Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    ich verstehe den Mollusken-Hype nicht.
    Meines wäre Blond. Wie bei Alex.
    Oder weiß lackiert wie bei Clive.
    Und bei den Größen würde ich auch nicht
    das moderne Zeug nehmen, echte Männer
    brauchen etwas Luft zum Atmen.
    Wie das mit dem Holz so sein muss, da
    kenne ich mich nicht aus, ich fahre ja
    kein Ahorn mehr, obwohl der Sirup
    lecker ist.


    Wieso man sich vom Sonorlite trennen will,
    ist mir aber noch unverständlicher.
    Die Altersweisheit kann das nicht sein.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    zunächst die Altlasten (die Kapelle hat sich ja liquidiert):


    Essetiv: es ist ein Kreuz, die Arbeitsüberlastung führt zur Vollstreckungsverzögerung, kein Wunder, dass das Abendland zusammen mit dem Morgen- und Mittagsland untergehen wird.


    GerdM: ich spiele Ghost-Notes, die sind aber so leise, dass man sie weder hört noch sieht, echte Geister eben.


    dewwel: ja, nicht nur die roten Teufel, auch die SG Lautertal spielt Fußball. Über Niveau reden wir ja nicht.
    Der Club hat übrigens dicht gemacht, wir können Lautern im Lautertal im Odenwald in Hessen also getrost wieder vergessen.


    slo77y: in meiner verbliebenen Kapelle habe ich weniger Langeweile, da muss ich sogar üben. Fürchterlich.


    snafu: danke!
    Ich finde auch, wer sich nicht auf die Bühne traut, weil er nicht perfekt ist, wird nie auf die Bühne gehen. Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
    Und man reift mit dem Alter. Äh?


    WTFdrums: gut erkannt, nomen est omen!


    drummer75: die Kapelle ist ja inzwischen aufgelöst, die aufgelöste Choreografie war vielleicht ein Zeichen?
    Beleuchtung: ehrlich gesagt, spiele ich lieber im Dunkeln als auf gut Glück oder Pech einen Haufen extra Kram beizuschleppen. Ich habe doch schon genug Koffer und Muskelkater. ;(


    Und nun zu den noch älteren Lasten, die mal wieder ans Tageslicht gekommen sind:
    Quosh in Windecken, 23.05.2014,
    gehen wir als Tamboure direkt zur: Cadenza Batteria
    wer lieber Lauten lauscht: Toccata
    Und natürlich tutti:
    Freedom, hatten wir in anderer Besetzung 2009 schon mal aufgeführt,
    nagelneu: Blue Water,
    der alte Klassiker zum Frühjahr: Barefoot on a Meadow
    Auf diverse Videos von Telefonen aufgenommen, verzichten wir mal, die Trash-Nummer ist ja doch ein bisschen ausgelutscht, damit es nicht bildlos läuft:

    Nee, das habe ich so kriminell runterkomprimiert, das Original ist wunderschön und ungefähr noch 1000 weitere schöne Bilder hat übrigens der Fotojournalist von der Gewerkschaftszeitung der Musikerpolizei, ein gewisser ipo gemacht, der eine oder andere kennt den vielleicht, der illuminiert auch gerne mal farblose Aquarien.


    Any requests?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich würde einfach alles so machen, wie in dem Video.
    Irgendwelche Ringe oder Gelees habe ich da keine gesehen.
    Den Rest hat schon jemand gesagt, aber die Wahrheit will
    ja keiner hören.


    Ich sage es mal so:
    neulich hatte ich einen Auftritt: da spielte jemand über
    mein Schlagzeug, gleicher Raum, gleiches Set, gleiche
    Stimmung, gleiche Mondphase, gleicher Stromkreis:
    die Musikpolizei: das klang, als wären es zwei verschiedene
    Schlagzeuge gewesen.
    Dieses Phänomen habe ich schon oft erlebt und erlebe es
    auch oft.
    Auch bei Gitarren geht es mir so: neulich dachte ich mal, das
    wäre eine P, war aber eine S und was sagt die Meisterin: tja,
    der Ton kommt aus den Fingern. Und so ist es auch.
    Equipment wird überbewertet, wobei schlechtes Equipment
    gerne hochbewertet wird, aber das ist hier nicht das Problem,
    auch das neue Superstar ist tauglich, aber es klingt halt nur
    dann nach professionell, wenn es auch von einem Profi gespielt
    wird.


