Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    wir hatten es schon mal irgendwo, jedenfalls ist es so:


    3000 - 3001 - 3003 - 3005 - 3007 - Select.


    3000 war in der Tat noch aus heimischer Fertigung,
    dann ging es nach Fernost.


    Ob man die Modifikationen als "leicht" oder "schwer"
    bezeichnet, ist Geschmackssache. Spielen kann man
    auf allen, auf dem Gebrauchtmarkt wird das 3000er
    mit Abstand am Beliebtesten sein (aus den schon
    genannten Gründen), es ist technisch auch am Unterschiedlichsten
    zu der restlichen Force-3er-Serie, wobei da die Aktuellen mit den
    Ursprünglichen auch nicht mehr so viel gemein haben.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn das Ordnungsamt so qualifiziert ist, wie in Deutschland, würde ich es für eine individuelle Rechtsberatung nicht heranziehen wollen.


    Zivilrecht:
    In Deutschland wäre es so dass sich der Mieter des Reisebüros bei seinem Mieter beschweren müsste. Alles Weitere würden diese Parteien untereinander zu klären haben.
    Im Verhältnis von Vermieter zu Proberaummieter käme es darauf an, was vereinbart ist. Neben dem schlichten Begriff "Proberaum" enthält so eine Vertragsurkunde ja meist noch ein paar andere Worte. Aufgrund derer allein ist es schon für eine brauchbare Beratung notwendig, diese dem Berater zu unterbreiten. Das wollen wir hier natürlich ausdrücklich nicht, aber dort, wo man eine fachkundige Beratung bekommt, Mieterverein eventuell (hierzulande machen manche nur Wohnraum) oder eben direkt Anwalt.
    Sollte tatsächlich zur Lärmemission und zu Zeiten nichts drin stehen, dann wäre das ja schön, dann würde es nämlich lustig.
    Nicht ganz vergessen sollte man vielleicht die Kündigungsfristen und -modalitäten.


    Öffentliches Recht:
    Ruhestörung ist in Deutschlag öffentlich-rechtlich geregelt, Verstöße verfolgen hierzulande die zuständigen Behörden. Die haben allerdings mit Mietverträgen, weder Vermieter-Reisbüromieter noch Vermieter-Proberaummieter zu tun. Die interessieren sich nur für öffentlich-rechtliche Vorschriften, nach denen Lärm eben nur da und dort und unter bestimmten Bedingungen ausgeübt werden darf. Das ist dann je nach Baugebiet auch wieder unterschiedlich. Ein Reisebüro und ein Proberaum wird man nicht in einem reinen Wohngebiet, wohl auch nicht in einem reinen Industriegebiet haben. Wie laut es draußen bzw. drinnen im Reisbüro ist, das wissen ja aktuell auch nur die Götter und einer mehr.


    Da ich von Österreich sowieso keine Ahnung habe und hier nebenbei ganz privat bin und auch die Fallschilderung für eine Beratung nebenbei ohnehin zu dünn ist, darf ich vorsichtshalber dezent darauf hinweisen, dass diese Auskunft allgemeiner Natur ist und insbesondere ohne jegliche Gewähr erfolgt.


    Ein ganz persönlicher Rat völlig losgelöst von der Fragestellung:
    a) sprecht freundlich mit dem Reisebüro
    b) fangt mit dem Proben diszipliniert nach Büroschluss an und keine Sekunde vorher


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    auf Youtube klinge ich sogar mit demselben Schlagzeug unterschiedlich.


    Sogar ein und dieselbe Aufnahme kann unsere Recording-Mix-Master-Special-Agent völlig anders klingen lassen.


    Es geht aber auch ohne Youtube: in irgendeinem Proberaum, wo das China-Becken etwa 20 cm von der Wand entfernt hing, meinte
    mal eine Bassistin, ich möge mir doch statt dieses billigen Blechs mal ein gutes Becken, nämlich eins von Zildjian kaufen.
    Ratet mal, was da hing.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Bass Drums: Tama Superstar 24" x 14", Pearl DLX 24" x 16", Sonorlite 24" x 17", aktuell erstere im Betrieb.
    Felle: ddt einlagig ohne Falams Slam: ging schnell kaputt, der Filzschlegel auch;
    ddt einlagig mit Falams Slam: hat lange gehalten (mehr als ein Jahr, es müssten ein paar (Jahre) gewesen sein, es wurde fleißig getreten;
    aktuell: T-Drum einlagig mit Falams Slam wie in der Galerie abgebildet. Derzeit sind Gummischlegel (Iron Cobra) im Einsatz, die allerdings
    Abnutzungserscheinungen aufweisen durch die Benutzung. Sie werden beim Üben auch warm. Davor wurden noch die alten anradierten
    Filzschlegel benutzt.


