Beiträge von Jürgen K

    Moin,


    wenn man alle Verbesserungsvorschläge beherzigt, dann kommt hinten ein Flightcase heraus.
    Man soll es nicht glauben, das hat schon jemand erfunden und es ist so sauschwer, dass es viele Musikanten verschmähen.
    Könnte auch am Auto und der Treppe zum Proberaum liegen.
    Wer natürlich Aufzüge hat, der soll es ruhig richtig machen.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    10 mm, cm, Zoll, ach was weiß denn ich, auf die Größe kommt es doch gar nicht an.

    Moin,


    ich habe ein Brett 80 cm x 60 cm (oder so ähnlich), Pressspan, 20 mm (oder so ähnlich) mit Aluprofilen und 10 mm Rollen, da passt das ganze Set drauf auf dem Weg vom Haus zum Auto.
    Die Größe liegt daran, dass das Ding in den Aufzug des Studentenwohnheims passen musste und tragen musste es eben auch Umzugskartons und Wasserkisten - so viel zur Langlebigkeit.
    Ein Griff zum Wegtragen hat es auch.
    Es hat aber auch ein paar Kinderkrankheiten, vielleicht bessere ich die irgendwann mal aus.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    der Klang entscheidend


    Geld eine Rolle spielt


    mit Edelholz zu furnieren.


    Das passt meiner Meinung nach logisch nicht zusammen.


    Wenn man selbst keinen Unterschied hört und fühlt, dann ist es egal. Ich selbst achte beim Kauf nicht nur auf den
    Klang, sondern auch auf die Wertigkeit der Verarbeitung einschließlich der Beschlagteile. Nebenbei versuche ich
    auch, den Klang selbst zu prüfen.


    Die 500-Euro-Klasse ist für mich der Einstieg und die Sets, die mir da bisher unter gekommen sind, haben mich alle nicht
    begeistert. In der 1500-Euro-Klasse hat sich dagegen schon etwas Spaß breit gemacht. Aber ich bin halt anspruchsvoll
    und versuche meinen Fuhrpark in einem Kompromiss aus Praxistauglichkeit und Hochwertigkeit zu halten.


    Grüße
    Jürgen

    Kein Mensch erwartet bei Demoaufnahmen eine Bassdrum die
    mit 2 Mikrofonen abgenommen wird oder freut sich über das Rasseln des Snaremikros über das Bottommikro.


    Hallo,


    hätte ich das mal vorher gewusst ... nun ja, es waren trotzdem nur 12 Kanäle, wenn ich mich nicht verzählt habe.
    Ok, war nur eine Snare am Start und auf das schöne HH-Mikro haben wir verzichtet.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Aufschriften auf dem Paket (mit Ausnahme von Absender und Adresse) sind irrelevant.
    Die beruhigen nur das Gewissen. Nebenbei wüsste ich auch nicht, dass es dem Boten bei seinem fürstlichen Lohn und seinen angenehmen Arbeitszeiten
    auch noch zuzumuten wäre, bestimmte Kartons mit Samthandschuhen anzufassen und in Zeitlupe zu tragen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Sonst würden sie die Kartons ja nicht nehmen!


    Das sehe ich etwas anders.
    Ein ordentlich verpacktes Gut überlebt einen Fall schadlos. Alles andere ist nicht ordentlich verpackt.
    die Hersteller handeln wirtschaftlich, verpacken also zu billig und riskieren einfach die Reklamation im Schadensfall. Das ist für die
    recht einfach (sie haben ja noch ein paar Ersatzteile auf Lager) und unter dem Strich billiger.
    Privat sieht das schon anders aus, wenn ich als Verkäufer etwas verschicke, dann habe ich hier keinen Ersatz und deshalb habe ich
    ein Interesse daran, dass mein Kollege nicht sauer wird. Umgekehrt schätze ich es als Käufer sehr, wenn ich hier Waren erhalte, wo man bei
    der Verpackung die Liebe sieht, das wirft dann auch gleich ein Licht darauf, wie das Instrument zuvor behandelt wurde, zumindest vom direkten
    Vorbesitzer.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    siehe auch hier: http://www.dhl.de/de/paket/pri…/verpackungshinweise.html

    Hallo,


    ich sehe im Budget-Bereich keinen Sinn darin, das Schlagzeug über die Ohrhörer zu jagen.
    Normalerweise müssten die Otoplastiken ausreichend dämpfen, so dass man das Set in gehörfreundlicher Lautstärke hört.
    Mir erscheint es daher kostenmäßig günstiger den zusätzlichen Gehörschutz abzunehmen, statt das Schlagzeug aufwändig zu mikrofonieren und das Ganze dann mit viel Gerät wieder ins Ohr zu jagen.
    Mit meinem Kopfhörer (DT-100) gibt es jedenfalls keine Probleme: Obertöne des Schlagzeugs stark gedämpft, Musik kann ohrfreundlich gehört werden.
    Die andere Variante habe ich auch schon ausprobiert, Zoom R-16, acht Mikrofone, acht Kabel, Halter/Ständer, ich fand das sehr aufwändig und leiser war es garantiert nicht, nur schöner, aber eben mit viel Investition.


