Beiträge von Jürgen K

    Mein Pedal senkt sich zwischen "lose" und "Beater am Fell" genau 2 cm.
    Der Schlägel hat unbetätigt 11 cm Abstand zum Fell, der Winkel ist ca. 30 Grad
    und der Beater ist von Achse bis Mitte des "Balls" genau 15cm lang (ist so ein Drumtec-Softball-Beater)


    Hallo,


    bei mir:
    ca. 3,5 bis 4 cm
    ca. 18 cm,
    ca. 45°,
    ca. 16 cm
    diverse Schlegel (Iron Cobra, Camco etc., Filz, Gummi)
    Trommeln: alle 24", Felle: T-Drum mit Falams Slam oder handelsübliche Remo oder Evans mit aufgeklebtem Restfell (selbst geschnitten und geklebt)


    Schlechten Kontakt mit Fußmaschinen hatte ich früher, als ich relativ schlecht geübt meinte, relativ (zum Übestand) schwierige Figuren spielen zu wollen.
    Auch Krämpfe sind bei mir Fremdwort, das liegt daran, dass ich die Füße relativ viel übe und somit mit vielen Maschinen und Einstellungen einigermaßen klar
    komme. Timing ist aber immer noch problematisch. Da muss ich noch ein paar Jahre üben.


    Zur Einstellung: da kommt es darauf an, wie man spielt.
    Wenig Hebelweg verlangt eine eher leise Spielweise, viel Hebelweg erfordert Schmackes und führt eher zu einem ordentlichen Bumms.


    Zur Fußtechnik: ich lasse den Schlegel nicht im Fell, ich mag lieber den offenen Klang, jedenfalls meistens.
    Für mich ist das auch leichter zu kontrollieren und darüber hinaus ist die Gefahr von Gerumpel zwischen Schlegel und Fell geringer
    und ich meine auch, dass die Felle so länger halten, das kann aber Glaube sein, ich weiß es nicht.
    Vor allem bei schnellerem und lauterem Spiel ist es hilfreicher, dem Material Luft zu lassen und den Fuß ordentlich arbeiten zu lassen.
    Ja, den Fuß, das Fußgelenk. Wenn das geschmeidig läuft, läuft alles.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Üben hilft.
    Langsam anfangen und auf Präzision achten führt zum Erfolg. Schnell anfangen und hudeln bringt langfristig Verdruss.

    Hallo,


    wer den Klang mag ...


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    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Sets, die in Serie angeboten werden sollen, müssen auch verkauft werden.
    Wenn man sieht, wer wie oft so etwas wo kauft, dann ist es nicht verwunderlich, dass die Force-Serie dreigeteilt ist plus das Ascent und die deutsche Fertigung sich auf eine Serie beschränkt.


    Bei Tama oder Pearl oder gar Yamaha habe ich auch nicht gerade den Eindruck, dass da Serienprodukte in heimischer Produktion am Fließband gemacht werden, im Gegenteil: sobald es im Heimatland gemacht wird, geht sofort das Gestöhne über den Preis los. Ja, was denn nun?
    Daheim gemacht, aber zum Preis von draußen? Also am besten arbeiten die Leute ehrenamtlich und stehlen das Holz zuvor oder wie?


    Die goldenen 1980er Jahre sind vorbei, selbst damals hatte das Performer als Hochpreiseinstiegsgerät einen nicht allzu leichten Stand, die Exports
    aus Taiwan waren schon damals der Renner.


    Selbst Verfechter der alten Zeit geben hier ja offen zu, dass es Gründe gibt, das Zeug heute lieber zuhause stehen zu lassen.
    Meiner Meinung nach lag es übrigens nicht an der Buche, sondern dem Metall, was diese dekorierte. Diese Qualität war einzigartig und wurde dem Schlankheitswahn geopfert.


