Beiträge von Jürgen K

    Moin,


    als Laie interessiert man sich nicht für Equipment, das Thema ist diversen Kliniken vorbehalten.


    Ich würde auch eher den Bezug zur Musik schaffen wollen, etwa: bekanntes Lied, was macht da das Schlagzeug?
    Also erst die Leute da abholen, wo sie sich zuhause fühlen (bekannte Musik) und dann zärtlich in die Analyse gehen.
    Ich hätte mit "We will rock you" (kein Schlagzeug) angefangen, dann "Satisfaction" (grausames Schlagzeug, das nur durch den Schellenring spannend wird), aber ich bin halt alt.


    In der Tat ist das Referat aber nur die mündliche Präsentation des Schriftlichen, von daher ist der Rahmen ja vorgegeben.


    Ich würde noch Gehörschutz verteilen.
    Mein Haftpflicht sieht so etwas gerne.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das Gerät auf dem Bild besitzt eine schwarze Folie, da ist nichts gewachst.
    Die Kessel sind auch mit höchster Wahrscheinlichkeit ganz ohne Mahagoni.
    Im Prospekt wurde möglicherweise das Wort "phillipine" vergessen, was aus
    dem Hasen einen falschen macht. Der Tannenbaum ist ja auch eine Fichte.
    Ich würde sogar so weit gehen, mutig zu spekulieren, dass das Gerät auf
    den Bildern aus Pappelsperrholz gebaut wurde.


    Warum das hier alles diskutiert wird, ist ziemlich egal.
    Ich wäre froh, ein Set zu haben, dass eine vernünftige Folie statt Wachs hat
    und Red Lauan, Pappel oder Linde ist mir ziemlich Wurst.
    Interessieren würde mich eher, wie das Gerät bei mir zuhause klingt und was
    ich da mit den Stimmschlüsseln noch so hin- und herdrehen kann.
    Dann würden meine Gedanken sich auch eher mit den Becken beschäftigen,
    und Ostern ist ja dann auch irgendwann.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das ist ein Luft-Zeitungsgemisch, sehr effektiv gegen kalte Obertöne, klingt wärmend-dumpf.


    Ich würde noch in einen Teppich investieren und das Gerät von der Wand abrücken und dann kann man ja mal drüber spielen und sich ein (Hör-)bild machen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Mapex und Sonor (untere bis mittlere Preisklassen) kommen aus Tianjin, China, die Fabrik gehört zum KHS-Konzern.
    Mit dem hier vorgestellten Laden haben die folglich nichts zu tun.


    Da hier HongDing ganz offensichtlich das Design mehrfach bei Tama, aber auch anderen geklaut hat, kann man davon ausgehen, dass die gerade nicht für Tama fertigen, das geschieht wohl auch woanders, wo es offenbar etwas seriöser zugeht, denn Tama hat mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Interesse an so einem Zulieferer.
    Eine einfache Recherche offenbart auch: Guangzhou, eigener Laden, d. h. er gehört den Japanern.
    Dasselbe gilt für Pearl (Hangzhou).
    Somit frage ich mich dann doch, wie man unreflektiert namenlose Chinaware mit vom Mutterkonzern kontrollierter Ware in einen Topf werfen will.
    Nebenbei ist es dann auch noch zwischen den Serien extrem unterschiedlich: meine 600er Beckenhalter und meine 400er Beckenhalter (jeweils Sonor, jeweils in diesem speziellen Fall aus China) hatten von der optischen und haptischen Qualität her große Unterschiede. Von den alten Zeiten schwärme ich dann mal lieber nicht, wer das mal gesehen hat, fällt auf die Knie oder ist blind, taub und tastsinnbehindert.


    Wenn ich hier ein Auto baue, das auf einem Bild im Internet wie ein Mercedes aussieht (statt Stern ein Friedenszeichen), heißt das noch nicht, dass die Kunstledersitze auch nach Leder riechen und die silbergrauen Kunststofffelgen auch aus Flugzeugaluminium sind und noch viel mehr heißt es nicht, dass die Arbeiter am Fließband überhaupt wissen, was sie tun.


