Beiträge von Jürgen K

    Moin,


    mein Fall ist es nicht, allerdings bin ich auch zu alt, da hört man halt mehr Volksmusik.


    Vom Eindruck her ist es das, was junge Leute so tun, durchgecrashte Becken, Laubsaugergitarre mit Britpopobertönen, ein Gesang, der halt schon speziell ist.
    Das habe ich alles schon mal woanders gehört, mal besser, mal schlechter. Hier fällt mir auf, dass der Gesang nicht überdurchschnittlich ist und auch die Komposition wenig
    Abwechslung bietet. Es ist alles ok, aber es ragt auch nichts heraus.


    Bei der Live-Aufnahme kommt zwar mehr Abwechslung, es wirkt aber einerseits chaotisch und andererseits dennoch wie ein steter Brei von halberkalteter Lava, die sich dahin schlängelt. Der Gesang geht komplett unter.


    Aber wie gesagt, ich bin alt und angegraut, vielleicht sind meine Antennen einfach nur anders gepolt oder verklebt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallöle,


    auch wenn die Toms auf der Hupe sitzen, kann man sie dort natürlich abschrauben und mittels extra Klemme am Beckenständer festmachen oder dank eines extra Trommelständers eben dorthin verfrachten, gerade beim Schlagzeug ist der Phantasie des Gerüstbauers nur wenig im Weg.


    Somit könnte man sogar auf 22" gehen, aber das muss man ja nicht, mit einer 20er Standard-Bude ist man kompakter, das kann der Papa dann auch leichter im Auto zur Bühne fahren, falls es mal ernst werden sollte.


    Wenn der Herr Lehrer das sagt, dann wird es so sein. Der hat ja gesehen, wie lang die Arme und Beine des Kandidaten sind.
    Selbst die gestandenen alten Säcke streiten immer wieder über die Hupengröße, die eine Fraktion (ich nenne sie "show me your Bauchnabel-piercing") meint, über 20 geht eh nichts und die Toms müssen kurz sein, andere (ich nenne sie "Echte Kerle"), wie ich zum Beispiel ( :love: ) können auch mit Einssiebzig ein 14er Tom über die 24er schrauben.
    Beim Fahrrad ist es eindeutiger: da gibt es eine Fahrradart, eine Rahmenhöhe und eine Beinlänge, da muss man ja treten können. Beim Schlagzeug stellt man einfach den Hocker ein und die Toms kann man ja neigen, wenn sie zu hoch hängen.


    Das bessere Magnum habe ich mal gesehen und gehört, das ist kein High-End und auch keine Profi-Klasse, aber man kann damit zumindest weitgehend arbeiten, das Basix Custom war ja mal so ein berüchtigter Geheimtipp, es hatte zwar durchaus Qualitätsunterschiede, je nach Arbeiter/Tag/Glück, aber im Prinzip hat es funktioniert und klang vor allem vernünftig.


    Grüße
    Jürgen

    Mahlzeit,


    mit Kopfhörer fällt mir dann doch noch auf, dass die gesamte Aufnahme etwas Unnatürliches hat, ein Effekt, der mir auch bei eigenen Aufnahmen im Internet schon aufgefallen ist, vielleicht ist mp3 doch irgendwie nicht ganz so toll wie mehr.
    Jetzt wird auch ein bisschen die Kleine Trommel schwächer und die Becken verwaschener, der Ping auf dem Becken wird fächerig.
    Also ganz klar: da müssen Stöcke her. Punkt.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Das nächste Mal dann auch Orange statt Blau, dann knallt es mehr.

    Moin,

    Für mich war es erst Mal wichtig, überhaupt halbwegs gut die Songs spielen zu können


    und dafür auch noch Lob zu kassieren, ist ja schon frech. :)


    Aufgenommen wurde das mit einem 24-Spur-Recorder


    Gut, das ist bescheiden. Aber dafür klingt es eigentlich ganz gut.


    Kondenser von Neumann,


    Ja, ist nicht optimal, aber was will man machen, wenn man keinen Platz hat.


    ein Mikro von AKG


    C 518?
    Man gönnt sich ja sonst nichts.


