Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    löschen ist immer die drittbeste Alternative.
    Dass man nicht die Verursacher der Unbill mal direkt anspricht, sondern nach der Polizei ruft ("macht den Dreck weg"), finde ich eher wenig couragiert, zumal man hier ja nicht befürchten muss, anschließend im Krankenhaus zu landen.
    Wenn es nervt, der macht eben einen noch blöderen Kommentar oder geht spazieren. Das Wetter ist heute extrem gut!


    Natürlich wäre eine Moderation schön, die 24/7/365 mit ausgebildetem Fachpersonal (Prof. Dr. med. Dipl. Psych. Soz. Päd. Soz. Arb. RA Dr. phil. Dipl. Schlagz. Perfekt von Fünf Jahreszeiten) den Laden rund macht, aber Gott schwebt auf seiner Wolke und hat gerade noch ein paar andere Dinge zu bearbeiten.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    nein.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    In einem Fachforum erwarte ich neben einer Verknüpfung durchaus noch einen redaktionellen Kommentar des Autors.
    Und ich meine auch, dass zu einem Fachforum eine Diskussions- (Streit-) Kultur gehört. Es ist in jeder Wissenschaft einschließlich der Gastronomie
    üblich, dass es verschiedene Wertungen und Rezepte gibt. Was davon dann wie zu werten ist, diese Diskussion ist Bestandteil der Wissenschaft.
    Alles andere ist Diktatur.


    Konkret: als Superstar-Besitzer und -Beobachter kann ich nur sagen, dass der Wunsch des Verkäufers und der Wunsch des Käufers oftmals sehr
    wenig miteinander zu tun haben. Wenn man dann sieht, wie übliche Kompromisse aussehen, dann halte ich 400 nicht für ein besonders günstiges
    Angebot, aber - und das propagiere ich -: darüber lässt sich vortrefflich (!) streiten.
    Bitte macht das Forum nicht zu einer Diktatur, wo nur noch gehuldigt und geschwiegen wird! Streit ist das Salz in jeder Beziehung. Nicht zu viel und nicht zu wenig (auch da wird man streiten können, wo die richtige Menge liegt) macht die wohlgewürzte Speise aus. Kein Salz - kein Geschmack.

    Moin,


    also gestern durfte ich wieder den "Rien" live erleben (allerdings an der Klampfenbox missbraucht),
    ein Gedicht das Ding.


    Ansonsten hatte der Mischmeister (den kann ich echt empfehlen) einfach seine Grenzfläche ins
    Loch geworfen - pragmatisch - praktisch - Bumm!


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Meine Stammtechnikerin fährt ja auch gerne mit der Grenzfläche (und natürlich meinem Freund ihr-wisst-schon-wie-er-heißt).

    Hallo,


    ich habe Beides schon getan und werde auch Beides immer wieder tun.


    Grundsätzlich bin ich aber als Freund des aufgeräumten Fußbodens und
    Regalfetischist ein großer Verfechter von Pearl DR-503 mit Zubehör.
    Es gibt nichts Besseres und nichts sieht blöder aus. I love it.


    Für mich kommt es immer darauf an, was ich wann wie und wo hin stellen
    muss oder will. Danach mache ich den Bauplan.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    entgegen mancher Vorstellungen hier und anderswo
    ist ja der preislich eher günstigere Sektor derjenige,
    wo Geld verdient wird, weil da am meisten gekauft wird.


    Folglich ist es logisch, dort präsent zu sein.
    Paiste deckt ja traditionell alles ab, derzeit scheint die
    Konzeption zu sein, den unteren bis mittleren Bereich
    mit PST abzudecken, eine Richtung und dann für jeden
    Geldbeutel und jede Musikrichtung ein Angebot.


    Mir erscheint das sinnvoll und logisch.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Gerade von Paiste gibt es sehr aussagekräftiges Prospektmaterial, wo man die Spreu
    vom Weizen bereits auf dem Papier trennen kann. Ich habe damit schon vor 30 Jahren
    relativ sicher vom Papier her erkennen können, was für meine Musik in Frage kommt.
    Bei Zildjian und Sabian ging das auch noch ganz gut. Bei Meinl dauerte es etwas und
    da ist es für mich am Unübersichtlichsten, wenn man mal von den zahlreichen sonstigen
    Anbietern absieht, die sich für mich komplett unübersichtlich darstellen (wofür es aber
    auch echte Fans gibt).

