Beiträge von Jürgen K

    Eine Bass Drum welche absolut leise im Anschlaggeräusch/Vermeidung von Trittschall ist, sich dabei im Anschlag genauso anfühlt wie ein akustisches Pendant, eine optimale Standfestigkeit vorweisen sollte und dabei gleichzeitig nicht zu schwer ist, aus optischen Gründen und für das Spielgefühl möglichst von einer handelsüblichen traditionellen A-Bass Drum Form nicht zu unterscheiden ist, dabei aber gleichzeitig für Transportzwecke und kleine Bühnen/Heimgebrauch kompakte Ausmaße vorweisen sollte und wenn gewünscht, dabei trotzdem in aller Detailtreue klingen wird wie eine voluminöse Monster 28" x 24" Bass Drum oder etwa auch wie eine kleine süße "open tuned" 18" x 14" Jazz Bass Drum.


    Hallo,
    die Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau erinnert an Warten auf Godot, das jüngste Gericht oder auch den Weltuntergang.


    1. leise im Anschlagsgeräusch erfordert Maßnahmen, die ein realistisches Spielgefühl verhindern, denn eine echte Trommel ist nicht leise im Anschlag.
    2. Das Anschlagsgeräusch ist nicht für den Trittschall verantwortlich, dieser entsteht durch Akustikbrücken und ist somit beim Treten (Treten-Tritt-Trittschall) naturgegeben, die Lösung wäre also: nicht treten. Um Trittschallübertragung zu verhindern, muss man am Boden, nicht an der Trommel arbeiten.
    3. echtes Gefühl und optimale Standfestigkeit nebst Optik (Staublappen hilft) kann ich bieten.
    4. Gewicht ist relativ. Eine Feder ist keine Trommel und ein LKW auch nicht, wenn ich mal die neue Roland (das 30er Ding) in die Hand nehmen will, dann leuchtet mir nicht so ganz ein, was an Trommeln schwerer sein soll.
    5. Transport ist relativ: auf mein Fahrrad passt auch kein Herdplattenkonstrukt, in ein handelsübliches Auto passt meine Bass Drum, genauso wie auf eine handelsübliche Bühne. Für meine Trommel gibt es einen Koffer mit Griff. Deckel auf, Trommel rein, Deckel zu ...
    6. Sie klingt wie eine 24" (x 14"/16"/17", je nach Trommel), das ist für mich ein guter Kompromiss zwischen 28" und 18", zumal mir die elektronischen Substitute nach ein paar Takten weder wie eine 28er noch eine 18er vorkommt. Gerade die Elektriker sind ja ausgesprochene Freunde des Kompromisses, liegt ja in der Natur der Sache.


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    ja, das sind alles alte Hüte und in der experimentellen Musik eher üblich als exotisch.
    Selbst Popularaufnahmen aus alten Tagen waren noch experimentierfreudig (Stiefel).
    Es ist eben immer die Frage, wofür es gut sein soll.
    Die meisten Allerweltsproduktionen sind mit Allerweltsstandard gut bedient und
    nicht alles, was verrückt ist, ist auch gut.


    Wenn es bekloppt und gut werden soll: neben Benny Greb könnte man da einen Blick
    auf die Drumbassadors werfen, Mani Neumeier lebt auch noch, Günter Sommer,
    überhaupt die ganze Experimentalecke, sowohl in Klassik, Jazz wie Rock.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    damals, als ich anfing, war das Export von Pearl der Verkaufsschlager im Einstiegsbereich. Es gab praktisch keine Alternative, das Sonor Performer war teurer und alles, was darunter war, galt als Chemieabfall in Schlagzeugform gepresst. Letzteres gibt es auch heute noch, aber etwas weniger. Zum Export gibt es heute teilweise deutlich bessere Alternativen, Pearl selbst hat nach zahlreichen Produktveränderungen, zuletzt schwer nach oben, die Serie eingestellt.
    Und hier liegt dezent der Knackpunkt: ein Export ist nicht gleich ein Export.
    Das Gerät, was ich als Export ungefähr 1990 (+/- 2 Jahre) mal hören und sehen durfte und das, was ich 2002 mal hörte und sah, hatten bis auf den Namen und dass es eben ein Schlagzeug war, sehr wenig gemeinsam.


