Beiträge von Jürgen K

    Guten Morgen,
    (und täglich grüßt das Murmeltier)
    @drummerjoerg: bei mir sind am natürlichsten die ER-25 in der Otoplastik, das dürfte mit Hearsafe baugleich sein.
    Damit höre ich hochwertige Sets auch noch recht hochwertig.


    An 2002er Crashes habe ich 17", 18" als "Crash" und 20" als "Medium", was ja nach dem sonst üblichen Sprachgebrauch "Crash/Ride" heißen müsste. Mit einem 16er könnte ich auch nicht wirklich viel anfangen, zuvor hatte ich 16-18 als Kombi aus der 505er Serie und da wurde es mir bei größeren Lautstärken zu knapp, im Proberaum habe ich allerdings diese Kombi aus der 3000er Serie und da funktioniert das 16er. Möglicherweise deshalb, weil es etwas aggressiver ist als das Pendant der dezenteren 2002er Serie.
    Ob solche Becken ein Fehlkauf sind, hängt ja immer davon ab, wo und wie sie eingesetzt werden sollen. Für Classic Rock sind sie meiner Meinung nach neben Zildjian Avedis und vielleicht (da muss ich dann doch schmunzeln) noch Sabian AA. Alles andere ist modern, Jazz oder sonst etwas. Lustigerweise habe ich gerade gestern ELP gehört, der hatte aber meistens eher die größeren und auch dickeren Zimbeln am Start, schließlich haut der auch rein und dann braucht er den Bums. Purple ist inzwischen (nach dem Weggang des lauten Eierschneiders) relativ filigran, aber da wurden die Becken nur wieder dünner (gegenüber der Aufrüstung zuvor), eher nicht kleiner. Bei Yes und Genesis, die ja etwas friedlicher daher kommen (von der Lautstärke her, nicht unbeding von der Komplexität), kann man schon mehr mit kleinerem Gerät punkten.


    Um mal auf das Thema zurück zu kommen: für Teutonen-Stadion-Rock im Retro-Style mit Krupp-Stahl-Romantik fände ich die 2002er geradezu als Jazz-Becken, nicht viel besser beim Lärm-Sauf-Tennisspieler-Metall, für diese Sparten würde ich einfachere und lautere Zimbeln auffahren, sogar an Rude würde ich da denken, zuvor an Signature Reflector, Alpha und die Pendants. Ein Delite würde ich dazu auch nicht auffahren, da reicht ein Elektroherdplattenset und das Stöpselthema hat sich auch ein- bzw. ausgestöpselt.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Behalte das 16er und schenke mir das 19er, das ist ein gutes Geschäft, weniger schleppen, luftig-saubere Beckentasche und ein guter Freund mehr.
    ;)

    Hallo,


    es gibt keine lineare Dämpfung.
    Es gibt aber Psychoakustik.
    Der Ton wird ja nicht im Ohr gemacht, das funktioniert eher wie ein Mikrofon, was letztendlich dabei heraus kommt, macht das Hirn, sozusagen die Peripherie und je nachdem, was man da so für Effekte eingeschaltet hat, können die lustigsten Sachen dabei heraus kommen.


    Grüße
    Jürgen

    Mahlzeit,


    wird ja immer weniger.
    Hochhüte oder Schnarren sollte ich hier haben, dicke Bertas sind bei mir immer schlecht zu tragen, die haben zu viel gegessen.
    Ach ja: was gibt es denn Feines? Ich bestelle dann mal à la carte.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    S-Bahn: Wiesbaden-Biebrich Bahnhof Wiesbaden Ost
    Bus: Wiesbaden-Mainz-Kastel Mudra Kaserne
    Details: http://www.rmv.de (nein, das sind keine Trommeln aus Brasilien, das ist hier der öffentliche Verkehr)

    Hall,


    als ic mus z meine Schand gestehe, das ic ga kein Ausbildun hab.


    Beim Zivildienst hatte ich in meiner Dienstwohnung den berühmten Autoreifen auf dem Stuhl oder war es die Gummimatte auf der Kleinen Trommel? Eins von beidem.
    Das Ding kam dann in die Küche, nachdem die unten drunter gejammert hat. Oder war es umgekehrt, egal, lange her.


