Beiträge von Jürgen K

    Moin,


    das mit dem Klang bei mäßig gestimmtem Gerät und prima gestimmtem Publikum würde ich mal nicht so hoch hängen.
    Und für die Stimmfreaks (die sich ja hier herumtreiben, wie die Ameisen im Haufen) sollte das doch das kleine Seepferdchen sein. ;)


    Richtig lustig wird es doch erst mit zwei Bass Drums (natürlich unterschiedlicher Größe) und zwei Doppelfußmaschinen, da ist dann für jeden etwas dabei.


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    das muss doch jeder selber wissen.
    Mich würde schon die Farbe stören, ich mag diese dunklen Dinger einfach nicht, wo man erst mal mit zwei Taschenlampen gucken muss, wo vorne und hinten ist.


    Ich kam früher gar nicht in Versuchung, denn der Markt war einfach nicht da. So habe ich jahrzehntelang mit einer popeligen Doppelfußmaschine vorlieb nehmen müssen, bis ich dann dank dem weltweiten Netz, dem Starrsinn des Alters und noch ein paar anderer Zipperlein meinen zweiten Huf dazu gestellt habe.


    Übrigens hätte ich den auf allen Bühnen, wo ich bisher war, unterbringen können (bis auf eine, glaube ich). Probleme hatte ich bislang eher mit dem Platz für ein zweites Standtom ober überhaupt über zu intime Rückenwände oder sogar zu niedrige Decken, auch mal gar keine Bühne, sondern lecker Gras, nicht nach Fußballplatz-Norm planiert.


    Wenn man immer ein großes Auto hat ... geht auch viel rein, ansonsten kann es auch mal eng werden oder der Trommler muss draußen bleiben.


    Man kann den Platz in der Trommel auch prima nutzen für diverse Einbauten: Bücherregal, Kühlschrank, Bierfass, Ventilator, Groupie ... das darf man auch nicht vergessen.


    Und wenn mal das Fell reißt, dann hat man einen Ersatzspieler dabei. Auch nicht zu verachten.


    Grüße
    Jürgen

    Hallöle,


    ich habe zwar schon Räume erlebt, wo das beste Gerät klingt, wie ein Haufen Müll und Räume, wo mittelmäßiges Gerät scheppert bis zum jüngsten Gericht, aber ich habe auch mal im selben Raum praktisch die selben Hupen nebeneinander stehen gehabt, einmal 20 x 18 und einmal 22 x 18, selbe Farbe, selbe Felle, selbe Doppelfußmaschine, selbe Schlegel ... und selbst mit demselben Fuß kam die 20er nicht an die 22er heran.


    Wenn ich natürlich die Wahl zwischen einer Millenium 22" im kalten Kartoffelkeller und einer SQ2 20" in der gut geheizten Alten Oper hätte, dann würde ich auch die 20er nehmen.


    Und 22er machen auch nur bedingt Spaß, richtig los geht es mit 24. :thumbup:


    Ach ja: wenn die Trommel wummert, dann würde ich sie mal stimmen oder dämpfen. Ist ja schrecklich. ;)


    Mein Standtom knallt auch ganz gut und wenn ich das richtige Mikro zur richtigen Stimmung packe, dann denken hier bestimmt auch ein paar Experten, das wäre eine Fußhupe, aber wer Ohren und eine vernünftige Abhöre hat (heute eher selten), wird es hören, die anderen glauben eben weiter, dass "döpf" der Klang einer Großen Trommel ist.


    Und um es mal etwas abzumildern: ich würde tatsächlich dem ein oder anderen eine 20er empfehlen, aber da muss ich vorher die Musik schon mal gehört haben. Alles andere ist nicht Wissenschaft, sondern sinnloses Geschwafel.


    In diesem Sinne
    Prosit
    Jürgen


    PS
    Sagte ich schon, dass der Vorbesitzer meiner ersten 24er die angeschafft hatte, weil ihm die 22er zu leise war?