    Weiterhin kommt im Gebrauchthandel hinzu, dass sich die Mode und damit der Preis verändert und letzterer auch mit dem Zustand und dem Zubehör starken Änderungen unterlegen sein wird.
    Ein verrotztes Gerät von anno tobak mit rostigen und fehlenden Schrauben kann man mit irgendetwas niedrig Zweistelligem taxieren, eins von 2003 mit Lack und Original-Hardware, das praktisch nur im Wohnzimmer stand und wo noch ein nagelneuer Fellsatz sowie ein von dem Besitzer gereichter handgefilterter Kaffee hinzu kommt, kann auch meinetwegen noch 750 kosten.


    Ist halt doch wie beim Bier, man kann es billig oder teuer bekommen.
    Mein Bier wäre es nicht, ich trinke nur Brand. Der kostet mehr, klingt aber besser.


    Und "gut" ist relativ. Nur: ein Einstiegsset als "gut" zu bezeichnen, macht bestenfalls in Beziehung (Relation) zum Anfänger, Einstieg und Modejahr Sinn.
    So ganz pauschal ist das eher Irrsinn. Das muss man mal ganz nüchtern (die Sonne ist noch nicht untergegangen) zur Kenntnis nehmen.


    Und ganz nebenbei: so ein Export von Pearl kommt ganz ohne Krone aus.
    Ja, die Becken ... ein kühles bronzeblondes Thema ...


    Grüße
    Jürgen

    nicht geeignet um diese in einer Mietwohnung zu bespielen.


    Mahlzeit,


    die Trommel ist nicht getriggert, das Mikrofon ist quasi der "Trigger".
    Ansonsten ist auf der anderen Seite ein ddt Triggerfell und die Trommel steht in einer Mietwohnung.
    Die Toms wurden zwischenzeitlich durch andere ersetzt, die Befellung ist immer gleich: oben ddt Triggerfell, unten das normal Fell.
    Das, was der Nachbar (unten) hört, ist der Trittschall. Und da ist es vollkommen egal, wie klein oder groß die Trommel und ob die ein bisschen lauter oder ein bisschen leiser ist.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich nehme Manches zurück und behaupte das Gegenteil. Giant Beat (Top Hi-Hat) könnte ich mir vorstellen.


    Allerdings haben mich die Retro-Becken tatsächlich nicht überzeugt, was wohl daran liegt, dass ich keine Retro-Musik mache, das passt einfach nicht.
    In den späten 70ern und vor allem in den 80ern gab es keine Giant Beats mehr, auch nicht beim Bonham, ich finde die Dinger passen auch weniger zu
    Prog-Rock wie viel mehr zu Pop-Rock, Oldies, Beat, Early Rock 'n' Roll etc.


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    bei mir sieht das so aus:

    Kann keiner sagen, das sähe nicht nach Bass Drum aus und der Trigger ist ja mal amtlich.
    Auf der anderen Seite ist ein ddt. Nicht dass hier einer denkt, das wäre alles Blödsinn.


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    das mit der Hand sieht man am Staub, ansonsten hätte ich mal drauf geklopft und meine Ohren gefragt.
    Die Bearbeitungsspuren deuten darauf hin, dass ich mir das Becken nicht gekauft hätte. Giant Beat würde ich ausschließen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich würde das Geld nehmen und meine Freunde auf eine Palette Export einladen.
    Von dem, was übrig ist, würde ich mir dann eine Triangel kaufen und damit mal anfangen.
    Wenn dann meine Freunde genug von dem Geklingel haben, geben sie mir vielleicht
    (gut beschickert) etwas mehr Geld für eine anständiges Pils oder gar eine Bierbrand.


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    ein Verwandter einer mir nahestehenden Person fragte mal beim Kauf eines französischen Fachmagazins, wieso ich mich für Batterien interessieren würde.


    Man sieht mal wieder, die Sprache hat so ihre Tücken, vor allem dann, wenn man meint sie zu beherrschen, aber möglicherweise dann doch einem Irrtum unterliegt.


