Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    1986: 12-16, da dachte ich, das wäre jazzig. Heute finde ich das blöd.
    2003: 10-14, Experimentelles Chanson
    2009: 12-14, Rock für Arme (Anfänger)
    2011: 13-16, Rock


    Ansonsten:
    12-15, Pop
    13-16, Rock, Jazz, Klassik
    14-18, Bumm


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    heutzutage, wo man ja ohnehin nur (teure) vorgedämpfte Felle
    verwendet, dachte ich ja, dass man keine zusätzliche Dämpfung
    mehr braucht, aber offenbar bin ich da falsch informiert.


    Ok, bei diversen Veranstaltungen wurde ich genötigt, mein
    Handtuch zu opfern (dass ich mangels standesgemäßer
    Unterbringung und fehlender Skrupelosigkeit) von zuhause
    mitgebracht hatte. Danach waren alle Bedenken abgetrocknet.


    Früher hatte ich mal ein paar Decken aus dem Keller verwertet.


    Damals waren progressive Trommler schon mit Noppenschaumstoff
    versehen und manche hatten ihr Bett geopfert.


    Letztendlich ist es ja eine Klanggeschmacksfrage und für meine
    Trommel finde ich Schaumstoff - auch wenn er lustig geschnitzt ist -
    irgendwie grau und banal.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Einigkeit herrscht darüber, dass ein Schlagzeuger zumindest eine Kleine Trommel
    besitzen sollte.


    Alles andere hängt von der Musik und den logistischen Vorraussetzungen ab, der
    Rest ist reinster Sammeltrieb. Letzterer ging an mir weitgehend vorüber, weil nie
    Platz oder Geld verfügbar war. Dennoch kann ich nicht ausschließen, dass ein Modell
    eher ein Sammlerstück ist.


    Logistik:
    hier ist klar: wer in vielen Kapellen in vielen Proberäumen spielt, wird seltenst Lust
    haben, das Zeug immer spazieren zu fahren und stattdessen eine entsprechende
    Ausstattung vorrätig halten. Bei mir ist das aktuell wieder übersichtlich, vor Kurzem
    war eben eine Trommel am Übeset, eine im Proberaum und eine lag halt herum.


    Musik:
    die meisten Musikanten kommen beim Spielen mit einer Trommel aus, einige meinen,
    zwei benötigen zu müssen, was aber Großteile von Publikum und Mitmusikanten
    nicht merken. Einige wenige benötigen wirklich zwei oder drei oder noch mehr
    Trommeln, um abgefahrene Avantgarde zelebrieren zu können, das ist dann aber
    schon weit weg vom Mainstream und ich kann mich nicht erinnern, so etwas mal
    gesehen zu haben. Auch da kann man also so ein bis drei vielleicht noch rechtfertigen.


    Wenn man nicht viel herum kommt und nichts Verrücktes macht, reicht eine Universal-
    trommel und damit ist meiner Meinung nach jeder gut beraten, ich überlege noch,
    was bei mir als Allzweckgerät durchginge, wenn die Tragemuskeln nicht so grottig
    trainiert wären, hätte ich die Antwort sofort: D 528.


    Bei meinen Käufen war es nur ganz am Anfang eine Qualtätsverbesserung (Tromsa-Export-BLX),
    ab der Phonic kam eigentlich nur noch die optische Geschichte oder die Transport-, Zweitset- usw. -
    Geschichte.


    Wenn ich wünschen dürfte, hätte ich gerne die HLD 590.
    Für die bräuchte man dann aber mindestens eine Zweittrommel, denn die würde man wohl nicht
    so gerne im Bierzelt besudeln.


    Kreativität:
    Weniger ist manchmal mehr, aber manchmal ist auch mehr mehr. Ist man von einem großen Fuhrpark beeindruckt oder gar überfordert, dann wird man mit weniger letztendlich befreiter aufspielen und mehr erreichen. Hat man seine Karosserie im Griff, kann man mit lustigen Effekten dort leuchten, wo andere gar kein Instrumentarium mehr haben.
    Da denke ich dann aber eher in anderen Trommeln als in mehr als zwei oder drei Snare Drums.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das ist "Creme Lacquer" und zwar lackiert,
    Größen 12" bis 18" üblich, Hupen angeblich 24" x 24", ich würde sagen, Tiefe ist 18", Schnarre ist die 8er.
    Zwei Beckenständer und ein Doppelbeckenständer sind wohl neben den Doppeltomhaltern dabei, Trommelständer
    und Hi-Hat-Maschine scheinen wohl auch dabei zu sein.


