Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    bei dieser Gelegenheit ist mir eingefallen, dass ich meinen Instrumenten auch mal Namen geben sollte.
    Die "Snare" und im Zweifel die "Rote" oder "die da drüben" ist doch irgendwie unpersönlich.


    In unserem Rätselfall tippe ich auf die blaue Maurizius.
    Bestimmt eine Pearl Vintage Sapphire oder so etwas in der Richtung.
    Und ja, sie ist 30 Euro wert. Nein, ich will sie nicht.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Nee, dw hat die nicht gebaut, es ist nicht die Collectors Edelstein Edition.

    Hallo,


    dass bei dw nicht alles Gold ist, was glänzt, hört man schon lange unter der Hand.
    Ich kann mich entsinnen, dass ein Kollege vor ganz vielen Jahren mal eine dw hatte und
    dann auch ein Teil austauschen musste. Er hat sich dann gleich noch eine Iron Cobra
    gekauft.


    Ob etwas lange hält oder nicht, kommt auch auf den Anwender an.
    Bei mir wäre das billige Lager wohl gar nicht aufgefallen, bei mir hält sogar die alte Camco
    von vor 25 Jahren, die ich von jemandem bekam, der danach eine dw kaufte. Ich habe
    das damals schon nicht verstanden und verstehe es heute immer noch nicht. Wer von uns
    beiden wohl noch auf derselben Maschine spielt?


    Ich muss aber zugeben, dass bei mir Federn ein entspanntes Leben führen und auch Schrauben
    nur zärtlich und liebevoll angezogen werden.


    Bei meiner alten Pearl sind übrigens zwei Schrauben verlustig gegangen, ansonsten läuft die aber
    auch noch.
    Iron Cobra quietscht nur ab und an, sonst keine Probleme (außer den Filzen, die sich am Gewebe-
    fell abgerieben haten, Anfängerfehler, inzwischen behoben).


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Früher hatte ich am Fahhrad auch Lager, heute sind das so gekapselte Dinger, da kommt der Laie
    sowieso nicht mehr in Versuchung etwas fest zu drehen. Erstaunlich, dass sich diese Technik
    von vor 30 Jahren immer noch nicht auf hochwertiges Instrumentenzubehör ganzheitlich verbreitet hat.

    Hallo,


    am Anfang dachte ich, das wäre was von ZZ Top. Das Durchgecrashe scheint der neuen Zeit geschuldet zu sein.
    Das Keyboard geht etwas unter, das verwirrt etwas.
    Das Schlagzeug ist klar und deutlich, hat aber mit dem Original nur marginal zu tun.
    Da sieht man mal, dass der alte Alex doch irgendwie einen Stil hat.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn man solche Listen für sich selbst macht, ist das eine schöne Beschäftigung bei schlechtem Wetter.


    Ansonsten ist es eine undankbare und praktisch unmögliche Aufgabe, da sich der Markt ständig ändert
    und auch bestehende Serien stets auf- und auch abgewertet werden. Beim Schubladieren wird man immer
    auf Kritik stoßen, das liegt in der Natur der Sache, einerseits an der Beschränkung und den Grenzfällen,
    andererseits an den unterschiedlichen Bewertungskriterien.


    Wenn man die Priorität auf Freischwingsystem setzt, wird man alles, was davor gut und teuer war,
    plötzlich unter Einstiegskiste abstrafen. Wenn man die Priorität auf tiefe Töne setzt, wird man relativ
    moderne Kessel mit speziellem Holz bevorzugen. Setzt man auf Projektion und Stabilität, wird man genau
    diese Kessel deutlich abwerten.


    Relativ sicher kann man sich also nur beim Preis und beim Katalog eines jeden Herstellers sein.
    Das dann zu vergleichen wird schon wieder abenteuerlich.
    Und das war auch früher schon so: sowohl Gretsch als auch Ludwig waren nicht gerade für ihre ausgefuchsten
    Beschlagteile, die zuverlässig langlebig sind, bekannt, andererseits sind die Trommeln dennoch legendär.
    Das ehemalige Flaggschiff von Sonor wurde wenige Jahre danach von vielen abgestoßen, weil klanglich speziell
    und vor allem von der Handhabung für den reisenden Trommler eine Tortur.