    Zur Größe der Behausung muss ich nichts sagen, eine 24er passt jedenfalls hinein, das ganze Set (das ganze) steht auf ca. 2 m x 1,8 m,
    Höhe ca. 2,5 m, das liegt aber ganz sicher nicht an der einen Bass Drum und auch nicht an der anderen.


    Ein doppellagiges ddt habe ich auf dem 18er Standtom, das klingt aber schepperig (die beiden Lagen machen wohl auch Musik), alle einlagigen
    Felle produzieren unter dem Tennischlägerton noch einen normalen Ton, so das tonale Unterschiede zu hören sind. Bei den zweifelligen Trommeln,
    wo dann ein Resonanzfell aufgezogen ist, hört man naturgemäß noch besser einen Trommelklang.


    Bei der Bass Drum überwiegt natürlich der Knall vom Auftreffen auf das Falams Slam, der dunkle Ton der Trommel ist im Hintergrund. Etwas Dämpfung
    in Form einer Decke liegt im Kessel, ein Resonanzfell mit Loch ist aufgezogen.
    Trittschall lässt sich nicht vermeiden, da sind allerdings alle Phasen betroffen und es hängt sehr von der Bauart des Hauses ab, wer da wo was hört.
    Das ist aber auch von Trommler abhängig, ob der eben laut oder leise ist.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn es für meinen Sohn wäre würde ich den fragen, wenn ich ihn hätte.
    Schließlich müsste der den Salat ja auch ausbaden.


    Ansonsten würde ich keine Kombination aus kastrierten und aufgepumpten Kesseln kaufen.
    Ich komme aus den 1980ern, da hatte Guru Fusion erzählt, dass es irgendwie gleichmäßig
    laufen sollte, zuvor hatten wir "Standard" und dann "Quadrat", den Kompromiss daraus
    fand und finde ich nach wir vor am Vielseitigsten. Alles andere ist eher für spezielle Richtungen
    super und für andere dann blöd.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Farbe war und ist für mich immer ein Argument.

    Hallo,


    Phase 1:
    da habe ich einfach mit den Füßen auf den Boden geklopft. Das ist sehr preiswert, hat aber mehr den Flair von Ballett als Drum-Set.
    Es hilft aber auch.


    Phase 2:
    Gibraltar.
    Das war so eins dieser Dinger, die nicht höhenverstellbar sind, was mich aber nicht gestört hat, da meine auf 24" bzw. 22" getrimmte Fußmaschinen da ganz gut gepasst haben.
    Mir war es damals wichtig, dass das Ding ein Fell hatte, das ein bisschen stimmbar war (8", 6 Kreuzschlitzschrauben, wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht. Auf diese harten Gummidinger hatte ich keine Lust, ich brauche einen weichen Anschlag. Der war bedingt möglich, also nicht ganz so weich, aber man konnte damit arbeiten.
    Das sah dann schon wenigstens wie so ein Elektrodingens aus.


    Phase 3:
    Nichts ist besser als das Original: 24" ddt bzw. T-Drum auf der echten Hupe.
    Lautstärkemäßig war das auch nicht schlimmer, nur anders, mehr Tiefen statt Geklacker, von letzterem aber auch noch, dann ohne Falams Slam gibt das Filzmehlproduktion (bei Filzschlegel). Das habe ich jetzt mit kleineren Änderungen seit ein paar Jahren erfolgreich im Einsatz. Drumherum ist der Spielpark auch gewachsen, so lässt sich mehr als ausreichend üben und bis auf das Fell (bzw. die Felle bzw. Gummi- bzw. Neoprenmatten) war keine Zusatzinvestition erforderlich (ein Schlagzeug, also zwei oder drei) hatte ich ja schon.
    Und die Optik ist ja mal genial.


    Grüße
    Jürgen

    schweren, großen


    Mahlzeit,


    nebenbei ist dann zwar das Volumenproblem komprimiert auf 13", aber das Gewicht?
    Leicht ist das auch nicht.


