Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    ich nehme zum Üben daheim die 2002er und im Proberaum die 3000er.
    Vergleichbar gute Becken für weniger Geld gibt es bestimmt, ich würde mich da einfach mal mit auf Wegnahme fremder beweglicher Sachen spezialisierten Berufsgruppen in Verbindung setzen.
    Man muss nur aufpassen, dass nicht zufällig eine andere Berufsgruppe, die mit der Verfolgung der ersteren zu tun hat, auf die Sache aufmerksam wird, sonst gibt es demnächst "Jailhouse Rock".


    Beckensatz für 200 Eier: früher namen wir dafür Meinl. Heute heißen die HCS (High Cymbal Standard). Von Paiste gibt es PST3 (Perfect Standard Triple Three).


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    liegt da ein Stofftier auf dem Hocker?


    Klanglich ist das ok, von der Technik her auch, ansonsten wurde ja schon alles gesagt: ein bisschen langweilig, konzeptlos. Für mich erscheint es auch mehr eine Anreihung von Schlagfiguren als ein Solo. Bei einem Solo würde ich mehr Melodie erwarten und weniger Marschieren.


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    vom Beckenkaputtschlagen habe ich noch nie etwas gehalten.


    Wenn ich ein Scheiß-Set spielen muss, dann wertet sich das am Effektivsten auf durch:
    a) gute Becken
    b) gute Snare Drum
    c) gute (stabile und funktionelle) Hardware.


    Wenn man mal einen Auftritt hat, wo noch andere Kapellen spielen, steht da oft eine üble Bude herum und dann kann man nur noch mit Becken/Snare glänzen oder eben untergehen.


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    um es mal konstruktiv zu gestalten: ich glaube nicht, dass ich mehr bezahle.
    Jedenfalls werde ich nicht dazu gedrängt, Reklame zu machen.
    Zeittechnisch würde mich das Angucken von Videos mehr kosten und Üben mit Außenkontrolle bringt mir mehr.
    Alleine kann ich mir auch ein Programm zusammenbasteln, Bücher liegen hier genug rum. Bringt mir aber weniger.
    Viel weniger. Dafür kann ich Zeugenbeweis anbieten.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die ZDF-Sendung (oder was das im Fernsehen war) hatte ich auch gesehen, der Artikel vertieft das recht gut, lässt natürlich viele Fragen offen.
    Das Fazit ist recht nüchtern: wenn die Leute aus dem Club 27 noch lebten, dann wären sie wohl auch irgendwo im Wohnwagen, Altersheim, Klapse.
    Und ein Life-Time-Endorsement ist für manche der Traum, die Wirklichkeit sieht anders aus.


    Viele Helden der Musikgeschichte - egal welcher Couleur (Klassik, Pop, etc.) - sind genauso auf Koks, nur offenbar (noch) besser eingestellt.
    Dafür verwette ich meinen nüchternen Hintern. Die bekannten Erwischten sind nur die Spitze des Eisbergs.


    Deshalb: sei zufrieden, mit dem, was du hast, es könnte schlimmer kommen.


    Grüße
    Jürgen

    Mahlzeit,


    das Guerilla-Marketing ist einfach wie Unkraut, aber ich verstehe ja Spaß.


    Vom Theorieverständniss her bin ich viel weiter ... Basedrum


    Das wirft ein ganz schlechtes Licht auf das Theorieverständnis und den Unterricht.


    Was mir bei den anderen Schulen aufgefallen ist


    Bei welchen denn genau?
    Bei meiner gibt es gar keine Videos.


    ich bin Linkshänder,


    Da gibt es zwei Möglichkeiten:
    a) schwarze Pädagogik, erlebt eine Renaissance (retro ist ja modern)
    b) dann halt so (Onkel Ian, Onkel Phil etc. ...)


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ich spiele open handed und wie es aussieht, ist mir egal, Hauptsache ich muss meine Pfoten nicht verknoten und nebenbei bin ich auch noch Rechtshänder.

    Moin,


    "beherzt" heißt ja auch nicht "laut", sondern eben "mit Herz", das kann auch ein kerniges p im pp sein.
    Dass man da bei den Plastikzimbeln ganz schnell ausgebremst wird,
    ist naturgegeben.
    Meiner Meinung nach werden gute Musiker am Elektrogerät ausgebremst und schlechte gefördert.
    Dass Letzteres auch seine Grenzen hat, sieht man ja schon daran, wie oft man Elektrokram wo genau
    so zu sehen bekommt, da spricht die Statistik ganz klare Worte.


    Grüße
    Jürgen

    Mahlzeit,


    das Getrommel ist ja immer wieder außerordentlich, da fallen die Plastikdinger schon beinahe nicht mehr auf, es sei denn, man weiß, wie richtige Dinger klingen.
    Um es mal klar zu sagen: warum das schlechte Substitut, wenn man doch das gute Original hat?


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Meiner Meinung nach ist eines der Geheimnisse des Grooves der beherzte Anschlag und den lernt man nur in der realen Welt. Von dort kann man auch virtuell noch glänzen, umgekehrt wird es ein Desaster.

    Hallo,


    es gibt ja gar nicht so viele Schlagzeughersteller.
    Schreiner gibt es dafür an jeder Ecke und genau dort wird man vor Ort auch erfahren, was geht und was nicht.
    Der Schreiner arbeitet mit Holz, nicht mit Internet.


    Ansonsten:
    Fassbau macht ja wohl vor allem Troyan, der ist weit weg, hat aber einen guten Ruf.
    Gratungen macht jeder Schreiner.


