Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    immerhin kann ich jetzt eine Trommel bauen.


    Ich hätte nur ein paar Fragen:
    a) wo stehen bei meinem Papa die Maschinen
    b) warum hat der Papa keine Heißpresse (ich dachte, der wäre ausgerüstet)?
    c) wieso ist die Trommel erst dunkel, dann hell und dann wieder dunkel - wie macht man das?
    d) Das mit dem Bett wurde ja schon gefragt.
    e) Das mit den Beschlagteilen finde ich gar nicht unwichtig, mit dem falschen Bohrer, dem falschen Maß und viel Schrott aus China kann man den schönsten Kessel versauen.
    f) Warum nur "handelsüblichen Leim", der wird bei mir nie richtig hart?
    g) Warum Holz? Acryl in Fassbauweise wäre mal etwas Neues gewesen. Dito für Edelstahl etc.


    Grüße
    Jürgen
    hat eine Bohrmaschine vom Supermarkt, die wo immer ein bisschen eiert.

    Hallo,


    das sind alles Religionsstreitigkeiten.
    Lustigerweise hatte bei unserem letzten Auftritt das nagelneue Resonanzfell kein Loch.
    Noch lustiger war, wie die eine Kapelle kam und ihr Grenzflächenmikrofon hinein legen wollte.
    Auch lustig war, dass die andere Kapelle mit ihrem Cheftechniker meinten, sie haben ein spezielles Mikrofon für die Bass Drum, was sie dann verwenden wollten.
    Mein Gesangsmikrofon wollten sie nicht. Meine Traurigkeit hielt sich in Grenzen, ich mag es nicht so gerne, wenn Gitarristen gegen mein Mikrofon treten und
    gegen die Thomann-Ständer, wo ich mir beim Aufbau den Finger eingeklemmt habe, sage ich auch nichts. So konnte ich meinen Overheadständer für meine Ambient-Aufnahme verwenden, genauso wie die beiden dynamischen Mikrofone darauf, welche natürlich nicht als Overheads genommen wurden, da man ja Kondensatoren hatte, auf Nachfrage hieß es, es wären Nieren, auf den Hinweis, dass meine ja auch Nieren, sogar Hypernieren sind, hieß es dann, dass es sogar Supernieren sind. Da wollte ich einfach nicht diskutieren.
    Dass das gesamte Schlagzeug über die Gesangsanlage lief, fand ich zwar komisch, aber es waren so viele Techniker, die vor allem Instrumente spielten und es nicht komisch fanden, da wollte ich auch nicht wieder alleine da stehen, wobei ja freundlicherweise eine Gitarristin als Musikerpolizei anreiste, welche da auch Einiges komisch fand, vor allem auch das rote Lämpchen am Mischpult.


    Grundsätzlich bin ich für Arbeitsteilung und der Techniker ist für die Technik zuständig, ich für das Instrument, fertig.
    Nur wenn ich ganz besondere Klangvorstellungen habe, dann setze ich diese um. Geschlossene Felle würde ich für Heavy Metal auch nicht nehmen, für Jazz dagegen schon.
    In der Trommel steckende Mikrofone sind schon sehr speziell, auch untenrum, nur hat man sich untenrum an einen eher unnatürlichen Klang gewöhnt, so dass manche Leute meinen, dass unnatürlich normal wäre. Ich entscheide das nach Musikart und Lautstärke der Kapelle und auch noch ein paar anderen Umständen. Und ganz allgemein nähere ich mich dann auch dem Mainstream.


    Grüße
    Jürgen

    Wer von Euch benutzt statt Stativen ein Rack (Hersteller und Größe egal) ???


    Hallöle,


    ich benutze nicht ein Rack statt Stativen.


    traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.


    Ja, ich benutze zwei Racks und Stative.


    So viel zur korrekten Fragestellung.
    Natürlich ist die Antwort für Marktforschung irrelevant, da mein Hauptgerüst vom Preisleistungsverhältnis kaum zu schlagen ist und ich höchstens etwas anderes kaufen würde, wenn es billiger, besser, beleuchtet, leichter, mit Rollen und zwei kräftigen Burschen, die es freiwillig tragen und fahren, bekomme.


    Konkret:
    Set I stand auf DR-1; Set II auf DR-503-Kombinationskäfig; Set III wurde extrahiert und verlagert.
    Demnächst wird Set II zu I, III bekommt irgendwann vielleicht das Gerüst von I und für kleine Veranstaltungen gibt es auch noch ein paar Ständer, der ganze Quark kann mehr oder weniger bunt gerührt und gewürfelt werden, Lego ist ein Scheißdreck dagegen.
    Und? Das hat jetzt jeder verstanden, oder?