    Mir ist auch nicht klar,


    a) wie "komplex" ein Aufbau sein kann, wenn keinen Platz mehr für ein
    Becken haben will, da würde mich mal interessieren, ob das aussieht wie bei Aquiles oder Terry
    oder gar diesem Prediger von Guinness und


    b) wie lange man an so etwas schraubt, bis es mal
    steht oder fällt (mein Gerät wurde bislang nur scheibchenweise aufgebaut und nur einmal ab-
    gebaut für den notwendigen Generaltransport, das war ein halber Tag harte Arbeit, vom Schleppen
    wollen wir mal nicht sprechen).


    Grüße
    Jürgen
    Bimmelset: zwei Rides, eine Bell Chime, drei Accent, eine Triangel und die anderen Kuppen lassen sich auch noch verbimmeln.

    Hallo,


    meine Erfahrung ist auch, dass man mit einem Telefon, das filmen kann einem geliehenem Schlagzeug und
    einem dunklen Raum sowie eher preiswerter Technik auf Youtube nicht berühmt wird.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Das wusste ich auch vorher schon, aber inzwischen kann ich es sogar beweisen.
    Nein, ich habe nicht gefilmt und bin auch für die Technik nicht verantwortlich.
    Aber vorher mehr üben hätte ich vielleicht können.
    Ach ja: üben.
    Hilft.

    Hallo,


    das finde ich ja süß, bei dem Verein kann man nicht Mitglied werden,
    aber für die Geldsammelgesellschaft kann man spenden.


    Irgendwie bin ich für solche Dinge wohl zu konservativ.


    Grüße
    Jürgen
    unflexibel, vor allem beim Geldbeutel

    Hallo,


    zwischen kleinen und großen Toms (z. B. 12" - 16") gibt es ja auch erhebliche Unterschiede.
    Große Trommeln sind logischerweise träger in der Ansprache und daher schwerer zu spielen.
    Dafür bieten sie mehr Volumen und Tiefen. Das macht glücklich.


    Grüße
    Jürgen
    nur echt mit 24"

    Hallo,


    der Trend geht ja zum Zweit- und Drittset.
    Früher hatte ich nur eins und da war der Weg von neben dem Bett über im Keller bis rund 20 km Entfernung noch recht unterschiedlich, je nach aktuellem Proberaum.


    In meiner zweiten Phase habe ich dann auf das Zweitset gesetzt.
    Seitdem ist das Übeset stets daheim, also um die Ecke, das erspart Nerven und Zeitverluste. Die klanglichen Einbußen wegen der lautstärkemäßigen Beeinflussung sind zu Übezwecken zu vernachlässigen.


    Proberaum Band 1: ca. 11 km, wird mit Auto oder Kombination Fahrrad/Tram/S-Bahn angefahren; Proben: weniger als ein Mal die Woche.
    Proberaum Band 2: ca. 30 km, wird mit Kombination Fahrrad/Tram/Eisenbahn angefahren; Proben: weniger als alle zwei Wochen.


    Bei etwaigen Bands achte ich darauf, dass sie logistisch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind. Fahrkosten und Proberaumkosten sehe ich als Gesamtbudget.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    der Priester Aquiles ist der, wegen dem das schon genannte Gagga, pardon: Giga, Bell Ride gebastelt wurde.
    So wie es klingt, kann ich mir auch kaum vorstellen, dass es sonst noch jemand spielen mag.


    Dass im Metal auf Ride-Becken verzichtet würde zugunsten von Bell-Becken kann ich nicht sehen.
    Die Etablierung von zahlreichen kleinen Becken hat eher etwas mit der Progressive-Schiene zu
    tun, wo man einfach in jeder freien Zeit möglichst viele Bimmelgeschichten miteinbaut.


    Ich kenne jedenfalls niemanden (auch nicht irgendwo im Internet), der eine Bell statt einem Ride
    spielt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    keine Sorge, das Konzept wurde hier an anderer Stelle schon erläutert.
    Es gibt ja im Stimm-Religionsbereich nicht allzu viele Himmelsrichtungen,
    der eine hat davon schon gehört, der andere nicht, der eine stimmt
    selbst, der andere mit Udo, Chantal oder Josephine.


    Ich selbst gehöre der Religion der Vorsichtigen Harmonisten zum Quadrat (VHzQ)
    an. Daher sind mir solche Konzepte wie Manni von Bohr, alter Jazzer und Udo
    gegen meine Weltanschauung. Da ich meine Felle auch selbst bemalen kann,
    werde ich auch weiterhin meine Abstinenz bei Stimmwerkstätten beibehalten.


    Aber ein schön erleuchteter Bericht, das muss man mal sagen.


    Grüße
    Jürgen
    ausgeleuchtet

    Hallo,


    ich habe die Frage offen gelassen, bei mir hängt alles am Gerüst.


