Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    nach der Beschreibung handelt es sich um ein Stambul Medium in 24", wo der Prägestempel vergessen wurde oder ein bisschen zart ausgefallen ist.


    Dass es B8-Bronze ist, scheint ja nur so.


    Ich würde es mal anschlagen und den Klang interpretieren. Für mich sagt das mehr aus als Abdrehrillen oder gar Ausgangsmaterial.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    eigentlich ist die Camco schon viel älter und nur in dieser ganz alten Zeit gab es eine passende Hi-Hat-Maschine.
    Der große Siegeszug lief aber eigentlich zu der Zeit, als es "Camco by Tama" hieß. Zu dieser Zeit wurde keine
    passende Hi-Hat-Maschine mehr gefertigt und das Pedal sah auch ein bisschen anders (moderner) aus.


    Ich würde mir niemals eine Camco-Hi-Hat kaufen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    R 16 habe ich lange Zeit als Aufnahmegerät für mein Set im Proberaum verwendet. Ein paar erfolgreiche Tests mit der Kapelle gab es auch.
    Dabei wurden stets acht Mikrofone angeschlossen. Das Gerät ist schwach gebaut (Plastik) und bei mir schwächeln inzwischen zwei Mikrofoneingänge.
    Die Handhabung ist befriedigend, der Klang sehr gut, natürlich abhängig von den Mikrofonen und dem, was aufgenommen wurde.


    Im Proberaum verwenden wir zur Kontrolle den H2. Das ist praktikabel, klingt aber deutlich eingeschränkter/schlechter.

    Kann man mit dem Zoom H2n in Echtzeit über denn pc aufnehmen?

    Keine Ahnung. Auf die Idee bin ich aber auch noch nicht gekommen. Wozu sollte das gut sein?


    Für Demos ist das R 16 geeignet, damit hätten wir aufgenommen, wenn wir nicht eine bessere Möglichkeit gehabt hätten.
    Mit dem Ding habe ich auch schon zwei Auftritte mitgeschnitten, einmal mit externen Mikrofonen, einmal mit den eingebauten.
    Geht alles recht problemlos.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    den Thomas Lang habe ich schon ganz ohne Trigger Doppelschläge spielen hören.
    Zumindest der ist damit auch hörbar. Bevor weitere Fragen kommen, der spielt im Zweifel alles mit den Füßen auf Zuruf.
    Ohne Trigger. Laut.


    Ansonsten habe ich das aber eher selten oder gar nicht gehört oder es ist mir
    schlichtweg nicht aufgefallen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wie sagt der Lange Thomas so schön: einfach untenrum alles spielen, was man obenrum auch spielt.
    Wie sagt der Igoe-Tom so schön: heel up oder down: yes.
    Wer jeden Tag zweieinhalb Stunden Zeit hat, kann es weit bringen.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ich fange immer mit Ferse unten an und irgendwann hebt die sich ein bisschen.
    Bei Akzenten hebt sie sich auch, so dass bei manchen Sachen da ein bisschen Bewegung ist, aber das ist alles nur auf dem Übeplan,
    in der Praxis trete ich dann doch meist nur die albernen Sechzehntel "ganz normal".

    Hallo,


    die Black Beat habe ich an zwei Proben gespielt.


    Ich habe auch mal eine Tromsa gespielt. Die gab es damals für 100 DM
    mit Tasche und Ständer. Mit ein bisschen Tempo, neuen Fellen und
    viel guter Laune habe ich damit fast ein Jahr lang verbracht.
    Kann ich auch empfehlen. Für den Preis klang sie nach Snare Drum
    und vor allem sah sie danach aus. Und die invertierten Spannreifen sind
    ja auch wieder in Mode.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Die Sonor Jungle Snare Drum habe ich, die ist so knapp über 100 Euro
    und klingt auch wie eine Snare Drum. Ich mag die.


    PPS
    Was kostet eigentlich so eine Beilagen-Sensitone mit 8 Schräubchen?
    Die klingt auch nach Snare Drum. Ja, selbst gehört und geschlagen.

