Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    um beim Beispiel zu bleiben:


    beim ersten Hersteller lägen dann die gepaarten Paare zwischen 99,5 und 100,5,
    beim letzteren zwischen 95 und 105.


    Letztendlich ist die verlässlichste theoretische Größe hinsichtlich der Qualität der Preis.
    Das will man heutzutage nicht akzeptieren, das ist aber so und spätestens beim professionellen Dauereinsatz trennt sich die Spreu vom Weizen.


    Bei einem K&M 184 halte ich das Paaren für sinnvoll. Wer damit Chöre aufnehmen will, bekommt eben gleich ein schönes Kästchen mit ein bisschen
    Zubehör dazu. Ähnlich beim Beyerdynamic MC 930, da ist es dann halt nur noch ein Plastik-Köfferchen.
    Bei der Paarung im Chinakracherbereich hört für mich das Verständnis aber auf. Die angesprochenen Kunden hören sowieso schon dank simplem
    Equipment und oft auch simpler Anwendung nichts. Da allerdings gerade dort die Bandbreite in der Produktion teilweise hörbar dramatisch größer
    ist (ich habe mal drei baugleiche Thomaner durchgehört, die sahen nicht nur optisch unterschiedlich aus), nehme ich die Aussage wieder zurück
    und behaupte, dass auch dort die Paarung sinnvoll sein kann.


    Dass man das als Trommler meistens nicht nötig hat, bedeutet ja nicht, dass jemand, der Flügel, Chor, Orchester etc. aufnehmen möchte, da nicht
    ganz andere Anforderungen hat.
    Und bis auf ein paar Ausreißer ist die Paarung preislich ja meist kostenneutral oder wenigstens dem Mehraufwand geschuldet, ein Mitarbeiter
    kostet ja auch Geld und das ist gut so.


    Dass gepaarte Paare besser klingen, behauptet niemand, es wird nur behauptet, dass sie besser zueinander passen.
    Und wenn ich mir zwei MCE-530 kaufen will, dann ist es doch nicht schädlich, wenn ich das vorgepaarte Paar nehme. Wenn ich nur eins kaufen will,
    dann kann es mir sowieso egal sein.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich nehme Ohrenschmalz, das ist biologisch abbaubar.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Industrielager quietschen nicht oder sie sind kaputt.
    Federn quietschen (die kann man wirklich mit allem schmieren) und vielleicht quietscht auch nach vielen Jahren mal eine Kette, da hilft ein Tröpfchen Öl.
    Was irgendwelche Kriechöle oder Abschmierfette sollen und was da Leute alles schmieren wollen, das ist schon ein bisschen pervers.
    Bei mir werden Fußmaschinen getreten.

    Hallo,


    es gibt immer Fertigungstoleranzen.
    Nur wird man die mit schlechten Ohren bei hochwertigen Produkten nicht hören.
    Ob man sie mit guten Ohren bei schlechten Produkten hört, weiß ich nicht, vermute aber mal stark, dass dem so ist.


    Bei meinen Trommelstöcken liegt die Toleranz zwischen etwa 52 und 60 Gramm je Stock,
    vorgepaarte Stöcke liegen dann bei 2 g in der Maximaldifferenz, das kann ich natürlich vor Ort (im Laden) auch selbst
    erledigen.
    Bei Mikrofonen fällt mir das schwerer. Meinen Overheads lag allerdings die jeweilige Frequenzkurve bei, da kann ich dann
    selbst sehen (oder auch nicht), ob mir die Toleranz passt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    heute braucht man das nicht mehr mit dem Bügel, da hat man nur noch einfache Abhebungen.


    Früher trug man noch Bügel-BH und die inzwischen ausgestorbene Parallelabhebung kennt niemand mehr,
    deshalb wird der Begriff ja oftmals falsch für die billigere Pseudoparallelabhebung verwendet.
    In beiden Fällen jedenfalls ist der Teppich länger und dann würden beim Abheben die Spiralen auf dem Ring
    landen, bei den modernen kurzspiraligen Teppischen ist das gar nicht möglich.


    Normal:


    Parallel:


    Pseudoparallel:


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    ich habe ja damals auch lange nachgedacht, allerdings mit meiner ersten Hi-Hat schon den Grundstein gelegt, nämlich wieder verkauft (505 Heavy 14").
    Die Crashes habe ich dann konsequenterweise verkauft, nachdem ich ein China an- und wieder verkauft hatte. Lediglich das 12er Splash ist geblieben.
    Ich überlege ja auch immer mal, mir so eine Zweitset zuzulegen, aber ich bilde mir ein, dass ich das schon getan habe, allerdings dann doch in die andere
    Richtung.