    Zu Zeiten, wo das noch oder wieder nicht so war:
    wieder eine Alternative: Doppeltomständer.


    Ansonsten: die Rosette ist zu Unrecht in Verruf geraten.
    Für den praktizierenden Trommler ist damit der Aufbau leichter
    und sicherer.


    Das "Essential Force" ohne "S" gibt es mit Rosette, mir ist nicht
    ganz klar, warum man sich das mit "S" und ohne Rosette kaufen
    will. Zur allergrößten Not kann man die Rosette ja nachrüsten.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    zunächst stellt sich die Frage, ob im Publikum der Klang gut ist und die gesteckten Ziele vor Ort dort so zu hören sind.


    Ist das gegeben, wäre es sinnvoll, genau dort zwei Mikrofone aufzustellen, die ordentlich abbilden können. Je nach
    Güte der Mikrofone kann die Aufnahme werden. Es ist nicht gesagt, dass man mit guten Mikrofonen keine schlechten
    Aufnahmen manchen kann, aber umgekehrt wird es schwieriger. Wenn man da in einen geeigneten Ständer (der auch
    wirklich steht und stehen bleibt) an einen geeigneten Ort (nicht da, wo immer der Opa hustet oder der Neffe stolpert),
    dann ist das Aufnahmegerät dank heutiger Technik schon fast nicht mehr wichtig, aber auch da wäre es schon mal sinnvoll,
    dass zwei Mikrofoneingänge (XLR natürlich) vorhanden sind und per wav aufgezeichnet werden kann, das wird dann eher 200
    aufwärts sein als 100, rein das Aufnahmegerät.
    Für die Mikrofone kann man ein paar Hunderter investieren und ein Ständer kostet auch Geld (Kabel braucht man natürlich auch).


    Wenn man anfängt, Dinge direkt abnehmen zu wollen, wird das Budget schnell nach oben wachsen müssen, das halte ich im
    Amateurbereich für ein unrealistisches Ziel und wenn man nicht allzu viel Ahnung von Technik hat, wird man mit der Peripherie
    viele Nerven und letztendlich auch Qualität verlieren.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Bei mir würde ich das, was ich habe, einsetzen: Zoom R16 (das habe ich halt, hier würde etwas Kleineres gehen, man braucht ja nur zwei Spuren), K&M 21021 plus Stereo-Schiene, Sommercable mit Neutrik-Steckern, Beyerdynamic M 201 TG (oder M 88 TG) (da fände ich auch Oktava MK 012 oder Rode NT 5 interessant, die ich aber jeweils nicht habe, erstere habe ich aber schon mit sehr ansprechenden Proberaumaufnahmen gehört).

    Hallo,


    in der Tat gibt es solche und solche Fälle.
    Bei Ebay ist es aber nicht unüblich und wird ja durch den
    angeblichen Datenschutz auch so gefördert, dass viele
    Anbieter die Preise künstlich in die Höhe treiben mit
    mehr oder weniger legalen und durchaus zweifelhaften
    Methoden.


    Ich beobachtete auch, dass die Gebrauchtpreise seit
    der Einführung von Ebay deutlich gestiegen sind.
    Einerseits liegt das an der vergrößerten Zahl an potentiellen
    Käufern dank Internet, weiter an der Psychologie einer
    Versteigerung (Jagdtrieb) und letztendlich auch an zweifelhaften
    Methoden, die oft Preise vorgaukeln, die gar nicht real erzielt
    werden oder wurden. Ebay hat kein Interesse, daran etwas zu
    ändern, man verdient ja prozentual.


    Die verschlüsselten Namen sind vollverschlüsselt, das sieht
    nur so aus, als wären das die echten Buchstaben.


    Grüße
    q***p (Name verschlüsselt)

    Hallo,


    ok, alles in einer Kiste ...


    nachdem das Gigpig ja ein Verkaufsschlager zu sein scheint,
    könnte man rein unternehmenstechnisch auf die Idee kommen,
    dass so etwas von niemandem gekauft würde.


    Die Einen sagen sich, da könne man ja gleich die Einzelteile
    kaufen, das wäre billiger, bequemer und flexibler,


    der andere würde sagen, dass er sich das zu diesem Preis dann
    doch nicht vorgestellt hat und das Gewicht ...


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Das Handdingens auf die Aktivbox genagelt, das Hirn drangeschraubt und
    die Pedale davor gestellt würde doch im leichten Selbstbau Erfolg versprechen?