    Ein praktisches Beispiel: ich habe mal ein Set neu gekauft, Budget war vorgegeben und begrenzt, zu diesem
    Zeitpunkt gab es vier Möglichkeiten im gleichen Segment:
    Sonor Force 3001, Pearl ELX, Yamaha Stage Custom, pdp irgendetwas.
    Letzteres hatte gruselige Felle, keine Ahnung, ob es mit anderen geklungen hätte. Die Bass Drums bei Sonor
    und Yamaha waren gut, die von Pearl mittelmäßig. Die Stahl-Snare Drum von Sonor klang am Besten, die Holz-
    Snares waren alle unauffällig. Die Toms klangen mal offen-modern, mal dumpf-fett. Die Hardware war bei Pearl
    am Überzeugendsten, auch Yamaha war teilweise gut, andere Teile waren sehr gewöhnungsbedürftig.
    Das war alles eine Liga und es kam für mich letztendlich dann genau eins davon in die Tüte und da gab meine
    ganz persönliche Gewichtung den Ausschlag. Und nein, nach der Farbe konnte ich nicht wählen, das war auch
    so ein Problem.


    Die Klasseneinteilung birgt die größten Gefahren im Grenzbereich.
    Nimmt man drei Kategorien (Oben, Mitte, Unten) wird man bei
    die Flaggschiff gegen die Hausmarken-Klasse noch leicht trennen können, wobei manche Billigfans dann schon
    wieder diskutieren würden, ob nicht das ein oder andere Einsteiger-Teil doch mehr Medium wäre und im mittleren
    Bereich wird keiner zufrieden sein.
    Macht man es komplizierter (Luxusklasse, Spitzenklasse, Oberklasse, obere Mittelklasse, Mittelklasse, untere
    Mittelklasse, obere Unterklasse, untere Unterklasse, ...) dann kann man sich noch besser vorstellen, wie da diskutiert
    werden wird, das ABC Folienspargel hat aber schon sibirisches Tannenholz im Hybridkessel, das XYZ Glanzlack dagegen
    nur tibetanische Zeder auf fernöstlichem Qualitätshartholz.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    der Effekt ist ganz normal bei schlechter Endkontrolle.
    Wenn dann noch lustige Händler dazu kommen, die gerne Kunden verarschen, dann finde ich das relativ wenig lustig.
    Ich mache um die genannten Unternehmen einen Bogen, das entspannt meine Nerven und ich kann sowohl Instrument
    als auch Benutzungsmaschine bestimmungsgemäß einsetzen ohne mein Hirn zu verbiegen. Das ist der Preis.


    Grüße
    Jürgen
    orthopädisch korrekte Becken

    Hallo,


    ich bin kein Kunde bei T und hatte bisher auch keine ernsthafte Veranlassung, es werden zu wollen.
    Wenn ich vor Ort meinen Händler interviewe, erfahre ich nachweislich, ob eine Ware lieferbar ist,
    sie liegt nämlich dann in Kürze auf dem Tisch und da kann man dann auch sehen, ob das Blech plan,
    die Trommel zu kurz, das Fell zu dick oder sonst etwas ist.
    Im anderen Falle erfährt man dann auch, ob, wie und wann das Zeug herein kommt.
    Und wenn es wirtschaftlich keinen Sinn macht, dann gibt es ja erstaunlicherweise noch andere
    Händler, gerade Standardware wie ein e604 sollte man bekommen können, ohne auf den Post-
    boten warten zu müssen, der im Zweifel sowieso immer kommt, wenn man gerade austreten ist.


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    der heilige T ist schon lange nicht mehr das unterste Preisniveau.
    Was er noch ist, ist der Größte mit dem größten Umsatz.
    Und Umsatz bedeutet auch, dass alte Ware nicht lange liegen bleibt
    und neue schneller kommt.


    Wie wir ja alle wissen, war neulich Messe und wie wir ebenfalls alle
    wissen, ist das der Zeitpunkt, wo Altes plötzlich weg muss, damit
    Neues hinzu kommen kann. Bewährte Produkte, die bleiben, werden
    dann mit einem neuen Preis bewährt. Das ist auch nichts Neues,
    sondern bewährte Übung.