    Meine Erfahrungen mit "Falams Slam" wären aber jene, dass diese das Anschlaggeräusch schon ein ganzes Stück erhöhen können.


    Hallo,


    das ist vollkommen richtig, das Anschlagsgeräusch ist üblicherweise dann sehr hell und "klatschend".
    Allerdings ändert das nichts am Trittschall und an den tiefen Frequenzen, so dass nur die die vom
    menschlichen Ohr gefühlte Lautstärke höher erscheint. Gerade die höheren Frequenzen des Anschlags-
    geräuschs verschwinden aber schneller wieder, so dass sich für Nachbarn nichts ändert.
    Nur der Spieler selbst wird mit dem Geräusch belästigt.


    Ich bin übrigens der Meinung, dass wer geräuschlos üben will, sich besser auf Airdrumming spezialisiert.
    Ohne Geräusch hört man einfach nicht, was man tut und irgendwo ist im Bereich pianissimo possibile
    dann auch dynamisch Feierabend, was musikalisch noch sinnvoll geübt werden kann.


    Seit etwa 10 Jahren habe ich nunmehr zwei 24" Felle (ddt) geschreddert, das ist vertretbar.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    etwas off topic (deutsch: newwer de Narre-Kapp):
    hier ist ein Smooth White Powerstroke 3 zu sehen (gibt's natürlich auch in 20"), das ist glatt-weiß
    und hat vor allem nicht diesen unzumutbaren Streifen und es klingt auch
    relativ dumpf, dumpfer als die klare Version:


    Nur so als Anregung.


    Ansonsten habe ich Renaissance bisher nicht im Einsatz gehabt.
    Von der Papierform her würde ich das aber auch in die Wahl einbeziehen,
    ebenfalls übrigens Fyberskyn (vor allem für die Front: sieht rustikal aus).


    Ansonsten könnte man natürlich (billig!) ganz normale Ambassadors nehmen
    und die Obertöne dank einer schönen Decke im Innenraum eliminieren.
    Das wäre die old-scholl-Variante.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    bei den Lochblechen habe ich immer Angst, dass mir der Stock verloren geht oder
    sich verkantet.
    So etwas würde ich auch nicht selbst machen wollen, dafür wären mir meine Vollbleche
    zu teuer, schade und gutklingend.


    Man nennt die übrigens "The Sound of O" (zumindest von Jürgen-K-Custom-Cymbal-Company),
    ok, in Wahrheit hat wohl Sabian damit angefangen und jeder Hersteller lässt sich jetzt halt
    einen passenden Namen einfallen.
    Auch die üblichen Bezeichnungen sind übrigens keinesfalls genormt, da gibt es auch Hersteller
    mit Humor (oder Ahnungslosigkeit) und Trommler mit richtig viel Witz ("Crash" als Ride nehmen,
    "Ride" als Crash nehmen ... alles Bekloppte).


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ein Gong ist Pflicht.

    Hallo,


    "Crash".


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Wenn man nicht weiß, was man sich zulegen soll, dann hat man zu viel Geld und zu viel Zeit
    (oder gerade keine Lust zu üben).


    PPS
    Ja, ich habe auch China, Splash, Bell Chime und Accent. Außer China wird aber nichts benutzt,
    jedenfalls nicht dort, wo die Musik spielt. Und ohne China könnte ich auch leben und spielen.

    Hallo,


    als ich anfing, gab es Zildjianer und Paisteianer im hochwertigen
    Bereich, für den Anfänger gab es Meinl und die Mittelklasse war
    ab und an mit Meinl/Paiste dünn besiedelt.


    Dann kamen die Sabianer: neu, irgendwie dazwischen, ganz anders.
    Die haben bis heute eine neue Kultur eingeführt. Dazu gehörte, das
    deren B8-Serie "B8" hieß und schrecklich klang. Das hatte man für
    den Einsteiger gemacht, um diesem pädagogisch zu lehren, dass "B8=bäh"
    ist. Diese waren dann hoffentlich geheilt und kauften sich fortan die
    teuren AA oder HH (auch hier tolles Marketing mit dem Handschweiß)
    und alle waren glücklich.
    Zildjian fand das wohl pfiffig und hat dann auch den Einstiegsbereich
    B8 gemacht, aber irgendwie war das ein Abklatsch.


