Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    bei mir werden in dem besagten Fred in zwei Beiträgen keine Fotos angezeigt.
    Das ist mir an anderer Stelle im Forum schon mal passiert.


    Entweder habe ich den Fotohoster selbst geblockt (manchmal mache ich so etwas, wenn mir Reklame auf die Nerven geht)
    oder es war jemand anderes.


    Folge ich der Verknüpfung von Beitrag 1 und klicke auf "Warum", dann erfahre ich Folgendes:
    http://safebrowsing.clients.go…lieblings-livebilder.html


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    bei Übung 1 und 2 ist der zweite Takt jeweils falsch notiert, das müssten Zweiunddreißigstel sein.
    Das erklärt dann auch, warum es ganz schön affenschnell ist. Da zittert bei mir schon das Gehirn.
    Wenn man alles andere mal halb so schnell notiert oder spielt, könnte das sogar funktionieren.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen!


    Damit das nicht noch weiter ofentropisch wird, erzähle ich mal aus meiner Vergangenheit:


    1.
    Mein bester Kauf aller Zeiten (bis jetzt): Sonor D 528.


    Damals glaubte ich, dass es eine HLD 588 mit falscher Plakette war, heute weiß ich, dass
    der Signatur-Geber wohl irgendeinen Grund sah, seine güldene Plakette nicht zu vergeben.


    Haltbarkeit: unglaublich.
    Ich kenne keine Trommel, die nach Jahren noch so extrem widerstandsfähig ist. Selbst ein
    Fall aus der Hand auf die Straße hat sie nahelos schadlos überlebt. Zwei Spiralen vom Teppich
    dahin, die Rändelschraube verlor etwas Chrom, der Spannreifen hat drei minimale Kerben (so
    etwas ist ja heute eher Industrieneustandard). Ja, das war's.


    Klang: optimal in jeder Situation
    Das Schlagzeug ist stark vom Raum abhängig, je nach Proberaum oder Veranstaltungsort klingt
    es mal gut, mal schlecht.
    Hier klingt es immer mindestens ok, selbst in ungedämmten Betonkellern, Hallenbad, furztrockenem
    Proberaum, egal, sie macht immer und überall eine gute Figur. Ich kenne keine Trommel, die weniger
    zickig ist.
    Man kann sie auch nicht verstimmen. Billige Trommeln müssen gestimmt werden, diese stimmt sich
    fast von selbst. Der Bereich der Toleranz, was alles noch geht, ist unglaublich.
    Das gilt auch für kriminelle Befellung. Selbst mit Falams II kommt da noch etwas heraus, von Pinstripe
    oder Powerstroke CS-Orgien müssen wir nicht reden. Emperor Resonanzfell: kein Problem.
    Wer meint, das wäre ein Schädelspalter-Heavy-Metal-Bude: ja, ist sie, aber: dünne Felle, Besen, vielleicht
    einen neuen Teppich drauf: ja, 8" sind kein Hindernis für filigranen Klang, der im unteren Dynamikbereich
    anspricht.
    Lediglich Freunde von unharmonischen Obertönen werden enttäuscht. Sie klingt immer fein beschränkt
    ohne wirres Doingboing.
    Wer natürlich meint, dass sie zu schwer ist, während man die Endstufe der P. A. trägt oder die Box des Bassisten
    oder den Verstärker des Gitarristen oder den Bierkasten ..., ja, dem kann man einfach nicht helfen.
    Deshalb auch hier keine unbeschrankte Empfehlung. Wenn ich nur eine Trommel haben dürfte: das ist sie.


