Beiträge von Jürgen K

    Ich kann das Gewicht eines K&M 14016 bieten. Der ist aber leider nicht sonderlich leicht. Laut Thomann: 5,5kg!


    Moin,
    wer nicht selbst wiegen will und sich auch nicht auf die überlasteten Schreiber beim Treppendorfer verlassen will, kann ja die Heimatseite von K&M konsultieren, die haben bei (fast) jedem Produkt das Gewicht dazu geschrieben, so sinnse halt, die Wertheimer.
    Da ich keine Hockerwaage besitze, kann ich nur sagen, dass mein Pearl D-7irgendwas ziemlich leicht ist. Stabiler ist aber der schwerere.
    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ich nehme ja lieber ein paar Kilogramm mehr und habe wenigstens Spaß als mich mit so einem leicht tragbaren Gerippe zu stoßen.
    (Am Video vom Bruder vom Beam sieht man ja, wie das aussieht, wenn man am Ständer spart).

    Moin,


    auch im Innern gibt es Lötstellen.


    Ich sag's mal ganz böse: es gibt Geräte, da lohnt sich die Reparatur und es gibt Wegwerfprodukte.
    Klanglich soll das Ding ja auch im funktionsfähigen Zustand eher für Freunde der "we-fix-it-in-the-mix"-Philosophie sein.


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    ich habe hier so ein Buch "Classic Rock" oder so ähnlich, da ist das Lied drin, auf der CD dann aber nicht nur ohne Schlagzeug, sondern auch ohne Gesang und natürlich auch nicht von AC/DC, sondern der Verlagskapelle gespielt. Ein Metronom läuft auch noch mit, das könnte bei Vorführungen stören, aber wenn man noch selbst singen muss, hat sich das mit der Vorführung prophylaktisch schnell erledigt. Nebenbei müsste man dann ja prüfen, ob man das überhaupt vorführen dürfte.


    Bei der Sticks gabs mal Playalongs mit Gesang, auch eins, zwei Lieder von AC/DC, ob das dabei war, kann man ermitteln.


    Zu 3) Noten lesen, Noten abspielen.
    Was nicht geht, wird geübt.


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    ah, endlich.


    Sehr schön geworden, auch die Vor- und Abspannmusik.
    Lustigerweise klingen alle gut, man hört aber ein paar Eigenschaften, die tatsächlich unterschiedlich sind.
    Eine Tendenz sehe ich dahingehend, dass die Sonor-Panzerbeschlagteilsfraktion und die Alu-Eimer grundsätzlich etwas trockener anmuten,
    die leichteren Ludwigs etwas blechig-lebendiger.
    Meine Vorurteile (die D 505 habe ich ja zugunsten der D 528 verkauft) wurden bestätigt. Klingt wie daheim.


    1. der sonore Klang, die runden glockenklaren Mitten fallen auf nebst der getrockneten Obertonstruktur, meiner Ex-D505 sehr nahe kommend.
    2. deutlich blechiger, mehr Obertöne, mehr Leben, erinnert mich etwas an meine Pearl.
    3. trocken, deutlich beschränkter gegenüber #2.
    4. Sonorer als #2, irgendwo zwischen #1 und #2.
    5. sehr übersichtliche Obertonstruktur, klar vom Grundklang abgegrenzt.
    6. kompakter, klingt trockener
    7. Ahnlich, mehr Obertöne, aber noch recht angenehm
    8. Dunkel
    9. Etwas mehr Funkeln
    10. Etwas komprimierter
    11. Klingt wie daheim, nur ein bisschen offener.
    12. Doingt mehr, aber trocken, wie ein guter Perlwein.
    Dank der Bildübertragung und dem Besitz bzw. ehemaligem Besitz von zwei bis drei sehr ähnlichen Trommeln bin ich da etwas belastet in der neutralen Bewertung.