    Nebenbei habe ich den Proberaum vor und nach der Dekoration
    erlebt: klingt wie zwei verschiedene Räume. Ja, das Schlagzeug
    klingt jetzt trockener und ist besser ortbar und zwar deutlich.


    Ganz nebenbei klingt mein Tom schon anders, wenn ich versehentlich
    den anderen Stock nehme.


    Und über Aufnahmetechnik sollen schon Bücher geschrieben worden
    sein, es ist ja (tatsächlich) nicht so, dass man über die Lautsprecher
    am PC aus Youtube, was vorher komprimiert wurde, das hört, was
    die Kabelhilfe seinerzeit 6.000 Meilen weiter in der alten Garage
    gehört hatte.
    Selbst ich klinge auf meinem Demo ganz anders als ansonsten.
    Und nein, den Sound vom Demo bekomme ich nicht hin durch Stimmen
    und Dämpfen, auch nicht mit geheimen Wundermitteln, die im Laden
    teuer zu erwerben sind und auch nicht mit Hausmitteln.


    Wenn mir mein Klang gefällt, dann habe ich keinen Handlungsbedarf.
    Irgendetwas stimmt hier nicht.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    bei mir hilft es, wenn ich weniger Computerspiele mache und
    mehr übe (also Schlagzeug).
    Und ja, bei Ersteren habe ich keinen Lehrer, da ist meine Technik
    schwach, bei Letzterem geht es einigermaßen, allerdings habe ich
    einen sehr komplizierten Übeplan, der mehr nach Speisekarte aussieht
    und je nach Tagesform auch mal dezent modifiziert wird.


    Kurz: ich halte nichts von zehn Minuten, die kommen bei mir nur vor,
    wenn ich in der Meditation quasi eingeschlafen bin.
    Eine Übung dauert bei mir zwei bis fünf Minuten, dann ist Schluss mit
    der Übung. Pausen entstehen durch Umblättern, Notizen oder eben
    mal zur Lockerung Herumklappern (könnte man auch spontanes Drum-
    Solo nennen), das hilft, Hirn und Gelenke frei zu machen.
    Die Gesamtveranstaltung halte ich dynamisch, als ich (wieder) anfing,
    waren das 20 Minuten (aus Sorge um die Gesundheit), heute sind das
    so 1 bis 2 Stunden, je nach Tagesform und sonstigen Verpflichtungen.
    Schlagfell ist bei mir übrigens mit einem Gummi belegt, den ich seit
    rund 20 Jahren besitze und nutze und der gewiss nicht gelenkfreundlich
    ist, die Kunst ist es, damit umzugehen, nämlich so, dass es Spaß macht
    und gerade nicht weh tut. Wenn es weh tut, höre ich auf. Sofort.


    Zehn Minuten Viertel zu klopfen ohne Metronom finde ich - rein spekulativ -
    etwas befremdlich. Wozu soll das gut sein?


    Den Rest des Plans habe ich auch nicht so ganz verstanden. Bei mir
    gibt es alles in Noten, also für Musiker lesbar, ich halte das auch für
    unabdingbar, wenn man es ernst meint. Und das Metronom kennt
    bei mir noch einen Bezug, der "b" muss nämlich definiert werden,
    damit man weiß, was man meint, sonst redet, denkt oder spielt
    man schnell mal völlig daneben.