    2.
    Paiste 2002
    Bei Becken muss man einschränken: kein Becken ist für alles und jedes geeignet.
    Für mich mussten es Becken sein, die relativ breit funktionieren, der Kernbereich allerdings Hard Rock.
    Meine Bandbreite lag von Schul-Big-Band, experimentellem Chanson, Oldies (1960er aufwärts) über Rock 'n' Roll,
    Deutsch-Rock (alte deutsche Schwäche) bis Hard Rock, Punk, Heavy Metal.
    Nach langer Recherche von Anfang (1986) an, kam ich immer wieder zu dem Ergebnis, dass dafür im Wesentlichen
    drei Serien in Frage kamen: Paiste 2002, Sabian AA, Zildjian Avedis.
    Als ich dann ein bunt gemischtes Set hatte, fiel mir immer auf, dass die Klänge nicht so ganz harmonisch waren.
    Ein weiteres interessantes Ereignis: Gitarrist und Pianist wundern sich über einen Missklang, diskutieren ihre Akkorde,
    probieren ohne Ergebnis, dann mit Schlagzeug: ups, da ist er wieder ... ja, es war das 18" Swish. Ein geniales Becken, das
    von kühlem Bächlein bis Blitzgewitter alles abbilden kann, nur hier war die Obertonstruktur wohl doch nicht ganz passend.
    Und: immer wieder hört man von Leuten, die bei ein und demselben Becken laut Aufdruck und Aussehen, jedoch zwei ver-
    schiedenen Becken auch noch völlig verschiedene Klänge vorfinden: Kenny Aronoff: warum drei 19" Crashes? Ja, jedes klingt
    anders.
    Das war und ist nicht mein Ding, ich will und wollte einen harmonischen Beckensatz haben und zwar in absehbarer Zeit und
    auch für den Fall, dass mal ein Unfall passiert. Da gab es dann nur noch eine Lösung. Nirgendwo anders ist die Qualitäts- und
    vor allem Klangkontrolle so eng. Die Schweiz macht ihrem Ruf damit alle Ehre. Auch die Informationen aus den Prospekten,
    namentlich die Einordnung der Becken zu Stilistiken und Lautstärken, aber auch die Klangbeschreibungen sind weit über dem
    Durchschnitt. Die Becken sind lieferbar, man bekommt sie überall, man weiß, was man bekommt. Klare Linie.
    Und den roten Aufdruck mag ich auch sehr, der harmoniert mit der warmen rötlich-gelben Bronze. Fantastisch.


    Meine Lieblings-Hi-Hat: 14" Heavy: sie ist dunkler als die beliebtere Sound-Edge und etwas schwerer als die Medium, so dass sie
    auch für lautere Stile einsetzbar ist und das, ohne bei leiseren Stilen zu grob zu werden. Erstaunlicherweise konnte ich das
    damals schon aufgrund der Klangbeschreibungen im Prospekt erkennen. Ob der Schreiber zufällig meine Sprache sprach oder ich
    mir das einfach nur einbilde, weiß ich nicht, es ist aber so. Davon habe ich zwei Paar, so viel zur Frage, ob ich es wieder kaufen
    würde.
    Mein Lieblings-Ride: 22". Das ist ein universelles Becken für fast alles. Es ist ancrashbar, es kann auch lauter und es kann leiser,
    die Höhen sind dank der Größe angenehm. Das 20er war mir zu klein, das 24er ist mir manchmal zu grob. Das Heavy ist in der Struktur
    eingeschränkter, schlechter crashbar.
    Mein Lieblings-Universal-Becken: 20" Medium. Großes Crash, kleines Ride.
    Mein Lieblings-Crash: 18", das ist einfach das Beste aus allen Größen.
    China: 20": weniger kängig als die kleinen, daher vielseitiger.
    Hier allerdings wieder die Einschränkung: ich kenne viele Trommler, die komplett anders spielen, die brauchen teilweise auch komplett
    andere Becken.


    3. Pearl-Rack
    Hier fängt die Einschränkung schon grundsätzlich an: wer Gerüstbau verabscheut, sollte seine Gedanken woanders verschwenden,
    wer eckige Rohre optisch nicht aushält, darf sich dem Schöngeistigen widmen.
    Für rustikale Bauhandwerker ist das Icon-Rack aber nach wie vor das Maß aller Dinge.


    a) es hat ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Pearl hat an den richtigen Stellen gespart und es geschafft, dass die Konkurrenz auch
    nichts wirklich Billigeres liefern kann.


    b) es ist stabil.
    Zwar gibt es Leute, die für Rundrohrgerüste keine Memory Clamps benötigen, aber ich habe es selbst schon getestet, da kann schon
    mal was verrutschen, auch bei den Top-Teilen von Tama/Gibraltar. Das geht hier nicht.


    c) es ist flexibel.
    Auch wenn es eckig aussieht: es geht hoch und runter und spätestens mit der PCX-200 lässt sich die Stange auch schief montieren.
    Für mich genial: es ist auch nach oben und hinten voll ausbaufähig und stabilisiert sich mit mehr Teilen von selbst.


    d) es ist einfach aufzubauen.
    Dank der übersichtlichen Teile (Fuß, Rohr, Stange, PCL, PCX in zwei Varianten, meinetwegen noch RJ, sonst aber nichts) kann man
    gut planen und erinnerungsmäßig wieder gleich aufbauen.