    Aus meiner langen Zeit des Überlegens und Praktizierens folgere ich jedoch: einmal das Richtige gekauft und fertig. Daher bleibe ich dabei und würde mir
    das mit 505 und 404 aus dem Kopf schlagen oder wenigstens den bunten Hund fahren und gleich noch 2000 und 1000 mit aufnehmen. Klanglich überzeugt
    mich das aber nicht. Man kann sich dann auch gleich einen PST-5- oder (besser:) -8-Satz kaufen.


    Nichts desto trotz: mit Geduld bekommt man alles.


    Grüße
    Jürgen

    Gruezi,


    Irgendwie stehe ich auch total auf das grüne Logo, weis, das ist idiotisch...


    Dafür habe ich Verständnis. Optik gehört nunmal dazu.


    Und, ich finde sie eigentlich auch nicht schlechter, als die 2002 - das kommt immer auf den Einzelfall an.

    Da bin ich anderer Meinung. Aus der Entfernung ist es aber tatsächlich schwer, die Feinheiten zu hören.


    Komm schon Jürgen, gib's zu: Du kriegst Prozente von
    den Eidgenossen!


    Nein, noch nicht mal Schokolade, nur Prospekte und die muss ich auch noch anfordern.


    Aber... wenn es ein set neu von den 505 geben würde, also... 14er HH, 16+18 Crash und 20 Ride und das für ca. 400€ oder etwas mehr, dann würde ich es mir
    sofort kaufen.

    Dann würde ich mal konkret nachfragen, die Eidgenossen sind nämlich ordentlich und haben ein Archiv, die können jedes Becken auf Sonderwunsch herstellen, einziges Problem: nun ja, man muss es eben bezahlen, kostet natürlich extra. Dafür rührend die dann aber auch die grüne Farbe an.


    14er vll. 250€ (muss aber nicht mal soundedge sein)
    16 cr vll. 150€
    18er cr vll. auch mind. 150€
    20er ride sicher um 200€


    Wenn man Geduld hat (ich habe hier ja so um die 2008 herum auf 2002 umgestellt), geht das auch günstiger. Hi-Hat 150, Crash kommt hin, vielleicht auch geringfügig mehr, Ride geht für 150 locker, evtl. auch 100, wenn es ein bisschen versaut ist.


    Ohne Witz... ich geh davon aus, dass keine Reaktion kommt, nicht mal der Katalog - aber, ich lasse es euch wissen.

    Ich kann Dir versichern, dass da etwas kommt, ich habe früher mal dorthin geschrieben, da kam immer eine Antwort und auch bei meiner letzten Katalogbestellung kam ganz viel buntes Papier.


    Mal ganz praktisch: mit viel Geduld (für 505 braucht man länger wie für 2002) bekommt man die auch alle gebraucht.
    (Hättste mal vor ein paar Jahren mich gefragt, als ich noch das 16er und 18er Crash hatte, tja, wer zu spät ...).


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    der Brief ist prima. Da wird es sicher eine nette Antwort mit viel Prospekt und drumherum geben.


    An eine Neuauflage glaube ich aber nicht.
    Zum Einen wird gerade die PST-Linie etabliert, neben 3 (Messing) und 5 (Einstiegsbronze) nun bereits die 8 als gehobene Einstiegsbronze.
    Daneben läuft ja auf der 505-Preisschiene die Alpha-Serie, die gerade auch für Jungmetaller relativ attraktiv erscheint.


    Die 505er sind ja die 2002er für den Aufstrebenden und die 2002er Freunde sind inzwischen oft etwas älter und haben sie schon.
    Da nochmal 505er hinterher zu kaufen, macht für mich (!) keinen Sinn.
    Auch die 2000er wären wiederauflegenswert, die 3000er sicher auch, nur wer soll das alles kaufen?
    Ich muss sagen, dass ich mit der Palette der 2002er (ein paar Größen könnten wieder/noch dazu kommen) im Wesentlichen abgedeckt bin.
    Und auch bei den anderen Linien kann man einen brauchbaren Beckensatz finden.


    Mal Hand aufs Herz: warum kaufst Du nicht einfach 2002 und fertig?


