Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    mir geht es da ähnlich wie Hajo K.
    Tatsächlich versuche ich mein Equipment zu harmonisieren, aber ich entscheide nicht in erster Linie nach Firma, sondern nach meinen ganz eigenen Kriterien.
    Manche Dinge geschahen nach langer Planung und mit größter Absicht, andere waren eher dem Zufall geschuldet.


    Beispiele:


    Kleine Trommeln:
    die waren vom Einkauf her alle zufällig verfügbar, jedoch weitgehend geplant.
    Sonor Signature wollte ich immer haben, eigentlich in erster Linie die Holztrommel mit dem Bubinga-Furnier.
    Ok, es wurde die Stahlvariante mit der Phonic-Plakette und später eine rot lackierte.
    Zufall: Stahl fand ich dann vom Klang schließlich (anfangs gar nicht so) einfach umwerfend,
    Rot mochte ich schon immer, die Trommel ist aber so selten, dass sie nicht auf meinem Wunschzettel stand.
    Pearl Free Floating ist ein anderes Wunschprojekt, wobei mir da Messing am sinnvollsten erschien.
    Die kleine Sonor Jungle Snare Drum war so eine Idee und irgendwie finde ich die niedlich.


    Große Trommeln:
    Auch da sollte es eigentlich Signature 24" x 18" sein,
    am nächsten kommt noch die gelbe Lite, der Rest sind Gelegenheitskäufe.
    Tama Superstar kam herein, weil es damals eben gerade verfügbar war. Die Liebe wuchs viel später.
    Und dann wurde auch erweitert. Anfangs gefielen mir weder Farbe noch Größen.


    Becken:
    da wiederum ist es das Ergebnis jahrelangen Prospekt-, Messe- und sonstigen Konsums.
    Zunächst waren es Gelegenheitskäufe, dann kam die Harmonisierung und da musste ich mich (für meine Musik)
    zwischen Zildjian Avedis (die New Beat Hi-Hat war toll, auch das Swisch 18" ein Traum und Crash wie Ride hatte ich auch schon gehört und für sehr schön befunden), Sabian AA (mein Heavy Ride 21" fand ich sehr überzeugend, in der Schul-Big-Band hatten wir uns für die Rock Sizzle Hi-Hat 14" entschieden - tolle Becken) und Paiste 2002 (was soll ich sagen?) entscheiden. Alles andere war zu inkonsistent. Ich brauche Becken, wo ich mich in Ruhe darin wiegen kann, dass ich die auch wieder so ähnlich bekomme, wenn mal was kaputt geht und ich brauche einen Klang, der für meine Musik geeignet ist und darüber hinaus mir auch auf der ein oder anderen Langspielplatte entgegen kommt. Die Mischung der Becken fand ich klanglich nicht so prickelnd, ich wollte es aus einem Guss und da kam nur 2002 letztendlich in Frage.
    Die 3000er waren dann eine Zufallsentdeckung.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Meine Freundin mit Becken zu vergleichen, würde mir nicht im Traum einfallen, wobei: ein Becken hat die auch.
    Hoffentlich habe ich nicht zu viel verraten. Der Rest ist geheim.

    Hallo,


    ob nun die Glocke schief oder das Loch falsch gesetzt ist, ist eigentlich egal.
    Entscheidend ist, dass da jemand ein nicht ordnungsgemäßes Gerät verkauft hat
    und deshalb wird es auch umgetauscht.


    Da Thomann naturgemäß keine Endkontrolle hat (es sei denn, der Mitarbeiter, der
    hier mitliest, fühlt sich bemüßigt, dann doch mal heimlich eine Ausnahme zu machen,
    Grüße nach Bayern bei der Gelegenheit), wird es ein Überraschungspaket werden*.


