Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    top ist die Bildqualität, sehr einfallsreich sind die verschiedenen Kamerapositionen.
    Requisitenmäßig hätte ich das Fell an der Wand abgehängt und den schwarzen Aufkleber auf
    dem Bass Drum-Schlagfell entfernt.
    Klanglich klingt es ein bisschen hallig, die Toms und der Rim Click kommen gut rüber. Die Becken
    klingen komisch, offenbar sind da die Grenzen der Mikrofone überschritten.
    An ein paar Stellen hört man es rumpeln. Wenn man vorhat, in einer Toto-Coverkapelle zu
    spielen, sicherlich der richtige Weg, wobei man da nicht zwingend sein Set so aufbauen muss wie
    das der aktuelle Trommler von denen tut, der vorherige hat es ja auch anders gehalten.
    Insbesondere ein sklavisches - oder weniger polemisch: dogmatisches - Spielen des Rim Clicks mit
    rechts statt links finde ich definitiv übertrieben. Wenn man so herangehen will, dann muss man
    sich auch Lockenwickler und Octobans kaufen, aktuell auch noch einen graumelierten Bart.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    nach all den Vorschuss-Lorbeeren bin ich jetzt doch neugierig geworden.
    In der Tat eine Begegnung der anderen Art. Zum Einen bin ich jetzt viel neugieriger auf Aufnahmen mit Schlagzeug geworden.
    Zum Anderen würde ich sagen, das mit der Gitarre ist doch eher minimalistisch und irgendwie mehr so als - Begleitung wäre ein Euphemismus -
    Stütze (im physikalischen Sinne) zu verstehen.
    Tja, dann bleibt noch der Gesang. Da gibt es Vorbilder, die nicht erreicht wurden, auch das Bemühen fehlt ein wenig und
    man fragt sich immer, ob der Kandidat nicht gleich einschläft.
    Einzig versöhnlich ist die Stimme, die ist schön.
    Vielleicht sollte man es mal mit Gute-Nacht-Geschichten-vorlesen probieren.


    Ach ja, wo ist eigentlich das Schlagzeug?


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Auf den Bildern sehe ich ein rotes Ludwig. Ist das Zufall oder stand so eines (genau dieses?) mal vor etwa 20 Jahren im Marbachbunker in Frankfurt am Main?

    Hallo,


    mein erstes Bass-Drum-Fell ging aus dem gleichen Grund sehr schnell kaputt.
    Da ich lernfähig bin, bekam das zweite das Falam Slam drauf und dank der kugel- und stichhemmenden
    Wirkung hat das Ding ein paar Jahre durchgehalten. Derzeit ist das Dritte drauf.


    Obenrum habe ich noch nichts kaputt bekommen. Im Bereich Gewebefelle wohlbemerkt.


    Fell drehen ist eine Notlösung. Das wird nicht lange gut gehen je nach Intensität des Spielens.


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    mehr Definition durch Overheads ist so eine Sache, in der Tat müssen die Dinger dann gut zielen und aufbautechnisch die möglichen Einstreuer davon wegzielen.
    Die Richtwirkung von Mikrofonen ist (auch unter Nieren, Hypernieren, Supernieren) durchaus nochmal sehr unterschiedlich, da kenne ich mich aber praktisch
    zu wenig aus, ich kenne es nur von meinen, da ist das M 88 extrem gerichtet (es nimmt gegenüber dem D 112 deutlichst weniger drumherum auf, für Amateursänger, die gerne mal daneben singen, eine Katastrophe, für einen Bläser im Satz eine tolle Sache). Für Rockmusik ist das mit dem Einstreuen von Posaunen auch eher selten der Fall und die Gitarrenverstärker zielen ja dankenswerterweise am Boden vorbei. Daher kenne ich das Problem nicht.
    Zu meinen Big-Band-Zeiten war ich sowieso zu laut, was dank des gruseligen Amateurstatus auch an den schwachbrüstigen Bläsern gelegen haben könnte oder vielleicht auch an meinem individuellen Timing.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das viel gescholtene D 112 wäre live meine erste Wahl, wenn ich es noch hätte. Die Bauweise ist robust und der Klang vorkonfiguriert, altmodisch hin oder her, wir machen ja keinen Death Metal.
    Das Gleiche gilt für SM 57 für die Snare Drum. Das klingt grob und ist es auch. Geht der Korb mal flöten, kauft man einen neuen.
    Bei den Overheads würde ich auch nur robustere Kandidaten haben wollen, die Klemmen von den Oktavas finde ich komisch und eher geeignet, die zarten Finger aufzureißen. In der Preisliga kommen aber nur diese und die NT-5 in Frage. Ob die für Live geeignet sind, weiß ich allerdings nicht, die habe ich noch nie live gesehen (gehört). Da waren immer teurere Modelle am Start oder es klang sowieso grauenhaft.
    Bei den Klemmen, Kabeln und Ständern würde ich lieber gewichtiges Profi-Material nehmen, meine Finger klemmen in Millenium und das Mikro kommt auf dem 20-Euro-Galgenständer gerne mal zu Besuch vorbei.


