Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    in der Tat ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass ein Ausländer hier mitliest.
    Möglicherweise ging die Tasche ja auch gar nicht verloren, sondern wurde zuvor gestohlen.
    In beiden Fällen erschwert man die Sachaufklärung, wenn man auf die Einschaltung der zuständigen Behörden verzichtet.
    Auch Versicherer lesen hier eher weniger mit.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    irgendwie hat mein Urin mir gesagt, das mit dem Luzifer wird hier noch irgendwann durchscheinen ...


    Deshalb habe ich eigentlich nicht die Möglichkeit, Polizei, Fundbüro (und wenn, welches) zu benachrichtigen.


    Das ist eine interessante Aussage.


    Und wenn ich es dem Fundbüro bringe, behalten die das und wenn sich keiner meldet, wird es versteigert.


    Diese Aussage ist falsch. In unserem zivilisierten Rechtsstaat geht der ehrliche Finder nicht leer aus, im Gegenteil.


    Mal sehen, ob sich noch einer meldet. Wenn nicht, versteigere ich es vielleicht.


    Wer Zeit für eine Versteigerung hat, muss sich natürlich Fragen gefallen lassen. Wie das rechtlich zu bewerten ist, möchte ich gar nicht ausbreiten. Selbst der ungelernte Laie wird aber bemerken, dass es irgendwie komisch ist, eine Sache, die einem nicht gehört, jemand anderem verkaufen zu wollen.
    Als Mensch und Jurist kommt es mir im Zusammenhang dann noch komischer vor: einerseits keine Zeit für das Fundbüro (Abgabe des Gegenstands mit einem Zettel), andererseits aber Zeit für den Verkauf (Abgabe des Gegentstands mit einem Zettel mit vorherigerer Bewerbung).
    Irgendwie wird es langsam müffelig und ich sehe die Orden schon korrodieren.


    Ganz nebenbei:
    wenn tatsächlich das Zeug verscherbelt wird, dann hat der Käufer großen Spaß, wenn der Verlierer von der Sache Wind bekommt.
    Dank dieses großen Spaßes wäre es nicht verwunderlich, wenn der Käufer den Spaß gerne mit dem Verkäufer teilen würde.
    Wenn die Beteiligten alle richtige Spaßmacher sind, kann das eine richtig nette Party werden.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Wer keine Zeit hat, eben mal bei der Polizeidienststelle vorbei zu fahren, der hat sicher auch keine Zeit, sein Auto anzumelden, Brötchen zu holen und irgendwelches Zeug vom Straßenrand aufzulesen.

    Moin,


    ich habe Pearl DR-1 und 5xx.
    Wenn ich da jetzt "diverse" Profile messen wollte, bräuchte ich eine Weile.
    Was gibt es dafür?


    Anders gefragt: was ist der wahre Sinn der Frage?
    Geht es um Zahlen- (Maß-) Fetischismus oder hat das irgendeine praktische Relevanz?


    Vorab: die Rundrohre sind bei allen Herstellern nahezu gleich (mir ist bisher nicht bekannt, dass irgendetwas nicht passt).


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    der Herr mucholos ist ein kluger Mann.
    Ich würde dessen Rat befolgen.


    Bei mir waren echte Schlagzeug-Aktionen in bewohnten Häusern immer nur vorübergehend. Ja, sie fanden statt und ich wurde auch nicht gezwungen, sie zu unterlassen, mir war es aber selbst unangenehm und dieses Gefühl ist schrecklich, es bremst die Kreativität. Weiterhein gab es natürlich stets Absprachen.
    Mein Konzept ist: üben zuhause, Krach im Proberaum. Proberaum ist klar, den muss man finden, bei mir heißt das aktuell Probe mit der (den) Kapelle(n). Vor einem Jahr kamen noch Lärmstunden am Wochenende hinzu, das war aber Luxus. Geübt wird daheim und zwar weder auf Elektrokram noch unter Vollstoff: Snare Drum hat Gummischeibe, Bass Drum und Tom Toms sind mit ddt bzw. T-Drum ausgestattet, die Becken sind mit HQ Sound Off versorgt. Für mich win-win: es ist relativ ruhig, nur die untendrunter bekommen es mit und die Bude ist mit ein bisschen Geschraube voll einsatzfähig, wenn es mal nötig ist. Dazu relativ klare Übezeiten (für die untendrunter und für meine Disziplin).


    Ganz grundsätzlich hilft es, immer erst mal die Aufregung ablegen. Was bringt es denn, sich über eine blöde Bemerkung zu echauffieren?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich habe ja hier noch zwei schwarze Trommeln herum lungern, da hat das 14" Tom Tom einen Gratungs-/Lackschaden, das 16er Standtom ist in Ordnung, beide schwarz, Sonor Hilite.
    Was kann man denn dafür vernünftigerweise verlangen? Gerade im Falle des Schadens bin ich da etwas verunsichert.
    Klanglich fällt er mir übrigens nicht auf, auch optisch ist er mit montiertem Fell einigermaßen kaschiert.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    1.
    das Geklöppel auf der Gummischeibe ist so oder so nervig. Nylon oder Holz vorne macht da kaum einen Unterschied.