    Grüße
    Jürgen
    Anti-Ü-Eier-Fraktion


    *) (oder eben auch nicht)

    Hallo,


    als Übender zuhause mit Gewebefellen und als einer, der schon (ein-) mal im Saunabereich geübt hat, kann ich alles bestätigen.
    Zum Kissen noch ein kleiner Warnhinweis:
    a) dank des minimalen Rückpralls wird man dazu neigen, sich mehr anzustrengen, da sollte man aufpassen wegen Muskelkater und Schlimmerem und
    b) ein Staubschutz ist sinnvoll, ich habe schon ganze Sofas entstaubt und
    c) auch da kann es zu Trittschall kommen, eine gute Kommunikation mit dem Personal ist das A und O.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich weiß zwar nicht exakt, welches Fell da werksmäßig auf die Trommel kommt, aber in diesem Preissegment ist es Remo USA, als Sonderanfertigung mit Sonor-Logo statt Remo. Bei der B-Linie, welche ja preis- und ausstattungsmäßig heruntergesetzt ist, könnte es natürlich die Fernostfellvariante gewesen sein, das ist aber im Profibereich definitiv nicht der Fall.
    Von daher wüsste ich keinen Grund für einen Fellwechsel.
    Weiterhin ist mir der Sinn von beschichteten Fellen im Marschmusikeinsatz nicht ersichtlich, naturgemäß hat man da auch eher klar, weiß, schwarz oder natur (für die ganz Harten).


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ich marschiere nicht, aber ich habe immerhin 8" und einen Kasernenhofton.

    Hallo,


    die näheren Spezifikationen kann man sich auf der Homepage gemütlich nachlesen.
    Praktischerweise ist die Gehäusekonstruktion der 770er identisch, so dass alle Ersatzteile auf alle Modelle passen,
    z. B. die Ohrpolster.
    Deshalb würde ich einen VF einfach zurück schicken und langfristiger planen. Das war aber nicht die Frage, deshalb
    off topic:


    Da ich ja bereits 1988 einen Kopfhörer brauchte, habe ich den DT-100, der kostet heute (!) 149 und wäre dann nun
    auf 6 Euro pro Jahr plus ein Ersatzkabel (20 Euro), mehrere Ohrpolster und ein Kopfpolster gekommen, das ist dann über
    die Jahre immer noch billiger als alle fünf Jahre sich ein Einwegmodell, das noch nicht einmal gut klingt, zu kaufen.


    Ich muss aber auch zugeben, dass ich Amateur bin und mir billige Produkte nicht leisten kann.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    zur Ursprungsfrage:
    ich habe das R 16 und damit kann man simultan 8 Spuren aufnehmen,
    korrekt ist allerdings, dass nur zwei Kanäle über Phantomspeisung verfügen,
    wenn man mehr braucht, muss schon der R 24 her.
    Das Gerät ist transportabel, insbesondere dank der schwachbrüstigen
    Plastikverarbeitung sehr leicht. Die Zuverlässigkeit ist bei guten Speicherkarten
    und neuem Projekt hoch, bei relativ voller Karte und beim Überspielen hapert es
    auch mal. Weiterhin habe ich zwischenzeitlich nach vielem Hin- und Herstecken
    zwei Wackler in den Anschlussbuchsen.
    Ob ein PC zuverlässiger ist, kann ich nicht sagen, der kostet aber im Zweifel einschließlich
    Interface mehr und ist deutlich schwerer und schlechter zu transportieren, wenn es auf
    Volumen ankommt. Da mein einziger PC, der theoretisch anständig aufnehmen könnte,
    sauschwer ist, ist das für mich keine Alternative. Das R 16 passt klaglos in den Backroller
    von Ortlieb oder auch in eine Notebooktasche. Die Aufnahmequalität kann man sich auf meiner
    Myspace-Seite anhören.
    In genau diesem Preisbereich sehe ich keine Alternative.
    Entweder es ist dann die modulare Laptop- oder Eifon-Variante fällig, die nur billiger ist, wenn
    man das Zeug sowieso bereits gelangweilt* in der Ecke liegen hat oder man schleppt sich halt einen
    Wolf und es wird teurer. Dafür natürlich vielleicht auch besser.


    Grüße
    Jürgen


    *) "Schatzi, bitte nicht jetzt, ich nehme gerade auf ..."
    "Nein, das Update muss warten."

    Hallo,


    ich würde mir das noch mal überlegen: passt Blau-Silber wirklich zu meinem Set?


