Hallo,
der Thun(fisch)-Bott(ich) misst auch nicht die Frequenz des Fells, sondern des Tons, der nach der Anregung dominant erscheint.
Das hat schon mal eine gewisse Varianz. Sie beginnt mit der Geräuschkulisse, denn da muss eine Frequenz herausgefiltert werden, was bei Trommeln ja bekanntlich umstritten ist.
Dann kommt hinzu, dass es auf den Schlag ankommt, je nach Inbrunst variiert diese Frequenz dann nämlich auch das habe ich mal ganz frech selbst präsentiert.
Weiterhin kommt noch hinzu, dass ein und derselbe Trommler durchaus seine Trommeln mal so und mal so stimmt und sogar während eines Konzertes - je nach Beleuchtung - die Fellspannung extrem variieren kann, da soll es sogar schon Falten bei Jazzern gegeben haben.
Ganz nebenbei kommt es bei dem Klang weniger auf eine Frequenz oder einen Ton an, sondern auf die gesamte Geräuschkulisse und da gehören namentlich auch die Obertöne hinzu, welche bei der vermeintlichen Grundtonmessung gerade keine Rolle spielen. Selbst ein Sinuston klingt in der Royal Albert Hall anders als im Schlosskeller hier.
Fazit: das Unterfangen ist praktisch unmöglich.*
Grüße
Jürgen
*) theoretisch auch.