Hallo,
ich finde es immer wieder erstaunlich, dass eben allzu oft gerade nicht geschönt wird.
Und auch bei den Verquickungen gibt es durchaus Menschen, die sich da etwas auskennen.
Selbst als gut informierter Normalmensch kann man das eine oder andere erfahren, oft allerdings hinter vorgehaltener Hand bzw. unter dem Siegel des Verschweigens.
Was aber jedem bekannt sein sollte, ist, dass T. und Konsorten mit den Eigenmarken mehr verdienen wie mit Fremdmarken. Teilweise mag das am Großhandel liegen, teilweise liegt das aber leider auch an der tatsächlichen Produktqualität, die nicht jeder sofort erkennen kann (Verarbeitung hinter dem Finish ist nur gut Informierten bekannt).
Eigentlich dachten wir ja, dass "phillippine mahagony" nicht mehr marktfähig ist, weil ja inzwischen selbst Billig-Fernost-Kram auf (chinesische) Birke bzw. Ahorn setzt.
Hier finden wir einen interessanten Rückschritt.
Zwischen 2,3 mm und 1,6 mm liegt aber ein auch für Laien leicht ermittelbarer Unterschied.
Für unter 100 Euro würde ich eine Kleine Trommel niemals neu kaufen. Jedenfalls heute nicht mehr. 
Ich fand meine Pearl Export damals schon grauenhaft. Sie wurde eigentlich nur von der Tromsa getoppt.
Als ich dann den Sprung in die Profi-Klasse (equipmenttechnisch!) gewagt habe, kam auch die Zufriedenheit.
Irgendwo merkt man doch, dass zweifelsfreie Qualität ihren Preis hat.
Schrauben, die sich von alleine drehen, Schrauben, die mal hakeln und mal nicht, lustige Fräsungen oder Hämmerungen, sich verbiegende Reifen, wirre Spiegelungen im Lack, Verklebung von Folien, Weichmacher, Lösungsmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel, Nervengift, Holzkitt, ... es gibt so viele Dinge, auf die man verzichten kann, wenn man investiert.
Grüße
Jürgen
PS
Dass eine hochwertige Trommel auch noch klanglich mehr kann, betrachte ich schon fast als Nebeneffekt.