    Ich kaufe immer nach Optik.
    Für die Langlebigkeit habe ich meine Camcos.
    Komischerweise quietscht meine Iron Cobra. Jetzt gehe ich die mal Ölen, ist ja Mittag.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Die Welle ist bei mir immer noch perfekt, wurde aber auch nur an fünf Tagen die Woche
    gedreht, dafür fast nie auf- und abmontiert.

    Hallo,


    ich denke mal, dass wir uns einig sind, dass der OEM für VF weder A aus W noch B aus H oder S oder W ist.


    Der Vic Firth ist übrigens inzwischen recht betagt, vielleicht hört der ja selbst nicht mehr so gut.
    Neulich war er mal in Frankfurt und hat sich etwas zu essen geholt, hätte ich es gewusst,
    hätte ich ihn ja mal fragen können (können, nicht wollen, wohlbemerkt).
    Nebenbei: ich hatte mal ein T-Shirt von Vic Firth, das war ganz gut. Das von Audio Technica war aber noch
    besser und noch billiger.


    Grüße
    Jürgen
    Always Industriestandard, das tragen die Profis auch.


    PS
    Gab es bei Tchibo nicht dieses berühmte Tischschlagzeug, was inzwischen jeder Trommler irgendwo zum
    Verstauben herumstehen hat?

    Moin,


    ich zähle:"dà-da-da-dà-da-da-dà-da-da-dà-----."
    Aber nur im Kopf, sonst hört das der ganze Saal
    und die lachen sich so schon schief über die ganzen
    Triolen dort, wo sie nicht hin gehören.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Die ganze Zählerei mit Texten hat den Nachteil, dass Texte und Sprache einen eigenen Rhythmus hat, den man dann entweder unnatürlich wiedergibt oder falsch trommelt:
    "einerlei, zweierlei, dreierlei" würde man normal als je zwei 16tel mit einer 8tel sprechen. Spricht man es als fortlaufende Triolen klingt es, wie wenn man einen Dachschaden
    hätte. Deshalb: eins - zwei - drei - vier - fünf - sechs - sie - ben, dann klappen auch die Krummen.


    Einzählen: Eins, Zwei, Dreiviertelvier. (Kann ja mal jemand notieren, wie das aussieht - mein Scanner will nicht mit dem Computer sprechen).


    OK, ernsthaft: "Eins, zwei drei, Zwei, zwei, drei, Drei, zwei, drei, Vier, zwei, drei." 12 Achtel im Viervierteltakt, natürlich als Triangeln.

    Moin,


    in der Tat.
    Orga-Maddin macht's möglich.
    Hoffentlich schlagen sich die Fraktionen dann nicht,
    ansonsten werde ich kommentieren:
    "ach, ist der Rasen schön grün, ist das Kunstrasen?
    Wo kann man den kaufen?"
    "Müssen die so alberne Schuhe tragen, das sieht aber
    schwül aus."
    "Warum einigen die sich nicht einfach vorher und trinken
    dann gemütlich ein Bier auf dem Rasen?"
    "Wer ist denn die dritte Mannschaft, wo zwei immer Fähnchen
    schwingen und einer immer pfeift?"
    "Ist so ein Tor nicht ganz schön groß?"
    "Also, wenn mich einer am Hemd ziehen würde ..."
    "Nur zwei Kartenfarben? Beim Skat gibt es vier! Was ein simples Spiel!"
    ...


    Wie ist das? Muss man dann im Trikot kommen?


    Ansonsten:
    platingas: Friedberg hat eine große S-Bahn-Station, ein normal Orientierter
    findet die sogar auf Anhieb (jetzt bitte keine Kommentare, ich weiß wovon ich
    rede). Von da aus ist es nicht mehr weit zur Kellergarage des unsäglichen Lärms.
    Das mit den Sets ist sowieso nur Alibi, echte Männer spielen nicht, die reden darüber.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    welches Instrument und wie es gespielt wird, entscheidet der Spieler.


    Wenn man auf Veranstaltungen spielen will, wo alle über dieselbe Bude gehen (sollen),
    dann hat man eigentlich immer ein Problem, denn diese Buden sind meistens nicht
    das Optimale. Ich persönlich finde es auch ziemlich merkwürdig, wenn manche
    Gitarristen meinen, sie könnten nur auf ihrer Gitarre spielen, dass Schlagzeuger aber
    alle ganz flexibel sein müssten. Das verstößt gegen meine künstlerischen Grundsätze
    und ich behalte mir vor, je nach Laune, auf bestimmte Veranstaltungen oder Kapellen
    verzichten zu dürfen.


