Beiträge von Jürgen K

    Die entscheidende Frage ist hier im konkreten Fall wohl, was die beurteilende Kommission erwartet.


    Hallo,


    und da treffen wir uns alle wieder.
    Egal, welcher Lehrmeinung, Denkrichtung, Weltanschauung wir folgen, es gibt ein konkretes Ziel.


    "mal unabhängig von den Noten gesehen" existiert das problem des TS eigentlich gar nicht ...


    Insofern kann man hier diverse Nebendiskussionen außer Acht lassen und sich auf das Ziel konzentrieren.


    Ich persönlich (als Hobbymusikant kann ich mir das leisten) würde den mutmaßlichen Willen des Komponisten noch mehr wertschätzen als den der Kommission, aber als Empfehlung kann ich das konkret nicht aussprechen, lediglich für den allgemeinen Umgang mit Musik.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    1.
    habe ich mich schon immer gefragt: wenn man die Moeller-Technik in einem Satz beschreiben kann, warum hat dann Herr M. ein ganzes Buch geschrieben?
    Die Antwort hatte ich fast vermutet.


    2.
    wenn sogar Herr Chapin "nur" eine Abwandlung, Herr Hessler ebenfalls, Herr Mayer auch und Herr Weckl etwas ganz Anderes spielen:
    dann frage ich mich: muss man unbedingt die Moeller-Technik lernen?
    Oder geht es auch anders?


    3.
    wer war eigentlich der Lehrer vom Moeller?


    4.
    hat Herr Moeller auch Füße gehabt?


    Grüße
    Jürgen
    im Kampf für vergessene Namen, Techniken und Körperteile

    Hallo,


    auf der gleichen Zählzeit sind drei Achteltriolen genauso schnell vorbei wie sechs Sechzehntelsechstolen, allerdings ist die Schlagzahl in letzterem Falle doppelt so hoch.
    Wenn auf der gleichen Zählzeit einmal zwei Blöcke à drei Sechzehnteltriolen und alternativ ein Block mit sechs Sechzehnteltriolen notiert sind, ist das mathematisch dasselbe und die Schlagzahl ist ebenfalls gleich. Das ist im Übrigen unser Beispiel hier. Das andere ist ein anderes Thema.
    Ich denke, das meinen alle auch so, drücken es nur unvollständig aus und reden so aneinander vorbei.


    Zu den Handsätzen habe ich oben schon philosophiert, ich fühle mich da nicht ganz auf dem falschen Pfad.
    Meiner Meinung nach ist Sprache (Text) wie Notenschreibung dazu da, das Lesen und Sprechen/Spielen zu erleichtern bzw. zu unterstützen.
    Wer das anders handhabt, ist vielleicht Sadist oder Komiker oder will einfach falsch verstanden werden. Ansonsten finde ich es richtig, dass man darüber ruhig mal nachdenkt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    E-Drums eignen sich zum Erlernen des Schlagzeugs in etwa so gut wie ein Keyboard für Klavier, nämlich nur sehr eingeschränkt, manche Leute würden auch sagen gar nicht, andere wiederum sind da recht tolerant. Es kommt eben immer darauf an, was am Ende dabei herauskommen soll und wie die Ansprüche sind.


    Auf was ich übe, ist dem Mieter unter mir ziemlich egal.
    Er denkt ohnehin, dass gerade die Welt untergeht.
    Das Stichwort heißt "Trittschall" und es entsteht nicht nur beim Treten, sondern auch beim Schlagen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    der Soundroom ist für mich aussagekräftiger, da kann man die Becken, für die man sich interessiert, zusammenstellen und in Ruhe anhören.
    Bei dem Schnelldurchlauf merkt man eher, wie sehr Details doch gar nicht mehr wahrgenommen werden, wenn es schnell geht.
    Das Gefühl beim Anschlagen und wie man es optimal behandelt, kann man nur im individuellen Test feststellen.
    Ein auch sehr hilfreicher Hinweis ergibt sich aus der Anwendungstabelle (irgendwo auf der Homepage versteckt und in den Magazinen immer hinten), ich finde, dort ist sehr realistisch aufgeführt, ob sich die einzelnen Becken für leise oder laute Musik eignen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wurde schon über ein Tischstativ diskutiert?*