    Man kann ja unterschiedliche Padgrößen nehmen


    Hallo,


    in der Tat, ich glaube, es gibt 8, 10 und 12, vielleicht sogar 14.
    Die passenden Pad-Größen zu meinem A-Set habe ich jedoch noch nicht gefunden. Aber ich bin sehr froh, dass die Triggerfell-Industrie auch an mich gedacht hat und ich trotz Nachbarn und trotz A-Set und trotz gar keiner Elektronik zuhause üben kann. Trittschall wäre mit E-Gerät auch nicht besser gewesen, schließlich hat das ja auch Pedale.


    Grüße
    Jürgen

    Grüezi,


    ja, das "ü" gibt es in der Schweiz auch nicht, aber dafür leckere Schokolade :love: und natürlich Becken, :love: da kann die Wahl nicht schwer sein.


    Onkel Ian spielt übrigens 26" und Onkel Cozy hatte auch 26" und Onkel Bill macht auch nur auf großen Fuß.
    Mich knallt jemand mit einer 20er nicht weg. Zur Not bringe ich zwei 24er mit, dann ist Ruhe mit diesem Kinderkram.
    Und Rock 'n' Roll will never die.


    Kundenbühne und Trommelkraft ist für Kinder, das spielen echte Männer nicht.
    S-Klasse schon eher. Ist aber immer noch schwer poppig.


    Grüße
    Jürgen


    PS

    wie unsozial den anderen gegenüber


    Ja, ich habe heute meine antisocial-day (asd), aber offenbar habe ich doch noch nicht alles gesagt bzw. die Prophezeihung nimmt Farbe an.


    PPS
    Ohne Eingriff bitte, ist ja widerlich, wenn da jeder reingreifen kann.

    Moin,


    ging ja um Snare Drums und eigentlich welche aus Holz, da fallen die richtig lauten schon mal weg.


    In der Tat: viel hilft viel:


    Gerät: hartes Holz, gut verleimt, heiß gepresst, dicker Kessel, großer Kessel.
    Bespannung: nicht zu dünn und nicht zu dick: Ambassador klar, oben und und unten in der Tat möglichst gleich gestimmt und nich zu tief (dumpf, untergehend) und nicht zu hoch (abgewürgt).


    Hohe Töne nehmen wir zwar subjektiv lauter (nervtötender) wahr, objektiv sind sie es aber nicht und sie verflüchtigen sich auch schneller, vor allem bei Dämpfung (Publikum z. B.)


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Das Bedienungspersonal muss natürlich auch können, also laut.

    Guten Nachmittag,


    es weihnachtet sehr.
    Ich würde das Natal Ash nehmen, das passt zur Veranstaltung am besten.


    Und vom Preis her erschlägt es mich jedenfalls nicht. Ich kaufe es ja auch nicht, irgendwie logisch.


    Ein SOP würde ich nicht trinken, es muss schon ein VSOP sein.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    "Rock" ist ein weiter Begriff, mancher denkt an Mini, der andere an knöchellang und in dieser Bandbreite wird es hier auch weiter gehen, sogar Hosenröcke und Gehmäntel werden propagiert werden, versprochen.


    Als Verfechter des klassischen Hard Rock nach alter Sitte bin ich zunächst über die Größe (also die Maße, nicht die Masse) der Großen Trommel erstaunt.
    20" ist für Kinder. Oder Tanzmusiker. Oder Modern Jazzer. Ein Rocker hat Standard (22") oder mehr. Ein bis zwei Hängetoms und ein Standtom werden hier sicher auch noch diskutiert werden, vor allem hinsichtlich der Größen, manche lassen gerne ihr Bauchnabelpiercing leuchten, andere wollen einen voluminösen Klang und sind beweglich genug, auch mal die Arme zu heben. Zwei Crash und ein Ride finde ich Standard, die Hi-Hat würde ich nicht vergessen wollen. Ein normales Ride ist crashbar, also so spielbar, dass Akzente auf dem Rand hübsch sind. Dickere Rides brauchen da mehr Anschlag, klingen ab einer gewissen Dicke dann aber schwer nach Amboss. Also: normales "Ride" ohne Zusätze wie "Heavy", "Power" etc., das finde ich für viele Anlässe ebenfalls eine gesunde Mischung.