    Beim Studium gab es einen Musikraum, da stand die Kleine Trommel mit Teppich und Gummimatte, der Proberaum war im Nachbardorf (Offenbach).
    Dann hatte ich keine Lust mehr.


    Kurz vor dem Referendariat fing die Lust wieder an: im Schlafzimmer wurde fortan das Übeset installiert, zunächst (ganz) Kleine Trommel mit Gewebefell plus Doppelfußmaschine mit Gibraltar Übungsfußscheibe, später immer mehr (das Set war ja noch da), inzwischen steht da so Einiges herum ...


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich habe einen alten Tama Mercury, der ist schwer und hält alles.


    Von Pörl hatte ich mal einen 800er oder wie der hieß, da war der Korb aber so neben dem Ständer, das war mir etwas unkommod mit der Schwerkraft und Balance. Den habe ich wieder verkauft.
    Seitdem ist viel passiert.


    Dann habe ich mal einen Sonor 400er bekommen, den fand ich recht preiswert und lustigerweise ging da von 10" bis 14" alles hinein, was mir so gut gefiel, dass ich gleich noch zwei davon gekauft habe.


    Dann ist mir aber eingefallen, dass es da ja früher diese lustige Schnellspannvorrichtung gab (es gibt sie immer noch) und dann kaufte ich mir noch einen 3000er.


    Durch einen Zufall bin ich dann noch über einen Korb eines Protec gestoßen, da fehlt mir aber das Unterteil. Der ist ein bisschen komisch, schwer und doch so leicht, wie eine Fata Morgana.


    Erstaunlicherweise halten auch meine filigraneren Geschöpfe auf all diesen Ständern recht gut, der 3000er wackelt sogar mehr als der 400er, brutal stabil ist der Mercury, aber so etwas trägt (!) man heute nicht mehr (und dabei ist er nur einstrebig, ja, die Zeiten ändern sich).


    Das Gerät mit den vier Ärmchen war mir noch gar nicht bekannt, das muss ich mir auch mal angucken. Kugelgelenke mag ich aber nicht so gerne, die machen mir Angst. Mit Plastikschrauben bin ich auch nicht so vertraut. Blöd finde ich immer, dass die Trommeln meist 10 Schrauben und die Körbe drei Arme haben, das ist immer irgendwie unharmonisch. Acht Schrauben wären mir aber bei einer 14er zu wenig. Das Leben ist hart.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Der fw hat mich heute mal zum Lachen gebracht und das, obwohl ich doch gar nichts zu lachen habe. Da bin ich wirklich dankbar und das aus reinem Herzen.

    Moin,


    der Mann ist vielbeschäftigt (vor allem untenrum), da hat man keine Zeit und Muse,
    sich mit Regeln oder Musik zu beschäftigen.


    Ich würde gerne mal unten etwas anderes hören wie Singles in Vierergruppen.
    Warum nicht mal Septolen?
    Und ein bisschen Abwechslung: Triole, Sextole, 32tel, dann Paradiddle auf Achtel mit zwei Hi-Hats und zum Abschluss ein Flamacue mit Nr. 25 und als Zugabe ein Double Ratamacue.
    Dazwischen natürlich ein bisschen Dynamik, ein bisschen p zwischen f und auch mal crescendo, ritardando. Das macht die Sache lebendig.
    So klingt es halt wie aus der Dose.


    Bis auf den Schluss. Da verließen sie ihn.


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    das dürfte gut hin kommen.
    Davor gab es DR-1 und -2 (das Original bzw. die Vergrößerung, da meine ich aber, dass das -2 für zwei Fußhupen war), der Klappmechanismus, der danach praktisch aufgegeben wurde und schließlich die DR-500er Reihe, wo man dann die Höhe verstellen kann und inzwischen mit den neuen Klemmen auch so Einiges weit jenseits der 7/8" unter bekommt, für mich die vernünftigste Lösung, obwohl, man kann da auf idiotische Ideen beim Bauen kommen. Die Zeit der -100/-110er habe ich quasi im Winterschlaf verbracht, nur davor und danach bin ich einigermaßen auf der Höhe. Mir erscheinen die Recherche-Ergebnisse mit meiner nebulösen Erinnerung aber vereinbar und ansonsten plausibel.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die Hintergrundmusik erschien mir in einem geringeren Tempo, jedenfalls nach traditioneller Sicht.
    Das Arrangement fand ich auch etwas ungehobelt. Auch die Mischung aus Natur und Kunst (beim Klang) kam mir unharmonisch vor.
    Die getriggerte Fußhupe in dem Affentempo klang für sich alleine sehr hübsch, im Gesamtzusammenhang hätte man sich mehr
    Musikalität gewünscht, es klingt doch ein bisschen wie Elektrosturm verwüstet das Gedudel.