    2.
    Holzart: Eiche - schwer, Hickory - mittel, Ahorn - leicht. Buche ist auch leicht, ob leichter oder schwerer als Ahorn weiß ich nicht mehr (hatte zuletzt Buche vor 25 Jahren in Benutzung).
    Dicke: dick - schwer, dünn - leicht.
    Am Einfachsten ist das im Laden, da kann man nämlich auch anprobieren, denn nicht jeder Stock liegt jedem gut in der Hand; mir passen zum Beispiel 5A und 7A (die wären leichter) überhaupt nicht in den Griffel, andere schwören darauf. Mein Händler hat auch eine Briefwaage für Leute, die es genauer wissen möchten.


    3.
    Die Eltern sollen sich Gehörschutz kaufen (für die Ohren) oder eine Dämmwand einziehen oder sich einfach freuen, dass der Nachwuchs so fleißig übt. Wenn ihnen das Geklacker nicht gefällt, ein richtiges Schlagzeug klingt besser. :)


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    zu den Versicherungen:
    das ist kompliziert und es gibt nichts Einheitliches. Da muss man die Details lesen. Ja, lesen.
    Alles andere ist Geldverbrennen.
    Ob sich so etwas lohnt oder nicht, muss man dann auch noch anhand der individuellen Gefahrenlage ermitteln.
    Für einen Profi kann eine Versicherung sinnvoll sein, bei Laien habe ich starke Zweifel.
    Ich bin seit etwa 1986 Musikinstrumentenbesitzer und hatte auch mal die ein oder andere Versicherung dazu.
    Wenn ich im Rückblick die Prämien rechne und das, was hätte bezahlt werden müssen und dann noch die Risiken kalkuliere,
    dann war meine Entscheidung, das mit den Versicherungen zu lassen, bis jetzt richtig.


    Zu den Spekulationen: wenn es Buntmetalldiebe waren, warum haben die dann die Hardware da gelassen? Und die guten Kabel?


    Zum Kauf bei Ebay und woanders: da trägt jeder Käufer das volle Risiko.
    Alleine schon deshalb finde ich viele Gebrauchtpreise für zu hoch kalkuliert und ich kaufe am Liebsten von Leuten, die ich kenne und wo man die Vorbesitzer nachvollziehen kann, unklare Quellen bergen Gefahr.


    Zum Schaden: scheiße gelaufen.
    Ich hoffe, es gibt wenigstens Seriennummern.


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    beim Thema "Wagen" dachte ich auch an etwas anderes, vielleicht einen LKW.


    Bei der Fassenacht in südlicher Tradition werden doch gerne so Kinderwagen, Rollatoren etc. verwurstet oder habe ich das falsch im Hirn?
    Mit ein oder zwei Rädern kommt mir das auch ziemlich wackelig vor. Wenn's dennoch hilft, ist es natürlich schön.


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    nicht jede Klage endet mit einem Urteil.
    Und nicht jedes Urteil landet in der Presse.
    Das nur grundsätzlich.


    Nebenbei gibt es Videos, die nicht per Umgehung sichtbar werden, sondern tatsächlich gelöscht wurden.
    Darüber würde ich mal nachdenken. ... oder lesen


    Aber auch mit Google findet man LG Hamburg - 310 O 461/10 -
    Daraus ergibt sich dann auch recht schnell, warum gar nicht Youtube verklagt wird und wahrscheinlich die meisten Angelegenheiten ganz ohne Gericht dezent und leise erledigt werden (s. o.).


    Mal im Klartext:
    Der musikbegeisterte Paul Blauauge lädt auf der Internetplattform "DeinRohr" die Demo-DVD der Kapelle "Kommerz ist böse" hoch und erhofft, dass er damit die Welt begeistert.
    Wenig begeistert ist allerdings die Kapelle selbst, denn die wollen ihre DVD ja verkaufen, damit sie sich wieder neue Saiten, eine Unterhose, ein Butterbrot und die Eifonrechnung leisten können. Ihre Plattenfirma "Indiekulturpapst" beauftragt daher die Anwaltskanzlei "DeinUhrEberRecht GmbH". Diese wendet sich an den Seitenbetreiber und bittet diesen höflich und bestimmt, das Werk zu entfernen und die Daten vom Einsteller herauszugeben. DeinRohr löscht das Video, Paul Blauauge bekommt Post mit viel Papier, Text und auch einer schönen Rechnung. Er traut sich nicht, dass in seinem Forum "Kulturfüralle" zu erzählen, weil sein Papa, der Polizist ist, ihm gesagt hat, wenn er das macht, bekommt er so die Hucke voll, dass er drei Wochen nicht mehr laufen kann.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Es gibt auch mildere Fälle, da bekommt der Einsteller halt nur den Zeigefinger von Youdings zu sehen. Das Video ist dann trotzdem weg.