    Dann kamen die verschworenen Türken (der Cousin meiner Cousine ihr
    Onkel hatte einen Urgroßvater, dessen Enkelin ihr Neffe der Bruder
    wohl irgendeinen Vorfahren hatte, der 1623 mal bei Zildjian die Buchhaltung
    gemacht hat) und die spalteten sich dann auch schnell, so dass man
    wie in der Politik nicht erkannte, was wirklich im Döner war, aber es hatte
    den Geruch des vorderen Orients (1001 Nacht im Schleier der Wasserpfeife)
    und irgendeinen Grund musste es ja haben, dass plötzlich ganze Völkerscharen
    den Hammer in der Garage fanden.
    Marketing: weniger ist mehr, das ist wie mit Bio-Obst, sieht es gammelig aus,
    glaubt man, dass es bio ist, sieht es ordentlich aus, hält man es für industriell
    am Fließband mit der Maschine gefertigt.
    Dann kamen noch die Eigenmarkennonamemusikhauszimbeln dazu, welche mal dort und
    mal dort (China hat ja schon immer Wuhan, wo ja die Einweg-Chinas her kommen -
    sehr trashy, nicht nur im Klang) her kamen, ob ein Becken erste, zweite oder dritte
    oder gar die Wahl ist, wo man den Namen lieber nicht drauf schreibt, ist egal, Hauptsache
    der Kunde bekommt irgendwie mit, dass das Aldi-Futter ohne die Kräuter und mit der Billigmilch
    ja aus derselben Fabrik kommt, wie das Normalmarkenfutter mit frischen Kräutern und der
    Teuermilch.
    Da konnte man nur auf billiges B20 setzen, denn das teuerere B8 aus Germanien hätte ja
    die Gewinnmarge geschrumpft.


    Letztendlich gibt es ja dann noch das Internet mit einer großen Masse an Käufern, die bestellen
    und im Zweifel behalten, man ist ja um jeden Glanz in der Hütte froh.
    Das muss man sich auch schön reden, denn wenn es für Zildjian A,
    Sabian AA, Paiste 2002 nicht gereicht hat, dann muss eben Sultanine
    Swing (nur echt mit der schrägen Auflage) als "gar nicht so schlecht
    für den Preis" schmackhaft sein.




    Dass verschiedene Legierungen eine klangliche Präferenz aufzeigen,
    ist eine Sache. Was man in der Herstellung eines Beckens macht,
    sind zahlreiche andere Sachen.
    Ich gehe auch soweit, dass ich den Mythos "Handhämmerung" für
    ein Phänomen halte, das keinen Fakten entspricht.
    Auch die Geschichte mit kalt und warm kann ich nicht nachvollziehen.
    Für mich klingen gute B20-Becken (Zildjian A, K, Sabian HH, AA) eher
    erfrischend kühl wie ein Wasserfall an einem kleinen See in einer Dschungellichtung.
    Gute B8-Becken (2002) klingen wie das Feuer Satans in einem HiFi-Regal gefangen.
    Schlechte B20-Becken klingen ganz schön dirty nach einem dreiwöchigen
    Zeltlager ohne Dusche, schlechte B8-Becken ganz
    schön nach bröckeliger Statue mit Taubenschiss verziert.
    Andere gute B20-Becken (602) klingen nach silbernen Perlen auf der Haut einer
    feingliedrigen Dame in grauer Seide gekleidet.
    B8 von Sabian klingt wie eine zugefallene Tür, wenn der Finger versehentlich noch
    dazwischen war.


    Kennt noch jemand den "Mystery Cymbal"-Fred?


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Die Prospekte, welche ich habe (und gelesen habe), waren für meine Information sehr aufschlussreich.

    Mahlzeit,


    das sollte man in Granit meißeln und in jedem Proberaum und auf jeder Bühne statt des üblichen Banners (ban the Banner) aufhängen:

    das herbeifabulieren des Weihnachtsmanns im Bandkontext ist nicht selten dann zu beobachten wenn vom 1.) vom eigenen Unvermögen. 2.) mangelhafter technischer Ausstattung und/oder 3.) Mängeln anderer beteiligter abgelenkt werden soll.