    Hallo,


    ich schließe mich nochmals allen Unkenrufen,
    insbesondere auch der von "Propheten" und
    "Pessimisten" an, würde diese auch noch intensivieren
    bzw. zusammenfassen wollen, aber es kann ja jeder
    selbst seinen Verstand einschalten und die Sache mal
    nüchtern durchrechnen bei kritischer Würdigung aller
    unbekannten bzw. mehr oder weniger absichtlich unklar
    gelassenen "Informationen".


    Wer natürlich das Risiko liebt, gerne mit dem LKW fährt,
    eine gähnend leere Garage hat, gerne auf Evilbay weiter
    verkauft etc. pp., der soll ruhig seine karge Freizeit mit
    Chinakesseln in Deutschlandfarben, gelagert auf der grünen
    Wiese der Hoffnung genießen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    der Druck kommt tatsächlich nicht von unten, eher aus der breiten unteren Mitte und vor allem vom Fuß.
    Die tatsächliche Tiefe ist nicht beeinflussbar. Viele Leute hören dank miserabler Abhören oder Ohren gar
    keine Tiefen, die lassen sich von aufgebohrten unteren Mitten beeindrucken. Für Schnellmetall kann das
    durchaus ausreichend oder gar allein seligmachend sein, die fundamentalen Tiefen würden bei dem Geballer
    tatsächlich nur den Gesamtklang vermatschen.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Bei zwei Liedern meiner Kapelle spiele ich in den Strophen keine Bass Drum, da laufen nur Toms. Manche Musikanten
    ziehen das konsequent komplett durch, ich habe halt gerne untenrum noch Reserven. Wenn es sein müsste, könnte
    ich auch mit einem 14er Tom als Kick auftreten, aber ich muss mir das nicht antun und deshalb gönne ich mir einen
    großen Kessel. Da ich Toms von 16" und 18" sowie Bass Drums von 20", 22" und 24" schon gehört und gespielt habe
    und vor allem als Bass-Enthusiast da genauer hin höre, fällt es mir schon auf, ob das ein großer Eimer ist oder ein
    kleiner.

    Hallo,


    mein Metronom hat eine "tap"-Funktion, da kann ich mitklopfen und es zeigt mir eine Zahl ein.
    Je nachdem, wie gut ich klopfe und höre, stimmt die dann so ungefähr.


    Die Annäherungsmethode habe ich davor genutzt, als ich noch das Metronom ohne die Funktion hatte.


    Ansonsten gibt es noch die mathematisch-chronologische Methode: a) Lied mit dem Chronometer messen,
    b) Takte zählen, c) Taktart notieren, d) ausrechnen.


    Mit dem modernen Internetzeug kenne ich mich nicht aus, die Applikation auf meinem Smarti scheint aber
    auch so eine Tapsi-Funktion zu haben.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    alles ist relativ,
    wenn man bedenkt, wieviel low end aus der E-Saite einer E-Gitarre heraus kommt, könnte man
    auch auf den E-Bass mit seiner tieferen E-Saite verzichten.
    Manchen ist das E-gal, andere finden es E-norm wichtig.
    Ich sage nur: 41,2 Hz.


    Für reinen Metall oder trve metal oder den berühmten dämonisch-satanistisch-modernen schnellen Leichtmetall gibt
    es sicherlich verschiedene Anforderungen.*


    Grüße
    Jürgen
    nur E-cht mit 24"


    *) DIN SM: 7A-Stöcke, 20" BD, Trigger, sechs Toms 8", 10", 12", 14", 16", immer 2" kürzer als der Durchmesser
    ISO CM: 2B-Stöcke, 26" BD, Natur, fünf Toms Concert 8", 10", normal 12", 13", 14", 15", 16", 18", 20", Standard nach EWG 1969
    EN NMotb: 3S-Stöcke, 16" BD, Halbtrigger, langer Tom optional, max. drei Stück

    Hallo,


    ich hatte mal ein Full Ride 20", 2001 oder 2002 neu gekauft,
    das war "Made in Switzerland" laut Unterseite.


    Auf der Oberseite befand sich im Logo auch die Schrift "Paiste Alpha"
    und unter der Kuppe über der Modellbezeichnung in fetter schwarzer
    Schrift (ungefähr halb so groß wie auf der Unterseite) das Paiste-Logo.


    Ob das irgendwann geändert wurde, ist mir nicht bekannt.