    Die Teuersten bedient Dingeldong mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht.
    Und das hat mit hoher Wahrscheinlichkeit auch gute Gründe.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    in der Tat sind kleinere Hi-Hats schneller (faster). Wenn es richtig schnell (fast) gehen soll, könnte man auch mal an
    12er oder 10er denken, ob die dann noch laut genug sind, ist eine andere Frage.
    Für den schnelleren (faster) Luftaustritt gibt es je nach Hersteller Löcher:
    "Sound Edge" (Paiste, hats erfunden) bzw. "Microwave" (Meinl, hats nachgemacht): unteres Becken hat Wellen.
    "Quick" (Zildjian) und viele andere haben im unteren Becken direkt drei oder vier Löcher eingestanzt.
    Dadurch kann die Luft besser entweichen und der "chick" geht leichter.
    Für normale Becken gibt es noch einen Schrägsteller an der Hi-Hat-Maschine, um das so ein bisschen hin zu bekommen.
    Welche von den vielen Becken man dann nimmt, hängt wie immer davon ab, was man im konkreten Einzelfall braucht.
    Ich würde mir mal alle Prospekte der gängigen und auf dem Markt auch vernünftig erhältlichen Becken durchsehen und
    dann eine Liste erstellen, die in den Läden des Vertrauens abgehakt bzw. weggestrichen wird.
    Alles andere ist Theorie (um es mal euphemistisch zu benennen).


    Grüße
    Jürgen

    Ein Genussmittel ist kein Werkzeug.


    Hallo,


    das ist leider so nicht haltbar.
    Wie wir in der Vorlesung Strafrecht II schnell lernen können, kann gemäß § 224 Abs. 1 Nr. 2 Alt. 2 StGB durchaus auch ein Genussmittel
    nicht nur zum Werkzeug, nein, sogar zum g e f ä h r l i c h e n Werkzeug werden.
    Es kommt nämlich gar nicht auf die allgemeine Beschaffenheit alleine an, sondern auf die Anwendung.
    Wenn man also ein Elektro-Brain nimmt und es dem Elektrobassisten auf sein Hirn haut, dann qualifiziert dieser Einsatz das bisherige
    Genussmittel (bzw. die Droge) zu einem gefährlichen Werkzeug, dass durchaus bösartige Verletzungen hervorrufen kann und nicht umsonst
    mit Geldstrafe geahndet werden kann.


    Aber auch jenseits des teuflichen Rechts kann die analog-akustische Zigarette zum braven Werkzeug dienen, etwa als Anzünder von Kerzen
    (das mit den sterbenen Seeleuten ist Seemansdocht) oder als Leuchte, um die dunklen Ecken des Proberaums erkunden zu können, wenn mal
    wieder das Plektrum zu weit geflogen ist. Und gerade jetzt in der kalten Jahreszeit kann man damit prima hartnäckicke Vereisungen punktgenau
    beseitigen.


    Ob das mit dem Elektro-Smog-Apparat genauso gut geht, weiß ich nicht, aber da kann uns bestimmt ein Experte aufklären.


    Ein (akustisches) Schlagzeug ist immer ein schlechtes Werkzeug.
    Um Musik damit zu machen, muss man zeitaufreibende Vorübungen tätigen, als Mülleimer muss man erst die Felle beschneiden, die Teller haben Löcher,
    wo die Soße gerade wieder herausfließt (das ist eine Sauerei), einzig an die Stative kann man so leidlich seinen Hut hängen.


    Grüße
    Jürgen

    Beim beliebten Spiel "Ich empfehle, was ich selbst hab'"


    Hallo,


    1. seit etwa 1987/1993 im Einsatz, ein paar Bühnen, Proberäume, hauptsächlich aber zuhause am Übeset: Pearl D-800 (Untergestell)/-850 (Sitzfläche)
    2. seit etwa 2001 im Einsatz in Proberäumen, auch mal auf Bühne und in der Küche oder dem Büro: Headliner (schrottige Gussteile, kriminelle Verchromung, hält aber immer noch)
    3. seit ein paar Jahren für Proberaum und Bühne: Pearl D-70W.


    Meine Meinung: jeder Arsch ist anders.
    Daher bin ich Spielverderber und empfehle die allesamt nicht und stattdessen ... ach, ich schenke mir den Spruch, da könnte ja jeder drauf kommen.


    Grüße
    Jürgen

    Glaubt ihr ich kann mein Set an Silvester raustellen und um Mitternacht was spielen ?


    Hallo,


    ich weiß es natürlich nicht, aber ich bin in gutem und festem Glauben, dass das geht.
    Nachher riecht es vielleicht ein bisschen nach Sekt, Bier, Chips und Schießpulver, aber das hält einen echten Partykracher nicht ab.
    Von der Kälte her würde ich einfach eine warme Decke in die Große Trommel legen (vielleicht eine Brandschutzdecke) und unter die Becken kann man ja ein Feuerzeug oder Wunderkerzen halten (sieht nachher auch gleich viel vintage-jazziger aus und klingt vielleicht dann auch so).