    Was es für 1500 gibt, kann man leicht recherchieren, ich würde dann zu einem Trommelset mit Hardware einerseits und eben den Becken andererseits tendieren und da das Budget aufteilen, etwa 50/50. Je nachdem, ob Hardware oder Trommeln wichtiger sind, kann das eine oder andere Set interessanter sein, ich persönlich bin da konservativ und vertraue eher auf Hersteller, die schon länger im Geschäft sind und wissen, was sie tun. Dann wird der Markt zumindest ein bisschen übersichtlicher. Und die Farbe muss ja auch passen (nutzt ja nichts, wenn man immer speien muss beim Anblick). Bei den Becken wird es Türken-Fraktion geben, Leute, die gerne nach Gewicht kaufen und sich klanglich überraschen lassen und auf der anderen Seite Langweiler, die nach klarer Kofiguration kaufen und ein paar dazwischen werden auch umher irren.


    So, die Socken sind angezogen, ich habe fertig.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ich empfehle, wie alle anderen auch, das, was ich habe, das ist gut (für mich).

    Moin,


    ich kann mir nicht im kühnsten Alptraum vorstellen, dass es ein Mikrofon für 39 Euro gibt, das schön klingt.
    Und mir wäre schon das 550 zu billig.


    Das Beta 91 gefällt auch nicht jedem, es liegt aber bereits in einer ganz anderen Preis- und Klangklasse.
    Ich weiß ehrlich gesagt sowieso nicht, was die Grenzflächenmode soll. Aber offenbar gibt es da begeisterte
    Jungmetaller, bei denen das als heiliger Gral gilt.
    Für mich fängt der Spaß beim D 112 an und an eine Grenzfläche denke ich, wenn ich auch schon ein U 87 und ein C 414 habe.
    Vorher bleibt die Grenze Niemandsland.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    1. nein. Warum sollte ich auch?
    2. nein. Das behaupte ich ungeprüft und felsenfest. Bin aber keine Kunde (wie auch, ich will es ja nicht kaufen, wäre ich ja blöd und würde dem T. die Bewertungen versauen und müsste für den Spaß auch noch bezahlen).


    Grüße
    Jürgen

    Morsche,


    also RHCP, Blues und Hard Rock und Funky Pop Rock geht auf dem Starclassic Maple, natürlich mit Coated Ambassador/Clear Ambassador bzw. Bauers Trog 3 auf der Berta.


    Ansonsten habe ich auf meinem Tour-Set September 2012 doch tatsächlich Coated Ambassador als Schlagfell für Hard Rock/Heavy Metal auf Birkensperrholz-Trommeln benutzt und es hat sich niemand beschwert. Ok, es waren die kleinen Größen, ich gebe es ja zu.


    Für Rockabilly fehlt mir die Tolle und da muss man im Stehen spielen ohne Tom, das finde ich doof. Dann doch lieber S-Klasse oder Beach (heißt das nicht Peach?) Absolute.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    am besten fand ich die Stocktasche, kreativ aufgehängt, am wenigsten hat mir der teilnahmslose Gesichtsausdruck gefallen.
    Wenn man schon Bild dabei hat, dann sollte da mehr passieren wie zwei Mal den Stock gelangweilt geworfen.


    Das Doppelpedal kommt mir gegenüber dem Rest zu prominent vor. Beim Üben von Soli würde ich eher über eine Gesamtkonzept nachdenken.
    Vom Anfang (Viertel) zur Mitte (Sechzehntel) zum Schluss (Durcheinander) fehlen die Bögen.
    Das Timing ist zweifelsfrei ausbaufähig genauso wie das Schlagrepertoire.
    Aber jeder fängt mal an, es ist nur die Frage, ob man das dann gleich oder bald der gesamten Welt präsentieren will nebst Kommentaren.


    Mit Üben und Routine ist da aber für die Zukunft alles möglich, da bin ich guter Dinge.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    als ich damals eine Doppelfußmaschine wollte, habe ich eine gekauft.
    Wenn es ein Forum gegeben hätte, hätten mir bestimmt viele davon abgeraten.
    Bei mir ging es damals auch mit einer dreibeinigen Hi-Hat-Maschine, allerdings mit drehbaren Beinen.
    Inzwischen habe ich aber auch eine zweibeinige, ob ich die nun brauche oder nicht, ich finde sie schön und nur darauf kommt es an.