    Also: zweites Tasting ohne Hingucken:
    1. timbaleartig, crisp, helle Obertonstruktur
    2. ohne Snares unklarer, flacher, etwas samtigere Obertonstruktur
    3. dumpf, breiter Teppich, zart-helle Obertöne
    4. etwas unrund, wirkt leicht aggressiv
    5. runder Klang, viel Obertongeschepper, lässt Grundton untergehen
    6. cool, knackig-kompakt mit dominierendem Fundament
    7. groß, breit, recht angenehm
    8. etwas dunkel, durchwachsen
    9. dunkeldoingig, lebendig, voll
    10. sonor, angenehme Obertonstruktur, aufgeräumt
    11. sehr düster, viel Fundament, deutlich dunkler Knall
    12. Doingig, sehr voll-zarter Teppich, Obertöne auf Fundament
    Tja, was würde ich kaufen? Von den Ludwigs gefiel mir die Nr. 7 wohl am Besten, von den Sonors die Nr. 11, aber so richtig schlecht ist ja keine.


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    ja, wo die Liebe hinfällt ...


    aber ich finde ja immer etwas, also etwas anderes:
    "brass finished" - liegt das an meinem Englisch oder an dem von den anderen oder
    meinen die etwa Stahlkessel mit Messingbeschichtung (und wohl Lack drüber)?

    Nur so, um die Gerüchteküchte anzuheizen und die Magnete zum Einsatz zu
    bringen.


    Grüße
    Jürgen


    Edith: Dummes Geschwätz, kommt davon, wenn man Analphabet ist

    Jetzt meine frage, wie bringe ich ihn weg vom schlagzeug?


    Hallo,


    na hoffentlich gar nicht.


    Ich war auch mal in einer Schulkapelle, das Niveau ist dort naturgemäß durchwachsen und genau das ist die Herausforderung: zu lernen, gemeinsam zu arbeiten.
    Später ist das ebenso wichtig: auch in einer anderen Kapelle muss man zusammen arbeiten. Alles andere führt zur Auflösung der Kapelle und vorherigem Stress.
    Und ganz nebenbei: früher fand ich mich toll, heute finde ich mich scheiße und wenn ich höre, was ich früher gemacht habe, dann war das scheiße.
    Erkenntnis kommt mit dem Alter. Ist aber ganz normal.


    Ansonsten entscheidet im Übrigen der Kapellmeister, nicht der Trommler und Nebenbeipianist.


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    ich finde den Fred gut.


    Zum Thema: wir nehmen übrigens mit dem H2 auf, der fehlt noch in der Sammlung.
    Ich habe auch noch einen R-16, mit dem nehmen wir nicht auf und neulich hat doch der Bassist einen Presonus gefunden, der stand so herum, der wird dann verkauft.


    Ein paar Aspekte:


    "Kleines Aufnahmestudio für den Proberaum"
    ist ein netter Euphemismus, da wollen wir mal nicht zu streng sein.


    "aber das klingt mir zu dumpf."
    Geschmackssache. Manche finden ja, das Pinstripe-Felle dumpf klängen.


    "Ausserdem is meine Bassdrum (16" X 20") nicht wirklich durchsetzungsstark"
    Nun ja, inzwischen wurde sie ja gegen einen Koffer getauscht, damit sie nicht zu laut ist, das ist schon mal eine Maßnahme.


    "Heute abend werde ich den gleichen Track nochmal einspielen, aber mit dem H4n"
    Und morgen auf die gleiche Weise, geht's weiter ...


    Grüße
    Jürgen


    ... mit der gleichen Scheiße

    Mein Gehör hat eineinhalb Jahrzehnte für die Entwicklung gebraucht, den "türkischen" Sound dem schrillen B8-Pressblech-Klang vorzuziehen...


    Moin,
    es mag ja jeder andere Ohren haben und vor allem andere Lautsprecher und auch irgendwann eine altersbedingte Gehörverbesserung erleben.
    Dass bei Thomann die Becken, welche er verkaufen will, gut klingen, möchte man doch erwarten. Dummerweise gibt es von jedem nur eins.


    Ich habe Becken noch nie nach der Materialstärke an sich oder dem Gewicht gekauft, sondern immer in Relation zum konkreten Einsatzgebiet.
    Mein Lieblingshersteller bietet da auch eine für mich sehr nachvollziehbare Klassifikation an, das vermisse ich sonst noch immer, selbst bei den Großen.
    Die letzte Beschwerde hatte ich übrigens zu einem B20-Gerät, das lag aber ehrlicherweise nicht am Becken, sondern der Betonwand dahinter.
    Dass meine Mittelklasse-Pressbleche mal saugut klangen, lag übrigens an der Wohnzimmereinrichtung einschließlich der Schallwandler, welche
    die Töne empfingen.