    Musikalisch fällt erst mal der Sänger auf, der ist schon speziell, hat einen hohen Wiedererkennungswert und er ist vor allem eins: gut.
    Das ist nicht allzu häufig im Amateurbereich anzutreffen.
    Die Instrumente wirken nicht immer optimal zusammen, was an der Probepraxis liegen wird (eben mal schnell das Programm hochziehen, kann ja nicht verlustfrei laufen), allerdings hört man da überall ordentliches Potential. Das Schlagzeug wirkt oft zurückhaltend, man hätte hier und dort noch frickeln können, andererseits wird so die Spannung erhöht und der Sänger kann noch besser leuchten.
    Gitarre und Keyboard finde ich nicht optimal klanglich harmonisch, Gitarre klingt sehr natürlich, fein-drahtig-sanft, etwas nadelig, aber mit Samtüberzug, Keyboard deutlich künstlich dick und rund, etwas aufgeblasen. Das haben Purple damals besser gelöst (ja, irgendwo muss die Latte ja hängen). Spielerisch amtlich. Der Gitarrenmann hat wahrscheinlich mal heimlich im Keller geübt.
    Die Becken gefallen mir sehr gut. Die Snare klingt auch super. Die Bass Drum ist mir einen Ticken zu klickig.
    Der Schluss ist sehr merkwürdig.


    Ich muss endlich mal meinen Kopfhörer holen, damit ich die schlechten Mikros mal abhören kann, haha.


    Hau rein!
    Jürgen

    Hallöle,


    der "Einbruch" als solcher ist ja kein Delikt.
    Ein Einbruchdiebstahl scheidet wohl aus, da ja die B lediglich eine ihr gehörige und damit keine fremde Sache entwendet hat.
    Ein Hausfriedensbruch könnte man prüfen.
    Als Praktiker prüft man dann aber lieber gleich Antrags- und Privatklagedelikt. Und da wird es unterirdisch.
    Dann könnte man noch Sachbeschädigung prüfen, aber wenn nichts kaputt ist und auch das Schloss keinen Schaden erlitten hat,
    dann wird das auch nichts.
    Vertrauensbruch würde ich jetzt nicht als Vergehen ansehen wollen, das fällt mir schwer zu subsumieren. Letztendlich wäre der
    ja beidseitig verübt, das wäre dann praktisch wieder sehr interessant.
    Also ich würde das Verfahren ja einstellen, aber ich bin ja auch nicht der Ankläger und noch nicht mal der Richter.
    (Nein, der Verteidiger bin ich auch nicht).


    Zivilrechtlich ist es schon interessanter: offenbar ist der verschlossene Raum von der WG, der A und B angehören (wer eventuell noch,
    bleibt, wie Vieles, im Dunkeln), von den Mitgliedern der WG gemeinsam angemietet worden. Nach interner Vereinbarung (Gesellschaftsvertrag)
    wurde er dem A überlassen. Warum der Schlüssel normalerweise frei zugänglich ist, erscheint dabei wenig sinnhaft, wir nehmen diesen logischen
    Bruch einfach mal so hin. Warum sich der mal für eine Session verwendete Bass der B noch im Raum befindet, erscheint auch wenig logisch, den
    hätte man ja gemäß üblichen Übungen der Praxis des Musikantenalltags einfach wieder mit nach Hause (ins Zimmer) nehmen können.
    Dass der A dann anlässlich einer Festlichkeit den Schlüssel in auswärtige Verwahrung nimmt, mag man ja nachvollziehen. Dass er das innerhalb der
    Gesellschaft anlässlich dort doch erfahrungsgemäß üblicher häufiger Besprechungen nicht kommuniziert hat, ist wiederum auffallend. Aber auch
    dies wollen wir nicht vertiefen. Schließlich kommt offenbar anlässlich der Festlichkeit (zumindest erscheint es dem geneigten Leser mangels anderer
    Erkenntnisse so) die B auf den Gedanken, mal ihren Bass zu holen, wozu wissen wiederum nur die Götter, denn Kommunikation scheint nach etwas
    Würdigung der geschilderten Sachlage nicht die primäre Qualifikation der Gesellschafter zu sein. Nunmehr findet sie den Schlüssel nicht vor und
    - auch sie scheint wie A eine Frau der Tat - nicht des langen Fackelns mit Fernsprechapparaten - zu sein - öffnet dann schließlich den verschlossenen
    Raum mit einem mehr oder weniger geeignetem Werkzeug, um ihren Bass zu entwenden. Ob sie die Tür dann verschließt oder abschließt, bleibt
    in schöner Tradition der Sachverhaltsschilderung offen. Wer überhaupt Zugang zur Tür hat, ist zwar interessant, aber ebenfalls recht offen gehalten,
    so dass jegliche Spekulation erlaubt sein soll. Das fördert die zielfreie Diskussion. Nun ja, wir wissen natürlich auch gar nicht, ob B vielleicht einen
    Versuch unternommen hatte, den A zu erreichen. Ob der im Ausland oder sonstwo war und sein telefonino bei sich trug oder in der finnischen Sauna
    bei Elchlikör und Bärensaft lag, darüber können wir ebenso fabulieren, wie überhaupt so Einiges, wenn ich mich recht erinnere.
    Folglich wäre im Falle eines Falles der Vortrag unsubstantiiert und somit entsprechend zu ergänzen, ansonsten würde die Klage abgewiesen.
    So einfach ist das.