    Das Paiste eher die günstigeren Serien in Deutschland fertigen lässt, ist
    eine Sache, aber eigentlich lassen die dort auch fertigen, wenn es in
    der Schweiz gerade knapp ist, das war vor allem vor einigen Jahrzehnten
    der Fall, wo es 2002er, 505er und andere Serien parallel sowohl aus der
    Schweiz als auch aus Deutschland gab.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    als alter Physiker (über die Schulnote reden wir lieber nicht)
    würde ich mal sagen, dass die Luft im Proberaum bei unterschiedlichen
    Hupengrößen gleich bleibt, jedenfalls signifikant.


    Dass man nur die Luft in der Bass Drum bis zum Fell drücken müsste,
    erscheint mir ein bisschen unlogisch, zumal ja viele Leute ein offenes
    Fell (Loch) oder gar noch eine offene Tomrosette oder wenigstens ein
    Luftloch in der Trommel haben.


    Lustigerweise werden alle Praktiker aber beschwören, dass größere
    Trommeln einen höheren Krafteinsatz hinsichtlich der Schlagenergie
    erfordern. Wer nicht so viele Bass Drums hat, kann das auch leicht
    an den Tom-Toms ausprobieren.


    Kann es also sein, dass da physikalisch es gar nicht so sehr auf die Luft,
    sondern vielleicht doch mehr die Säule ankommt?


    Nur so eine Idee.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Mit 22" x 18" kann ich funky spielen, zumindest kann ich es mir kräftig einbilden, dass ich es könnte.


    PPS
    Zusatzfrage: warum läuft meine Luftpumpe mit dem längeren und größeren Rohr besser als die kleinere?
    Erstere haut mehr Luft und auch mehr Druck bei leichterer Handhabung in den Reifen (Fahrrad, 5 bar).

    Hallo,


    welcher Eimer zum Bedienungspersonal passt, hängt ein bisschen von den grobmotorischen Fähigkeiten, dem Raum, der Kapelle und der Musik ab.
    Auch was "funky" klingt, ist für den einen Meshuggah, für den anderen Lady Gaga.


    Früher, als ich mal angefangen habe, da war 12-13-16-22 der Standard.
    Das war aber genau die Zeit, wo die Fusionisten kamen und aufgehängte Toms, 2" Abstand und später dann Rims predigten.
    Ich selbst vertrat damals eine gemäßigte fusionierte Ansicht. Die Standardgrößen fand ich jedenfalls unlogisch.
    Die Bass Drum hatte seinerzeit zunächst eine Tiefe von 14", dann kamen kurz die (insgesamt) langen Kessel mit 18" in Mode,
    der Mainstream nahm dann schließlich 16".


    Dank der Fusion-Welle gab es künftig standardmäßig "Fusion-Sets" im Angebot, die mit 10-12-14-22 oder - 20 auskamen.
    Da mussten Viele (auch ich) feststellen, dass nach 14" irgendwie nichts mehr kam, das war unbefriedigend. Die Industrie
    folgte und stellte wieder 16er hin, aber ohne die Lücke von 12 nach 16 zu füllen.


    Im Gegenteil: aus Kosten-, Mode- und Klanggründen wurden Kessel immer dünner und schließlich auch kürzer, was dann aber nur
    für die kleinen Toms galt, mit denen der Trommel sein neues Bauchnabelpiercing besser dem Publikum zeigen konnte (während
    man zuvor noch der Meinung war, dass man Trommel nicht sehen, sondern hören müsse; der Trend hat sich komplett gewandelt).
    Lustigerweise hat man dann die eingesparten Holzresten in die Fußhupen gepackt, so dass die 16" schnell mal zum 18"-Standard
    aufgeblasen wurden und echte Angeber gleich mal auf 20" gingen.


    Inzwischen haben sich die Modewellen auseinandergelebt: einerseits haben wir verschiedene Retro-Wellen (Bebop, Classic Rock,
    Disko, Soul, Indie), andererseits gibt es Mode-Hupf, Neue deutsche Härte, Satansmetall, usw. usf.
    Da kann man schnell mal den Überblick verlieren.