    Wenn das Ganze nur für Selbstbau genutzt werden soll, kann man es schon fast wieder vergessen, die Maschinen wird man kaum im Hobbykeller finden (und wenn sie Papa in der Firma hätte, würde man ja da hin gehen).


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Handwerker sind konservativ. Die trifft man am besten persönlich, evtl. noch per Telefon, vielleicht auch per Fax oder Brief. E-Mail haben manche, Internet vielleicht auch, aber das ist alles unterbelichtet.

    Hallo,


    genau das empfinde ich anders herum, jedenfalls bei Einzelschlägen (single strokes).
    Wie es physikalisch ist, habe ich noch nicht erforscht, aber eine Hypothese habe ich da auch.


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    wir haben hier alle viel Spaß und nehmen uns auch alle nicht so ganz ernst, jedenfalls die Ernsthaften unter uns, die wissen, wie man Bass Drum schreibt.


    Ich denke, man kann sich weitestgehend darauf einigen, dass 22" der Standard ist und das mit Grund.
    Jeder, der davon nach oben oder unten abweicht, wird dafür einen Grund haben. Ob der begründet ist oder gar gut begründet ist, das ist dann schon wieder eine andere Frage. Das kann mit der Musik, dem Raum, dem Klangempfinden, dem Geschmack und wohl auch der zu bedienenden Musik zu tun haben, oft auch mit aufbautechnischen Möglichkeiten, die allerdings individuell auch wieder verschieden sind und wiederum auch vom Geschmack und der Spielweise abhängen.


    Dass "Rock" verschieden interpretiert wird, sagte schon mal jemand und wie wir sehen: es fehlen eigentlich noch die Freunde, die sagen, dass man mit dem Gig-Pig oder dem Cocktail-Kit oder dem alles-in-die-16er-reingekoffert-Set auch Rock spielen kann, jedenfalls auf der Bühne da neulich mit der P. A. und die richtig Egoschwachen, welche unter 28" nichts machen, Bass Drum sei ja Große Trommel und die Klassiker wussten schon immer, was sie tun (da muss dann eben auch noch ein Gong ab 40" hinters Gerät usw.).
    Dann sind wir durch.


    Eins aber noch: ich hatte mir mal ein Allround-Gerät gegeben (22-10-12-14), da fehlte mir am meisten das 16er Standtom. Bei meinem ersten (richtigen) Set (24-12-13-16) störte mich am meisten der Abstand zwischen 12/13 einerseits und 13/16 andererseits, da wären mir die damals neu aufkommenden Fusion-Größen lieber gewesen, allerdings natürlich mit Tiefgang, denn ohne Kessel klingt es flach.
    Ein heutiges Allround-Set würde ich mit 22-10-12-14-16 taxieren, für leisere Gefilde dann evtl. weniger, für lautere dann evtl. mehr bei mittlerer Stimmung. Ist die Stimmung höher, können wieder größere Größen sinnvoll sein (alte Jazzer), ist sie niedriger, können auch kleinere Größen begeistern (neue Metaller).


    Und: als Amateurmusikant habe ich bislang eher Anlagen erlebt, die eine Bass Drum sowieso nicht übertragen können (dann ist die Größe auch ziemlich egal) oder es wurde nicht abgenommen (dann muss die Projektion stimmen und der alte Sack ist im Vorteil). Bei einer richtig guten Anlage (die eben auch tiefe Töne ordnungsgemäß überträgt) ist die Größe dann schon wieder nicht egal, denn dann hört man es wieder und je nach Geschmack eben höher oder tiefer. Klar, kann man auf der E-Saite auch ein A spielen. Und umgekehrt. Ist halt nur nicht dasselbe.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Nur noch Eins: ich wurde bekehrt.
    Man will es nicht glauben, aber damals (im letzten Jahrtausend) wollte ich 22". Und dann gab es dieses Angebot ... Bass Drum zu groß (24), blöde Tom-Größen (flach), Scheiß-Farbe (Gelb statt Rot), Birke (statt Ahorn) ... ok, die Tom-Größen finde ich heute noch doof, aber die Farbe finde ich inzwischen gut und die Bass Drum ...
    Amen.

    Hallo,


    die Klangbeispiele zeigen sehr schön die Charaktere der beiden Mikrofone.


    Ich würde sie so beschreiben:
    1-1: kickig, unnatürlich, tief-fett, modern
    1-2: vollfett, nicht ganz so kickig, nicht ganz so tief, eher üblich
    2-1: dumpf-knallend, viel Klick, wenig Ton, tief
    2-2: dumpf, mit mehr Licht, mittiger
    3-1: kickig, fast üblich, jedoch sehr komprimiert
    3-2: fett, etwas oberflächlich (tiefenarm), breiter


    Je nachdem, wie sich die anderen Instrumente anhören, würde ich meine Entscheidung treffen, das kann sehr unterschiedlich sein.
    Eins der Mikrofone kommt mir bekannter vor und ich habe es auch mal besessen. Im Zweifel würde ich dieses auch wieder kaufen, das andere eher nicht.
    Das wusste ich dank anderer Hörbeispiele aber auch vorher schon. Das Beta52 würde ich auch nicht kaufen.


    Nein, mehr verrate ich nicht, so schwer ist es ja nicht.


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    bei mir sieht es so ähnlich aus wie beim trommeltom, nur, dass die Toms und die Bass Drum mit Gewebefellen ausgestattet sind, für mich seit rund 10 Jahren die beste Übelösung, die ich je hatte. (Nur der Gerätepark ändert sich ab und an)


    Grüße
    Jürgen