    Nun kommen wir zur Moral (das Verwaltungsrecht und die Religion lassen wir mal weg, es soll ja kurzweilig und sachlich bleiben).
    Wie ist das? Darf man das? Was sagt der Bauch?
    Meiner sagt, dass hier etwas nicht stimmt.
    Normal wäre: A hat der WG klar gemacht, dass der Raum verschlossen ist und bleibt. B hat ihren Bass bei dieser Gelegenheit an sich genommen. Thema gegessen.
    Was ist hier los? Wurde nicht kommuniziert, wird aneinander vorbei geredet, ist die Kommunikation so rudimentär und missverständlich, dass es zu Missverständnissen kommen muss (die Eingangsschilderung und die Art der weiteren Streuung von kleinen Sachverhaltskörnchen unter Vernachlässigung einiger wesentlicher Gesichtspunkte deutet darauf hin) oder ist man sich einfach uneins, nach dem Motto es wird viel gefaselt, viel gesoffen (Anderes wollen wir mal lieber nicht spekulieren) und entsprechend stringent spontan unlogisch gehandelt. Das würde dann wieder Einiges erklären, nur nicht die schlechte Laune. Tja.
    Und wo bleibt da die Moral?
    Genau: wer wirr und lose handelt, dem's in die Hose wandelt, wer klare Texte spricht, hat auch Erfolg beim Schiedsgericht.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Gehst du in meinen Raum, hängst du danach am Baum.

    Moin,


    Luigi machte Jazz, hatte kein einziges Splash, aber zwei ordentliche Fußhupen.


    Der Blonde von der Eisernen Jungfrau hat auch kein Splash, nur eine Hupe und auch nur ein Pedal, manche Leute nennen es Metal.


    Als ich meinen Doppelhuf gekauft habe, gab es kein Internet. Und ob ich RLFF konnte, weiß ich nicht mehr, war mir aber damals wie heute egal.


    Letztendlich kommt es auf den persönlichen Ausdruck im Kontext an.
    Der Eine macht halt RLFF, der andere LRF. Manche auch FF oder FFF.
    Jeder, wie er's braucht.


    Ich habe gerade meine Octobans neu befellt, ich finde, wer so etwas nicht hat, ist einfach kein vollwertiger Trommler.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich verstehe den Sachverhalt nicht.


    Auf ner WG Party, auf der ich nicht war, habe ich den Schlüssel zum Proberaum mitgenommen


    Wie kann man auf einer Veranstaltung, bei der man nicht war, einen Schlüssel mitnehmen?


    Wer besitzt denn den Proberaum? Und wieso hat dann die Bewohnerin da ihren Bass und wieso holt die den ohne Schlüssel raus?


    Was ist überhaupt passiert? Ist jetzt das Schloss kaputt?


    Und wieso ist der Raum kostenlos?


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ich würde erst mal den Sachverhalt klären.

    Moin,


    ich habe das so gelöst:


    8" Splash werde ich bald los werden
    10" Splash habe ich mal eine Weile besessen und wieder veräußert
    16" Crash habe ich eins, ja.
    Doppelfußmaschine habe ich, mehr mag ich aber die Einzelfußmaschinen :)
    weiteres Standtom habe ich auch, 14" ist aber Hängetom, gestanden wird am 16" und das Zweite ist volljährig.


    Ok, die historische Reihenfolge:
    1. 16" Crash (fast durchgehend eins besessen)
    2. Doppelfußmaschine (musste ich damals haben, einfach so)
    3. 10" Splash (war halt mal so eine Idee ...)
    4. Zweites Standtom: irgendwo muss man die Noten ja ablegen
    5. 8" Splash (hat halt so schön gefunkelt)


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    wenn man keine Obertöne will, muss man dämpfen.
    Entweder als Gottesbescheißerle mit dicken oder vorgedämpften Fellen oder
    eben traditionell (heute streng verboten).