    Der Witz ist ja, dass man für Aufnahmen eher die empfindlicheren und teureren Modelle nimmt, während es live gerne etwas rustikaler sein darf.
    Aber mal im Ernst: wo braucht man denn Mikrofonierung für das Drum-Set?
    (neulich hatte ich es mit Leuten zu tun, die meinten, man bräuchte es, der Mann am Mischer versicherte mir aber, dass er das Bass Drum-Mikrofon gar nicht hoch gefahren habe).


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Musik-Produktiv macht wohl gerade Winterschlussverkauf, die brauchen wohl Platz für die Messeeinkäufe.
    Mein persönliches Schäppchen ist dann natürlich von Paiste: http://www.musik-produktiv.de/paiste-symphonic-gong-80.html
    Bei dem Preis muss ich einfach zuschlagen.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Gut, dass ich gerade festgestellt habe, dass das Ding nicht durch die Tür passt, ich war gerade dabei, die nächsten Banküberfälle vorzubereiten ...

    Hallo,


    das sind einfach jeweils zwei Stangen aufeinander gesetzt.
    Dank der PCL-100 (eigentlich für Becken- oder Tomhalter gedacht) ist das problemlos und elegant möglich. Auch ein drittes Stockwerk für Scheinwerfer wäre denkbar ...
    Das finde ich das Schöne am Icon Rack: von DR-501 bis zum kompletten Wahnsinn ist alles möglich und es bleibt ordentlich und übersichtlich, eine Sorte Füße, eine Sorte Rundrohre,
    ok, zwei Sorten Querstangen (gebogen oder gerade, streng genommen noch den RJ in zwei Varianten), PCL-100, PCX-100 und -200, fertig. Alles problemlos nachkaufbar.


    Und wenn man mal keine Garderobe im Haus hat ... kein Problem ...


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Im Prinzip sind das zwei DR-503 und zwei DR-501 mit ein paar Extra-Klemmen. Ein paar Füße blieben dann halt übrig. Oben hing aber wirklich nur Blödsinn.

    Hallo,


    Glückwunsch zur guten Entscheidung!


    Und ja natürlich kann man auf das Icon Rack auch vierzehn Zimbeln unterbringen.
    Ich wollte doch nur das schöne Bild von openwater provozieren, ich liebe ja gemütliche Aufbauten.



    Grüße
    Jürgen


    PS
    Nein, oben muss man deswegen nicht anbauen, die haben seinerzeit alle unten hin gepasst.

    Hallo,


    falls man mal einen Auftritt haben sollte, ist eine Ersatztrommel schneller installiert als ein neues Fell.
    Schon deshalb würde ich den Trend zur Zweittrommel unterstützen.
    Dabei würde ich dann praktikablerweise die gleiche Größe nehmen (dann muss nämlich der Ständer nicht
    umjustiert werden). Und den Rest macht man mit den Stimmschrauben.
    Ob Metall, Grün, Gelb, Rostig, Transparent ist eher eine Frage der Mode, ich würde einfach das nehmen,
    wo mein Herz erstrahlt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die Aufnahme zu Playbacks habe ich seinerzeit mit dem R 16 gelöst, ohne wilde Verkabelungsorgien, wenn man vom absolut Notwendigen absieht.
    Da braucht man dann auch keinen Rechner mitschleppen. Gerade für mich alten Sack, der ohne Notebook unterwegs ist, eine praktikable Lösung:


