Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    dass die Produktbeschreibungen ausgerechnet beim großen T. besonders wenig taugen, ist ja nicht neu.
    Offenbar stört es die Kunden wenig, denn sie könnten ja zur Konkurrenz überwechseln.
    Ich kann verstehen, dass man, wenn man erst mal einer Religion angehört, diese lieber von innen modernisieren möchte,
    statt einfach dem Irrglauben abzuschwören.


    Grüße
    Jürgen
    Ich bin T-Atheist.

    Hallo,


    Gummi-Kunststoffteller schlagen sich anders an als ein Nudelsieb und dieses wieder anders als ein Bronzebecken.
    Was noch am wenigsten unrealistisch ist, kann ich nicht genau sagen, da hätte ich mal öfter probieren müssen, aber auch die Nudelsiebbecken fühlen sich mehr nach Nudelsieb als nach Becken an. Und für den Preis eines für Unterhaltungsmusikanten brauchbaren Substituts bekommt man offensichtlich ein erstklassiges Original.


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    auf die Gefahr hin, zum völligen Vollidioten abgestempelt zu werden:
    früher hatte ich Tempo und Gaffa, da gab es noch kein Moongel und auch keine Gelsticker, die man stattdessen alternativ-subversiv hätte verwenden können.
    Heute habe ich zwar Gaffa für alles Mögliche* dabei, aber Moongel und Gelsticker habe ich nicht und meine Trommeln müssen allesamt ohne klebende Verzierungen (ob Fisch, ob Fleisch ...) auskommen. Was mache ich falsch?


    Ich komme mir so allein vor.


    Grüße
    Jürgen


    *) Anheften der Set-List, die ich inzwischen auch nicht mehr benutze, aber aufhänge, damit es professioneller aussieht.

    Hallo,


    ich würde mir ein gebrauchtes Set von vor 17 oder mehr Jahren kaufen.
    Wenn es nicht gerade die Spitzenklasse ist, dann ist das relativ erschwinglich und man bekommt
    eine solide Gegenleistung.


    Das Acryl-Ding würde ich nicht nehmen, auch kein Hyperdrive und auch das Basix nicht.
    Das Smart Force würde ich nur nehmen, wenn es neu sein muss und die Ansprüche gering sind.
    Ein Budget von 650 ist allerdings schon eine Einschränkung, damit bin ich auch bei meinem
    Einstieg damals nicht dauerhaft glücklich geworden, aber man kann ja anbauen, wenn man weise wählt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die Idee, das Loch zu schließen, ist sicherlich eine sehr weise.


    Ansonsten hatten wir mal eine Katze, die hat Spinnen gejagt und gegessen.


    Ich meine, Frösche wären auch geeignet. Leguane?
    Einfach mal den Speiseplan des Nahrungskreislaufes durchforsten, für jedes Tier gibt es eine tierische Lösung.


    Ansonsten kommen Tiere und bleiben dauerhaft nur, wenn es auch etwas zu Essen gibt. Dabei sind manche Arten allerdings sehr genügsam.


    Wasser und Feuchtigkeit mögen Spinnen nicht so gerne.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Abend,


    selten fiel mir der Modebegriff "alternativlos" als passend ein.


    Im Übrigen habe ich mich nicht lumpen lassen und meine Recherche-Abteilung
    hat in mühevoller Kleinarbeit heraus gefunden, dass die Aussage

    Zitat

    Es sind bis Weihnachten noch 14 Wochenenden


    der Unwahrheit entspricht. Richtig ist:
    es sind 15.
    Somit stellt sich die Frage nach dem "wann" eigentlich auch
    nur noch hinsichtlich der Veröffentlichung des Datums, inkludent
    ist ja bereits klar, dass es das vergessene 15. ist, da führt kein Weg
    daran vorbei und ansonsten können wir auch alle nach Feesbukk gehen
    und dort einen Termin mit "open invitation" bestimmen, die Straße lassen
    wir sperren und Friedberg wird zum Kriegsloch.
    Wer das nicht will, kommt zur Einsicht, tut Buße und öffnet das Tor für
    den erlauchten und erleuchteten Kreis der Jünger der heiligen Trommelkunst.
    Denn nur im Fell, nahe am Becken, liegt der Quell der Wahrheit, sozusagen
    der hit point der Welt, des Universums und allem drumherum.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich habe die Sonor Jungle Snare Drum, da ist alles eingebaut.
    Ansonsten habe ich auch schon mal einen Schellenring einfach auf die Trommel gelegt.
    Und de Stöcke mit den Schellen halte erscheinen mir eine sinnvolle Alternative, die gibt es schon ziemlich lange und sie tauchen immer mal wieder auf.
    Ein kreativer Musikant baut sich so etwas zur Not auch selbst.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    meine blühende Fantasie sieht das Ding schon so wie es da abgebildet ist, auf eine Trommel montiert, so dass die Schellen auf dem Fell - je nach Einstellung mehr oder weniger stark - aufliegen und somit aus der Trommel ein Nottamburin gebastelt wird. Wenn man das Fell in der Mitte anschlägt und eine normale Größe besitzt (14"), dann sollte der Apparat nicht ernsthaft stören.
    Den Anwendungsbereich sehe ich allerdings eher eingeschränkt und somit erklärt sich wohl auch die Verfügbarkeit im Handel.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Da schreibt man gerade klug daher und schon kommt einem einer zuvor.