    Wenn Delite und S-Classix erst jetzt im Ausverkauf sind, dann haben die Händler aber lange geschlafen.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Oder das Zeug ist schon so lange im Ausverkauf, dass es jetzt sogar dem Themenstarter aufgefallen ist und alle anderen haben brav die Leichthölzer aus Fernost geordert, am Ende noch von einer Hausmarke oder einer eingekauften Pseudomarke, da ist ja Einiges modern,
    wenn auch grauenhaft für einen wahren Liebhaber, aber die Freunde des eigenen Geldbeutels und der leichten Muse sind halt in der Überzahl.

    Hallo,


    danke, dass mein Schlagzeug mit einem Konzertflügel verglichen wird. Ich fühle mich geehrt und bin zutiefst gerührt.


    Dennoch: es hat weniger als 80 gekostet und ich glaube, es würde heute auch neu noch weniger kosten.
    Es braucht auch keinen Klavierstimmer. Ich bin da zwar schäbig im Stimmen, aber die Beschwerden aus dem Publikum
    hielten sich bislang doch im Rahmen, was die Stimmung betrifft.


    Man kann es vielleicht so sagen:
    "lieber ein gutes E-Piano als ein schlechtes A-Piano!" und "lieber ein gutes Schlagzeug als ein schlechtes E-Drum-Set!"


    Gerade kürzlich habe ich wieder gehört, dass jemand, der sonst E-Drums spielt, in der Probe mit dem Schlagzeug
    keinen vernünftigen Bumms erzeugt. Das hat mir jemand erzählt, wo Elektrogitarre spielt.


    Dort, wo ein E-Drum-Set auf der Bühne besser klingen würde als ein Schlagzeug, dort gibt es Popularmusik einfacher
    Nuancierung, eine potente Beschallungsanlage und ein mittelmäßiger bis schlechter Trommler nebst einem eher schlecht
    gewartetem Schlagzeug im Vergleich zu einem gut ausgestattetem und gut eingestelltem Elektrogerät. Der Preis für das
    verglichene Elektrogerät dürfte höher liegen. Da sind wir dann wieder bei den hinkenden Vergleichen.
    Ich habe ein Mal ein TD-20 gehört bei Top-40-Musik, das klang ganz gut.
    Bei dem Aufwand auf der Bühne und den Fähigkeiten der Kapelle hätte die Sache über ein Schlagzeug aber genauso gut
    geklungen. Das sagt mir meine Erfahrung von gut klingenden Schlagzeugen und gut klingenden Bands bei gutem Personal
    und Equipment.


    Schlecht klingende Sets habe ich auch schon gehört, lustigerweise auch dort, wo mein Set zuvor gestanden hat und
    besser klang. Was hätte ein Elektrogerät im Preisbereich meines Sets da gebracht? Ich würde mal sagen: viele Kabel,
    einen überforderten Techniker, einen genervten Trommler und eine komprimierte Performance ohne schöne Nuancierungen,
    insbesondere auf den wunderschönen Becken.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    bei Triolen setzt man den Puls (mehr oder weniger deutlich) auf die zu betonenden Schläge.
    Wenn wir einen Viervierteltakt mit Achteltriolen durchbrezeln, dann haben wir
    RLRLRLRLRLRL.
    Wenn die Viertel richtig betont werden sollen, dann nehme ich für die Akzente (fett) jeweils
    Ferse oben und den Rest Ferse unten, jedenfalls bei langsamen Tempi, ansonsten eben eine
    stärkere Auslenkung jeweils.
    Das Üben mit Akzenten vermeidet ohnehin gewisse Diskussionen um Technik. Für mich kommt
    der Schlag aus dem Fußgelenk, so oder so und das muss anständig trainiert sein und schön
    geschmeidig agieren, dann kann es oben wie unten und muss nicht zittern, eiern oder sonst
    orthopädisch sich verrenken. Alles Theorie. Sobald es schnell wird, überlasse ich das den Profis
    oder sorge durch Grimassen dafür, dass es niemand mehr hört, was da eigentlich für ein Müll
    da unten abgeht. Wenn es dann doch jemand hört, werde ich anschließend abgeführt.