    Mit Abstrichen gilt das auch für andere Pearl-Racks, erwähnenswert ist noch das DR-1, damals wurde einfach eingeklappt, das ist auch
    genial, es fehlt aber die Höhenverstellung, es passten nur 7/8"-Rohre und es war nicht ausbaufähig oder modifizierbar, lediglich eine
    Variante mit längerer Frontquerstange für zwei Bass Drums wurde angeboten. Für kompakte Aufbauten und einen unkomplizierten
    Transport und Aufbau finde ich das genial. Ich habe es Anfang der 1990er Jahre gekauft und mehrfach einfach so in den LKW gestellt,
    einfacher geht es (fast) nicht.


    4. Camco:
    Meine erste richtige Fußmaschine, die spielt heute noch und selbst nach Kauf der Iron Cobra (neu) ist sie mein Favorit geblieben.
    Der Vorbesitzer kaufte damals dw, ich konnte und kann das nicht nachvollziehen. Zum Thema, ob ich sie wieder kaufen würde:
    drei weitere habe ich hinzu gekauft, leider ist meine alte noch diejenige davon im besten Zustand, ich weiß auch nicht, was andere
    Leute so tun, meine wurde immer ohne Tasche im Kindersarg transportiert und hat weniger Spiel. Egal, auch die anderen laufen mit
    Spiel außerordentlich gut, Pflege geht gegen Null.
    Einschränkung: Einstellungsfetischisten werden herbe enttäuscht.
    Einschränkung: die Japsen haben kleine Füße (wie ich).




    Zu den sonstigen Empfehlungen:


    RIMS:
    ich brauch sie nicht und kann mir auch nicht vorstellen, dass sie von so vielen Leuten gebraucht werden, wie sie oder Nachahmer-
    Produkte haben. Inzwischen habe ich keine einzige Trommel mit Freischwingeinrichtung, bediene allerdings woanders welche mit. Es ist
    eine Geschmacksfrage und auch eine Frage des Systems, der Stimmung und des Raumes.


    Ludwig Snare Drums:
    Klanglich vollziehe ich die Euphorie nach, da ich aber kein Bastler bin und verlässliche Ware stehe, sind mir die Verarbeitungsmängel
    so zuwider, dass ich lieber die Nachahmerprodukte wählen würde, etwa Sonor D 506 und ähnliche Metallklassiker, die oft wesentlich
    preisgünstiger zu erwerben sind. Wer aber den originalen Sound will und über ein paar Pickel hinweg sieht oder Glück hat, etwas im
    guten Zustand zu erwischen, der kann mit den Klassikern sehr glücklich werden.


    Paiste Formula 602:
    Hervorragende Becken, für mich haben sie zu wenige Reserven nach oben (dynamisch), daher kommen sie für mich nicht mehr in Frage,
    Ausnahmen sind ältere Modelle, die auch stärkerer Beanspruchung dienen konnten, jedoch kaum noch erhältlich sind. Es würde auch nicht
    in mein Harmoniekonzept passen, da jetzt B20-Becken zu integrieren. Die Serie hat ihren Ruf allerdings mit Recht.


    Sonor Phonic Stahlsnare 14"x6.5":
    Das ist für mich die Universaltrommel schlechthin, wenn man (s. o.) die Ludwig nicht so mag. Damit kann man alles überall machen.
    Die 5,75"-Variante hatte ich, sie war mir auf Dauer aber zu flach, zumal ich ja die 8" gewohnt bin und besitze.


    Sonor Foce 3000:
    Definitiv ein hochwertig verarbeitetes Gerät, das lange hält und gut klingt bei günstigem Preis. Verarbeitungsmäßig meiner Meinung nach
    besser als Vieles andere in dieser und auch höheren Preisligen. Ich habe mich zuweilen schon geärgert, nicht das ein oder andere Gebraucht-
    angebot wahrgenommen zu haben.


    Pearl Fußmaschinen:
    Meine erste Wahl für Einsteiger und Gebrauchtmarkt. Solide Geräte zu gutem Kurs.


    Sonor Signature Symphony Brass Snaredrum in 14x5:
    Wenn die nicht so flach wäre, hätte ich sie schon geklaut. Geniales Gerät.