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    zum Rode kann ich nichts sagen, ich würde auch in ein zweites C 1000 investieren (ggf. auch gebraucht).
    Für die Bass Drum würde ich das vielgelobte t-Knochen 300 nicht verwenden, ich hatte das zweifelhafte Vergnügen, es neulich mal hören zu dürfen, als Freund der Großen Trommel würde ich das nicht in mein Haus lassen, nebenbei ist es in einem schönen Koffer für 150 Euro enthalten, das lässt, wenn man den schönen Koffer abzieht, tief blicken. Leider klang es gar nicht so tief, eher dumpf, genauso wie der Rest des gruseligen Inhalts einschließlich der optisch sehr hübschen Overheads. Klang war das nicht, eher so rudimentäre Signalübertragung.
    Mein erstes Bass Drum-Mikrofon war das D 112 und das hätte ich nicht verkaufen müssen. Darunter ist mir noch nichts über den Weg gelaufen, was Spaß machen würde.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    endlich mal was los hier, war so friedlich die Tage ...


    Zitat

    iron cobra ist das nonplusultra!


    Als Besitzer und Treter der Iron Cobra sage ich nein, aber etwas objektiv spürbar Besseres hatte ich auch noch nicht unter den Füßen.
    Grundsätzlich: je nach Empfindsamkeit kommt man einfach mit der ein oder anderen Konstruktion besser zurecht, das ist aber recht subjektiv.


    Zitat

    ich investier gerne in gute hardware.


    Ich auch. Und oftmals investiere ich dann lieber gar nicht, wenn ich nichts zum adäquaten Preis zu adäquaten Testbedingungen und vorzüglichem Ersatzteilservice bekomme;
    von dw habe ich nur die Hi-Hat-Clutch, ich bitte um Applaus.


    Zitat

    einfach zu schwer

    In der Tat kommt sie einem groß, schwer und sperrig vor. Beim Spielen macht es in der Praxis bei mir jedenfalls aber gar nicht so einen großen Unterschied. Ich bin im Proberaum (Pearl P-900) und im anderen Proberaum (Iron Cobra Power) merklich nicht besser oder schlechter oder leichter oder weiß der Geier was. Wirklich schwerfälliger kommt mir dagegen das Spiel mit zwei Bass Drums vor, ansonsten finde ich in punkto Leichtgängigkeit meine Camcos nach wie vor ganz weit vorne und offenbar nicht nur ich.
    Ein Eifon habe ich übrigens nicht, ein Nokia aber auch nicht.


    Zitat

    HAT JETZ JEMAND DAS TEIL ODER NICHT!!!! UND KANN WAS DAZU SCHREIBEN?!?!

    Nein. Das ist nunmal so, wenn es um Produkte geht, die praktisch (!) nicht auf dem Markt sind.
    Nebenbei müsste derjenige ja auch noch etwas zu Trick, Axis & Co. sagen können, sonst wäre die Meinung so nutzvoll wie "spiele seit einem Monat, habe die Mille Gracie-666 und bin sehr zufrieden".


    Zitat

    es interessiert hier glaub ich einen feuchten furz, ob ihr mit 280 aufm haufen hundekot blasten könnt oder nicht

    Schade, denn es wäre der dezente Hinweis, dass es auch mit marktüblichen Geräten geht und - wenn man genügend Stimmen versammelt - sogar allen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Was brauchts alles um ein Musikstück und mein Drumming zusammen auf die Inears zu kriegen?


    Ich höre mich auch, wenn ich Kopfhörer aufhabe. Folglich habe ich früher die Musik über einen Cassettenrecorder laufen lassen (mit Kopfhörer-Ausgang, regelbar), heute kämen CD-Player und alle digitalen Medien in Frage, die ja teilweise auch sehr angenehm zu transportieren sind.


    Ansonsten: siehe oben, alles gesagt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    beim Gerüstbau ist vieles Geschmackssache. Dass Rundungen vielleicht hübscher aussehen und Kanten (noch) besser halten, wird niemand bestreiten.
    Ob gesägt wird oder nicht, ist so eine Frage, ob man eher entscheidungsfreudig ist oder sich lieber alles offen hält.
    Da ich mein Gerät auch gerne mal umbaue, neige ich meist zu Letzterem, nebenbei schätze ich die Berechenbarkeit von klaren Strukturen.

    wer kauft sich ein Rack, nur um daran vier Becken anzubringen?