    Das eigene Schlagzeug ist ein Fluss.
    Manche haben geschlängelte Flüsse, andere eher gerade, jedenfalls gibt es immer mal wieder Änderungen.
    Da muss man sich nicht verrückt machen.


    Zum Forum kann ich nichts sagen, das gab es damals nicht und das Export habe ich umschifft, d. h. schlechter angefangen und dann dezent überholt.
    Jeder muss da seinen individuellen Weg finden, egal ob mit Bratwurst, Pommes, Pizza, Döner oder Sushi.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die Probleme liegen einerseits in der Elektrik, da wundere ich mich etwas, dass das jemand genehmigt hat.
    Stromkabel auf dem Boden, bisschen Thermalwasser und schon kribbelt der Badelatschen.
    Nebenbei kann es natürlich zu fröhlicheren Kurzschlüssen kommen.


    Vom Drum-Set her betrachtet, dürften die Probleme eher hinterher erscheinen.
    Mit der Abkühlung der Luft wird die Feuchtigkeit nämlich zu Wasser und wo das dann hängen bleibt, da kann es Effekte erzielen:
    Rost beim Stahl, Aufquellen beim Holz, Schimmel beim Kunststoff.


    Ich würde mir für den Spaß ein günstiges Acrylset besorgen und hinterher alle Metallteile schön abtrocknen (nachdem sie auseinandergeschraubt wurden).
    Treibt die Gage nach oben, ich weiß.


    Ganz eklig bei Jazz (hohe Stimmung) ist es ja, dass man drinnen nachspannen muss und es draußen dann knallt, wenn man nicht wieder entspannt.


    Persönlich war ich bislang nur mit Metallteilen im Schwimmbad und das auch nur für vielleicht eine halbe Stunde. Da waren wir aber auch die Einzigen (also so rund sechs).
    Da ist nichts passiert, aber es war draußen auch warm und es hat keiner mit Wasser auf das Kabel geplanscht.


    Grüße
    Jürgen

    soundtechnisch will ich da keinen Wummer-Bass


    Moin,


    normalerweise nimmt man heute auch deswegen in der Popularmusik gerne die Felle mit dem großen Loch.
    Früher - als man noch keine Angst vor Volksmusik hatte - stellte man das Mikrofon vor das Fell, horizontal mittig und vertikal etwas unterhalb der Mitte.
    Ob da jetzt die Hupe noch belüftet wird oder nicht, ist egal.


    Wie man ja aufgrund des Einlesens ins Thema weiß, ist der Klang dann eher klassisch und tendenziell etwa wummeriger.
    Ich mag das ja (manchmal).


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Die Löcher machen den Klang trockener, sie klingen nicht, sie nehmen Klang. Die Trommel klingt dann kontrollierter.

    Moin,


    die Telefonnummern von Sybinco & Kennedy sind ja eingeblendet, in der Tat: Serbien.
    Der Präsentation nach zu urteilen, ist die Wahrscheinlichkeit eher gering, dass das jemand aus eigener Anschauung kennt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich hatte lange Zeit 5B von beiden Marken.
    Der Lack erschien mir bei VF irgendwie stärker, einen nennenswerten Effekt kann ich aber nicht berichten.
    Die Stöcke von PM sind geringfügig dünner und kürzer (Maße siehe Homepages der Marken, da ist alles fein säuberlich aufgeführt).
    Ich kann beide Marken empfehlen.


    In den mir bekannten Läden sind die auch alle vorrätig.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    als ich anfing (so etwa 1985), war die Kette das Nonplusultra. Bänder hatten die Billigmaschinen.
    Meine erste Pearl war auch doof, meine Camco danach toll. Schon damals (etwa 1986/1987 müsste das gewesen sein), war mir nicht so ganz klar, warum der Verkäufer mir die Camco günstig überließ (top Zustand, sie ist noch heute diejenige von meinen Camcos mit dem besten Zustand), um sich für teures Geld das Gerät aus Amerika zu kaufen, was genauso aussah (bis auf die modern hübsche schwarze Farbe) und auch noch weitgehend genauso konstruiert war. Bald kaufte ich ein Pearl-Anbau-Teil (damals gab es so etwas), ebenfalls ähnlich konstruiert.