    Bedienung eben stets gebückt, so wie sich der Kapellmeister das vorstellt.

    Hallo,


    der Schlagzeug-Unterricht in der heutigen Zeit ist völlig anders wie in der Antike.
    So viel ist sicher.


    Und alles andere steht und fällt doch mit den konkreten Verhältnissen vor Ort.


    Aber ich sehe das auch von der ganz anderen Seite.
    Man muss sich fragen, was man will und sehen, was vor Ort (nicht generell auf der Welt)
    angeboten wird.


    Ansonsten:


    Kleine Trommel ist Kleine Trommel. Wer das als Einstieg wählen will, mag das tun.
    Ich würde es mit dem Ziel, Schlagzeuger werden zu wollen, jedenfalls nicht
    als alleinige Methode präferieren.


    Schlagzeug ist Schlagzeug oder auch nicht:
    für den einen ist es die "Schießbude", für den anderen das Komplettprogramm.
    Je nachdem, wo man hin will, macht es mehr oder weniger Sinn, sich zu beschränken
    oder auszuweiten.


    Aus dem Heft:
    nun ja, es gibt ja Leute, die ein Heft haben, andere haben zwei oder vielleicht auch
    drei, ich finde ja, dass Bildung mit der Anzahl der Hefte keineswegs abnimmt, man
    aber auch gerne mal etwas individueller an die Sache heran gehen kann, ich bin
    aber von der Universität (universitas), Individualist und sehe mich als kreativen Musiker.
    Mit einem Heft ist die Welt natürlich einfacher.


    Worauf es am Anfang ankommt, ist individuell verschieden.
    Der eine hält die Stöcke automatisch richtig, der andere
    hat eine gruselige Motorik, die erst nach langer Zeit ent-
    krampft werden kann.


    Da ich die Kinder und die Örtlichkeiten nicht kenne, kann
    ich keinen konkreten Rat erteilen.


    Generell gilt aber in allen Beziehungen (Arzt, Zahnarzt,
    Schlagzeuglehrer): die Chemie muss stimmen. Und das
    geht sowieso nur durch Ausprobieren. Wo man sich wohl
    fühlt, da lernt man besser.
    Die Qualifikation setze ich jetzt einfach mal voraus, wobei
    ich da auch eher darauf achten würde, ob jemand Spaß
    am Unterrichten hat oder das nur tut, weil er gerade muss
    und sich eigentlich dafür gar nicht interessiert.


    Zusammengefasst sieht es so aus:

    bei mir im Umkreis gibt es in jedem Fuchsdorf eine Blaskapelle. Ich wüßte genau bei welcher Kapelle ich mein Kind nicht hinschicken würde und bei welchem ich es ohne Besorgnis abgeben würde


    Ich persönlich würde einen Unterricht mit Drum-Set bevorzugen.
    Warum?
    Wer von Guitar-Hero kommt, kommt von der Popularmusik und dort
    will er abgeholt werden. Wie es dann weitergeht, wird die Zukunft
    weisen, man kann auch erst Drum-Set und dann Kleine Trommel
    lernen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    zur Länge:


    a) glaube ich als Besitzer von 14", 16" und 17" (Länge) nicht, dass die Tiefe, also Länge,
    auf der Bühne signifikant viel ausmacht. Es verändert sich im Wesentlichen der Ton von
    hell-knallig bis dunkel-dumpf, was aber bei dem allgemeinen Getöse auch nicht so
    entscheidend sein wird, wenn es um Rockmusik gehen sollte.


    b) glaube ich allerdings auch nicht, dass ein lackierter Sperrholzreifen von 3" (Differenz aus 18" und 15")
    mit 22" Durchmesser so furchtbar viel erschwert oder erleichtert, jedenfalls gewichtsmäßig.
    Beim Gang durch Türen kann man natürlich mit dem ein oder anderen Zoll mehr besser hängen
    bleiben.


    Ich finde es ja lustig, dass man hier versucht, einen Trend in Richtung wieder dickere Kessel
    zu setzen, das wurde doch die letzten Saisons von den Modeschöpfern als grausig bezeichnet,
    richtig fett waren doch nur (erst) die dünnen, (dann) die ultradünnen Kessel.
    Na ja, dünner geht wohl nicht mehr, dann werden die Röcke eben wieder länger. Es ist wie
    überall.


    Das "Live Custom" ist doch die neue China-Serie?
    Da sind wir mal gespannt, wie der Reis vom Festland schmeckt.


    Grüße
    Jürgen