    Yamaha-Beckenhalter 700er Serie:
    ähnlich wie Pearl-Rack. Mich stören lediglich die 8 mm und die Kunststoffhülse.
    Allgemein wohl objektiv das Beste, was auf dem Markt ist.



    Grüße
    Jürgen


    PS
    Mein Kinderglockenspiel ist auch der Hammer, bislang durfte ich es aber noch nicht einsetzen.

    Hier geht es um die Dinge, die man seit Jahren in Benutzung hat, die sich wirklich bewährt haben und die man vorbehaltlos weiterempfehlen kann.


    Hallo,


    das Grundproblem ist, dass ich zwar Dinge schon seit Jahren in Benutzung habe, die sich bei
    mir auch bewährt haben, nur kann ich diese Dinge wie alle Dinge nicht vorbehaltlos jedem
    weiterempfehlen.


    Warum?


    Jeder Jeck ist anders.
    Der Mensch ist individuell, die Musik auch und auch die Ergonomie.
    Bei der Ergonomie kann ich dasselbe Pedal oder denselben Hocker
    eben nicht gleichzeitig dem 2-Meter- und dem 1,5-Meter-Mann
    empfehlen. Da muss man individuell gucken, ob es passt.
    Bei der Musik ist das noch schlimmer: auch wenn ich meine, mein
    Zeug für alles benutzen zu müssen und zu wollen, es ist nicht für
    alles gleichermaßen geeignet und genau deshalb verwende ich
    beispielsweise auch verschiedene Felle, ja nach Laune und je nach
    konkretem Anwendungsbereich.
    Bei den Stöcken wird es noch deutlicher. Selbst ich und ich verwen-
    den verschiedene Stöcke, je nach Umfeld. Dummerweise haben nicht
    alle solch zart bestockten Hände und müssen deshalb zu anderen
    Mitteln greifen.


    Da wären wir bei der Rute.
    Ich habe die mir auch mal besorgt, also das Original, und später dann
    auch mal ein Nachahmerprodukt. Letztendlich musste ich mir empfehlen,
    keine Ruten mehr zu kaufen, denn musikalisch habe ich dafür seit einigen
    Jahren genau keine Anwendungsmöglichkeit mehr, somit wäre in meinem
    individuellen Fall jegliche Rute fehl am Platz.
    Jemand anderem musste ich sogar ein Paar neuwertiger Ruten aufschwatzen,
    damit sie bei mir nicht verstauben. Just dieser Jemand hat dagegen aufgrund
    seiner Kapellen-, Proberaum- und Auftrittssituation einen Bedarf an Ruten
    (wohl, um seinen Mitmusikanten das Tempo einzuprägen).


    Aber ich will nicht abschweifen.
    Ein weiteres Problem ist, dass ja nicht alles, was man wieder kaufen würde,
    perfekt ist. Beim Recording Custom habe ich den Verdacht, dass man das
    gar nicht mehr so richtig kaufen kann. Bei anderen Produkten ist es ähnlich.
    Vieles, was ich gut und schön finde, gibt es nur noch auf dem Gebraucht-
    Markt und dort oft zu Preisen, welche dann Zurückhaltung empfehlen.


    Weil das alles nicht so einfach ist, aber einfache Lösungen beliebt sind,
    empfehle ich einfach mal alles, was ich habe und nicht nach kurzer Zeit
    wieder verkauft habe.


    Ich empfehle mich mit den besten Grüßen
    Jürgen


    PS
    Snare Drum: Sonor D 528
    Ständer: Sonor Phonic
    Bass Drum: Sonor Lite
    Pedal: Tama Camco
    Hi-Hat: Tama Iron Cobra
    Becken: Paiste 2002
    Gerüst: Pearl Icon
    Stöcke: Promark Eiche 3S, Vic Firth STL, Promark 808N, Vic Firth SD4
    Joghurt: Schrozberg Vanille
    usw.

    Hallo,


    es gibt ungefähr drei Veranstalter auf der Welt.
    Für die Festhalle in Frankfurt reicht es wohl nicht, die Kellerkneipe Dideldum nimmt sowieso jeden, ob mit oder ohne Demo und mit dem Wirt vom Fröhlichen Apfel würde ich einfach mal reden, man sagt, der entscheidet danach, ob ihm die Nase gefällt. Andere Leute munkeln, das Stichwort wäre die Anzahl des trinkwütigen Publikums, wieder andere munkeln, der würde einer Partei angehören und gerne deren Mitglieder bevorzugen. Aber das ist alles nur Hörensagen und keiner weiß etwas Genaues.