    Also: bitte etwas mehr Contenance.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das ist auch keine Pseudoparallel, dazu hatte ich mich erst kürzlich ausgelassen,
    das ist eine stinknormale Abhebung, vermutlich wurde versehentlich die Abhebung beidseitig angebracht,
    vielleicht auch aus anderen Gründen, offenbar funktionell eher weniger relevant.
    Das Design ist an bekannte Produkte angelehnt, die Herkunft vermutlich einer der üblichen Verdächtigen, Marke "no name".
    Ohne brauchbare Angaben zu Klang und Funktion kann man den Wert nicht taxieren. Nebenbei gibt es dazu eine andere
    Baustelle.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Luxusprobleme habe ich auch.


    Set I (derzeit daheim, früher im Wochenendproberaum): alles, was schön ist.
    Edith (v. l. n. r.): Paiste 900 Medium Multi Purpose 14" (P.), 2002 Medium 20", Bell Chime 6", Ride 22", Heavy Hi-Hat 14" (P.), Crash 18", 505 Splash 12", Colorsound 5 Heavy Hi-Hat 14" (P.), 2002 Crash 19", Heavy Ride 20", Heavy Hi-Hat 14" (P.), China Type 20"


    Set II (Proberaum der Kapelle, auswärtig): das, was benutzt wird, dafür auch geeignet.
    Da ich das Zeug ab und an mal ab- und aufbauen muss, bin ich bei den Wünschen nach mehr
    Vielfalt ein bisschen bescheiden.
    Edith (v. l. n. r.): Paiste 2000 Reflector Heavy Hi-Hat 14" (P.), 3000 Crash 16", 18", Ride 20", China Type 20"


    Set woanders: das, was hängt und benutzt wird, da hätte ich die meisten Verbesserungsvorschläge,
    aber (Luxusproblem) noch einen Satz Becken kann und will ich mir nicht gönnen.
    Edith (v. l. n. r.): Zildjian Oriental Crash of Doom 20", Z/K Hi-Hat 13" (P.), K Dark Thin Crash 16", 17", K Custom Dry Ride 20", A Quick Beat Hi-Hat (P.), Oriental China Trash 20"


    Was mir noch fehlt:
    Gong ab 40"
    Crotales
    Cup Chimes
    Noch'n Gong
    20" Crash
    22" Crash
    18" Medium
    ...


    Mal im Ernst: ich kann natürlich nur aufhängen, was ich habe.
    Und glücklicherweise ist das Zeug relativ flexibel oder die Musik nicht so flexibel.
    Praktischerweise hat man meist auch keine Lust, nach jedem Lied die Becken
    zu wechseln. Tatsächlich könnte man ja dann auch zehn Bass Drums (verschiedene
    Größen und Stimmungen), jedes Lied zwei bis drei Snare Drums, Tom Toms, RotoToms,
    Concert Toms, Octobans, Pauken ...


    Irgendwo muss man halt die Bremse ziehen. Es sei denn, das Konto ist überfüllt und
    der Proberaum leergefegt.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Bei Aufnahmen ist es dann schon wieder lustig, wenn man ein bisschen Auswahl hat.


    Edith war tätig.

    Mahlzeit,


    ein Vögelchen hat mir gezwitschert, dass es evtl. zu wenige Trommeln gäbe.
    Meine Problematik: a) faul b) kein Bock auf LKW mieten c) auf Fahrrad/S-Bahn passt die 24er nicht.
    Falls jemand irgendetwas haben will: mein Fuhrpark ist auf Frankfurt (Zeilsheim (Set II) und Niederrad (Set I)) verteilt.
    Theoretisch kann ich da alles à la carte einpacken, es muss nur transportiert werden.
    Falls jetzt jemand auf die Idee kommt, den Affenkäfig komplett bestellen zu wollen: das dauert dann aber
    mit der Orga ein bisschen länger ...


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Was ist eigentlich "Champions League"?
    Ist das eine moderne Schlager-Kapelle?
    Ist ja wie bei den Beatles früher ...