    Leider kann ich das auf meinem Set nicht nachmachen.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Bei uns im Zoo ist leider eine Familie der Spezies aus dem Avatar verblichen. Bezaubernde Tierchen.

    Hallo,


    eine einfach Übung zum richtigen Schlagen.
    Darauf gekommen bin ich durch Leute, die mit Stöcken auf den Schenkeln klopfen und dem ein oder anderen Video.


    Wenn ich mir auf den Schenkel klopfe und danach zum Arzt muss, dann kann das dem Becken auch nicht gut tun.
    Wenn ich das zwei Stunden lang machen kann, ohne dass Blut spritzt, dann kann meine Technik nicht so ganz falsch sein.


    Klanglich ist es ja auch ein Phänomen: man kann Becken und Felle schwingen lassen, dann gibt es auch Ton (Bonham happy) oder man würgt schon mit dem Tritt/Schlag die Sache ab (Gate gespart, Fell/Becken kaputt). Nebenbei geht das noch auf die Gelenke. Wer tödlich drischt, macht nicht nur das Material kaputt und die anderen erfreuen sich bester Gesundheit.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    in meiner Zeit von 1986 bis 1994 ging ein Becken und von 2001 bis heute noch ein Becken kaputt, also rund 1 Becken in 10 Jahren, 0,1 Becken p. a.
    Insgesamt liefen in der Zeit etwa 40 Becken durch meine Stöcke, davon ganz wenige neu, die meisten gebraucht.
    Die zerstörten Becken hatten starke Gebrauchsspuren bzw. Schäden. Das Becken mit dem Schaden (Kerbe am Rand) ging sehr schnell kaputt (wenige Monate), das mit den starken Gebrauchsspuren hat ein paar Jahre gehalten, ob die damalige Spielweise und der exotische Beckenhalter (Gummi statt Filz) oder auch ein andere Spieler (ohne mein Wissen wurde es fremdbenutzt) oder auch ein Fall des Beckenflightcases damit etwas zu tun hatten, entzieht sich meiner exakten Kenntnis, der Hersteller attestierte jedoch ein "einseitiges Bespielen", was wohl noch vom Vorgänger stammte (der Lack war tatsächlich an einer Stelle stärker angegriffen, an anderen kaum).
    Ansonsten ist bei mir die Hauptgefahrenquelle der Aufbau (Hängenbleiben, Kratzen etc.), dieses Jahr habe ich einen Rand gegen das Gewinde des Beckendorns gesemmelt, unschön, ich hätte fast geweint.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Überhaupt habe ich schon viele kaputte Becken gesehen, auch Paiste, vor allem aber Chinas und Crashes oder Splashes, an Rides kann ich mich gar nicht erinnern und Hi-Hats seltener. Auch wenn manche meinen, es wäre nicht so: dick hält wohl doch länger. Nicht nur bei Hungersnot.

    Hallo,


    ich frage mich das schon.
    Meine Übesets haben sich im Laufe der Zeit sehr geändert, aber kein Einziges davon war getriggert.
    Wenn ich mich mit meinem Instrument befassen will, dann brauche ich auch ein (hochwertiges) Instrument, sonst befasse ich mich ja mit einem Substitut ("if she doesn't come back, I'll be your substitute, when ever you want me").
    Zur Vorbereitung auf Proben braucht man evtl. etwas, das auch auf der Probe vorkommt und dann kommt es wieder darauf an, was bei der Probe so steht (bei mir z. B. fünf RotoToms; die wären mit dem Basix Einstiegsgelump schwer zu substituieren).
    Einfachste perkussive Übungsausflüge habe ich auch schon mit einem Autoreifen bewerkstelligt (Übeset: Stuhl, Autoreifen, Teppich). Klang auch sicher nicht wie Pappe.