    Mittelfristig würde ich die Klangqualität schon verbessern wollen, das H2 verwenden wir im Proberaum, das ist für die Kontrolle ganz hübsch, aber für ein Demo zeigt es doch schnell die Grenzen, wobei natürlich auch der Raum nicht optimal ist und möglicherweise die Gesangsanlage ebenfalls nicht.


    Grüße
    Jürgen

    Jedoch bin ich mir Sicher, dass die Dfm nicht zu weich sein darf. Das habe ich bei meiner Jetzigen (mit Riemen) festgestellt, da ich eine ziemlich starke Fußmuskulatur habe und daher nicht so gefühlvoll.


    Hallo,


    mit einer guten Muskulator kann man auch Ketten sprengen, Bronze reißen und Trommeln entfellen.
    Ich würde dringend dazu raten, nicht mit Kraft, sondern Technik zu operieren.
    Das ist auf Dauer günstiger für den Geldbeutel, aus dem ja dann auch der Orthopäde bezahlt werden
    müsste.


    Grüße
    Jürgen
    super sensitiv

    Hallo,


    weil in letzter Zeit der ein oder andere Schaden schon geschehen ist:
    ich würde mal nachdenken.


    Wenn die Optik und der Style Vorrang hat, habe ich nichts gesagt, aber
    bei normaler Nutzung nutzt sich so ein Holzreifchen durchaus stärker ab,
    wir haben auch schon von gerissenen Reifen bei der Großen Trommel
    gehört, dann wird der bei der Kleinen auch irgendwann nachgeben, wenn
    man ihn haut.


    Dabei dürfte Hartholz schneller brechen als Weichholz, Letzteres sieht aber
    zuvor entsprechend bekloppt aus, während Ersteres lächelt bis zum Exitus.


    Beim Ahorn gibt es übrigens auch weichere und härtere Bäume. Und dann kommt
    noch die Physik hinzu.


    Grüße
    Jürgen

    ich suche seit längeren eine Doppelfußmaschine die Qualität, in gutem Zustand ist, kein Spiel hat und noch dazu günstig ist.


    Hallo,


    weiter träumen!


    Kein Spiel haben bestenfalls hochwertige Maschinen mit Doppelkette.
    Bei Einzelketten kenne ich keine gebrauchte Maschine ohne Spiel.
    Die Frage ist da eher, wie weit die eigene Toleranz geht.
    Ich selbst bin erstaunt, dass ich mit Spiel inzwischen recht gut zurecht komme,
    offenbar eine Alterserscheinung.
    Beim Thema "Qualität" scheiden sich die Geister, auch da sind manche schmerzfreier
    und manche empfindlicher. Echte Qualität hat aber ihren Preis.
    Beim Thema Günstig wird es ebenfalls wieder relativ und beim Zustand sowieso.


    Ich persönlich würde mehr Geld in die Hand nehmen, für 200 (gebraucht 100) bekommt man
    zuverlässige Ware, die man lange Jahre spielen kann, man sollte aber evtl. eine
    Schraube oder zwei in Reserve haben. Wenn es verlustfrei laufen soll, dann muss
    man schon gegen 400 gehen, gebraucht dann halt so 200.


    Alles andere ist stinknormal und wird funktionieren.
    Spielgefühl ist nicht ganz unwichtig, wenn der Schuh nicht passt, nutzt es auch nichts,
    wenn er teuer war.


    Grüße
    Jürgen

    Mahlzeit!


    Ich dachte ja auch erst, das wäre so

    RLRL SRRL RLRL SRRL


    gemeint, aber da merkt man wieder, dass ich nur deshalb so langsam bin (werhustet da jetzt schon?),
    weil ich immer alles unnötig kompliziert mache (ich hätte da halt RLRL SLRL RLRL SLRL daraus gemacht
    und das dann drei mal geübt, um festzustellen, dass das Gewackel bei Tempo 60 irgendwie peinlich wirkt).


    So

    SRRL SRRL SRRL SRRL


    wird es wohl konstruktiver, jedenfalls dann, wenn man übt, wobei ich gerade furchtbare Schmerzen spüre,
    ich weiß gar nicht, ob ich heute zum Üben komme und wenn doch, jedenfalls nicht dazu, der Wiener Walzer,
    der Bossa Nova, wollten die nicht alle auch mal wieder? Und erst der Discofox, der wird doch vernachlässigt.


