlen.
    Für einen Kenner ist es gute Unterhaltung, wenn man vergessen hat, rechtzeitig ins Bett zu gehen.


    In diesem Sinne:
    Gute Nacht
    Jürgen


    PS
    Dass bei "Take Five" jeder Takt (bis auf den letzten und das Solo) gleich aussieht, finde ich beeindruckend. Eine beachtliche Fleißarbeit.
    Dass man dann beim Solo keinen Noten hat, finde ich gut, da kann man besser improvisieren, gerade als Anfänger oder Autodidakt eine
    super Sache, es wird ja heute viel zu wenig improvisiert.


    PPS
    Das Stück ist übrigens von Paul Desmond und für die Schlagzeugnotation würde ich weder die Bezeichnung "Bearbeitung" zu wählen wagen,
    noch irgendeinen Unfug von "copyright" blubbern, dafür wäre nämlich die Peermusic Classical GmbH zuständig gewesen, aber die weiß
    wahrscheinlich gar nichts von ihrem Glück.