    In der Tat würde ich ernsthafte Ratschläge zu richtiger oder falscher
    Choreografie eher am lebenden Objekt studieren wollen, denn
    der Bildschirmhintergrund ist geduldig und sieht Vieles nicht.
    Das Problem besteht auch bei vielen anderen Fragen, die allerdings
    oft keine so erheblichen Auswirkungen auf das Wohlbefinden haben.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich habe keine Ahnung, was die Jugend so lernt,
    aber ich weiß, dass mir Ferse unten besser liegt, wenn es langsam und sachte zugeht
    und Ferse oben schnell und laut.
    Zur Frage hat Tommy Igoe mal gesagt: "both". Dem schließe ich mich an und ein anderer Tom
    (Lang) hat mal gesagt, dass er mit der Kombination Akzente gut spielen kann, das fand ich so
    einleuchtend, dass ich es dann mal eingeübt habe.
    Da ich gerne raue Pedale bevorzuge ist für mich die schlüpfrige Technik nichts, dafür bewegt
    sich mein Fußgelenk, das hilft mir auch beim Treppensteigen, Laufen, Radfahren und überhaupt
    für den Spitzentanz.


    Wenn man sich selbst beschränken will, keine Zeit zum Üben hat oder einfach keine Lust,
    kann man sich natürlich auf irgendetwas versteifen, ansonsten würde ich es immer von der jeweiligen
    Musik abhängig machen, entscheidend ist für den Zuhörer ja das, was er hört, wie das gemacht
    wird, verstehen ja noch nicht mal die meisten Trommler (also ich weiß gar nicht, welche Technik
    ich wann und wo genau eingesetzt habe, ich weiß nur, dass es "Bumm" gemacht hat).


    Grüße
    Jürgen
    akustisch

    Hallo,


    man kann da eine Wissenschaft draus machen, man kann aber auch den Toni fragen: "Ok?"
    Wenn der dann sagt, das Tom1 wummert, dann lege ich die Hand auf, frage ob "immer noch",
    dann sagt der "nee, jetzt is ok" und anschließend wechsle ich ein Taschentuch für die Hand
    ein, kurze Rückfrage, fertig.


    Kosten:
    Taschentuch: 6,99 €
    Gaffa Tape: 7,88 €
    Handauflegen: unbezahlbar


    Alternative:
    Evans Hydraulics kann man auch unten montieren, geht ganz einfach, Schrauben auf, Ring ab, altes Fell weg (gerne zu mir),
    blaues Fell drauf, Ring drauf, Schrauben hinterher, festzurren, Klangprobe, yeah!
    Ach so: Remo Muffls würde ich mir noch besorgen und dann noch ein Kuschelkissen rein und der kleine Tom fühlt sich pudelwohl.
    Was tut man nicht alles für den guten Ton(i)!


    Spaß beiseite: es gibt Leute, die waren früher mit den Blauen auf der Bühne, wenn man dazu steht, sollte man es tun, nur wer sich über den Hohn und Spott der Musikantenpolizei erhebt, ist ein wahrer Künstler. Für meine Zukunft sehe ich blau.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ich hatte mal Pinstripe als Resonanzfell als ich mein Set kaufte (Schlagfelle waren Emperor), später habe ich unten CS Black Dot montiert, auch kurz (im Klang), oben kamen die Pinstripes hin, Emperors schepperten mir zu lange, und die Familienpackung Tempo habe ich tatsächlich mal gekauft und verbraucht, das waren noch Zeiten ... alles ist erlaubt, wenn's hilft.

    Hallo,


    zunächst gehöre ich latent zu der Fraktion, die sagt, dass man Becken nicht festschraubt.
    Daher ist es mir meistens egal, wenn die Mutter sich dreht, ich montiere meistens so, dass sie ohnehin eher dekorative Funktion hat, dabei verwende ich derzeit gerne die Sonor-Wäscheklammer, habe allerdings auch 6 mm Dorne.

    übrigens so ältere Tama Roadpro Beckenständer, bei denen ist der Kunststoffschutz (Hülse) Teil der Schraube


    Ich meine, mich zu erinnern, dass man damals auch auf 6 mm gesetzt hat. Im Falle des Wunsches nach einem Neuerwerb würde ich aber unbedingt nachmessen, da 6 mm und 8 mm je nach Mode und Hersteller immer mal wechseln, früher waren Tama und Sonor auf 6, Yamaha und Pearl auf 8, jetzt sind auch die ersten beiden auf 8 und ich habe auch noch einen alten Ständer von Pearl mit 6. Also: uffbasse!