    Warum spielt man denn links mit Technik a und rechts mit Technik b? Für mich macht das keinen
    Sinn. Ich bin ein Freund der Symmetrie und versuche die Füße gleich spielen zu lassen, wenn es
    um gleiche Töne geht (bei Hi-Hat gegen Bass Drum sieht das anders aus, aber Bass Drum mit Bass
    Drum oder Hi-Hat mit Hi-Hat, wenn der Ton gleich sein soll, dann soll doch auch der Fuß gleich sein?)


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Und noch was: wenn ich es richtig sehe, dann sind in den Übungen auch Zweiunddreißigstel enthalten.
    Wie das bei 240 das Viertele nach drei Monaten gehen soll, das muss mir mal David Copperfield erklären.
    Das schafft ja noch nicht mal der Typ, der hier alle Jahre wieder kommt, um seine 10 bpm mehr zu
    präsentieren. Mathematiker an die Front!

    Hallo,


    hurra, die Größendiskussion ist da.


    Eigentlich haben Größen ja etwas mit dem Klang zu tun.
    Nur bei Trommlern und Kindern wird das ergonomisch diskutiert.
    Im ersten Fall liegt das daran, dass die sowieso keine Ahnung haben
    (kommt vom monotonen Klopfen, das macht auf Dauer blöd), im
    letzteren an biologischen Gegebenheiten.


    Dennoch würde ich eher daran denken, dass man noch wächst
    (als Kind, also ich nicht mehr, das habe ich eingesehen) und ein
    bisschen auf den Klang zu hören und wenn schon Ergonomie, dann
    sollte man auch ein bisschen auf die Verletzungsgefahr hören, denn
    minderwertige Teile, die nur im Prospekt oder Internet glänzen,
    können schnell kaputt gehen und das kann auch mal weh tun.


    Hi-Hat (auch eine aus 4" Becken) ist ja für kleine Menschen, die
    in ihrer Koordination noch eher entwickelbar sind, doch eher ein
    kompliziertes Gerät, das gar nicht vernünftig bedienbar ist.
    Offenbar ist ja schon der Schlagapparat für die Große Trommel
    bedienungsmäßig für den Kandidaten uninteressant. Da kann man
    den dann auch getrost einsparen.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Meine Hi-Hats haben 14". Wie groß bin ich?

    Hallo,


    ich kenne mich im Keyboard-Bereich zwar nicht wirklich aus, aber einen Bösendorfer habe ich auch schon gehört und der klang anders als das Profi-Tastenbrett mit Klangmodul - gleicher Spieler, gleicher Ort, gleiche Musik.


    Leider ist es oft so, daß man (wie es mir passiert ist) mitleidig angelächelt wird, wenn man von dem Kauf oder der Benutzung eines E-Drum erzälht: "Hat ja mit einem richtigen Schlagzeug nichts zu tun".


    Das ist auch so. Es käme ja auch kaum jemand auf die Idee, ein Elektrohorn, eine Elektroharfe, einen elektrischen Kontrabass oder eine elektronische Große Trommel im Orchester einzusetzen. Auch im Jazz ist mir noch keine elektronische Snare Drum begegnet, jedenfalls nicht im traditionellen. Offenbar setzt man da auf traditionelle Instrumente und aus klanglicher und organisatorischer Sicht offenbar mit Recht. Selbst in der Popularmusik sind Elektroeinsätze etwa bei Rush eher selten.


    Ich behaupte mal, daß in den meisten Pop- und Rocknummern im Studio absichtlich mit Kompressor, EQ, Gate usw. versucht wird, einen einheitlichen Klang zu erzeugen, weil halt grade NICHT jeder Snare-Schlag anders klingen soll! Da kommt dann das E-Drum ins Spiel ... (oder die Drumspuren werden komplett am Rechner nachgearbeitet)

    Da halte ich dagegen, denn es ist der Trommler, der zuvor geübt hat, seine Trommel zu treffen. "We fix it in the mix" machen nur die Pseudo-Profis zur Maxime. Ein guter Trommler spielt von alleine konsistent, wenn es die Musik erwartet.
    Es gibt natürlich relativ billig hergestellte Popularmusik, wo standardmäßig auch billig eingespielt wird, das ist aber eigentlich schon wieder aus der Mode.