    Grüße
    Jürgen
    My Rack is my Castle
    Don't even look at it.


    PS
    Mist, ich habe nachgezählt: ich benutze sechs Racks oder sind es drei oder vielleicht auch acht?
    Alles nicht so einfach mit der Statistik.

    Hallo,


    das vielgescholtene D 112 hat bei mir funktioniert und zwar egal wo (Gesang, Gitarre ... ;) ).
    Das ist meiner Meinung nach dessen Stärke. Ich höre da zwar untenrum einen etwas aufgebreiteten Klang, der nicht der Klarheit dient, aber er vertuscht eben auch Ausrichtungs-, Stimm- und Spielfehler, was die Sache in der Praxis sehr angenehm macht.
    Von anderen Leuten habe ich auch schon gehört, dass das Mikrofon gerade genommen wurde, um das Anschlagsgeräusch aufzunehmen (für mich persönlich gehört kein Mikrofon an diese Position, jedenfalls dann nicht, wenn man nur eins hat und nicht Modern Metal macht). Ich würde ein (1) D 112 an oder in das Loch des Resonanzfells stellen. Dann hat man Anschlagsgeräusch und Klang, das ist ein praxistauglicher Kompromiss. Jedenfalls scheint er sehr üblich zu sein und auch ich finde die Positionierung recht praktikabel.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    von der Peripherie habe ich keine Ahnung.
    Klanglich fällt mir bei allen Aufnahmen auf, dass sie zwar grundsätzlich eine gewisse Atmosphäre/Luftigkeit bieten, mir aber immer so ein leichter Schleier kommt, sowohl klare Tiefen fehlen als auch insbesonders deutliche Höhen, alles irgendwie transparent-dumpf, schwer auszudrücken, vielleicht kann es jemand nachvollziehen.


    Da es aber um die Mikrofonaufstellung geht (zumindest habe ich das zunächst so verstanden): bei dem abgebildeten Aufbau würde ich die Overheads auch eher von hinten kommen lassen, allerdings von dort a) auf den Bereich Snare Drum/Hängetom/Hi-Hat (je nachdem, was lauter sein soll, dann darauf) und b) auf Standtom/Bass Drum (von hinten hat man ja die Chance auch davon etwas abzurichten/Ride-Becken), damit wäre das Ziel, die Crashes etwas heraus zu nehmen, zumindest theoretisch erreicht.
    Das Stereobild entspricht dann leider dem dem üblichen rechtslastigen Aufbau geschuldetem, was eben Standard ist. Die Snare Drum ist dann einfach nicht in der Mitte.
    Wie man das dann nennt, halte ich für zweitrangig.
    Nach dem Hören von Beispiel 2: Lustigerweise enttäuscht mich meine Theorie im praktischen Beispiel dann doch wieder sehr. Alle Theorie ist grau. Irgendwie klingt es, als stünde das Set schief, also schräg.
    Mal eine ganz neue Theorie: wenn man sowieso mit dem Stereobild nicht zufrieden sein wird, warum macht man dann nicht mono?
    (Aus eigenem Test heraus fand ich mono übrigens ganz blöd, auch hier hat meine hier geäußerte Theorie mich praktisch nicht überzeugt; das hatte ich selbst mal ausprobiert).
    Und mal etwas ganz Verrücktes: wenn man das Set natürlich haben will, warum nimmt man es nicht mal von der Zuhörerposition ab, stereo ja, aber ganz ohne Overhead, sondern eben "FOH"?


    Ich persönlich finde praktisch alle üblichen Ausrichtungen komisch, aber ich habe auch einen anderen Aufbau, der etwas von der Rechtslastigkeit abrückt und die Snare Drum mehr in die Mitte nimmt, das ist allerdings zugegebenermaßen ein nicht ganz so üblicher Aufbau.
    Dass am Klang die Mikrofone maßgeblich beteiligt sein werden, ist so oder so nicht zu vermeiden. Ob der extrem trockene Klang den Mikrofonen alleine oder auch der Peripherie geschuldet ist, kann ich nicht beurteilen.