    Playback auf zwei Spuren, Schlagzeug dazu auf bis zu acht Spuren aufnehmen. Das Ergebnis kann man mit dem Gerät oder nach Übertragung auch
    am Rechner anhören. Bearbeitung vollständig möglich, wenn gewünscht.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    2002er Ware geht je nach Zustand und Wetterlage einigermaßen.
    Bei den Hi-Hats sind die Sound-Edges wohl am Beliebtesten, allerdings in 14".
    Sondergrößen sind selten, einerseits von den Suchenden begehrt, andererseits gibt es weniger Suchende.
    Hat der Verkäufer Zeit, steigt der Preis, eilt es, sinkt er.
    Für mich ist auch immer der Erhaltungszustand und mein Wille, genau dieses Instrument jetzt besitzen zu wollen,
    entscheidend.
    Irgendwo zwischen 100 (bei Schäden) und 250 (praktisch neu) dürfte die Wahrheit liegen. So um 150 Euro ist für mich
    der Normalpreis für gebrauchte 2002er Hi-Hats mit Gebrauchsspuren ohne nennenswerte Schäden.


    Die Sound-Edges gefallen mir persönlich nicht so gut, weil sie etwas heller sind, viele Besitzer haben gerade dort auch
    die 15er Variante. Kleinere Hi-Hats sind fokussierter, heller und schneiden mehr in den Gehörgang. Das kann natürlich
    gewünscht sein. Funky halt. Im Paiste Soundroom kann man sich das relativ realistisch anhören (ich bilde mir ein, meine
    Becken dort zu erkennen).


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    mich stört es, wenn der Poppschutz stinkt wie ein Aschenbecher und meine Trommel ausdünstet wie eine Kneipe.


    Dass die Elektrik es mag, wenn sie mit Asche zugeschüttet wird, wage ich auch zu bezweifeln.
    Wie viel sie im Einzelfall aushält, hängt vom Einzelfall ab.


    Die wahrscheinlichsten Schäden sind zunächst brutale Verstaubung und widerlicher Gestank.
    Weiterhin kommt es immer wieder vor, dass Zigaretten nicht komplett aus sind, oder heiß im Mülleimer landen.
    Das kann dann mehr oder weniger glimpflich ausgehen.
    Aber auch ein Brand durch Veraschung im Gerät kann vorkommen, etwa durch Überhitzung oder Kurzschluss.


    Tapeten nehmen den Rauch auch auf, das wirkt sich farblich wie olfaktorisch aus und manche Vermieter sehen das
    als Anlass, mal Ärger machen zu wollen ("Schadensersatz").


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich dachte auch, ich könnte es.


    Komischerweise klappt es manchmal auf Anhieb, manchmal nach mehreren Versuchen und manchmal gar nicht.
    Woran das liegt, weiß ich auch nicht, ich bin ja kein Informatiker, sondern technischer Vollpfosten.
    Daher: Aufklärung für simple minds fände ich auch gut.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Jetzt ging es wieder auf Anhieb, vor Kurzem nicht ...
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    Hallo,


    a) die kleine Lösung = H2 und vorbei:
    diese nutzen wir im Proberaum zur Kontrolle. Dafür ist es vollkommen ausreichend.
    Vom Schlagzeug höre ich alles.


    b) Zwischenlösungen finde ich auch eher unbefriedigend, Aufwand ungleich höher, Ergebnis nur marginal besser, wenn überhaupt.
    Bei meiner Bass Drum und meinen Ohren wäre ich nur mit dem Besten zufrieden. Eine gute Hupe gut abbilden zu können, braucht
    ein gutes Mikrofon.


    c) Ich habe das damals so gemacht (im alten Proberaum):
    Zoom R 16, M 88 TG für die Hupen, M 201 TG als Overhead. Das macht dann schon Spaß.
    Und wer meint, dass an oben Kondensatormikrofone bräuchte, möge mal an die Preisklasse denken und wie das dann klingt.
    Ausprobiert hatte ich alternativ: MCE 830 (die waren heller, aber auch kratziger) und C 4000 (die waren sehr gut, hatten aber so
    so einen ganz leichten Film - Jammern auf hohem Niveau -, der mir nicht mundete).
    Das D 112 unten lieferte den amtlichen Standardklang, für mehr Geld bekommt man Besseres, für Weniger jedoch nicht und es ist
    ein sehr unproblematisches Mikrofon, empfindlichere Geräte zeichnen eben auch Töne auf, die man vielleicht gar nicht hören wollte.