    Wenn es um preisgünstige Reparatur geht, hilft nur Verdichtung, entweder Klebeband (Klempnerbedarf) oder lustige Bremsflüssigkeiten (Schrauberbedarf).
    Spieltechnis kann man den Effekt vermeiden indem man das Becken anders herum oder gerade anspielt. Die Schraube dreht sich ja in der Anspielrichtung des Beckens.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Um Becken leicht abzudämpfen, kann es schon Sinn machen, den Filz etwas zu fixieren, so dass der Ausschlag gedämpft wird.
    Bis zum Anschlag sollte man ja sowieso nicht spielen, aber die Industrie muss ja auch von etwas leben.

    aber selber spielt er diese Becken vermutlich nicht.


    Hallo,


    er hat diese Becken noch nie gespielt, für ihn wurden RUDE und 2002 mit Farbe versehen geliefert, aber im Studio hat er auch mehr "normale" Becken gespielt,
    die Farbe war nur für die Show und im großen Stadium fällt der Klang weniger auf.


    Wenn man selbst sich das Zeug anhören muss, dann fragt man sich schon, wie sehr man für die Optik leiden will.
    Nebenbei ist der Wiederverkaufswert steil fallend, normale Ware bekommt man besser wieder los.


    Dass man emotional nach Namen kauft, kann ich verstehen, aber nicht gut heißen.
    Mit der Zeit werden die Ohren sich öffnen und auch die Erfahrung wird lehren, was funktioniert und was nicht.


    Dazwischen zahlt man Lehrgeld - mehr oder weniger.
    Man kann den Schaden selbst im Rahmen halten, wenn man den Geldbeutel mal ein paar Tage und Nächte festhält,
    bis sich der erste Kaufwahnschub wieder gelegt hat. Mir hat das schon einige Male sehr geholfen, andere Male
    habe ich schnell gekauft und mich lange geärgert.


    Grüße
    Jürgen
    immer mit der Ruhe

    Ei gude wie,


    ich spiele auch lieber beidhändig als wie einhändig.


    Ja, ambidingsbums ist ein schönes Wort und es soll ja Trommler geben,
    die doch tatsächlich auch mit der linken Hand spielen können.


    Was das mit der Cajon oder der Gitarre zu tun haben soll,
    muss mir mal jemand erklären, am besten auf Babylons Asche.


    Die Message (hab's mal auf International geschrieben) did not
    enlighten my snoozy brain.


    Gut's Nächtle
    Jürgen

    Hallo,


    das wird nichts.


    Entweder der Spaß wird richtig teuer oder es klingt halt billig.


    Mir persönlich gefällt der Klang meiner Becken übrigens immer,
    außer ohne Gehörschutz, das Problem will mir nicht einleuchten.


    Das realistischste und luftigste Hörerlebnis bei gleichzeitigem
    Gehörschutz habe ich mit Otoplastik/ER-25, aber man gewöhnt
    sich auch an schnöde Kopfhörer (DT-100, trägt Simon Phillips auch),
    da wird Vieles dumpfer, aber ein brillantes Becken glänzt auch
    dann noch.


    Ich würde beim Alpinisten bleiben, das ist das billigste Brauchbare,
    was man haben kann. Alles andere ist die Diskussion um Pestbekämpfung
    mit mittelalterlichen Methoden.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    mal so ganz praktisch:


    wenn das nur intern läuft, wie soll das dann jemals jemand Außenstehenden interessieren?


    Ich würde einfach ein rosa Herz drauf malen, die Eingeweihten wissen dann schon,
    was es heißt.


    Grüße
    Jürgen
    ohne Gewähr - jegliche Haftung ausgeschlossen

    Hallo,


    ich würde schon aus Prinzip keinen Satz kaufen,
    denn ich bin individuell und stelle meinen Satz selbst zusammen.


    Aus einem weiteren Prinzip würde ich nicht im Ausland kaufen
    und aus klanglicher Sicht würde ich bei diesen Becken jedes
    einzelne Becken gerne vor dem Kauf hören.


    Damit ist meine Empfehlung: nein.