    Ich persönlich würde eher zu einem Ständer neigen, denn der steht am sichersten und ist am flexibelsten, z. B. mein Freund Rien.
    Das Tischstativ fand ich im Proberaum auch ganz praktisch, das trägt nicht so auf und ist schnell weggeräumt.
    Irgendwelche Klemmen am Spannreifen (die MKV 87 von Beyerdynamic hält ganz gut) machen mich nervös und sind irgendwie nicht so richtig justierbar.
    Schwanenhälse halten ganz gut, geben aber irgendwann dem ständigen Gerüttel auch nach.


    Wenn es keinen Aufwand bedeuten soll, dann wäre eine Inneninstallation (siehe Simon Phillips, drummer75 u. a.) sinnvoll, dann baut man nämlich gar nichts mehr ab, außer dem Kabel.
    Mikrofonierung von außen (am Loch) erfordert einen Kompromiss zwischen Sicherheit und Faulheit. Ich selbst tendiere dann eher zu ersteren, denn für mich kommt es auf einen Ständer mehr oder weniger letztendlich auch nicht mehr an.


    Wenn man ganz verrückt ist, kann man sich ja ein Gerüst so zusammenbauen, dass alles dran hängt, auch das Mikrofon für die Berta, vier Räder drunter und am Besten als Anhänger direkt an den PKW gekuppelt.
    Man darf ja noch träumen.


    Grüße
    Jürgen


    *) Jein, das ST99 von Beyerdynamic ist - vom Prinzip her - das Gleiche, allerdings teurer, wenn ich es recht in Erinnerung habe.

    Hallo,


    ich habe immer mal wieder mit dem Ding von Tama zu tun.
    Positiv: grundsätzlich hält es und untenrum ist eben viel Platz.
    Negativ: einerseits fällt es extrem schwer, Trommeln mit unterschiedlicher Tiefe vernünftig eingestellt zu bekommen, dazu muss man mit mehren Inbus-Schrauben herumjustieren;
    andererseits stört mich, dass die Schrägeinstellung stufenlos ist. Dadurch kommt es vor, dass bei Wärmeveränderung eine vormals korrekt eingestellte Schräge zur Absprungschanze wird, es ist dann auch schon mal eine Trommel aus dem Körbchen gefallen. Passiert natürlich nur, wenn der Raum nicht durchgehend einigermaßen gleich temperiert ist und die Zeit von einer zur anderen Probe auch mal zwei, drei oder vier Wochen dauert.


    Ich finde es nur sinnvoll, wenn man untenrum wirklich viele Pedale hat.
    Ist aber Geschmackssache.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn man gerade nichts Besseres zu tun hat, kann man das machen. Es schadet nicht.
    Man wird zwar kurz danach wieder alles zurück bauen, aber die Erfahrung hat man dann wenigstens gemacht.


    Ich persönlich stelle am Liebsten so viel Zeug auf, dass man es vorwärts, rückwärts, rechts, links und sonstwie spielen kann.
    Dummerweise stelle ich dann, wenn es darauf ankommt, doch nur noch das auf, was man braucht (oder meint, unbedingt brauchen zu müssen).
    Solange man keine Kapelle und keine Verpflichtungen und Zeit hat, kann man ruhig mal ein bisschen schrauben, das übt die Finger.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Mit der linken Hand auf der Hi-Hat ist für mich kein richtiges Problem. Auf dem Ride kam es mir dagegen anfangs schon etwas komisch vor. Anfangs kam es mir damals auf der Hi-Hat aber auch sehr komisch vor. Die Bass Drum mit links geht bei Idiotengrooves ja auch noch so halbwegs schepperig, aber die Hi-Hat mit dem rechten Fuß, das ist die höchste Stufe der Katastrophe. Wenn man so etwas vorher noch nie gemacht hat, wird es richtig grausam. Aber das sollte man eben auch mal spüren. Das hilft ja bekanntlich mehr.