    Hallo,


    wenn man sich ohne Anspielen schon auf zwei Serien eingeschossen hat, dann ist das ein bisschen merkwürdig.
    Wenn die Entscheidung sowieso aufgrund der Papierform gefallen ist, kann der Rest auch theoretisch besorgt
    werden.
    Bei der Bass Drum im Proberaum weiß ich gar nicht, was da für Resthölzer verwurstet wurden und ganz ehrlich:
    es ist mir auch egal, Hauptsache 24".


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ich höre schon Unterschiede zwischen meinen Trommeln, aber ich kann mit jeder meiner Trommeln alles spielen,
    was ich zu spielen habe oder spielen will. Für Aufnahmen nehme ich natürlich die Beste. :)

    Hallo,


    ich weiß ja nicht, was das werden soll.


    Ich würde das Ding einfach mal runter stimmen, ordentlich dämpfen und dann eben richtig treten.
    Wer Schmackes im Huf hat, braucht keinen "Rebound". Das ist für Pussies.


    Grüße
    Jürgen
    32tel mache ich lässig mit links

    Hallo,


    mein erstes Crash war billig und ich habe es wieder verkauft.
    Folglich war es in der Rückschau ziemlich egal, welches es war.


    Mein zweites Crash habe ich auch wieder verkauft.


    Und mein drittes und viertes Crash habe ich - wenigstens nach
    liebevoller Freundschaft - schließlich auch wieder verkauft.


    Mein fünftes Crash ist im Einsatz, es ist aber nicht ausgeschlossen,
    dass ich es auch irgendwann mal verkaufen werde.


    Mein sechstes Crash habe ich gerade verkauft, schweren Herzens zwar,
    aber irgendwann muss man konsequent sein.


    Mein siebtes und achtes Crash ist im Einsatz, mein neuntes ist kaputt
    und verkauft, mein zehntes verkauft, mein elftes und zwölftes im Einsatz.


    Tja.
    Die anfänglichen Verkäufe waren dem Budget geschuldet. Ohne vernünftiges
    Budget wird man nie das bekommen, was man wirklich will (es sei denn, man
    ist sehr genügsam). Die späteren Verkäufe sind Meinungsänderungen geschuldet,
    oft in Zusammenhang mit Veränderungen der Band- oder Proberaumlogistik.


    Mein Fazit: am Anfang muss man keine Wissenschaft machen.
    Probieren geht über Studieren und mit wenig Geld bekommt man sowieso nicht
    das Instrument fürs Leben.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Für die Statistiker: von 42 gekauften Becken bzw. Beckenpaaren habe ich 8 neu und
    36 gebraucht gekauft. Insgesamt sind 20 Becken im Bestand, auf zwei Drum-Sets
    verteilt, davon vier Hi-Hats, drei Rides, fünf Crashes, zwei Chinas, ein Splash, vier
    Effekt-Becken und ein Paar Marschbecken.


    Angefangen habe ich mit: ein Paar Hi-Hats.
    Sonst nichts.


    Ok, kurz darauf kam ein Crash (18") dazu, das musste auch für Ride-Anwendungen her
    halten. Fertig.


    Erst ein gutes halbes Jahr später hatte ich den ersten Beckensatz erworben. Da spielte
    ich aber schon in einer Kapelle.


    Meine Meinung: zu viele Worte um einen einfachen Sachverhalt.
    Problem: mir fehlt ein Becken
    Budget: x
    Lösung: ich gehe mit x in den Laden, höre und sehe mir an, was es gibt und gehe mit einem
    Becken für x nach Hause. Das ging früher ohne Internet und geht heute auch noch ohne
    Internet. Man muss nur wollen.
    Und ohne Kapelle und ohne Erfahrung ist sowieso alles unvorhersehbar.

    Hallo,


    warum man ausgerechnet AAX oder A in die Endauswahl wirft, ist erklärungsbedürftig,
    aber eigentlich auch egal.
    Die Serien befinden sich auf einem Niveau, der Rest ist Musik und Geschmack.


    Für mich wären die einzelnen Modelle noch wichtiger als die Serie.


    Grüße
    Jürgen