    Ich würde dieses Set empfehlen:


    Tama Artstar Esprit (schwarz)
    22" x 16" Bass Drum
    10" x 10" Tom Tom
    12" x 11" Tom Tom
    13" x 12" Tom Tom
    16" x 16" Floor Tom
    14" x 6,5" Brass Snare


    Das hört sich vernünftig an. Und Funk kann man damit bestimmt auch prima machen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich würde die Black Beat empfehlen.
    Die gibt es für rund 200 Euro, da ist dann aber ein ganzes Schlagzeug dabei,
    sogar mit Becken und Stativen und Fußmaschinen und sogar ein Karton, der
    in den Kofferraum passt, ist dabei.


    Die Trommel ist wunderschön silbrig im Antlitz, hat Stimmschrauben, Felle
    und klingt tatsächlich wie eine Kleine Trommel. Viele Trommler und noch
    mehr Gitarristen würden gar nicht hören, wie preiswert sie ist.


    Die gibt es bestimmt zu Weihnachten wieder beim Aldi des Vertrauens.
    Da kann man dann auch gleich den hochwertigen Werkzeugkoffer und die
    Profi-Maschinen für den ambitionierten Heimwerker mitkaufen und das
    Olivenöl für die Fußmaschine ist auch sehr günstig.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Meine Putzfrau arbeitet für nur 0,99 Euro die Stunde, die vorherige wollte
    doch glatt 1,89 Euro haben und machte auch nur sauber.

    Hallo,


    durch die ein oder andere Beichte wird hier doch sehr deutlich, warum
    die Mitelklasse wegbricht.


    In der Tat kommt man als Musikant mit der gehobenen Einstiegsklasse gut
    voran.


    Dann gibt es eben noch die breite Masse der Einsteiger, die völligen Schrott
    kaufen und ein paar Liebhaber mit einem Haufen Geld, welche die Flagschiffe
    ordern.


    Und in der Mittelklasse wird nichts verkauft.


    Ich habe mein Superstar gebraucht gekauft, bin somit kein originärer Käufer
    dieser Klasse und was ich mal neu gekauft hatte, als Arbeitsgerät, war ein
    Force 3001. Auch da: nix Mittelklasse.


    Wenn ich jetzt mein Superstar als Mittelklasse zählen oder berücksichtigen
    will, dass der Verkäufer sich ein DLX dafür gekauft hatte, dann wäre der
    Haupteinkauf vor mehr als zwanzig Jahren gewesen. Davon kann ja auch
    kein Unternehmen leben, wenn es alle zwanzig Jahre mal etwas verkauft -
    weder Tama in Japan noch Sonor in Deutschland noch Pearl in Japan (ja, damals).


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    der JJ ist auch schon mit Keyboard und echten Trommeln sowie echter Percussion aufgetreten, noch gar nicht so lange her, das wollen wir zur Ehrenrettung mal bekunden.


    Bei einer musikalisch fragwürdigen Veranstaltung ("Night of the Proms"), wo so ein neues Orchester spielt, ist ja auch immer so ein Elektrotrommler dabei. Klingt immer billig, ganz ehrlich. Und am Geld kann es nicht liegen, jedes Chormitglied hat ein eigenes Mikro und Gastkapellen dürfen sogar ihr eigenes, richtiges Schlagzeug mitbringen. Manchmal versteht man es einfach nicht.


    Bei Jonas Hellborg habe ich es damals so verstanden, dass die wenig Platz hatten. Außer dem Bass war das aber dann auch nur bedingt eine Offenbarung in klanglicher Hinsicht. Spieltechnisch waren auch die Johanssons dem Gerät aber haushoch überlegen, gerade der Anders wirkte immer so, als wäre er total unausgelastet.


    Auch Thomas Lang habe ich schon mit richtigem Schlagzeug in Echt und mit Elektrogerät auf Youtube (das wollte ich mir in Echt nicht gönnen, ich Kostverächter) erlebt. Unglaublich. Der Unterschied. Selbst das TD-30 in erweiterter Ausführung hilft da nichts mehr. Es klingt halt anders.


    Die Eingangsthese war ja, dass manche Kapellen mit Schlagzeug grauenhaft klingen, was mit E-Drums leicht zu beheben wäre.
    Ich kann dafür nach wie vor in dieser Allgemeinheit und auch in der Mehrzahl aller Fälle keinen einzigen Beleg finden, für das Gegenteil dagegen zahlreiche. Auch die Hosen gehören für mich dazu.


    Aber vielleicht bin ich auch nur taub.


    Grüße
    Jürgen