    Zum Thema:
    Größe: hängt davon ab, ob sie hoch oder tief, hell oder dunkel klingen soll.
    Langer Nachklang: keine Dämpfung, saubere Stimmung, beide Felle gleich gestimmt.
    Weicher Anschlag: 1. weich schlagen, 2. weicher Schlegel, 3. gedämpftes Fell (beschichtet, texturiert, angerauht)
    Wenig Obertöne: Dämpfung
    Clear Ambassador (10 mil) zu resonant, Doppellagiges (14 mil) zu gedämpft; dann 12 mil oder eben die altbekannten Klangbremsen: Beschichtung, Aufkleber, Ring, Farbe;


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Es gibt hier Leute, die studieren "Wirtschaft".
    Früher nannte man das "Saufen".
    Oder habe ich da wieder etwas falsch verstanden?

    Hallo,


    ich hätte für das Set nichts bezahlt.
    Der Grund ist ganz einfach, ich mag die Farbe nicht, ich hatte schon mal die passende 10 x 5 Trommel,
    da gefiel mir die Farbe auch nicht und die Größen gefallen mir auch nicht, auch den Klang finde ich nicht so überzeugend, dass ich den bräuchte.


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    criSis: bist du Endorser oder einfach nur im festen Glauben?
    Ich meine das ganz ernst, denn ich habe schon aus zuverlässiger Quelle gehört, dass es durchaus schon Mängel gegeben hat bei der Marke, kann allerdings - da bitte ich um Verständnis - aus Gründen, die hoffentlich nachvollziehbar sind, nicht konkreter werden.


    Ich selbst habe hier und anderswo zumindest schon das - zumindest meiner Meinung nach - zweifelhafte Verhalten des Inhabers erleben dürfen.
    Ein Vergnügen, dass ich nur abenteuerlustigen und hartgesottenen Zeitgenossen wünschen würde.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich finde das Superstar nicht ausgereift, auch damals gab es Besseres.
    Es kommt allerdings aus Japan. Das ist Fernost.
    Die Gussteile finde ich übrigens nicht prickelnd, die Gratung schon gar nicht.
    Auch die Kesselbearbeitung ist zwar gut, jedoch nicht auf höchstem Niveau.
    Immerhin ist es Birke. Woher auch immer.
    Ich würde es gebraucht einem Gretsch Catalina Club vorziehen, allerdings auch immer eine Frage des Preises. ;)


    Auch Fernost ist die Fertigungsstätte von dem Gretsch/Ludwig-Zeug. Die hatten auch zu USA-Zeiten
    schon nicht den Ruf, perfekte Beschlagteile herzustellen. Auch die Kesselfertigung hat insbesondere
    bei Ludwig damals in der Hochsaison diverse Ausreißer erfahren. Das, was da aber inzwischen über China vom Fließband
    läuft, hat mit der damaligen Sache so viel zu tun wie ein Sonor Smart Force mit einem Sonor Signature.


    Dass man Top-Qualität vielleicht nicht braucht und sie sogar hinderlich sein kann (Angst vor Beschädigung, schwer zu tragen, teuer),
    ist ja eine Sache. Aber es gibt ja noch eine andere, mittlere Preisklasse. Die wird zwar auch in China gebastelt, ist aber hoch-
    wertiger, langlebiger und hat einen besseren Wiederverkaufswert. Man bekommt dann halt keinen Vintage-Flair, der ist aber auch nur
    aufgesetzt.


    Wenn man aber mit so einem Video kommt, dann wäre echt altes Zeug einfach vom Preisleistungsverhältnis her besser. Ludwig/Gretsch
    hat auf dem Gebrauchtmarkt zu viel Hype, mit Tama, Sonor, Premier kann man preiswert eine Bude erwerben, die im Zweifel besser ist als
    eine neue oder auch gebrauchte moderne Retro-Bude. Das würde ich pauschal und undifferenziert so behaupten wollen.


    Meiner Meinung nach ist dieses "Ludwig" jedenfalls für den angebotenen Preis viel zu schlecht. Oder umgekehrt: für das Produkt ist der Preis
    viel zu hoch. Und wenigstens da scheint mir Einigkeit zu bestehen.