    Um mal wieder zum Thema zu kommen:

    Ich poste in eienm DB-Fred. Bin ich noch nüchtern?
    Ich schau gleich ma nach.


    Eindeutig nein, aber ich hebe mein Glas (äh, die Tasse Kaffee) und rufe: "Slainte!"


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Mal ganz weg vom Thema: ich habe auf meinem Übeplan doch tatsächlich ein paar Doppelschläge gefunden, ei, ei, ei, wo soll
    das hin führen? Tempo 250 klappt gut, man muss nur die richtigen Noten spielen. Ein Viertele ist mehr wie ein Achtele und
    ein Sechzehntele oder gar Zweiunddreißigstele will doch keiner im Glas haben, das wäre ja Veräppelung beim Schoppe.

    Hallo,


    nun ja, bei dem einen ist das wie bei der Großen Trommel, da guckt einem dann irgendwo so ein Weißblechreifen an,
    bei dem anderen ist der versteckt, wie auch immer der Zauberkünstler das gemacht hat.


    Optisch ist das ja ganz neckisch, aber praktisch ist es nicht so wirklich.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das Problem beim Demo ist nicht das Gerät, sondern das Personal.
    Ich spreche da aus Erfahrung.


    Mit dem R-16 kann man theoretisch sehr hochwertige Aufnahmen machen.


    Da ist auch eine Cubase LE-Version dabei. Folglich kann man mit dem R-16
    Beides ausprobieren: alleine und als Interface mit PC.
    Am PC kann man mehr dranhängen und einschleusen, das sind die wesent-
    lichen Vorteile. Wenn man ein teureres Interface kauft, kann das auch besser sein,
    aber um da hörbare Effekte zu erreichen, muss man viel Geld investieren und
    dann braucht man ja auch noch jemanden, der das dann bewusst bedienen kann
    und da würde ich beim Thema "Anfänger" doch direkt mal den Ball ganz flach
    halten.


    Es gibt Leute, die schaffen es, trotz aufwändiger Technik einen gruseligen Klang
    zu erzeugen. Die findet man sogar auf Youtube.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die Kritiker der Doppelschläge monierten hier bislang nicht die Geschwindigkeit, sondern die Lautstärke.


    Nebenbei sind diese Sechzig-Sekunden-Wettbewerbe sicherlich ein netter Spaß, aber haben mit Musik nichts
    zu tun. So etwas zu üben, ist für Leute, die sonst schon alles oder eben nichts können, vielleicht ganz witzig,
    erstere könnten Chancen haben, letztere eher nicht.


    Das übliche Sechzehntelgeballer ist auf Dauer enervierend, das machen dann auch Doppelschläge letztendlich
    nicht besser. Interessanter wären da mal neue Figuren und gelegentlich hört man die ja auch, das sind dann
    aber meistens Leute, die viel geübt haben, um es mal ganz vorsichtig auszudrücken.


    Die Variante nix (SD) - R - R - L finde ich interessant, ich frage mich nur: ist das einfacher oder klingt es schöner
    als dito - L - R - L? Ah, eben kommt es mir: der rechte Fuß ist der bessere und dann ist es tatsächlich einfacher.
    Wobei das ja dann, wenn man dann wieder Sechzehntel ballert mit der nächsten Zählzeit (nix - R - R - L - R) einen
    halben Paradiddle ergibt. So viel zum Thema Rudiments sind für die Hände.


    Man muss wohl seine eigene beschränkte Zeit so einteilen, dass man sich die schönsten Teile aussucht oder einfach
    mal etwas, was die anderen so meistens nicht machen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    mal konstruktiv:
    wenn ich als Käufer ein Problem mit der Ware habe, dann wende ich mich an meinen Vertragspartner, den Verkäufer.
    Laut unserem Gesetz (hier in Hessen) ist der nämlich zur Gewährleistung verpflichtet. So einfach ist das.
    Es sei denn, es wird komplizierter.