    Ein schlechter Trommler wird auch auf einem Elektroset schlecht klingen, das Timing rückt das Ding ja dann doch nicht gerade.
    Gute Trommler, die ich auf Elektro- und Normalgerät gehört habe, klangen stets auf dem Normalgerät besser. Bestenfalls beim Gustav in einfacher Popularmusik ist es nahezu egal, sobald es musikalisch wird, kackt der Elektroapparat ab oder es wird eben Elektromusik (siehe Simmons damals).


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich schließe mich den Unken DrummerinMR, dehoem, panikstajan und HOHK an.
    Nicht dass es hinterher heißt, es hätte keiner etwas gesagt.


    Die Bilder sind alleine schon abstoßend und die Beschreibung lässt der Phantasie freien Lauf.


    Wo soll das ganze Zeug denn her kommen? Wer produziert denn so viele Kessel auf Halde?
    Ich kenne nicht allzu viele Leute mit Kesselpressen im Keller, welche dann mal nahezu
    ohne Beschreibung das ganze Zeug eben mal verkloppen müssen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich würde irgendwelche Vorgaben aus dem Internet schlichtweg vergessen
    und mich mal besinnen, was es werden soll und was man dafür braucht.
    Nicht verkehrt wäre es, wenn das auch mal jemand kontrolliert, nicht dass
    das so ein zittriges Rumgeeier gibt, das so aussieht, wie wenn der untrainierte
    Opa mit Traubenzucker und Kaffee den Marathon laufen will und gerade neben
    das Dixie-Klo kotzt, bevor er von den Einsatzfahrzeugen eingefangen wird.


    Sind denn beim Schorsch überhaupt Triolen im Work-Out drin?
    Wenn nein: wen wundert es dann, wenn man die nicht kann?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    mir kommt es halt etwas komisch vor, dass man da so ein starres Konzept wählt.
    Der Mensch ist individuell und da macht es doch mehr Sinn, erst einmal zu analysieren,
    was denn an Vorkenntnissen schon vorhanden ist und darauf aufzubauen.
    Sicherlich wird hier auch die Gier nach Geschwindigkeit ein wenig bedient.


    Ich würde mich einfach mal ein bisschen entspannen, Englisch lernen und mal
    überlegen, worum es überhaupt geht.


    Bei "bpm"-Zahlen erkennt man immer, dass man es nicht mit Musikern zu tun hat.
    Wer nur Sechzehntel im Viervierteltakt zelebriert, ist doch eine arme Sau.
    Spielt doch mal einen Ratamacue. Meinetwegen auf "bpm 69"
    (M. M. Viertel = 69 für Musiker). Das wäre doch mal was anderes.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    optisch erinnert es an die Abdrehmuster von Zildjian A und Sabian AA.

    Könnte das ein Paiste 602 sein?


    Nein, die waren feiner abgedreht.


    Ich frage mich sowieso, warum, wenn man schon vor Ort ist, das nicht gleich dort fragt, wenn es denn wichtig sein sollte.
    Aber vielleicht frage ich mich zu viel und das ist ja auch fragwürdig.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    zur Situation in Wien kann ich nichts sagen, es ist zu lange her, dass ich dort war, damals übte ich in der Sauna vom Hotel.


    Aber zurück zur Gegenwart: um regelmäßig üben zu können, ist für mich das traute Heim die erste Wahl.
    Ich habe seit 2002 hier ein Übeset, mit dem alles, was notwendig ist, geübt werden kann.
    Anfangs war es ein Gibraltar Fußpedalanschlussgerät nebst einer einfachen kleinen Kleinen Trommel mit Grobgewebefell,
    inzwischen habe ich etwas nachgerüstet. Solange man vernünftige Nachbarn und Übezeiten hat, funktioniert das hervorragend.