    Mein Gretsch findest du übrigens gerade in den Kleinanzeigen - für ein Drittel des Ludwig-Preises ...


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich habe eine Ausbildung genossen, die wohl nicht nur zum Lesen von Zeugnissen, sondern auch von Testberichten
    (die von Leuten verfasst wurden, die letztendlich von denen leben, deren Produkte sie testen) befähigt.
    Nach dem Foto und ein paar Sätzen würde ich das Ding nicht kaufen. Und schon gar nicht zu dem Preis.


    Ich weiß natürlich nicht, was ich unter "das meiner momentanen musikalischen Arbeit sehr nahe kommen würde" verstehen
    soll, da kann es natürlich sein, dass die Bude wieder passt, wie Arsch auf Eimer, aber das möchte ich niemandem einfach so
    unterstellen. Hat das jemand verstanden?


    Es heißt auf Deutsch: die Bude ist billiger Fernostmist, der einfach nur dank oberflächlicher Optik den Unkundigen ein gutes
    Gefühl geben soll, dem Verkäufer eine gute Gewinnspanne und dem Hersteller einen guten Absatz. Daher auch lustiges Holzgemisch,
    das wohl irgendwo gerade billig zu bekommen war, gruselige Verarbeitung und die Folie kenne ich aus meiner Küche, gibt es in jedem
    Supermarkt.
    Daher: ich will niemandem unterstellen, dass er so beschissen spielt, dass dieser Schrott seiner musikalischen Aktivität entspricht,
    ansonsten wäre es sehr schlimm.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Der Tester wird von Bonedo bezahlt, Bonedo von Thomann und Thomann von den Leuten, die bei ihm Waren kaufen, die eine möglichst
    große Gewinnspanne haben (Millenium etc. und ein paar gehypte Sondereditionen).

    Moin,


    Kinners, nehmt doch einfach einen Kaffeebecher, der kann mikrofoniert und getriggert superfett klingen und die Toms oben drüber kann man noch tiefer hängen.
    Und leichter zu spielen ist er auch noch. Ok, im direkten Vergleich mit einem 8er Tom wirkt er ein bisschen klein, aber entscheidend ist ja immer, was man damit macht.


    Warum kauft eigentlich keiner das Gigpig? Müsste doch mikrofoniert als Ballerbude vollkommen ausreichen und mit vier Rollen drunter ist es ruckzuck weggeschoben.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich durfte damals über das Hammerklavier schreiben, genau weil ich als Schlagzeuger bekannt war.
    Allerdings gab es Literatur dazu.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    der Thun(fisch)-Bott(ich) misst auch nicht die Frequenz des Fells, sondern des Tons, der nach der Anregung dominant erscheint.
    Das hat schon mal eine gewisse Varianz. Sie beginnt mit der Geräuschkulisse, denn da muss eine Frequenz herausgefiltert werden, was bei Trommeln ja bekanntlich umstritten ist.
    Dann kommt hinzu, dass es auf den Schlag ankommt, je nach Inbrunst variiert diese Frequenz dann nämlich auch das habe ich mal ganz frech selbst präsentiert.


    Weiterhin kommt noch hinzu, dass ein und derselbe Trommler durchaus seine Trommeln mal so und mal so stimmt und sogar während eines Konzertes - je nach Beleuchtung - die Fellspannung extrem variieren kann, da soll es sogar schon Falten bei Jazzern gegeben haben.


    Ganz nebenbei kommt es bei dem Klang weniger auf eine Frequenz oder einen Ton an, sondern auf die gesamte Geräuschkulisse und da gehören namentlich auch die Obertöne hinzu, welche bei der vermeintlichen Grundtonmessung gerade keine Rolle spielen. Selbst ein Sinuston klingt in der Royal Albert Hall anders als im Schlosskeller hier.


    Fazit: das Unterfangen ist praktisch unmöglich.*


    Grüße
    Jürgen


    *) theoretisch auch.

    Ich habe aber den Eindruck, dass gerade All along the watchtower nicht richtig notiert ist.