    Übrigens: um 0.00 Uhr ist dann bereits Neujahr. Silvester geht nur bis 24.00 Uhr am Vortag des Vorjahres.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Heißen die "Tempus" so, weil sie temperaturbeständig sind?

    aber sobald jemand von den anderen 90 band die eingangstür auflässt oder nicht dafür sorgt das die tür ins schloss fällt ist die versicherung futsch.


    Moin,
    das macht dann mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die Musikinstrumenteversicherung nicht mit.
    Überhaupt sollte man mal das Kleingedruckte lesen und zwar solange, bis man es verstanden hat.
    Nachtzeitklauseln, Ausschlüsse, Zeitwert/Neuwert, da gibt es interessante Dinge, ich habe da aber schon lange nicht mehr hinein gesehen.


    Und eine Krankenversicherung mit einer Musikinstrumenteversicherung zu vergleichen, macht in den wenigsten Fällen Sinn.
    Risikobewertung heißt ja auch, wie schlimm der Versicherungsfall wäre. Und bei Krankenversicherungen ist auch grobe Fahrlässigkeit versichert, ganz andere Baustelle.


    Wie ich an anderer Stelle schon schrob (vielleicht findet man es über die Suche), hatte ich mal eine Versicherung und meine Risiko-/Nutzenbewertung als Amateur (wohlgemerkt) fiel so aus, dass das Geld woanders wirtschaftlich sinnvoller investiert werden kann. Tatsächlich beuge ich Schäden auch durch diverse Maßnahmen vor.


    Empfehlen kann ich nur, das individuelle (und das ist subjektiv!) Risiko zu überprüfen und auf der anderen Seite das konkrete Angebot der jeweiligen Versicherung in all ihren Facetten (Bedingungen, Sonderbedingungen, Kleingedrucktes, Tarife) zu prüfen. Was für den einen gut ist, muss für den anderen noch lange keinen Taug haben.
    Insbesondere sollte man einen Profi-Geiger mit seiner Stradivari nicht mit einem Hobby-Dorfgitarrist in einen Topf werfen.
    Auch gibt es verschiedene Charaktere: manche sind überversichert für das beruhigende Gefühl, andere unterversichert aus Unwissenheit und bei den meisten herrscht sogar die Kombination vor.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Aufbauten mit Ständer dauern bei mir länger als Aufbauten mit Gerüst.
    Je größer der Aufbau, umso größer die Differenz.
    Das gilt sogar für recht kleine Aufbauten (mit einem zweischenkligen oder gar einschenkligem Rack bin ich da schneller).


    Mir reichen die Bastelmöglichkeiten bei Pearl, die Rundrohrgeräte sind mir zu unstrukturiert, das würde mich wieder
    mehr Zeit kosten. Optisch sieht natürliche der matte Vierkant etwas gewöhnungsbedürftig aus, aber an Praktikabilität
    ist er derzeit nicht zu schlagen.


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    Nur war es keine Absicht, sondern höchstens fahrlässig!!


    In der Tat. Ich bezog mich auch hierauf:

    Da könntst ja dann im Umkehrschluss quasi hergehen, und den Boden absichtlich zerkratzen, wenn Dir der nimmer gefällt, weils dann die Versicherung bezahlt.

    Wir sollten diesen Abweg schnell wieder vergessen, im hier geschilderten Fall ist er ohnehin abwegig.
    Fahrlässig muss es im Übrigen mindestens sein, sonst zahlt die Versicherung nämlich auch nicht, allerdings würde dann auch kein Anspruch seitens des Geschädigten (Eigentümer, evtl. auch Vermieter, wenn personengleich, dann praktisch irrelevant) bestehen.


    Somit frage ich mich warum die Versicherung nicht zahlt??


    Das ergibt sich schon aus dem Anfangsbeitrag:

    weil die der Meinung ist,dass das Abnutzung über einen längeren Zeitraum durch übermäßige Beanspruch ist und die dafür nicht haften

    Die Versicherung stellt sich also offenbar auf den Standpunkt, dass der Schaden kein plötzliches, unfallhaftes Ereignis war (wie etwa das Kind, das gegen die Scheibe rennt), sondern aufgrund stetiger Beanspruchung in zu hohem Maße entstanden ist. Für solche "Allmählichkeitsschäden" meint die Versicherung hier offenbar nicht eintreten zu müssen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die Erfahrung habe ich nicht gemacht, ich besitze weder Elektroschlagzeug noch Laminat.
    Meine Bass Drums und Fußmaschinen sind allerdings auch mit Dornen ausgestattet. Vorbeugend verwende ich daher einen dicken Teppich und fahre die Dornen auch nur soweit wie nötig aus.