    Ich persönlich nehme - wenn ich keine Zeit oder Lust habe - einfach XY, das passt immer.
    ORTF mache ich auch gerne, auch von oben hinten oder einfach von überall, für mich die logischste Positionierung bei wenig Gerät. Vor allem spare ich ja noch einen Mikrofonständer, das Geld stecke ich dann in die Stereoschiene.
    Allerdings habe ich andere Mikrofone und einen anderen Aufbau und natürlich ein anderes Instrumentarium, das ist ohnehin nicht vergleichbar.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    bei Veranstaltungen, wo der Tontechniker die Mikrofone stellt, da stelle ich keine Fragen, da stelle ich mein Schlagzeug.


    Auf Veranstaltungen, wo ein Subkick etwas getaugt hätte, habe ich noch nicht gespielt und ein Mikrofon in der Bass Drum hat mir beim eigenen Ausprobieren in Proberäumen noch nie gefallen. In der Snare Drum würde ich kein Mikrofon installieren und darunter auch nicht. Das SM 57 nehme ich oben ohne Murren. In den Toms würde ich auch keine Mikrofone haben wollen.
    Ich würde mir auch nicht allzu viele Hoffnungen machen, dass der Live-Sound irgendwie meinem persönlichen Empfinden sehr nahe kommt, allerdings hängt das natürlich auch von Veranstaltungsgröße und Budget, das für die Tontechnik aufgewandt wird, ab. Bei meinen Kapellen war das meist irgendwo im Bereich dessen, worüber man nicht sprechen muss.


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    pbu und Essetiv: ja, da lief so Einiges lustig, tatsächlich ist es aber auch (auch!) ein bisschen Absicht, dass das Lied drei Zeiten hat, aber irgendwie habe ich auch den Verdacht, dass es mehr sind ... das wird noch besser werden, da bin ich guter Hoffnung.


    Und neu:


    vorgestern noch in der Garage, heute schon auf DeineRöhre, moderne Zeiten, ein neues Lied und eine wiederum durchwachsene Technik, pdp x7, meine Snare und Becken,
    Video hat ein treuer Freund mit seinem Mobiltelefon gemacht:


    [video]http://www.youtube.com/watch?v…feature=player_detailpage[/video]


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich habe zwei obere Hi-Hat-Beckenhalter (auch neudeutsch "Drobbeklatsch" genannt), eine im Eigentum und eine im Betrieb am Fremdgerät.
    Bei der einen löst sich immer wieder die untere Kunststoffschraube und bei dem anderen greift der Haken oft nicht richtig.
    Bei den weitgehend baugleichen Produkten von dw (wer die wohl herstellt?) gibt es diese Probleme nicht, dort löst sich nur die Filzdämpfung in
    kürzester Zeit auf, so dass ich da Kunststoffbeilagscheiben verwende, damit es noch richtig schließt.


    Im Gerüstbau hat mich auch Tama nicht restlos überzeugt, die Rundungen sind mir zu aufwändig in der Handhabung, ich brauche klare Kante.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das ist hochkonzentriertes Zirkuslächeln, in der Tat auch bewusst auf Schlafzimmerblickerotik getrimmt.
    Schön, dass man damit heutzutage die Jünglinge immer noch betören kann.
    Spricht ja auch nichts dagegen, Jungs müssen böse gucken, Mädels lüstern, dann sind die Klischees bedient und das Publikum gesichert.


    Welches Lied wird da gespielt?
    Habe ich irgendwie nicht mitbekommen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    unser Proberaumwirt, Bassmann und H2-Aufnahmeleiter haut die mp3 (stereo, etwa 90 Minuten bis 2 Stunden) auf Dropbox, da laden wir sie brav runter und hören sie uns zu unserem Leidwesen an, aber wir werden immer besser (im Hören, Tolerieren oder wo auch immer ...).


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wer vorgestimmte Felle braucht, muss Sonor (Germanien) bestellen oder braucht einen Händler mit Service. Im Versandhandel immer ein Problem, der Service.
    Ich mag das auch nicht, aber es gibt ja Gaffa und Tempo.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Mit gleichmäßigem Anziehen (und Falten herausschrauben) ist man schon mal auf einem guten Weg. Ich habe früher fast nichts anderes gemacht (außer Gaffa und Tempo, später bin ich dann zu Softis gewechselt).