    Hallo,


    ad 1)
    zumindest das alte Sternenkästchen-System habe ich auch schon in 16" vor mir gehabt, es würde mich doch sehr wundern, wenn es das bei dem neuen nicht mehr gäbe, Informationen erhält man sicherlich beim Hersteller (ich glaube, der hat auch eine Heimseite).


    ad 2)
    ein original-R.I.M.S. in 16" hatte ich mal an ein 16" x 16" Standtom fabriziert.


    ad 3)
    Nichts.
    Das R. I. M. S. hat mir zu sehr gewackelt und auch das Star-Mounting ist mir zu wackelig. Reine Geschmackssache, aber ich bin old school und bei mir darf einen Trommel Beine haben.
    Als Kompromiss bietet die Industrie ja auch Systeme für Standtoms an.
    Ich brauche das alles nicht, bei mir schwingt aktuell nichts frei.


    Grüße
    Jürgen

    Wäre es nicht schön, der Freundin oder Frau (oder beiden) gegenüber eine fundierte Argumentatioingrundlage zu besitzen, die den Erwerb der 20. Snare oder des 18. Beckens rechtfertigen würden


    Hallo,


    es kommt auf die nüchternen wirtschaftlichen Fähigkeiten der Freundin an.
    Einer Volks- oder Betriebswirtin gegenüber würde ich mich eher schweigend in den Proberaum verziehen.
    Aber auch diversen überdurchschnittlich intelligenten Freundinnen gegenüber würde ich mich da eher anders verhalten.


    Gebrauchte Waren als Wertanlage werden selbst im Luxusgüterbereich völlig überschätzt.
    Trommeln oder Becken gewinnen meist nicht (oft das Gegenteil) oder nur marginal an Wert. Die Problematik der Lagerung wurde schon genannt.
    Das Lagerhaus zu vermieten (z. B. für Sammler, die keinen Platz mehr zuhause haben für ihre "Wertanlage"), bringt eine deutlich bessere Verwertung
    als selbst darin zweifelhafte Werte zu lagern.
    Auch Waren, die einen hohen Wert haben, können schwer verkäuflich sein. Man braucht ja schließlich auch einen Käufer, der das Geld auf den Tisch legt und nicht sagt:
    "och, ich hätte das auch gerne, aber im Moment [Auswahl an zahlreichen Gründen treffen]".
    Es gibt ein paar Sachen, die könnte ich heute zum gleichen oder auch höheren Preis verkaufen, wie zu dem, wo ich sie damals gebraucht eingekauft habe. Nur: wenn ich alleine die verloren gegangenen Zinsen bedenke, dann ist das doch sehr fragwürdig, zumal gerade die Waren, welche ich heute teuer verkaufen könnte, zum Zeitpunkt des Einkaufs gar nicht als besonders wertvoll galten und es auch nicht absehbar war, dass sie eine Wertsteigerung erführen. Bei ganz vielen anderen Waren vermutet man heute, dass sie später einmal mehr wert sein werden, aber aus der Erfahrung der Geschichte heraus weiß man, dass das zwar für ganz wenige Gegenstände tatsächlich geklappt hat, aber die Unmengen und Massen an Wertverlusten teilweise scheuklappenmäßig ignoriert werden.


    Objektiv wird es für den Ankauf von Schlagzeuginstrumenten zur Wertsteigerung kein vernünftiges Argument geben,
    subjektiv kann man natürlich lieben Menschen aus der näheren Umgebung viel erzählen, wenn der Tag lang ist, je nachdem,
    wie doof diese wirklich sind, werden sie es mehr oder weniger skeptisch auffassen bzw. glauben.


    Man könnte also sagen, dass man sich als Sammler besser eine Freundin sucht, die sich zumindest insgeheim sagt ("lass den Alten ruhig schwätzen und machen, ich weiß ja, dass er damit glücklich ist") oder eben schwul wird und sich einen Trommler sucht, dann kann man sich gegenseitig läufig lechzend die Neuerwerbungen präsentieren und gemeinsam sabbern mit anschließendem Höhepunkt.


    Es gibt noch ein paar Alternativen, aber an der Eingangsfrage führt kein Weg vorbei: es ist ein verzweifelter Versuch, sich die eigene Perversion (Equipment-Fetisch) vernünftig reden zu wollen.


    Willkommen in der Selbsthilfe-Gruppe!


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich bin für die Einführung von Pädagogik.
    Ansonsten würde ich die Trommel und den Täter gerne mal sehen, das muss ja eine unheilige Kombination sein.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Natürlich erst, wenn aufgewischt ist.
    Die Treppe hier könnte auch mal wieder geputzt werden ...

    Guten Morgen,


    aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Unterricht den Fortgang fördert.
    Allerdings weiß ich auch, dass man zum Schlagzeug-Spielen (von schön war ja nicht die Rede) ein Schlagzeug (und fünf Wände nebst tauben Nachbarn dazu) benötigt.
    Unterricht ohne Schlagzeug finde ich nur für echte Enthusiasten interessant. Schlagzeug ohne Unterricht ist für fröhliche Dilettanten durchaus eine schöne Beschäftigung.
    Und wie die Zukunft aussieht, wissen wir sowieso nicht.


    Wie viel man als Finanzier finanzieren will, ist Geschmackssache.
    Ob man jemanden kennt, der es umsonst macht, einen 1-Euro-Jobber findet, einen Schnellrestaurant-Mitarbeiter abwerben kann, in eine Musikschule, einen Privaten, einen Privatier, eine Koriphäe, einen Rockstar oder einfach in Trommelstöcke und eine Plattensammlung investiert, das muss jeder mündige Bürger selbst wissen.


    Grüße
    Jürgen