    Ansonsten gibt es nur zwei Worte:

    Danke Gerald!


    Ansonsten wäre meine Lösung gewesen:

    das Problem ... ist wohl vorrangig das Einstreuen der Becken in die Gesangsmikros ... Hinzu kommt ein Techniker(,) der sich um das oben von Campfire (gesagte) leider zu wenig Gedanken macht.


    Das erinnert mich an: "wir hatten kein Glück und dann kam auch noch Pech hinzu".
    Ich erinnere da immer gerne an die Privatautonomie (Vertragsfreiheit).


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich schließe mich dewwel (Beitrag 2) und Anthrax (Beitrag 8) im Wesentlichen an.
    Ich habe noch keine Trommel unter den Stöcken gehabt, die ich nicht für Punkrock
    als geeignet angesehen hätte.


    Der Rest ist Geschmackssache bzw. auch eine Frage der eigenen Fertigkeiten oder
    Ansprüche, oft in Kombination und wild verstrickt. Da einen Rat zu geben, ist eher
    sinnfrei.


    Einen Innendämpfer kann man auch durch einen Außendämpfer ersetzen. Innendämpfer
    sind ja auch eher eine Erfindung für den gesitteten Trommler alter Schule, der es
    gerne optisch dezent und aufgeräumt liebt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich fahre dagegen die one-kit-for-all-philosophy, mit der ich in dieser Ausprägung aber auf weiter Flur recht alleine da stehe:
    mein Übe-Set ist das ganz normale Schlagzeug mit mesh heads und Neopren- bzw. Gummimatten ausgestattet.
    Kein Trigger. An Elektronik nur das Metronom. Zum Üben prima (für mich).


    Vorteil: das Gerät kann individuell jederzeit spielbereit für alle Anlässe umgerüstet werden, ergänzt, geteilt etc. pp.
    Nebenbei ist der Preis natürlich normal und nicht elektronisch überhöht.


    Allgemein: jederzeit draufhauen geht aber mit keiner Lösung, wenn man nicht akustisch isoliert ist.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    zu den Zeiten, wo ich in der Schul-Big-Band spielte,
    hätte ich kein Elektrogerät aufgestellt, auch nicht,
    wenn ich es gehabt hätte.


    Aber heute ist das Problem mit dem Besenspiel sicher
    gelöst dank moderner Technik.
    Und auch die fifty shades of ride dürften inzwischen
    kein Thema mehr sein, das swingt.


    Bei Core-Kram würde ich schon eher mal nachdenken,
    ob so ein Schlüpfknoten-Gedächtnis-Gerät nicht
    inhaltlich doch mit so einem Herdplattensortiment
    einfacher zu substituieren wäre.


    Aber ich mach' ja Musik und wie war das mit dem
    Keyboard?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das Problem bei der Sprache ist, dass nicht jeder die gleiche Sprache spricht und
    man deshalb schnell aneinander vorbei redet.


    Wenn die Spitzen vom Stock kaputt gehen, dann werden sie stark belastet, das ist
    schon mal sicher.
    Das Nylonspitzen wegfliegen, war früher (vor etwa 30 Jahren) mal normal, anschließend
    haben die namhaften Hersteller auf besser Klebungen gesetzt und seitdem ist das Thema
    Schnee von gestern: ich spielte meistens mit Nylonspitzen (Promark und Vic Firth 5B und ähnl.)
    und mir ist erst nach zehn Jahren mal wieder eine Spitze weggeflogen, ansonsten bleiben
    die Dinger eher übrig, nachdem der Stock abgeholzt ist.
    Holzspitzen sind empfindlicher und in der Struktur unterschiedlicher, die gehen schneller kaputt.


    Kaputt gehen sie davon:
    - allgemein zu fest und steif geklopft (klingt auch nicht gut)
    - daneben gehauen (Trommelrand, Stimmschraube, Beckenrand, Hardware, Lampenhalter, sonstwas getroffen)
    - mangelnde Materialqualität


    Letzteres würde ich bei Vic Firth ausschließen wollen, jedenfalls in der Regel.
    Das mit dem Beckenrand wurde ja schon festgestellt.
    Das ist übrigens auch für das Becken nicht gut und ich sehe da noch viel schlimmere Schäden.
    Das man ein Becken mit der Stockspitze anspielt, kommt ja durchaus vor, nämlich beim leichten Galopp
    auf dem Ride-Becken oder filigranen Jazz-Akzenten.
    Für den fulminanten Akzent spielt man allerdings mit dem Schaft und dann auch eher flach über einen
    größeren Bereich des Beckens und vor allem mit der richtigen Mischung aus Herz und Verstand.
    Das ist gar nicht so einfach und es dauert viele Jahre, bis das einigermaßen fröhlich geschieht.