    Hallo,


    wenn ich in jedem Takt die 6. Sechzehntel treffen will, dann brauche ich bei Tempo 40 das Viertele ein Metronom, sonst wird das lustig.
    Bestimmt zählen die Profis brav bei 250 das Viertele auch immer schön mit und treffen dann auch ordentlich die nicht mehr ganz so ternäre Achtel beim Swing.
    Nix gegen Zählen, aber alles zu seiner Zeit.
    Und wer 90 Minuten laut mitzählt oder auch nur leise, der soll sich bei mir mal vorstellen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Exkurs:
    im Moment habe ich die Mikrofone abgebaut und ansonsten nutze ich die auch eher selten.
    Bei zweifelligen Trommeln ist das Gewebefell ja nur oben, unten ist ein normales Fell. Das abgenommen, ergibt ein scheiße, aber irgendwie nach Schlagzeug klingendes Etwas.
    Das nehme ich dann höchstens mal auf, um zu gucken, ob mein Gezappel irgendwie ordentlich klingt oder wo die Unordnung liegt. Für die Öffentlichkeit ist das nichts.
    Theoretisch könnte man aber Trigger und so einen Klangverarschungskasten dran hängen, aber dafür fehlen mir Muse, Muße und Buße.


    zum Thema:
    Kopfhörerverstärker (für vier oder wieviele Musikanten auch immer) macht Sinn, dann kann zumindest jeder die Lautstärke individuell regeln, auch wenn der Mixer nur einen Aux hätte.
    Und ein 10m Kopfhörerverlängerungskabel habe ich mal erstanden, das solle es geben im Fachhandel.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    in der Tat sind die Folien auf dem Sonor-(China-)Zeug (Remo UT) brauchbar, ich wurde für den "guten" Klang gelobt (der Klang kam vor allem durch den Raum, aber das Set klang überall ok).
    Jedenfalls ist Remo USA keinesfalls klanglich schlechter als Evans, ich würde sogar so weit gehen und sagen, dass es umgekehrt ist, aber das ist Geschmacks- und nicht Qualitätsfrage.
    Alles, was in Fernost gemacht wird, muss man mit Abstrichen, teils erträglichen und teils unerträglichen betrachten.


    PS 3 ist natürlich von Remo. Gilt aber aktuell als Industriestandard, das kann man empfehlen, wenn es "normal" klingen soll.
    Mit G2/G1 (das ist dann Evans) liegt man auch auf moderner Linie.
    Als Anfänger, der sich mit Stimmen noch schwer tut (ich habe das damals nur rudimentär gehandhabt), würde ich stärkere Vordämpfung wählen, das macht dem Endkunden mehr Spaß und die Drummerpolizei bekommt rote Köpfe.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich habe hier ja Gewebefelle auf dem Übeset, also ein ähnliches Geklacker - vielleicht sogar angenehmer - wie auf Elektrobuden.
    Dazu setze ich den Kopfhörer auf, wo mein Metronom läuft. Das Radio und das Geklacker aus dem Raum kann ich immer noch wahrnehmen, im Zweifel übertönt das Geklacker aber das Radio.
    Wenn ich das Set mikrofoniere und über das Aufnahmegerät jage, bekomme ich so etwas Ähnliches wie einen Elektroklang (jedenfalls teilweise). Das übertönt dann das Geklacker etwas.
    Wenn ich das aber auch noch über Boxen jagen wollte, dann würden die Handwerker oben sich sicherlich sehr wundern.


    Was ich sagen will: Kopfhörer.
    Wenn schon Elektro, dann richtig.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    In Rödelheim unter der KiTa ist ein Proberaum frei geworden, vielleicht vermietet der seriöse Chinese den ja an eine Elektrokapelle (schließlich wird die Elektronik ja in China gefertigt).

    Hallo,


    mir sieht das nach Landsknechttrommel aus, aber die Bezeichnung ist irrelevant, wir wollen es laut und bassig.


    Laut heißt eher ein weitgehend ungedämpftes Fell, dann jede Dämpfung vernichtet (Ober-) Töne.
    Je tiefer man das Fell stimmt (= je weniger man die Schrauben festdreht), umso tiefer klingt die Trommel, allerdings fängt sie erst ab einer bestimmten Stelle an zu klingen.
    Da oben und unten ein Fell ist, empfiehlt es sich, diese möglichst gleich zu stimmen (so dass es oben wie unten gleich klingt), damit erreicht man die größte Projektion.
    Aus der Nähe klingt die Trommel ungedämpft knalliger und weniger bassig, wenn man die knalligen höheren Töne aber wegdämpft, kann es sein, dass man auf die Entfernung hin nur noch wenig hört, da die tieferen Töne sich eher in der Luft verlieren.