    An Fremdsets zu üben finde ich sehr suboptimal und Überäume, für die eine gewisse Anreise erforderlich ist, liegen mir auch nicht.
    Das war früher schon nicht so toll zum Üben, das war lediglich für Bandproben gut.
    Über den Preis reden wir besser nicht, genausowenig über manche Zustände.


    Konkret: ich würde das Gerät daheim aufstellen, "mesh heads" aufziehen (oben, unten bleibt's, wie's ist) und "Sound Off" auf die Becken.
    Auf meiner Kleinen Trommel habe ich eine "Gladstone" Übescheibe, da bin ich traditionell.


    Grüße
    Jürgen
    billig und gut

    Hallo,


    damit keine Missverständnisse entstanden: ich meinte natürlich pro Tag, nicht insgesamt.
    Somit sind wir Schorschs uns ganz d'accord.


    Eine Ausnahme hätte ich noch: Konditionstraining.
    Wer für den Auftritt übt, sollte halt auch so lange üben, wie ein solcher dauert, nicht dass im Ernstfall dann die Flossen abfallen
    und hinterher wieder angenäht werden müssen.


    Grüße
    Jürgen
    ganz lieb - wie immer


    PS
    "d" bitte, sonst ist es - äh - Unsinn.

    Hallo,


    1. ja, der Schorsch meint das so.
    2. ja, das Englisch ist grauenhaft: base = Basis, bass = Bass, Große Trommel = Bass Drum
    Wer das schon nicht hin bekommt, der muss wirklich mal ins boot camp.
    3. Üben heißt: oft üben, nicht dauernd.
    Wer meint, heute mal drei Stunden zu üben und dann wieder nächsten Sonntag, der wird nix.
    Und mehr als ein paar Minuten (2 bis 5) an einer Sache zu üben,
    ist Zeitverschwendung.


    Ob man in vier Monaten wirklich auf 240 ist, das kann ich auch nicht beurteilen, rein theoretisch
    ist es möglich, möglicherweise aber nicht bei jedem.
    Bei mir kommt immer mal wieder ein Tag ohne Übung dazwischen und am Wochenende mache ich
    auch nichts, folglich könnte das bei mir gar nicht klappen. Weiterhin stelle ich mir die Frage, wer
    kontrolliert, dass die Überei auch sauber verläuft und nicht gehudelt wird, denn 240 gehudelt
    klingen auch nur nach Maschinengewehr mit Ladehemmung.


    Grüße
    Jürgen

    Als Mutter will man ja nichts falsch machen und vermurksen.


    Hallo,


    ich finde, man darf die Kirche auch mal im Dorf lassen. Was will man denn vermurksen? Und was würde passieren? Weltuntergang? Karriere versaut?
    Nein.


    Wenn man immer gleich das hingestellt bekommt, was man will, ist das für die persönliche Entwicklung auch nicht optimal, so ein erlerntes Anspruchsdenken kann später im sozialen Umfeld aufstoßen.


    Bei der Produktwahl würde es mich persönlich eher interessieren, ob es wieder verkauft werden kann, Einwegprodukte finde ich pervers. Das ist aber Geschmackssache.


    Ob ein Becken als "Ride", "Crash" oder wie auch immer bezeichnet wurde, gibt lediglich eine Empfehlung zur Anwendung. Wie es wirklich angewendet wird,
    entscheidet der Künstler. Neulich sah ich mal einen mit einem "Thin Crash" als Rhythmus- (Ride-) Becken. Auch in Friedberg, dem Tagungsort der internationalen Mittelhessen wurden schon 4" Accent als Ride und 20" (oder waren es 21") Heavy Rides als Hi-Hat erfolgreich zelebriert. Es kommt immer auf den Kontext an. In einer "normalen" Kapelle mit elektrisch verstärkten Gitarren mögen die Bezeichnungen gelten, bei besonders leiser, besonders lauter oder besonders avantgardistischer Musik gelten andere Regeln.
    Und das Becken muss zum Stock und zum Spieler passen, erst in dieser Kombination macht es "pss", "wusch", "bling", "boing" oder "krack".