    Ich. Auf dem Bild hängen aber nur zwei Becken dran, das ist in der Tat wenig konsequent.


    Beim Gerüstbau stellt sich auch die Frage, ob es stationär oder mobil sein soll.
    In ersterem Falle kann man schrauben, bis der Arzt kommt, in letzterem kommt davor das Publikum und dann der Veranstalter.
    Daher würde ich kritisch prüfen, was man auch ab- und aufgebaut und transportiert bekommt. Jedenfalls bei Alternative Zwei.


    Das Gerödel bekommt man mit den entsprechenden Klemmen und Rohren auf jedes handelsübliche Gerüst, ob Gibraltar oder Yamaha macht diesbezüglich
    wenig Unterschied. Modular bauen kann man beide, Rundstangen sind natürlich etwas kompatibler mit Fremdprodukten (Dixon z. B.), während das Sechseck
    natürlich an Yamaha gebunden ist (wie auch das Viereck an Pearl). Von der Verfügbarkeit im Handel (bei spontanen Nachkäufen) könnte man sich auch mit-
    leiten lassen, wenn man ab und an mal etwas um- - oder besser: an- - -schrauben möchte.


    Das Thema ist stark religiös behaftet, ich persönlich bin gerüstgläubig, jedoch nicht radikal, sondern deutlich pragmatisch: je nach Anwendung stelle ich
    auch mal Ständer auf, schlimmstenfalls sogar in Kombination, allerdings dann eher für kürzere Projekte (Auftritte etc.).


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Die Frontstange von meinem DR-1 ist 1,35 m lang. Wie das aussieht? Gut natürlich!

    Hallo,


    die aufgezogenen Felle sind wahrscheinlich von Remo aus Taiwan.
    Ansonsten sehe ich es ganauso: es gibt keinen vernünftigen Grund, die zu wechseln. Ein neues Fell wird auch schnell wieder alt und kostet Geld.
    Zum Üben und auch Spielen reicht das, ich hatte auch schon die Remo UT-Felle, damit kann man arbeiten.
    Größen sind in der Tat 20-14-12-10, kann man optisch wie an der Anzahl der Stimmschrauben relativ sicher erkennen, selbstverständlich ist die
    deckende Farbe kein Wachs, sondern höchstwahrscheinlich Folie (sehr unwahrscheinlich Lack). Die Serie dürfte auf der Plakette stehen, damit
    wäre das auch geklärt.
    Die Becken sind nicht so doll, 302 ist Messing, 502 Einsteigerbronze, aber schon ein bisschen besser als ganz unten, da wird man künftig am
    Ehesten anzusetzen haben, solange einem die 302er aber noch nicht auf die Nerven gehen, kann man die ja spielen, ansonsten wäre das für
    mich das Erste auf der Verbesserungswunschliste für Ostern, Pfingsten, etc.


    Die Klorolle darf zum Trocknen der Freudentränen verwendet werden.


    Grüße
    Jürgen

    Je teurer das Schlagzeug, desto mehr probiert man mit Stimmungen und Fellen aus


    Moin,
    da geht es mir umgekehrt.
    Mein teures Zeug klingt komischerweise fast von alleine, mal ein bisschen an den Schrauben gedreht und fertig.
    Das billigere Zeug beansprucht mehr Pflege. Da neigt man dann gerne mal dazu, verzweifelte Peripheriekäufe zu
    tätigen oder ewig herumzuschrauben.


    Grüße
    Jürgen

    Ich frag mich auch gerade, was der neue Boden ausser weniger kalte Füsse bringen soll.


    Moin,
    ich erinnere mich daran, dass neulich jemand sein Laminat mit den Dornen der Fußhupe verkratzt hat, so kann man das gut verhindern.


    Ist einer 24er Wand so groß wie meine Berta?


    Ich bin halt handwerklich unbegabt, ich hätte einfach das Gelump rausgeräumt, meinen Teppich hingeknallt und das Gerüst drauf, bei 2 m x 2 m wären ja dann noch rechts und links ein bisschen Platz für die Verteilung der Reflexionen, wahlweise Vorhang gewesen.


    Die Koffer, der Bassist und noch so ein paar unwichtige Dinge müssen natürlich weiterhin auf dem Hof bleiben.


    Ich nehme mal an, dass "das Drum" (der Trommel?) in dem "Drummroom" (drumrum?) so etwas ist, was heutzutage gerne verkauft wird und im Wohnzimmer einfach nur nervig klackert, wenn man daneben "Verbotene Liebe" schauen möchte.


    Aber bitte nicht ärgern lassen, ich bin nur neidisch.


    Grüße
    Jürgen