    Ich würde daher einlagige Felle nehmen.
    Es gibt eigentlich nur Remo, Evans und Aquarian an Herstellern, die nennenswert wären. Von allen bekommt man eine breite Palette.
    Ich würde eher zu durchsichtigen (klaren) Fellen tendieren, da diese mangels Farbe oder Beschichtung weniger dämmen. Allerdings haben sie ein zwar durchsetzungsstarkes, aber eher helles Anschlagsgeräusch.
    Wegen der Haltbarkeit würde ich eines der Felle nehmen, wo in der Mitte ein Punkt aufgeklebt ist (z. B. Remo Controlled Sound (CS) Black Dot), das dämpft zwar auch ein bisschen, aber nicht so stark wie doppellagige Felle oder Dämpfungsringe am Rand.


    Zum Schlagen hilft nur Üben. Wer nie übt, wird bei 90 Minuten schlimmstenfalls gesundheitliche Probleme bekommen.
    Um einen laut klingenden Schlag zu erzeugen, muss man das Fell relativ mittig treffen und das nur sehr kurz, ein Verbleiben des Schlegels oder Stockes auf dem Fell dämpft den gerade erzeugten Ton teilweise wieder ab. Mit einer Holzspitze, die eher dick und rundlich sein sollte, wird man den lautesten Ton erzielen, der Rest des Geräts muss gut in der Hand liegen, da sind die Geschmäcker und Physiognomien unterschiedlich, mehr Lärm macht natürlich auch da mehr Gerät, also Masse. Ein zu großer Schlägel bringt nichts, weil er das Fell mehr dämpft, ich würde extrem dicke Stöcke aus dem Marschtrommelbereich (drum corps) ausprobieren oder Holzschlegel. Wenn das zu sehr knallt oder auf die Langlebigkeit des Felles geht, eher harte Filzschlegel. In einem größeren Geschäft für Trommelbedarf wird man so etwas auch ausprobieren können.


    Ob der Rat zu hart, zu weich, zu dumpf, zu hell zu sonst etwas ist, kann man aber nur im praktischen Test feststellen.
    Ich würde einfach mit der Trommel in den Laden gehen. Hier in Frankfurt würde der Besitzer vielleicht dumm gucken, aber sehr viel Verständnis für das Unterfangen aufbringen, jedenfals dann, wenn der richtige Verein unterstüzt werden soll.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich würde mir einen Edding kaufen und auf die Felle "Evans" schreiben.
    Danach klingen sie subjektiv viel besser.
    Und billiger ist das auch.


    Ansonsten ist es sowieso egal.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Bevor jemand meint, ich würde hier scherzen: a) habe ich mein Force 3001 mehrere Jahre mit "Werksbefellung" gespielt und b) haben wir auf einen "Millenium"-Ständer "Pearl" drauf geschrieben, da klingen die kleinen Rotos schon viel besser (zwar noch nicht wie Remo, aber immerhin).

    auf die Uhr zu Gucken, zu Zählen und dabei noch zu denken, überfordert mich in meiner Koordination


    Hallo,


    so ist sie, die Jugend von heute.
    Früher hat der Doktor sogar so den Puls (des Patienten, nicht das, was ihr wieder denkt) gemessen.
    Heute macht das auch irgend so ein Apparat und wenn der dann nicht geht, gibt es halt keinen Puls und der Patient ist offiziell tot.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Brauche ich für mein Fahrrad demnächst ein Navi?

    Wahrscheinlich muss man das auch gar nicht prüfen


    Hallo,


    die "Tests" in Zeitschriften sind in Zeugnissprache verfasst. Man will einerseits dem kritischen Leser vermitteln, um was es geht und andererseits den Anzeigenkunden nicht vergraulen. Wenn dort also etwas von der Rundheit des Kessels steht, dann ist das so, wie wenn der Mitarbeiter stets pünktlich zur Arbeit erschien.


    Mit der Tendenz zu immer dünneren Kesseln und Produktionen durch weniger erfahrene Kräfte (Fernost-Fließbandbau bei vielen Sondermarken oder fachfremde Kräfte im Custombau - nur teilweise, zu anderen Teilen werden Fabriken in China auch von Fachleuten kontrolliert und geschult, manche kleinen Hersteller kommen durchaus vom Fach und haben eine sehr gute Fertigung) wird das Problem wieder häufiger gesehen: Fertigungstoleranzen und Produktmängel.


    Die Faustformel lautet: wenn die Trommel gut klingt, dann wird sie auch rund sein. Ansonsten wäre es auch egal.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    "Zollstock" nennen wir gewöhnlicherweise unser mobiles, einklappbares Messgerät für zwei Meter mit Einteilung in Millimeterstrichen.
    Früher war da wohl mal eine andere Einteilung drauf, der Name blieb, der Zoll ging.


    PPS
    Der eine misst, der andere macht.


    PPPS
    ;)