    Schon bei Ride und Hi-Hat muss man doch wissen, ob man klein
    oder groß braucht/will? Oder ist das wirklich egal?


    Grüße
    Jürgen
    spielt gelegentlich Zildjian K (hätte sie aber nicht gekauft):
    20" Custom Ride (Amboss)
    17" und 16" Dark Thin Crash (ok)
    13" Z/K-Hi-Hat (scharf)


    PS
    Wenn es nur die Frage zwischen a und b ist und sonst alles nicht relevant sein darf,
    dann a, denn die Trommelgrößen sind ja auch etwas weitläufiger, das passt theoretisch besser

    Hallo,


    ich hätte als Farbe Weiße Schokolade genommen.


    Die Walnuss kommt aus der Nähe und bei Licht gut,
    aber auf Entfernung und im Zwielicht der Bühne
    verliert sie.


    Für mich sind Gretsch aber die Dinger, die damals
    schon Gussreifen hatten und deren Hardware nach
    unten so verrufen war, wie der Klang nach oben.
    Force, x-star usw. sind ja auch nicht mehr das,
    wofür sie mal berühmt waren.


    Grüße
    Jürgen
    immer noch blond

    Hallo,


    ich bin zwar nur ein normaler Spieler, beschäftige mich aber zuhause gerne mit meinen Füßen.
    Für mich ist es musikalisch durchaus interessant, unten mehr zu können, als das nervtötende
    Dauermassaker. Ich denke da durchaus auch mal an die Hi-Hats, da wird das mit der Technik
    schon fast interessanter.


    Für Maschinengewehr bringt es aber nur der Single Stroke,
    alles andere wäre Verschwendung.


    Für solche Musik, wo die Hupen sowieso ständig rattern und auch noch praktisch gleich klingen,
    würde ich eher in Double Strokes und vor allem Septolen, Quintolen, 13/8, 616/64 und ähnlich
    perverses Zeug investieren.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die Behauptung groß=Rack und klein=Ständer kann ich nur bedingt nachvollziehen.


    Für ein Minimal- oder Standardset mit zwei Toms und zwei Becken (plus SD, BD usw.)
    kann ein DR-501 sehr komfortabel sein: Beckenhalter rechts und links, in die Mitte
    das Hängetom, alles an einem Ding, leicht weggetragen, übersichtlicher Fußraum.


    Umgekehrt: zwei Hupen, zwei Hängetoms und zwei Crash-Becken können dank
    Rosi ganz ohne Ständer auskommen, dazu noch zwei Standtoms und für das Ride
    einen Ständer, sieht groß aus, hat wenig Gerüst.


    Das Leben ist vielfältig, lebe die Möglichkeiten (wenn auch nur gedanklich).


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    der Abbau des großen Fuhrparks hatte bei uns auch den Hintergedanken, dass
    wir ja gerne das proben wollen, was wir auch im Zweifel außerhalb widergeben
    wollen, also Riesenbude im Proberaum und Combo-Set draußen ist irgendwie
    unlogisch.


    Wenn ich aber alleine im Proberaum bin, dann schraube ich auch gerne mal
    etwas mehr dran, in diesem Falle fände ich die Manni-v-B-Gedächtnis-Lösung
    gar nicht so abwegig. So sah es mal aus:


    Wenn ich mal im Lotto gewinne, baue ich mir so etwas auch zusammen und
    natürlich ein bisschen mehr ... :love:


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die Ausgangsfrage ist zwar konkret nicht mehr aktuell, allgemein aber eine interessante
    Frage, die sich jeder irgendwann einmal stellt.


    Für mich gibt es drei Sorten Spieler:
    Hobbyisten, anspruchslos,
    Hobbyisten mit Geschmack,
    Amateure mit Gehör,
    Amateure mit Gehör und Geld,
    Möchtegernsemiprofis, weitgehend anspruchslos
    Möchtegernsemiprofis, durchgeknallt
    Profis, geerdet und schmerzfrei,
    Profis, leicht verpeilt und verstrahlt,
    Profis, geerdet und mit Anspruch
    Profis, mit hohem Anspruch
    und noch ein paar mehr Kategorien ...