    Wenn ein Schaden erst einmal entstanden ist, stellt sich die Frage der Abwicklung.

    Jetzt verlangt mein Vermieter von mir,dass ich die komplette Laminaterneuerung bezahle


    Hast Du eine Privathaftpflicht? Das wäre sicher der einfachste Weg, das zu regeln.


    die Haftpflicht will nicht zahlen ,weil die der Meinung ist,dass das Abnutzung über einen längeren Zeitraum durch übermäßige Beanspruch ist und die dafür nicht haften


    sone shice!!!!


    Ja. In der Tat.


    Was kann man tun?
    Man kann dem Vermieter das Geld geben, was er will. Dann ist der glücklich und die Sache erledigt.
    Man kann dem Vermieter das Geld nicht geben. Was dann passiert, weiß keiner so ganz genau.
    Man kann mit dem Vermieter sprechen und versuchen, einen Kompromiss zu finden. Wie das ausgeht, hängt vom Verhandlungsgeschick und der Bereitschaft der Beteiligte wie auch dem Schaden in all seinen Facetten ab.
    Man kann sich professionellen Rat holen. Das kostet erst einmal Geld. Was danach passieren könnte, kann man dann besser kalkulieren und damit auch besser einschätzen, welche Strategie man fährt.
    Man kann ins Internet gehen und sein Leid verkünden. Das bringt heiße Diskussionen, die meistens eher weniger zielführend sind (siehe oben). Vielleicht findet man auch Trost, weil andere auch schon Kummer hatten (siehe oben) und vielleicht kann man so auch andere warnen, indem sie nun sehen, was passieren kann, wenn man nicht aufpasst (siehe oben).


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Das absichtliche Zerkratzen des Bodens wird mit Sicherheit von keiner Versicherung gedeckt, so viel ist sicher.

    Moin,


    der Vergleich ist komplett korrekt.
    Da sieht man mal, was ein bisschen Sauberkeit im Körper für astreine Erkenntnisse zutage fördern kann.


    Simmons ist ja heute nur noch im Museum zu sehen und damals klang das auch schon komisch, wenn man
    Nichtraucher war. Nur bei Spliff (!) klang das gut.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    man kann auch ein Schlagzeug, etwa durch Gewebefelle ("mesh heads") und Neopren-Matten (z. B. HQ Sound Off) so umfunktionieren, dass es noch ein bisschen nach Schlagzeug klingt, aber so leise, dass es auch nicht lauter ist als das Geklöppel auf Gummiplatten.
    Vorteil: man hört was man tut. Nachteil: man ist klanglich eingeschränkt.


    E-Drums zum Üben:
    Vorteil: man hat erst mal einen beeindruckenden Klang und kann den auch mal ändern. Das Gerät ist als Elektrospielzeug gut nutzbar.
    Nachteil: der Eindruck lässt nach und mit dem aufgemotzten Klang bescheißt man sich und lernt nicht den Umgang mit dem Instrument in all seinen Nuancen. Weiterhin: Stromverbrauch (Januar wird es teurer) und kein Umbau zum richtigen Instrument möglich.


    Aber: für 300 gibt es ohnehin nur kurzfristige Lösungen mit langfristigen Problemen. So oder so.


    Eins meiner Übesets waren zwei Stühle, ein Autoreifen und ein Stück Teppich. Darauf konnte man linke Hand, rechte Hand, linker Fuß und rechter Fuß üben. Das gab es für weniger. Es gab dann auch mal Kleine Trommel mit Übescheibe (Gummi) oben drauf. Dann auch mal mit Doppelfußmaschine und Übescheibe für die Füße. Das wurde dann schon teurer.


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    falls demnächst jemand auf die Idee kommt, die Sache durch Falschdeklarierung oder Abwege umgehen zu wollen:
    bitte vorher die einschlägigen Vorschriften lesen, nicht dass hinterher jemand sich über den Strafbefehl beschwert
    oder gar die Haftbedingungen.


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    statt hier lange rumzudiskutieren, hätte man eben mal die Homepage der Schweizer aufrufen können.
    8 % sind danach als Einfuhrsteuer normal.


    Dass es keine Steuererstattung hinsichtlich der Umsatzsteuer von Deutschland gibt, ist logisch, denn
    beim gelegentlichen Gebrauchtverkauf von Privatpersonen fällt die ja gar nicht an. Was nicht anfällt,
    kann auch schlecht erstattet werden.


    Grüße
    Jürgen