    Hallo,


    Becken sind meistens endbehandelt mit einer Schutzschicht versehen oder poliert, damit sie schön aussehen.
    Wer da mit aggressivem Zeug rangeht, macht halt alles ab.


    Die Stocktreffer gehen auch von alleine wieder ab, einfach weiter spielen. Wenn man vorbeugen will: Stöcke mit Nylonspitzen und Felle ohne Beschichtung helfen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die Böckchen wurde die ganzen Jahre über im Marschtrommel-Bereich verbaut und auch für Sonderausgaben für den japanischen Markt, da müssten die Altlagerlasten schon lange verwurstet sein.


    Hier übrigens noch ein bisschen etwas zu den Stimmschlüsseln und zum Stimmen (schönes Gerüst im Hintergrund, das habe ich gerade im Proberaum stehen):
    [video]

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    [/video]


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Für mich sind die Trommeln zu klein, aber den Koffer mag ich. Deep Purple.

    Guten Morgen,


    das Beste ist natürlich der Holzhacker-Schnaps, aber das Blümlein und überhaupt das Ganze macht schon einen sehr vernünftigen Eindruck, im Übrigen auch der Aufbau.
    Dass das Hi-Hat-Pedal fehlt, finde ich persönlich schade, aber wenn es nicht gespielt wird, braucht man es eben auch nicht, da ist es konsequent, den Kram gegen die offenbar rutschende Fußmaschine einzusetzen.
    Und ja, jeder hat eine eigene Ergonomie, die auch nicht unerheblich von der Spielweise, der Musikrichtung und dem Körperbau abhängt.


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    wann gab es denn das letzte "relaunch" bei Tama?
    Imperialstar und Superstar sind hoffentlich nicht damit gemeint.
    Das Einzige, was mir aufgefallen ist, war die Camco.


    Die Diskussion um Felle ist ein bisschen albern, natürlich kommt auf das Flaggschiff die USA-Ware.
    Die ist möglicherweise im konkreten Angebot (Hoshino Gakki kauft ja vermutlich nicht nur einen Fellsatz, sondern lässt sich eine Palette mit Rabatt basteln) tatsächlich einfach billiger als das, was der D'Addario anbietet.


    Dass von den Japanern im Moment nicht allzu viel wirklich Neues kommt (außer Kosteneinsparungen), könnte ja an der Atomkraft liegen, nur so eine Idee.


    Auf lange Kessel müssen wir noch ein bisschen warten, jetzt werden erst mal wieder die runden Gratungen eingeführt, dann kommt wieder 45 und dann vielleicht mal lange Kessel.
    Vorher gibt es aber noch das Artstar-Hyperdrive nächstes oder übernächstes Jahr.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    es ist natürlich ein bisschen Definitionssache.
    Zwei Bass Drums können ja auch andere Gründe haben, also eine größere und eine kleinere beispielsweise für tiefere und weniger tiefere Töne, aktuell bei einigen progressiven Jazzern zu sehen. Bei Rondinelli/Franco (The Encyclopedia of Double Bass Drumming, Modern Drummer Publications, 2000) wird Ray McKinley für 1940 aufgeführt. Der hat allerdings wohl schnell wieder die Lust verloren, weil er es doof fand. Dann kommt auch schon Louie Bellson, der ja große Aufbauten fuhr und das recht konstant. Somit war er zumindest derjenige, der für den Durchbruch sorgte mit seiner Bekanntheit und seiner Stringenz.


    Ich denke, dass davor wirklich nicht viel gelaufen ist, denn das moderne Schlagzeug in der Popularmusik ist ja ohnehin recht jung. Zuvor waren die Instrumente ja verteilt (wie heute noch im klassischen Orchester), auch die Tanzkapellen hatten anfangs wohl noch mehrere Leute für Große und Kleine Trommel (wie heute auch noch in der Marschmusik). Die ersten Fußmaschinen tauchten ja auch eher um 1900 herum auf und die Hi-Hat ist ja eine Weiterentwicklung der Charleston-Maschine, das Drum-Set, wie wir es heute kennen, wurde tatsächlich einschließlich Hi-Hat wohl erst in den 1930er Jahren etabliert. Davor wurde es quasi nach und nach zusammengebastelt.


    Interessant finde ich, dass es auch nach Erfindung und Etablierung des Doppelpedals immer noch weitgehend bei Double Bass Drums geblieben ist, nur Bozzio, der sowieso aus dem üblichen Schema fällt und ein paar ganz wenige andere spielen mehrere Bass Drums (Cobham drei, Moffet fünf) oder auch zwei unterschiedliche, bestenfalls noch mit zwei Doppelpedalen (von Bohr).


    Irgendwie bewegt sich der Doppelhuf-Kram doch weitgehend in musikalisch banalen Bahnen, das erlebe ich vor allem live, wo ja inzwischen jeder Jungspund unentwegt auf den Dingern herumtritt, ob es passt oder nicht und eben auch immer nur derselbe Kram.


    Grüße
    Jürgen
    der auch nur zwei Hupen hat