    Pinstripe, warum nicht?
    Ich würde aber mal auf das Ambassador einen Ring legen, dann hat man schon fast ein PS 3 und das ist schon ziemlich dumpf,
    Beschichtung ist ja eh klar, sonst hat man das Anschlagsgeräusch zu dominant. Emperor geht auch, mit Ring wird das dann
    auch staubtrocken (PS 4 in DIY).
    CS klingt tief recht tonal, hat aber Obertöne und neigt zum etwas knochigen Klang.
    Ist aber alles klanglich eher Geschmackssache, der Mainstream ist ja aktuell hell-knallig (und das kann das Ding auch besser, aber das wissen wir ja).


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    Glas gab oder gibt es ja auch.
    Aus allem, woraus man einen Zylinder bauen kann, kann man auch ein Trommel bauen.
    Haben wir hier nicht auch Glasfaser/Kunststoff?
    Und Acryl hat ja auch mal jemand erfunden.
    Ganz früher hatte ich Pappe.
    Komischerweise setzt sich das alles nicht durch.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich habe schon lange den Verdacht, dass Johnny B. Goode ein bisschen anders ist.
    Als Endorser auf Produkte des Hauses hinzuweisen, könnte man, wenn man auch als "Werbung" werten,
    aber das ist natürlich völlig aus der Luft gegriffen, schließlich ist es eher Anti-Werbung oder
    gilt doch "any publicity is good". Ups, schon wieder der Name des Mannes, der den Kessel klopft, die 23
    bringt und auch ansonsten ordentlich rührt.


    Mir ist das - ehrlich gesagt - zu viel.


    Grüße
    Jürgen

    Tja, so funktioniert gutes Marketing - alle paar Jahre wird was neues Altes propagiert - meistens wenn den Herstellern nichts mehr einfällt, oder der Markt gesättigt ist (oder sich niemand mehr erinnern kann, dass es das schon mal gab ;) ).


    Hallo,


    ich bin ja schon etwas älter.
    Damals gab es noch viele Fußmaschinen mit Bändern.
    Es kamen dann die Ketten, welche propagiert wurden wie der heilige Gral. Später hat man dann wegen der Geräusche die Zahnkränze entfernt und die Ketten doppelläufig werden lassen (wegend der Verwindungssteifigkeit). Davor gab es Maschinen mit so einer Stange, das wird neuerlich als "direct drive" und sozusagen directly from hell angepriesen. Irgendwie kommt es mir so vor, als dreht sich der ganze Kram im Kreis.
    Und dass die Bänder Probleme machten, war früher auch ein Grund, auf Kette umzusteigen. Anscheinend hat sich die Tradition da bewahrt. Ich wette, dass es das Mayer-Gerät in ein paar Jahren erst alternativ und dann von der Stange mit Kette geben wird.


    Bewegte Masse ist ja schön und gut, aber das kleine Kettchen ist nun mal selbst für mein zartes Füßchen eher ein Witz. Alle drei Systeme haben systemimmanente und bautechnische Vor- und Nachteile. Der Rest ist Religion.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Die Giant Step wurde erst mit weißem, dann mit schwarzem Band und schließlich mit Kette ausgeliefert. Déja vu.

    Mahlzeit,


    es gibt ja auch noch den Gebrauchtmarkt.
    Wenn ich mir hier die Lackierung von meinen Hilite Toms ansehe und im Vergleich dazu etwa die vom Force 3001 (jeweils "piano black") oder
    die vom Hersteller und die von einem Lackierer, dann sehe ich da schon Unterschiede. Das hat etwas mit dem Preis zu tun und vor allem mit dem
    Arbeitsaufwand.
    Auch zwischen "Satin" und "Hochglanz" liegen Welten.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Black & White:

    Hallo,


    ich spiele bei einem Lied unserer Kapelle in der Strophe fast ohne Füße und mit Sicherheit ohne Elektronik oder etwas im Mund.
    Wenn ich müsste, könnte ich sicherlich mit ein bisschen Kreativität etwa 50 bis 75 Prozent des Materials ohne Füße einigermaßen
    so spielen, dass es nicht besonders auffällig wäre.


    Ich würde dann einfach die Bass Drum wie ein Tom Tom (Stand Tom) aufstellen und mit der Hand spielen. Wahrscheinlich würde ich eher die Bass Drum und Snare Drum mit der einen Hand und die Hi-Hat (dann ohne Maschine und geschlossen) mit der anderen Hand spielen. Damit kann man viel machen, wenn man geübt hat. Ich persönlich würde mir auch rechts und links eine Bass Drum stellen, die Hi-Hat vielleicht sogar in die Mitte, da könnte man noch flexibler agieren.