    Ob ein Garantieversprechen des Herstellers vorliegt, ist zunächst einmal zweitrangig.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Und beim nächsten Mal:
    ich mache das immer so, dass ich dem Verkäufer deutlich sage, wenn mir die Abhebung vom 1k-Trömmelchen nicht passt, eine Trick kann man ja einzeln verkaufen und das Ding ist auch im Laden eben mal gemütlich abgeschraubt. Man könnte sich sogar noch die alternative Abhebung dran schrauben lassen.
    Die Endpreisverhandlung berücksichtigt diese Umstände dann angemessen.


    PPS
    "Die Trommel ist seit Nov. letzten Jahres in dem besagten Laden zum Ausprobieren ausgestellt" klingt so, als wäre sie gar nicht für den Verkauf vorgesehen gewesen. Vielleicht höre ich da aber auch verstimmte Töne, die gar nicht gespielt werden wollten.

    Hallo,


    wenn es um eine ähnliche Trittplatte geht, fällt mir auch nur dw ein, die ja das Trittplattendesign und mehr übernommen haben.


    Ansonsten bin ich persönlich nicht mehr so pingelig:


    Die Pörl war auch nicht schlecht:
    Neu unten.JPG


    Wenn es unbedingt einheitlich sein soll, dann wäre das mein Vorbild (Grüße in den Himmel):


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Garantie: Versprechen des Herstellers.* Das muss man dann halt mal nachlesen. Ist lästig, macht niemand, deshalb weiß auch keiner was Genaues.
    Gewährleistung: steht im Gesetz, ließt auch keiner, man redet lieber darüber, ohne es gelesen zu haben, macht mehr Spaß. Soll zwischen Verkäufer und Käufer gelten, habe ich mal irgendwo gelesen, ist aber lange her, daher unvollständig und ganz ohne Gewähr(leistung). Übertragung? Ja, jetzt wird es aber kompliziert, da muss ich mal im Psychologieforum nachfragen.


    Bei neuen Sachen frage ich mich immer, warum die nicht umgetauscht wurden, die meisten Händler sind da kulant oder verpflichten sich sogar zu besonderen Leistungen. Im Zweifel ist mir dann doch ein Händler mit der Wahrscheinlichkeit, dass der tatsächlich gewährt, lieber als irgendein jemand, der sowieso nicht greifbar ist. Alleine das ist für mich schon preisrelevant.


    Grüße
    Jürgen


    *) Garantie kann tatsächlich jeder nach Gutdünken geben.

    Hallo,


    das DR-80 kostet ja neu schon nichts, dank dem Zubehör wird es aber interessant, ich würde mal den halben Gerüstpreis plus die halben Preise für den Rest kalkulieren, dafür bekommt man es los, ein bisschen darüber wird auch noch gehen, aber zu weit oben wird der Neukauf zu attraktiv oder der Alternativkauf (DR-50x nebst Zubehör).


    Ich selbst würde das auch einzeln anbieten, das ist aber Geschmackssache.


    Grüße
    Jürgen

    Für die Kohle schaun die Schrauben aber echt billig und geschändet aus.


    Hallo,


    das war auch mein erster Gedanke.


    Der Zustand der Schrauben ist also mir geschuldet ...


    Das nenne ich den klassischen Rohrkrepierer.


    Ich verstehe da so Einiges nicht, aber das Holz sieht trocken aus. Vermutlich ist es auch sehr hart und wie da das ein oder andere Abhebegeschwür wirkt, wage ich auch nicht zu vermuten. Ich weiß nur eins: bei meinen Trommeln habe ich so etwas noch nicht erlebt, allerdings sind die auch heller oder von Profis gemacht worden. Die Schrauben waren schon dabei oder gehören die zu der tollen Abhebung?


    Grüße
    Jürgen


    PS
    °_°_MAD: ich sehe da zwei Leimfugen rechts und links vom Riss, letzter ist fast in der Mitte, da dürfte die Leim-These widerlegt sein.
    Spannung: definitiv!

    Hallo,


    am besten gefällt mir die Hi-Hat, wobei die schon fast ein bisschen zu brav ist.
    Die Crashes finde ich nicht berauschend, auch wenn sie rauschen und diese Elektroklänge sind so gar nicht mein Ding.
    Als alter Sack würde ich auch sagen: Bub, zieh' mal was an, es wird Winter.


    Spieltechnisch ist das sauber und schön schnell, musikalisch fehlt mir die Wärme, aber wenn es grau-kalt klingen sollte,
    dann war alles richtig.


    Ich zieh' micht jetzt mal an.


    Grüße
    Jürgen