    Ich habe es schon erlebt, dass Beckenständer (Müllenium natürlich) nicht hoch genug
    auszufahren waren, das Becken zu stark schwang (dank minimaler Filze und unter-
    dimensionierter Hülse), die Bude komplett verstimmt war, die Bass Drum wie ein Papp-
    Karton klang (schön hoch geschraubt, keine Ahnung warum), Halterungen nicht hielten.
    Auch nicht vorhandene Hülsen, die man eben mal aus dem Notfallkoffer mit Klebeband
    modifizieren durfte oder die stets verstimmten Trommeln, die man nachstimmen darf,
    damit sie nur ein bisschen verstimmt sind sowie die abgenudelten Felle, die ohnehin
    etwas old school klingen, das sind alles Dinge, die eigentlich schlimmer sein sollten, als
    ein gutes Set eben mal anständig aufzubauen. Aber es gibt eben Musiker und Ignoranten,
    leider sind die Kulturbremsen auch unter Freizeitmusikanten weit verbreitet.
    Als Amateur, der dann noch nicht mal bezahlt wird, ist das grenzwertig und ich habe da
    auf Dauer keine Lust darauf.


    Ansonsten: ich bin Rechtshänder, spiele meistens open handed und habe das Ride-Becken
    rechts hängen.
    Am Übeset habe ich ein weiteres Ride links und eine weitere Hi-Hat rechts. Irgendwann
    hatte ich auch mal die RotoToms noch verkehrt herum aufgebaut. Die sind aber jetzt im
    Proberaum ("richtig" herum).


    Grüße
    Jürgen

    Gude Morsche,


    ich kann diese albernen Preisdiskussionen nicht mehr sehen.
    Wer keine Ahnung hat, wie ein Preis entsteht, kann ja mal
    sein Hirn vor dem Rechner einschalten.
    Das Stammtischgequatsche nach dem Motto
    "Money for Nothing" ist übrigens auch dafür zuständig, dass
    das Durchschnittseinkommen eines Musikanten hierzulande
    beim Existenzminimum liegt.
    Geht doch einfach zu Eurem Arbeitgeber und fragt ihn,
    warum der so bescheuert ist, für Euch noch Geld auszugeben.
    Die Arbeit kann doch jeder machen und es gibt bestimmt irgendwo
    einen, der es ganz viel billiger macht, man muss nur wollen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    seriöse Gutachter tragen ein bisschen Material ab und geben es in eine Maschine, welche das analysiert.
    Alles andere ist Spekulation.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Vom Foto her könnte das sogar PVC sein. Gibt es auch in Apfelweinoptik.

    Hallo,


    nach kritischer Prüfung:
    mir ist diese Trommel scheißegal.
    Und ob das Gold, vergoldetes Silber,
    Bronze, Messing, Stahl, Kupfer oder
    Alteisen ist, das kann man aufgrund
    eines Fotos sowieso nicht erkennen.
    Den Klang und die Detailverarbeitung
    übrigens auch nicht.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    als Arbeitgeber frage ich mich auch immer, warum man für solche Kohlestoffeinheiten, die nur aus
    Knochen, schlechtem Fleisch und viel Beiwerk so viel bezahlen muss, wenn die den ganzen Tag auch
    noch Rauchen, Fingernägel lackieren und vor allem sinnlos im Internet herumsurfen.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Die Baumwolle für ein T-Shirt kostet auch nur ein paar Cent im Einkauf.


    PPS
    Die Herstellung von Musikinstrumenten ist durchaus deutlich komplizierter als das Pressen von Blechen, es
    sei denn, man begnügt sich da mit der Einsteigerklasse.

    Hallo,


    ich habe meinen Kopfhörer seit 1988 und wenn ein Kabel kaputt ist, kaufe ich ein Kabel.
    Und der ist heutzutage immer noch erstaunlich preiswert.
    Ich kann nicht nachvollziehen, wie man als Musiker am Hörgerät derart spart.


    Grüße
    Jürgen