    Hallo,


    dasselbe ist mir bei "Take It Easy" aufgefallen. Das habe ich damals anders interpretiert, insbesondere auch hier wieder ein Achtele daneben.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Glaube immer nur den Transskriptionen, die du selbst vermasselt hast.

    Moin,


    ich habe zufällig ein Buch, wo drin steht, warum zwei Hupen oder ein Doppelhuf und auch ein paar illustrierte Bilder über ein paar alte Kameraden mit zwei Hupen und nebenbei noch Sechzehntel und Achteltriolen für den ambitionierten Einsteiger wie den einfallslosen Fortgeschrittenen.


    Das zu wiederholen, fände ich dann doch etwas blöd.




    "Painkiller" wäre mir als alter Sack auch eingefallen, vor allem deshalb, weil man von anderen Musikanten gerne darauf angesprochen wird, offenbar ein absoluter Klassiker.


    Ansonsten fällt es mir hier immer wieder auf, dass die Leute entweder gar keinen Doppelhuf spielen oder sich von Anfang an restlos überfordern. Da würde ich einerseits einen treshold-breaker und andererseits eine emergency-brake gut finden: a) es ist gar nicht so schwer, b) man kann es sich zu schwer machen, fang doch mal bei a) an. Und da wäre ich wieder bei pflegeleichteren Genres: meiner Meinung kann man die Hufe theoretisch überall (eben nicht nur bei Knatter-, Baller-, IG-Metall-Musik einsetzen, wenn man es kann; dazu müsste man halt üben und wissen, was zu üben wäre) einsetzen.
    Konkret: wie war das damals doch gleich mit diesem Luigi (Louie Bellson)? Was macht Shaugnessy? Wieso hat Simon Phillips immer? Was macht dieser bekloppte Bozzio? Baker?
    Und für die Bös-Metall-Freunde wären natürlich pflegeleichte Übungen schön: wie brezelt man eigentlichen Billigkram auf, damit es toll klingt, aber einfach zu lernen ist?


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    bei "Endorphin" dachte ich auch erst mal, wann geht es endlich los, dummerweise kommt das Intro dann später wieder. Insgesamt sehr düster, kalt, fast depressiv. Später wird es dann schöner, klingt aber irgendwie wie durch einen tauben Betonnebelfilter. Wenn das so sein soll, ok. Aber unter "Endorphin" hätte ich ein bisschen mehr (vom Endorphin) erwartet, mir kommt es arg narkotisiert vor.
    Kann man aber so machen, ist ein bisschen Geschmackssache.


    "Live Fast" klingt genauso betonhallenmäßig, das deutet dann doch auf etwas unzureichende Technik hin. Musikalisch auch wieder eher depressiv-grau, mit ein bisschen Hoffnung, aber wenig. Insgesamt recht rauh und derb. Mir sind es etwas zu viele Wiederholungen, aber alles Geschmackssache.


    (nach dem Vorspulen): "Coma" lässt mich nichts Gutes erwarten, die ersten Beiden fand ich ja auch schon auf dem Trampelpfad zum Koma, dafür ist schon wieder fast fröhlich, klanglich wieder grauer Beton, musikalisch üblich, wenig Überraschung, plätschert vor sich hin, kann man so machen, reisst mich aber nicht aus dem Sessel, eher brauche ich danach einen kräftigen Kaffee.


    Zu den bisherigen Kommentaren:
    dass der Sänger hervorsticht, kann ich bestätigen, er klingt gut (bis auf den Allgemein-Beton).
    6 Lieder in zwei Tagen ist allerdings auch eine stramme Herausforderung, das würde ich (heute) definitiv nicht (mehr) machen.


    Insgesamt würde ich aber auch sagen - die Musikrichtung muss einem halt auch gefallen -, damit kann man auftreten.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Was heißt "nako"? Naturkosmetik?
    Das Symbol mit dem komischen Kreuz, was nicht Fisch, nicht Fleisch ist, erscheint mir ein bisschen merkwürdig, da würde ich mich nicht wundern, wenn man die falschen Fans oder so anzieht.