Hallo,
die Kritiker der Doppelschläge monierten hier bislang nicht die Geschwindigkeit, sondern die Lautstärke.
Nebenbei sind diese Sechzig-Sekunden-Wettbewerbe sicherlich ein netter Spaß, aber haben mit Musik nichts
zu tun. So etwas zu üben, ist für Leute, die sonst schon alles oder eben nichts können, vielleicht ganz witzig,
erstere könnten Chancen haben, letztere eher nicht.
Das übliche Sechzehntelgeballer ist auf Dauer enervierend, das machen dann auch Doppelschläge letztendlich
nicht besser. Interessanter wären da mal neue Figuren und gelegentlich hört man die ja auch, das sind dann
aber meistens Leute, die viel geübt haben, um es mal ganz vorsichtig auszudrücken.
Die Variante nix (SD) - R - R - L finde ich interessant, ich frage mich nur: ist das einfacher oder klingt es schöner
als dito - L - R - L? Ah, eben kommt es mir: der rechte Fuß ist der bessere und dann ist es tatsächlich einfacher.
Wobei das ja dann, wenn man dann wieder Sechzehntel ballert mit der nächsten Zählzeit (nix - R - R - L - R) einen
halben Paradiddle ergibt. So viel zum Thema Rudiments sind für die Hände.
Man muss wohl seine eigene beschränkte Zeit so einteilen, dass man sich die schönsten Teile aussucht oder einfach
mal etwas, was die anderen so meistens nicht machen.
Grüße
Jürgen