    Und ohne Bass Drum (= Große Trommel; wer sie "Pauke" nennt, gehört erschossen oder ins Gefängnis der Volksmusikanten) ist es kein "Schlagzeug" im popularmusikalischen Sinn. Wir nähern uns den Ursprüngen. Langsam.


    Grüße
    Jürgen
    ohne Doppelhuf geht schon mal gar nichts


    PS
    Grinseköppe nach Wahl einsetzen.

    Hallo,


    wenn man ganz ehrlich ist, fällt das (schon wieder) in die Kategorie "ich hätte da gerne mal ein Problem".
    Oder: wie macht man aus einer geklärten Sache eine Diskussion.


    Man sieht es ja: mehr oder weniger hilflose Versuche en masse: es gibt keine Lösung.
    Ein dünnes Fell ist leicht anregbar, noch mehr, wenn es hoch gestimmt ist und wenn da dann Spiralen aufliegen
    (möglichst viele am Besten), dann raschelt das halt und zwar auch dann, wenn die Kabelhilfe hustet.


    Wenn man das nicht will, macht man die Spiralen ab und unten ein dickes Fell drauf, dann hat man ein Tom-Tom
    und so klingt es dann auch.


    Alles dazwischen ist für Proberaum und Bühne vielleicht ganz nett oder auch für Aufnahmen, wo das Schlagzeug
    als Ganzes klingen muss, weil es irgendwer so festgelegt hat, aber wenn es doch scheppern soll (Kleine Trommel)
    und andererseits nicht (Tom-Tom), dann muss man eben trennen und zwar konsequent von Anfang an.


    Alles andere ist lediglich dazu gut, das Sommerloch zu füllen oder sonstige Zeiten der Langeweile.


    Grüße
    Jürgen
    der eigentlich etwas Besseres zu tun hätte, aber darauf gerade keinen Bock hat (Grinsekopp nach Wahl).

    Hallo,


    ich sehe das auch pragmatisch.
    Wenn es stört, würde ich die Instrumente einzeln aufnehmen, das wird die schnellste und effektivste Lösung sein.


    Alle anderen Lösungen gehen in die Richtung, den Teppichklang (oder andere Klänge) zu beschränken, von Umstimmen über neuem Teppich,
    Klebestreifen, Zigarrettenpapier, Büropariser, dickerem Resonanzfell, Teppich mehr oder auch weniger anspannen etc. pp.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wir sind ja alle irgendwo behindert und wo es anfängt und wo es aufhört, ist eine Definition der Norm.
    Aktuell hört man ja, dass man sich die Arschhaare zu entfernen hat und die Schamlippen bitte modifiziert zu werden haben.
    Da kann so ein Video vielleicht notwendig sein, vielleicht auch nicht, ich weiß es nicht.
    Das Video ist gut gemacht. Dass man mit Schwerbehinderung nicht unglücklich sein muss, ist mir bekannt, alles andere haben uns
    halt gewisse politische Kräfte offensichtlich nachhaltig eingetrichtert.
    Dass man mit gewissen Einschränkungen eben in manchen Situationen eingeschränkt ist, lässt sich nicht vermeiden. Tatsache ist,
    dass der Mann nicht hier in der Festhalle oder dem Waldstadion spielt. So gesehen ist er schon behindert. Aber eben nicht nur er.


    Manches geht, manches geht nicht, es macht weder Sinn, Behinderungen groß noch klein zu reden. Man muss mit ihnen umgehen.
    Alles andere ist Stillstand und Herzstillstand ist der sichere Tod.


    Grüße
    Jürgen