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Gebraucht bekommt man die zum Preis von 505. ;)

    Hallo,


    möglich ist alles und neu sowieso nicht.


    a)
    Vor rund 30 Jahren gab es K- und Z- Becken, die einen waren für seichte Jazzer, die anderen für harte Metaller, die Kunden kombinierten das schwere dicke unten und das seichte dünne oben und der Hersteller lieferte das dann bald auch so aus. Noch heute spiele ich ab und an auf so einer Kombination.


    b)
    Bei einem Stammtisch, wo wir Hi-Hats verglichen, schraubten wir auch einmal 20er oder 21er Ride-Becken (ich meine, "heavy") auf den Ständer.
    Wenn man will, geht alles.


    c)
    Auch Marschbecken gehen, ich habe hier ein Paar 900er in 14" erworben, die hatte der Vorgänger tatsächlich als Hi-Hats eingesetzt.


    d)
    In einem Prospekt meines Lieblingsherstellers steht bei einem etwas dickerem Splashbecken: zwei davon ergeben eine schöne Mini-Hi-Hat.


    e)
    Auch ein 8" Splash auf einem 8" Accent ist für ein Blockflötenterzett sicher eine geeignete Hi-Hat. Klingt gut, ist halt nur zu leise für echte Rocker.


    Wenn man weiß, was man will, kann man gezielt kombinieren, ansonsten kann man auch einfach probieren.
    Vor langer Zeit (Anfang des letzten Jahrhunderts) gab es ja die Bezeichnungen auf den Becken noch nicht, da musste sowieso jeder sehen,
    was er damit macht.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich kaufe auch lieber, wenn ich weiß, wie das Produkt gefertigt wird und das eher meiner Facon entspricht.
    Gerade bei Instrumenten sehe ich auch einen emotionalen Bezug. Musik berührt und ein Instrument sollte es
    auch, wenn es hochwertig ist.
    Reiner Glanz vom Fließband reicht mir da nicht.
    Tatsächlich habe ich gerade bei Trommeln mich mit Neukäufen seit einigen Jahren doch extremst zurück
    gehalten. Ich finde einfach trotz des immer größeren Angebots immer weniger, was mich anspricht.
    Bei Becken habe ich es einfach und bei Mikrofonen auch, das lässt mich aufatmen.
    Mit der Hardware ist es ein Kreuz.


    Nun ja, viel von Yamaha habe ich nicht, das wird dann wohl auch so bleiben.


    Grüße
    Jürgen

    Mahlzeit,


    in der Tat ein weiterer Dominostein in der Kette.
    Damit wird der Mittelklassebereich weiter verbreitert.
    Für die meisten Spieler kein Problem, brauchbare Ware gibt es noch.
    Allerdings sehe ich eine subversiven Abbau auch in der Qualität, welche
    sich leider erst langfristig zeigen wird, wenn nämlich der schöne Chrom
    abgeblättert ist.


    Besonders interessant ist, dass Yamaha sich aus der High-End-Produktion
    komplett verabschiedet, während hier Sonor, Tama, dw und auch Pearl sich
    da noch ihre Flaggschiffe leisten. Leisten ist wohl das richtige Wort.
    Denn verdient wird in China. Das ist sonnenklar.
    Die Qualität der kontrollierten bzw. unternehmenseigenen Betriebe ist zwar
    weit besser als manche OEM-Fabrik, aber zuhause war immer noch ein bisschen
    mehr im Detail zu spüren. Yamaha hat allerdings auch früher schon mehr auf
    Brot und Butter gesetzt. Für den arbeitenden Musikanten sicher kein Problem.


    Der ambitionierte Hobbytrommler mit der Liebe zum Exklusiven wird mehr und
    mehr auf den Gebrauchtmarkt verwiesen oder eben zu den bekannten Alternativen,
    da werden sicher dann auch noch ein paar Pseudoneubetriebe Morgenluft wittern,
    das wird hier ein Spaß werden.


    Liegt es an meinem Alter oder ist es objektiv so, dass die Entwicklung in Richtung
    mehr Farben mit weniger Inhalt geht?


    Und nein, früher war nicht alles besser. Heute habe ich das, was ich früher gerne
    gehabt hätte. Zumindest teilweise.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    in der DrumHeads 3/2011 sind noch die Anatolian gelistet.
    Im Paiste Katalog 2013/2014 wird der Herr aufgeführt (allerdings ohne Bild).
    Auf der Homepage ist er nicht gelistet.


    Mal so nebenbei: klingen die Becken auf der neuen Platte anders?


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    ich war jetzt auch mal im Sau 'n' d'Rum.
    Meiner Meinung nach sollte man sich mal entscheiden.
    Dieses Durcheinander ist ja furchtbar.


    2002 Thin Crash 19".


    Das 20er Crash (2002) wäre mir für diese Musik bei dieser Spielweise als Crash zu heftig.
    Das FO 602 passt nicht so wirklich zu 2002, da würde ich eher komplett auf FO 602 umstellen
    und eine Bank überfallen oder das andere Zeug mal abstoßen oder eben den Jazzerkram
    schnell wieder vergessen.