    Übrigens geht jedes Holz bei starker Beanspruchung den Weg der Salatgurke: erst aufrecht und hart,
    nach einiger Zeit dann doch eher lummelig und weich, schmeckt dann auch nicht mehr.


    Kerben im Holz kommen gerne durch Kantenschläge (rim shots), wer diese Holzhackerspielarten braucht,
    hat halt mehr Verschleiß, für manche Musikrichtungen hilft da aber nichts.
    Auch das Abfräsen im oberen Schaftbereich ist bei fleißiger Hi-Hat-Arbeit letztendlich nicht zu vermeiden,
    wenn man auch etwas crunchy spielt. Da gibt es allerdings je nach Beckenrandform (auch da gibt es Unterschiede)
    und überhaupt der Beckenform Unterschiede, das sehe ich etwa bei gleichem Personal und gleicher Technik
    an verschiedenen Hi-Hats sehr deutlich.


    Bei verschiedenen Spielern sieht man auch sehr deutlich, wo sie die Hi-Hats zu treffen pflegen. Ich selbst spiele viel
    mehr über die gesamte Wölbung, treffe also bei Fehlern auch mal die Glocke, viele andere treffen bei Fehlern eher
    den Rand (und töten bei vielen Fehlern erst den Stock und dann das Becken).


    Meine Jazz-Sticks hielten bei passender Spielweise auch locker ein Jahr, im Brachial-Rock krachte auch mal einer bei jedem
    Auftritt weg, im gepflegten Lärmbereich werden die Dinger aber trotz Nichtbrechens irgendwann weichgekocht, man kann
    sie dann zwar noch spielen, aber schön ist das nicht mehr.


    Ich würde mal jemanden konsultieren (live aufsuchen), der Ahnung hat.
    Solche Internet-Foren, wo man nicht sieht, was der Kandidat und seine Ratgeber wirklich so treiben, sind immer Roulette.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Edding finde ich aus den genannten Gründen auch eher unprofessionell.


    Klebeband - in welcher Form auch immer - ist das Mittel der Wahl.
    Man kann es leichter erkennen, es hält länger, lässt sich dennoch schneller
    wieder entfernen und ist im besten Falle (Tesa Gewebeband) auch noch
    leicht beschriftbar.


    Die Profis machen das auch so: Beschriftung mit Klebeband und Nummern.
    Ansonsten hilft Erfahrung und Routine, wenn man jeden Abend auf- und abbaut,
    kann man es irgendwann.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    früher hatte ich gerne eine Kuhglocke dabei, Einsatz traditionell.
    Dann kam noch ein Jam Block hinzu, zusammen mit Filzschlägel war das dann in seltenen Fällen so eine Art Bongo/Conga-Ersatz.
    Später habe ich mit RotoToms angefangen, erst zwei, dann fünf, irgendwann nur noch fünf und keine Toms, inzwischen wieder komplett ohne.
    War ganz lustig, aber eine elende Schlepperei.
    Schellenring für die Hi-Hat hatte ich mal montiert, scheppert halt ordentlich.
    Ansonsten wurde auch Schellenring normal und zwei kleine Octobans im Proberaum mal aufgebaut und benutzt, aber auf die Bühne ist das
    Zeug bisher nicht gekommen, genauso wenig wie zweite Kuhglocke, noch mehr RotoToms, Klangfrosch, Triangel, Fahrradklingel, Kinderglockenspiel.
    Die Jungle Snare Drum hat dagegen mal ein Dasein als Alternativ-Snare fungiert.


    Beim aktuellen Set im Proberaum Z ist aber Null Percussion am Start und
    im Proberaum H wird auch nur ab und an mal etwas ausprobiert und wieder abmontiert, also faktisch derzeit auch Null.
    Nur daheim im Probeturm hängt das ganze Zeug, um den Staub aufzufangen.


    Grüße
    Jürgen