    Grüße
    Jürgen



    Hallo,


    mal konstruktiv: die beiden Toms sind gute Trommeln, die würde ich so lassen.
    Das 18er Ding würde ich verkaufen, die Snare auch, dann eben passende Trommeln dazu kaufen (ProLite und Ähnliches mit den gleichen Böckchen und passender Farbe).
    Die ganze Lackiererei kostet Geld und wenn es gut werden soll: viel Geld. Da kann man auch gleich die Totallösung fahren.
    Und bis dahin: Papagei.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich finde Gussreifen gut.
    Jedenfalls die Guten, es gibt auch schlechte.
    Genauso wie bei allen Reifen, da habe ich schon von tauglich zum Abschleppen bis geschmeidig mindestens drei Stufen im Programm gehabt.


    Beim Teppich nimmt man ja meist die Spirale. Experimenteller wäre mal Kabel.


    Auch könnte man in den Kessel noch ein paar Schellen einbauen, dann spart man sich den Schellenring, den der Sänger sonst doch wieder nur knapp davor oder danach erwischt.


    Die Gratungen kann man abschleifen, den Kessel neu lackieren (für Funk würde ich Dark Magenta oder Violent Violet nehmen) und dann kann man noch die Schrauben gegen Edelstahl und die Böckchen gegen solche mit Gewindesicherung tauschen.


    Wenn man richtig gut drauf ist, könnte man auch den Kessel noch gegen einen aus Bronze wechseln.


    Dann ein paar neue Felle und
    Voila! Aufwertung perfekt.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ich vergaß: das Schild mit der Seriennummer könnte man dann gegen eine Messingplakette mit schwarzer Schrift: Jürgen K Custom Animal Design, kurz Jürgen K - CAD tauschen.

    Hallo,


    ich hatte mal den Fußboden, der war gnadenlos billig, aber doch etwas rustikal. Immerhin: kein Gewackel und es hat sich nichts gelöst, aber natürlich und natürlicher Rückprall war das nicht so ganz.


    Dann hatte ich mal Gibraltar, das war recht ordentlich, Gewackel war realistisch, es lebt hoffentlich heute noch, allerdings war mir die Spielfläche (8", wenn ich nicht irre) zu klein, denn 8" sind ja nicht so furchtbar realistisch vom Rückprall und so. Nebenbei hat das Geräusch viel "kick" im Klang gehabt.


    Das habe ich dann realistischer gemacht und einfach ein Gewebefell (ddt Triggerhead) auf die Große Trommel gemacht. Ist immer noch komisch, aber schon wieder realistischer.


    Trotz allem: es ist nichts wie das wahre Leben, aber es gibt Hoffnung: man gewöhnt sich an jedes Übegerät, so dass man damit letztendlich erfolgreich arbeiten kann.


    Grüße
    Jürgen

    Mahlzeit,


    die leicht irreführende Bezeichnung "tief" provoziert ungemein.
    Was ist "tief"?
    Für den Einen ist es der Sprung vom Einmeterbrett, für den Anderen der Blick aus der Rotstierraumkapsel.
    Relativ uninteressant, wenn man bedenkt, dass der Autor ja später auf "relativ tief" korrigiert.
    Relativ ist dann die Beziehung und das Material gibt eine objektiv tiefe Stimmung natürlich nicht her, eine
    relativ tiefe Stimmung wird naturgemäß objektiv dennoch relativ hoch sein.


    So und nun zur Frage: Coated Ambassador heißt das Fell.
    Das geht (relativ) hoch, das geht (relativ) tief und das geht auch (absolut) medium.


    Dass mal ein Mitmusiker zu meiner 10 x 2er gefragt hatte, ob man die auch höher könnte, sei nur am Rande erwähnt,
    zumal ich neulich eine 12 x 5er tiefer gemacht habe (allerdings die 14 x 6er parallel auch).


    Im Sopran ist das c' relativ tief.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Eigentlich kann jedes Fell technisch tief gestimmt werden, folglich bleibt die Wahl der Qual, zumal es ja auch nicht um die tiefstmögliche, sondern um eine relativ tiefe Stimmung gehen soll, das muss in der Tat jedes Fell schaffen. Und der Rest sind Obertöne, sozusagen die Farben des Gartens und da gibt es ja bekanntlich den Mainstream und diverse Exotengeschmäcker, welche eine differenziertere Beschreibung nötig hätten.