    Ich hatte auch schon zwei Auftritte, wo das Doppelpedal zwar montiert, jedoch das linke Pedal (beim Rechtshänderaufbau) nicht benutzt wurde.
    Ohne wäre ich aber unglücklich gewesen, so konnte ich sagen: ich hätte ja gekonnt, war aber so frei es nicht zu tun. #


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    solange man den Bewerter nicht kennt, kann man die Bewertung vergessen.
    Und deshalb sind Foren da hilfreicher, jedenfalls dann, wenn man länger in ihnen verweilt.
    Bei ambitionierten Hobbyisten erwarte ich das.


    Bei Thomann bewerten nur die Käufer.
    Alleine schon damit ist die Statistik schief, denn wenn ich Produkte, von denen ich von vorneherein weiß, dass sie nichts taugen, gar nicht erst kaufe, erfährt meine Bewertung niemand. Weiterhin fallen auch all diejenigen heraus, die bei ihrem Händler vor Ort kaufen und dort vielleicht viel mehr Vergleichsprodukte getestet haben, wie das im Versandhandel möglich gewesen wäre. Und schließlich kommt auch noch die innere Schere dazu, denn als Kunde will man seinen Geschäftspartner ja nicht unnötig verärgern, denn das könnte sich auf die Kulanz auswirken, solche Mechanismen darf man auch nicht vergessen.


    Bei Amazon, Ebay und Konsorten tauchen immer wieder Bewertungen auf, die offensichtlich von dem Verkäufer selbst bzw. dessen nächstem Umfeld verfasst worden sind.
    Dass es dann auch noch eine Dunkelziffer von nicht so offensichtlichen lancierten Bewertungen geben dürfte, kann man sich ja denken. Dass seriöse Unternehmen dies nicht tun, kann man sich auch vorstellen, so kommt es auch dort zu merkwürdigen Ungleichgewichten dahingehend, dass nicht ganz so seriöse Unternehmen evtl. sogar besser bewertet werden.


    Das Bewertungen nicht nur mit Sachverstand stehen und fallen, der bei Bewertern naturgemäß äußerst unterschiedlich ausfällt, sondern auch mit der Frage, wer die Sache bezahlt, macht es nicht besser. Wenn man ein Portal hat, so muss man irgendwie die Kosten decken. Wer diese deckt, muss irgendein Interesse haben und die simple sinnlose Geldausgabe möchte ich niemandem unterstellen.


    Für mich gibt es nichts Besseres als die individuelle kompetente Beratung. Ein Gegenüber, dass mich sieht und meine Interessen, Stärken und Schwächen erkennt, kann mich besser beraten als irgendeine Tabelle. Auf die Frage "was ist das beste Schlagzeug für mich" gibt es so viele unterschiedliche Antworten wie es Schlagzeuger gibt. Das lässt sich auch nach Budget und Musikrichtung nur sehr grob verbessern, je weniger man über den zu Beratenden weiß und je weniger der Berater weiß, umso schlechter wird die Beratung sein und umgekehrt.


    In einem Forum ist es ein bisschen wie in einem Parlament, da gibt es gewisse Fraktionen und der Interessent wird schnell feststellen können, dass es eben nicht die allein selig machende eine Meinung gibt. Dort kann man aber noch am ehesten die Bewerter beurteilen, weil man über sie mehr erfährt.
    Auf einem Portal, wo Kunde A "gut", Kunde B "ok" und Kunde C "schlecht" sagt, kann man statistisch "ok" ermitteln. Weiß man, dass A Ahnungsloser Anfänger, der gerade sein erstes Set zu Weihnachten ausgepackt hat, B ein Fortgeschrittener, der sowieso nur das Gerät im Proberaum hat und keine Probe nüchtern übersteht, C ein Profi, der jede Woche auftritt, einige Studioproduktionen hinter sich hat und seit 50 Jahren den halben Tag im Trommelkeller mit einem Setdurchlauf von einem pro Woche ist, dann kann die Auswertung je nach individuellem Anspruch komplett anders aussehen.


    Grüße
    Jürgen