    Zu den Fragen:


    1) Je besser die Overheads sind, umso eher kann man auf die Stützen verzichen, beim C 4000 wäre ein Verzicht voll befriedigend gewesen,
    beim MCE 830 und bei M 201 TG nur noch ausreichend, je nach Position evtl. auch mangelhaft bis voll ausreichend.
    Gute Positionen: von hinten über Kopf auf die Bass Drums gerichtet oder von vorne auf Kniehöhe mit Abstand, da müsste dann immer auch der
    Hupenbereich in der Aufnahme erscheinen.


    2) Nein. Jedenfalls nicht wesentlich mehr als alle anderen Varianten.


    3) k. A.


    4) Nein. Ja.


    Hörbeispiele: http://www.myspace.com/iurgain
    Alle Aufnahmen mit Zoom R 16,
    "Freedom" nur Bordmikrofone (also wie mit H2), kleines Besteck plus Kapelle
    "Soundcheck August" mit vier Mikrofonen (2 OH in XY, BD, SD), kleines Besteck
    "Soundcheck July" und "LiPusW" mit mehr Mikrofonen und mehr Gerät.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    in der Tat.
    Das mit der Planung (Beitrag 2) hätte ich auch gemacht, am besten mit Zeichnung und Einkaufsliste.


    Ansonsten wird man mit beiden Systemen eine Lösung finden.
    Optisch ist das mit Rund oder Eckig Geschmackssache, praktisch hat Beides leichte Vor- und Nachteile,
    was dann aber je nach Anwendung unterschiedlich ins Gewicht fällt.


    Ich hatte schon mehr Trommeln und weniger Becken an meinem Gerüst untergebracht.
    Vierzehn Becken ist eine Herausforderung, das würde ich gerne mal sehen.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Mir ist gerade eingefallen, dass ich auch mal 14 Becken montiert hatte, das scheint wohl zu gehen.

    Hallo,


    Charlie Parker hatte so einige Trommler ...
    der Bekannteste könnte der immer noch lebende und aktive Roy Haynes sein.


    [video]

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    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    jetzt bin ich neugierig geworden und habe mal geguckt.


    Zunächst führte mich die Reise von Deutschland nach Tonga.
    Von daher sollte alles Weitere nicht mehr überraschen.


    Und so ist es dann auch.
    Ich gehe ja routinemäßig erst mal auf die Anbieterkennung, schließlich will man ja wissen,
    wie man die Person, welche das verzapft hat, ansprechen soll. Nun ja, das hat nicht funktioniert.


    Die Totenköpfe lassen die Toten Hosen oder Kapellen aus der anderen Richtung mit ähnlichen
    lebensbejahenden Themen erwarten, das Programm deutet dann aber eher fröhlichen Mainstream hin, komisch,
    anhören kann man es sich auch nicht, liegt vielleicht daran, dass die Rechte ja auch woanders liegen.


    Die Bilder von der Wohnzimmertour sind aussagekräftig. Den Humor finde ich gut, das sollten wir auch mal machen.


    Der Proberaum lässt etwas Neid aufkommen, die Auftrittsliste erlöscht ihn dann aber wieder.


    Das mit der Muttersprache wollen wir den Westis auf Tonga mal verzeichen, so ein Wadenbeißer mit Sonnenbrand
    kann schon mal nach einem Auslassungszeichen dürsten.


    Das Erste ist immer der Erstkontakt. Da hat jeder so seine Präferenzen.
    Ich persönlich mag es nicht so gerne virtuell, anonym und außerhalb des Landes.


    Grüße
    Jürgen