    Ich will das Set sowieso triggern und eventuell damit Aufnahmen auf ein höheres Niveau hieven.


    Jetzt bin ich richtig verwirrt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    mir ist nicht ganz klar, wozu ein "Übungsset" dienen soll, wie hoch das Budget ist und wie die Ansprüche sind.
    Wenn das Budget nicht mehr her gibt, braucht man nicht diskutieren. Um im Keller zu üben, kann man die Felle auch drauf lassen,
    jedenfalls so lange, bis sie kaputt sind, ich sehe keine Notwendigkeit, immer und überall intakte Folien wegzuwerfen, bloß weil
    neue und bessere besser klingen. Mit dem gleichen Argument könnte man sich auch gleich ein SQ2 & Co. hin stellen.


    Ich habe in einem Proberaum mal auf so einem Basix Einsteigerding spielen müssen. Das ging und ich lebe noch.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Interessanter fände ich die Frage nach den Becken,
    a) überhaupt und
    b) die tun richtig weh, wenn sie nichts taugen und da kann man dann auch zu Weihnachten nicht mehr mit einer neuen Kuppel oder Aufschrift kommen, um den Klang zu verbessern.

    Hallo,


    wenn die Kosten das primäre Kriterium sind, würde ich diese zunächst (primär) ermitteln.
    Der Rest wird danach meiner Vorhersage nach, ohnehin nicht mehr relevant sein.
    Eine neue Trommel (mit Verchromung/Verklappung aus China) gibt es heutzutage hierzulande
    vergleichsweise schon fast als Geschenk.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    der von Green Day bekommt auch ab und an mal neue Becken, das kommt vom pfleglichen Umgang.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Mein 19er Crash (das ich mit einer Kerbe erwarb) war auch schnell gerissen, dass muss an der Größe (19") liegen.

    Hallo,


    die Hersteller lassen so etwas in Fernost machen.


    Wer das hierzulande macht, ist ein echter Liebhaber und hat sicher mal im Galvanik-Betrieb des Vertrauens/um die Ecke geschaut und seine Rolex dabei vorgezeigt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich spiele besser, wenn die Optik stimmt und auch bei teurem Schnick-Schnack für mein Ego.


    Das Hauptproblem bei Billigbuden ist die Haltbarkeit. Da fällt gerne mal etwas herunter oder läuft ungeschmeidig und das geht dem arbeitenden Trommler recht schnell auf den Sack, Felle hin oder her. Für mich gibt es da nur den Scheiterhaufen, aber bitte in Fernost, damit die Schadstoffe nicht in meiner Nase landen.


    Über den Klang entscheidet immer das schwächste Glied in der Kette maßgeblich. Oft ist das eine mobile Kohlenstoffeinheit.


    Ein gutes Instrument inspiriert, ein schlechtes Instrument macht dumm.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    vielen Dank!
    Meine Fragen wurden zur vollsten Zufriedenheit beantwortet.
    Ganz ehrlich hatte mich das mit der Farbe am meisten interessiert, da war ich echt verwirrt.
    Ich lasse das mit dem Handwerk bleiben, keine Angst.


    "vielleicht wirds bei dir auch wegen mangelndem druck oder temperatur nicht hart"*
    Über den Satz denke ich dann nach Einbruch der Dunkelheit oder zum Frühstück nach.


    Grüße
    Jürgen


    *) Und ich dachte, es liegt daran, dass ich meine Pillen nicht nehme.

    Hallo,


    zu Kopfhörern aus China kann ich nichts sagen, außer, dass sie mir nicht ins Haus kommen, solange in Heilbronn noch der Lötkolben brennt, mit denen kann ich mich wenigstens unterhalten und die sind nett, nebenbei kommen die Ersatzteile dann, wenn ich sie brauche.


    Zur Frage der Playalongs: in Deutschland angefangen hat die DrumHeads (mit Click, meistens ohne Gesang, inzwischen auch mal vereinzelt Original und mit Gesang), dann zog die Sticks nach (mit Gesang), schließlich die Drums & Percussion. Daneben gibt es noch Bücher (mit CDs natürlich), welche das je nach Verlag unterschiedlich handhaben, bei manchen läuft der Klick, bei anderen wird nur eingezählt.


    Grüße
    Jürgen