    Jeder braucht ein Set (oder mehrere, also mindestens eins).
    Jeder braucht aber etwas Anderes oder ist mit etwas anderem zu beglücken.


    Ein Set kann nur so gut klingen, wie das Bedienungspersonal drauf ist.


    Deshalb haben wir im unteren Bereich viel Egal,
    denn da hapert es ja schon an den einfachsten Voraussetzungen:
    ordentliches Anschlagen, ordentliches Stimmen.


    Dennoch hat die ein oder andere Kesselkonstruktion einschließlich des Materials
    bei der ein oder anderen Anwendung gewisse Vorteile.
    Vor allem ist es so, das gute Ware schneller, leichter und in einer weiteren Bandbreite
    einsetzbar ist, schlechte Ware ist stets eingeschränkt. Letzteres kann aber in einer
    normalen Kapelle wieder völlig egal sein, weil die Bandbreite nie benötigt wird.


    Viel wichtiger als die Qualität ist die Lautstärke, denn es nützt das schönste Edelteil
    nichts, wenn es zwischen Marshall-Türmen keinen Laut mehr von sich gibt und bei
    einer zarten Combo, wo der Zuschauer die Stecknadel fallen hört, wird man ganz andere
    Ansprüche an das Gerät haben müssen, wie eben bei den üblichen Anwendungen
    mit Gnadenumgebungsschall.


    Das trifft signifikant auf Becken zu, aber auch bei Trommeln merkt man, dass manche
    Dinge zwar weitgehend funktionieren, aber nicht in jeder speziellen Situation.


    Ich selbst komme mit meinem alten Set deshalb sehr gut klar, weil es sowieso schon
    nicht so schlecht ist und für meine Anwendungen holztechnisch völlig genügt.
    Es gibt aber bessere Trommeln.


    Dass ein Baum, der in meinen Vorgarten wächst, andere Eigenschaften hat, wie ein
    Baum der gleichen Art im Wald der schwedischen Krone oder einer sibirischen Müllhalde,
    das ist für mich genauso nachvollziehbar wie der Rest des Weges bis zum fertigen Zylinder.
    Letztendlich klingt alles nach Trommel, aber jede Geige ist dann doch ein klein bisschen
    anders, genauso wie der Baum.


    Grüße
    Jürgen
    individuell

    Hallo,


    ja, das funktioniert, ich habe auch schon an einem Set mit 20" links und 22" rechts gespielt, wo
    links eine Links- und rechts eine Rechts-Füßer-Doppelfußmaschine montiert waren (das war dann ein bisschen tricky bei den Wellen),
    das geht durchaus.


    Die Variante mit der zweiten Bass Drum ganz rechts mit einem Rechts-Füßer-Doppelpedal geht natürlich auch.
    Was man lieber hat, ist Geschmackssache und natürlich eine Frage dessen, was und wie man spielt bzw.
    spielen will.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Die Variante haben wir allerdings abgebaut, weil wir sie musikalisch nicht großartig eingesetzt haben, genau genommen, habe ich die
    Kleine nur bei einem oder zwei Liedern in den Strophen gespielt und es hat sowieso keiner gemerkt, dafür war der Aufwand zu hoch,
    zumal man ja auch an etwaige Auftritte denken muss.

    Hallo,


    ich bin ja Verfechter der Devise "Der Trend geht zur Zweitkapelle", habe allerdings aktuell nur eine,
    hatte aber schon zwei (und irgendwann auch mal drei) parallel.


    Bei der Setfrage weiß ich, dass man als alter Sack sehr schnell keine Lust mehr auf ständiges Gebaue
    haben wird, eine Zeitlang ist das lustig, aber irgendwann geht der Trend dann auch zum Zweit- bzw.
    Drittset,


    hier aktuell:
    Set 1 - Zuhause und aufteilbar in a und b für etwaige Ausgänge,
    Set 2 - Bereit für zweite Kapelle
    Gastset - Steht im Proberaum der Kapelle (gehört mir nicht)


    Grüße
    Jürgen