    Oder auch stilecht: kompletter Satz Giant Beats. Als Crash die zwei Thins, ein Multi für Alles
    und das Ride und die Hi-Hat, fertig.


    Man könnte natürlich auch einfach mal daheim Inventur machen und das Blech-Sortiment neu
    sortieren.


    Ach ja, wenn es als Leichter Ritt funktionieren soll: 18" Medium.
    Hättste damals mein 2002er mit dem schwarzen Druck genommen, das war dezent und geil.*
    Jetzt haste den Salat.


    Grüße
    Jürgen


    *) Und hätte genauso wenig gepasst wie FO 602. Oder so.


    PS
    Kann man für manche Zeitgenossen Händleraufsuchverbot (HAV) verhängen?
    Da gibt es doch bestimmt etwas in der HSOG: "Die Gefahrenabwehr- und die Polizeibehörden können zur Abwehr einer Gefahr eine Person vorübergehend von einem Ort verweisen oder ihr vorübergehend das Betreten eines Ortes verbieten." (31 I 1)


    PPS
    Wann fahren wir zu Saison-Musick? Ich kann die Beckentasche halten.

    Hallo,


    ich sehe das auch so, dass man mit Billigmaterial auch billige Ergebnisse bekommt.


    Zum Üben der Dynamik ist die Tischplatte sinnvoller als ein Elektrogerät der unteren Klasse.
    Zum Üben von Bewegungsabläufen kann man auch Blumentöpfe oder Mülleimer nehmen.


    Und wenn es wie Pauken klingen soll, dann wird je nach Spielweise das ein oder andere Elektrogerät
    mehr oder weniger schnell an seine Grenzen geraten.
    Auch RotoToms sind zwar mal als Übepauken für Kinder verschrieen worden, aber es ist auch nur ein
    Abklatsch, immerhin kann man damit Dynamik und Ton üben.


    Es ist immer die Frage, was man genau üben will oder muss. Solange das im Dunkeln liegt, ist jede Empfehlung
    spekulativ.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die Idee ist mir als bekennendem Zwangsneurotiker (böse Zungen sagen, die Diagnose wäre nicht ganz richtig) sehr sympathisch, in der Praxis zeigt sich aber meine künstlerische Freiheit, welche Formulare subversiv ablehnt.
    Das fängt schon damit an, dass meine Zettel gelocht werden und dann ist links eben ein bisschen schlecht, wenn da kein Rand ist. Auch die Notensysteme so eng beieinander machen mich wahnsinnig, gegen "bpm" habe ich Allergie und die Kästchen sollen meine Sauklaue im Rahmen halten, nein, ich bin frei, ich kann malen, ich kann Chaos.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Eigentlich neige ich ja dazu, einfach alles aufzunotieren, dann muss man auch nicht überlegen, was sonst noch so zu spielen wäre.

    Moin,


    mal eine ganz andere Frage:
    es gibt ja schon gefühlte 1000 Metronom-Applikationen, meist als Datenkrake zur kommerziellen Nutzung oder eben gegen Strafzoll.


    Was ist denn nun das Neue oder Alleinstellungsmerkmal an einem neuen Produkt?


    Und eine andere Frage, die meist nicht gestellt wird: wer verdient denn an so einer Sache und wieviel?
    Zwar gibt es für jede Applikation einen Namen, doch oftmals darf man sich schon fragen, wer das sein soll und wer den Spaß im Hintergrund wirklich finanziert, jedoch seinen Namen nicht vorne sehen will.


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    "Could Love Forever" ist eine flotte Nummer, bluesig, cooles Wurlitzer/Rhodes-ähnliche Keyboard, schöne Gitarre, Bass Drum hat so einen leichten Kompressor-Klick, Snare ist etwas verwaschen, Ride ist etwas sehr dezent, klingt aber auch sehr hübsch. Die Becken sind sowieso die Besten. Toms klingen etwas 80er-mäßig, bin ich vom Klang-Friesen gar nicht so gewohnt.


    "Jesus is Easy" kommt etwas ruhiger, da knurrt der Bass etwas deutlicher und hübsch. Das Schlagzeug könnte insgesamt etwas klarer sein, waren das Rods oder ist das Kompressor?
    Das Niveau der Kapelle ist für die Amateurliga höchst anständig, da kommt einem der Angstschweiß.


    "I don't want it": auch da wieder: Bass Drum und Toms klingen irgendwie elektrisch. Ich mag das nicht.


    Mal sehen, vielleicht teilen wir ja demnächst mal die Bühne ... =)


    Grüße
    Jürgen