    Bilder werde ich keine klauen. ;)


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn ich mir die drei Trommeln ansehe und dann meine eigenen,
    dann würde ich meine eigenen nehmen.
    Ok, die Verfügbarkeit ist nicht optimal und die Preise haben
    teilweise angezogen, aber eine Perle bekommt man gebraucht
    für 250, sogar in Ahorn aus westlichen Wäldern,
    eine Phonic in 5" bis 6,5" auch, letztere würde ich bei kleinem
    Budget und Allround-Bedingungen kaufen.


    Grüße
    Jürgen

    Mahlzeit,


    ich kaufe jetzt Dixon und verkaufe Mapex.
    Das "x" behalte ich aber, kann man immer gebrauchen.


    Endorsement-Wechsel finden meist dann statt, wenn
    ein anderes Unternehmen ein besseres Angebot macht
    (und damit sind in der Tat ganz andere Dinge als ein paar
    Trommeln relevant) oder das bisherige nicht mehr so
    spendabel ist wie bisher. Oder so.


    Ja, klingt wie Arbeitgeberwechsel.
    So ungefähr ist es auch. Gestern bei BMW, heute bei Opel,
    Hauptsache, die Karre fährt und die Kohle stimmt.


    Grüße
    Jürgen
    kauft immer die Medikamente, von denen er die meisten
    Kugelschreiber und Notizblöcke bekommt

    Hallo,


    das perfekte Fell ist immer das, was drauf ist,
    denn wenn es nicht drauf wäre, könnte es nicht
    benutzt werden.
    Den Rest regeln Stimmschlüssel und Trommelstock.


    Da von den Fellempfehlern garantiert keiner hört,
    welche Felle ich drauf habe, kann es so wichtig
    nicht sein.


    Sie müssen natürlich zur Tapete passen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    mal ganz konkret:


    ich mache immer eine Kosten-/Nutzen-Gesamtkalkulation:


    bin ich nach der Probe gut gelaunt oder ärgere ich mich?
    Würde ich mich noch mehr ärgern, wenn keine Probe gewesen wäre?
    Alles klar.


    Ansonsten:
    der Markt ist voll von Möchtergerns, Flachpfeifen und Durchgeknallten.
    Und der Rest kann auch nix.


    Eine Probe dient dem Üben des Zusammenspiels zum Zwecke der Darbietung
    bestimmter Werke der Musik.
    Üben dient der individuellen Festigung, Vertiefung und Erweiterung des einzelnen
    Musikanten zuhause.


    Letztendlich kommt es aber darauf an, ob es Spaß macht:
    wenn ja, dann ist es egal, ob man in drei Stunden ein Lied spielt
    und fünf Kehlen spült (ich nenne das dann zwar Besäufnis mit Alibi)
    oder diszipliniert ein orchestrales Vollprogramm probiert und
    verfeinert.
    Wenn man genervt ist, sollte man gehen.


    Konkreter kann ich nicht werden, jede meiner Kapellen bislang
    hatte andere Stärken und Schwächen, was ich bei den einen
    nicht akzeptiere, kann ich bei den anderen genießen oder wenigstens
    ignorieren, je nach den sonstigen Umständen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    in Kapellen (Teams) ist es immer relativ.
    Einerseits sind die Toleranzgrenzen individuell relativ,
    andererseits sind gewisse Ambitionen absolut.


    Welches Niveau man als "auftrittsfähig" ansehen will,
    ist höchst individuell. Jede Kapelle wird realistischerweise
    sagen, dass sie noch besser sein könnte. Während der eine
    sich schämt, weil die Septole über den Tritonus im
    Prestissimo-Teil ohne die nötige Verve zelebriert wurde,
    gibt es woanders für die schrägsten Töne tosenden Applaus.


    Wichtig ist, dass man als Kapelle da einen gemeinsamen Nenner
    findet. Wenn wer besser ist, dann kann er das für sich behalten,
    das schwächste Glied muss ja auch mitgeschleppt werden.
    Wenn das dem Besseren, oder dem, der sich dafür hält, oder dem,
    der demnächst mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit
    deutlich besser werden wird, schon jetzt auf die Nüsse geht,
    dann werden die Früchte weiter wachsen einschließlich dem Schmerz.