    Nach vielen Jahren des Tretens brauchte ich eine Zweitmaschine, es wurde die Iron Cobra.
    Die gab es übrigens in drei Versionen, zwei mal Kette, ein mal Band, somit war der Unterschied nicht nur Band oder Kette, sondern auch die Rolle. Bei Pearl gab es für die Eliminator Band oder Kette und die Rollenform wurde mittels buntem Plastik geregelt. Yamaha hatte weiterhin Kette, genauso wie dw, inzwischen gab es natürlich nur noch Doppelketten wegen der Stabilität. Sonor zog mit der Giant Step nach und darüberhinaus, hier wurde dann schon deutlicher aufs Band gesetzt, für mich schon damals wenig nachvollziehbar und offensichtlich wurde das Band auch kurz nach Einführung geändert und schließlich wurden die Maschinen auch nicht mehr primär mit Band ausgeliefert. Auch bei Pearl und Tama verkauften sie die Bänderfassungen hierzulande eher weniger. Yamaha fiel dann mal wieder der starre Antrieb ein (ein Stängelchen) (gab es ja damals bei der Speed King auch) und natürlich musste das Pearl dann bei der Demon und Mapex bei der Falcon wieder aufnehmen. Kommt auch mal was Neues?
    Ja, in Amerika hat man entdeckt, dass man die Teile auch per CNC fräsen kann und das man dafür auch ein paar Abnehmer findet, vor allem im Evil-Sektor.
    Jetzt kommt der Jojo aus Amerika (ja, er ist gebürtiger Schweizer), er hat den ganzen Scheiß durchgetreten und verkündet jetzt das neue Evangelium nach Serge. Dass die Zugbänder, die ja heutzutage so gut sein sollen (dank der Nylonstrumpfhose seit dem Krieg und der kugelsicheren Weste seit meiner Kindheit), gerade mal wieder überarbeitet werden, das macht der Mann marketingmäßig mit seiner Bühnenpräsenz dank Trance-Grooves und Schweizer Charme vergessen. Für mich hat sich die Frage nie ernsthaft gestellt und nach den Erlebnissen der letzten dreißig Jahre stellt sie sich auch nicht. Mein Fahrrad fährt immer noch mit Kette und nicht mit Kevlar-Strapsen oder Nylon-Strümpfen und das schadet meiner Fußmaschine auch nicht. Von starren Halterungen spreche ich lieber nicht, die Pleuelstange mag ja bei manchen Maschinen ihren Sinn ergeben, vielleicht sogar noch bei der Speed-King, aber das erinnert mich ein bisschen an die Frage der Anzahl der Böckchen, "weniger ist mehr" kann man wirtschaftlich gut verkaufen.


    Um es kurz zu machen: es ist egal, wenn man selbst keine Präferenzen hat.
    Ich habe inzwischen alle Fassungen der Iron Cobra getreten und mit allen die Bass Drum getroffen.


    Und die Ölerei verstehe ich auch nicht, spielt hier jemand bei Regen, Eis und Schnee? Meine Camco hat seit mindestens zehn Jahren (eher 20) kein Öl mehr gesehen.
    Und bei der Cobra habe ich die Feder geölt, bei der Kette reicht Staubwischen.
    Dass Nylon und Kevlar (auch schon etwas ältere Materialien übrigens) nicht schwingen, halte ich für ein Gerücht.


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    die Sichel ist auch auf meinen Becken drauf und die kommen definitiv aus der Schweiz oder Deutschland.
    Ich halte es für eher unwahrscheinlich, dass ein moderner Hersteller aus der Türkei seine Becken so stempeln würde, aber am Klang wird man es im Zweifel erkennen, ansonsten am Material, ist doch bestimmt schön gelb das Blech. Das Abdrehmuster und die Hämmerung erscheinen jedenfalls nicht so sehr nach Handwerk im Kleinstbetrieb, aber auf dem Foto sieht man ja auch nichts.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das sind bestimmt handgefertigte Becken von Ahmed Meteor XIII., dem Großneffen von Mustafa Islam, dessen Urgroßvater damals noch in den USA bei einem traditionellen Hersteller gearbeitet hat.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Chinesische Becken: gewölbter Rand, viereckige Kuppe
    Türkische Becken: gerader Rand, runde Kuppe
    Wiener Schnitzel werden doch gleich wo hergestellt?