    Ich sage ja: der Trend geht zu Zweitkapelle: was die eine nicht kann,
    kann die andere.
    Na ja, funktioniert auch nicht immer ...


    Mein Motto: wer nicht übt, ist halt schon gut genug.
    Dem sollte man Respekt zollen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass eine
    professionelle (!) Kapelle, die bereits den Tod
    des Sängers überlebt hat, wegen der schweren
    Krankheit des Rhythmus-Gitarristen (kurzfristig)
    aufhört.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich kann mit beiden Parteien nichts anfangen.
    Das Magazin und die berühmt-berüchtigte Zeitung
    lese ich in aller Regel nicht und die Kapelle hat
    mein Herz bislang trotz jahrzentelangem Bestands
    nicht erobert, es mag am Humor liegen, vielleicht
    auch am schlechten Whiskey.


    Als Musiker und Freund des demokratischen
    Rechtsstaats habe ich aber so meine Probleme mit
    Aufrufen zu schlechter Kritik.
    Die Kunstfreiheit gilt für alle. Das Publikum muss
    sich ja nicht jede Kunst ansehen. Fan-Shitstorms
    erinnern mich aber an sehr zweifelhafte Kapellen,
    über die man kein schlechtes Wort verlieren darf,
    weil das ja gleichsam Gotteslästerung wäre und
    von der anonymen Netzinquisition verfolgt wird.


    Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Springer-Presse
    und eine Kapelle mit einem Nazi-Devotionalen-Sammler
    ein ohnehin prickelndes Verhältnis haben dürften.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    Q: Habt ihr für eure Gigs ein extra Beckenset??
    A: Nein.


    Q: warum benutzt ihr euer "Übungsbeckenset"??
    A: Warum nicht? ?(


    Q: Ich würde,wenn ich ein extra Set anschaffe,eine HiHat(14"),ein Crash(16")/Ride(20")/China(18") und noch ein Crash(14") kaufen!!Was sagt ihr dazu??
    A: Ich würde kaufen: nichts. Ich hab's ja schon. :thumbup:


    "Puuh,das sind ja ganz schön viele Fragen..."
    Ich wische mir den Schweiß von der Stirn und bin Üben.


    Grüße
    Jürgen
    nach Diktat hinter den Becken verschwunden

    Gespielt wird er "RLRL(Hände)-RLR(Füße)". Bekannter dürfte der Break RLRL(Hände)-RL(Füße) sein. Das Ding bei meiner etwas abgewandelten Form ist, ich spiele den Break im selben Schema, packe nur auf die 2 Bassdrumschläge 3 im selben Taktabschnitt. Da es nichts gibt, was es nicht gibt, wollte ich mal fragen, wie man sowas in Noten aufschreiben kann (der normale Break sind ja einfache 16tel, wäre der den ich spiele dann mit 6tolen bei den Bassdrumschlägen...?)


    Hallo,


    das Video habe ich nicht gesehen bzw. nicht die Zeit, mir das herauszuhören, was da passiert sein mag, aber zur Frage kann ich dann doch mal konkretisieren:
    Wenn man die "normale" Variante als 16tel-Noten spielt (oder auffasst), dann ist an der Stelle, wo "normalerweise" die beiden 16tel mit dem Fuß gemacht werden bei drei Noten im selben Zeitabschnitt in der Tat eine Sechzehnteltriole, bestehend aus drei Triolen-Sechzehntel. In den Noten schreibt man dann drei Sechzehntel hin und malt eine "3" für "Triole" darüber bzw. (hier wohl eher) darunter, gerne auch mit einem Bogen, der die drei Notenumfasst.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    der Filzstreifen ist die traditionelle Methode aus der Zeit, wo die Felle noch einfach waren.
    Ob man das heute noch anwenden will, ist tatsächlich fragwürdig, für Freunde des kuschelig-warmen
    Klanges kann das durchaus noch interessant sein.


    Wie man den Streifen anbringt, ist reine Geschmackssache, da habe ich schon vertikal und horizontal
    gesehen, letztendlich ist es wie bei jeder Dämmung: ausprobieren, was dem eigenen Geschmack entspricht
    - optisch, haptisch, akustisch -, das ist das einzig Wahre.


    Grüße
    Jürgen
    hat so zwei Streifen in der Schublade liegen