    Hallo,


    für diejenigen, denen es noch nicht aufgefallen ist: Messing ist ein Metall.
    Mengenlehrenmäßig bedeutet das: Messing gehört zur Gruppe der Metalle.
    Also so wie Tanne, Fichte, Ahorn, Walnuss, Birke zur Gruppe der Bäume (Hölzer) gehört.
    Wenn man also Aussagen trifft, die Messing mit Metallen vergleichen, so sind solche Aussagen ähnlich fundiert wie:
    Birke klingt aggressiver als Holz, Ahorn ist weicher als Holz, Red Lauan klingt schriller als Holz.
    Ich wollte es dann doch mal gesagt haben. Nicht dass es heißt, wir würden hier Fachwissen für uns behalten und heimlich schmunzeln.


    Ansonsten bleibt es dabei: der Trommelklang wird überwiegend (die Meinungen der Fachleute liegen da so in der Gegend von 70 bis 90 %) vom Fell bestimmt.
    Dieses ist heutzutage üblicherweise aus Kunststoff, genauer Polyester, bei Remo noch genauer Mylar.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Wenn Geld keine Rolex spielte, würde ich Bronze kaufen, nicht "Phosphorbronze", nein, Bronze. Ende.

    Hallo,


    meine Snare Drum klingt hart, wenn ich hart schlage, sie klingt weich, wenn ich weich schlage.
    Das Material?


    Im Blindtest habe ich große Schwierigkeiten, meine eigenen (auch noch von mir selbst gespielten) Trommeln sicher zu identifizieren.
    Solange ich das Typenschild sehe, gelingt mir das dagegen hervorragend.


    Nebenbei haben meine Trommeln eine Vielzahl an Schrauben. Es ist erstaunlich, wie sehr sich der Klang verändert, wenn man daran dreht.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich sage da mal besser nichts dazu. ;)


    Ach, bin ja nicht so: also: 12-15 finde ich sehr lustig für Pop, 13-15 ist wie 12-14, nur eben ein bisschen mehr, bei wenigen Toms finde ich größere Abstände aber deutlicher und schöner. Für 10-13-15 hätte ich keine Verwendung, entweder 12-13-15 oder 10-13-16, das wäre für mich stimmiger. Das 13er würde ich natürlich niemals auf die Standtomposition setzen, aber das kann ja jeder machen, wie er will.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Set II (siehe Avatar): 12-13-15-16.

    im ähnlichen Klangstil


    Hallo,


    da würde ich mir nicht so viele Gedanken nach einem Set aus einem Video machen.


    Hauptverursacher für den Klang ist das Bedienungspersonal. Equipmenttechnisch sind es die Felle.
    Mit den gleichen Fellen, ähnlicher Stimmung und Bearbeitung klingt jedes marktübliche Set einer vernünftigen Preisklasse in ähnlichen Größen -


    ähnlich.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich würde mir auch nicht zutrauen, Anfängern das Gerät beibringen zu wollen.
    Dass ich 44 bin und rund 18 davon geklopft habe sei nebenbei erwähnt.


    Mir fehlt einfach das Konzept und dummerweise auch noch ein paar Grundlagen.


    Ansonsten trinke ich aber eigentlich die Schotten, nicht, dass das falsch verstanden wird, es gab da halt nichts anderes.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    In Wahrheit trinke ich fast nichts, aber das ist uncool.

    Hallo,


    Eintritt zum Konzert: gratis
    Promo-CD: als download gratis
    Bier: 20 €
    T-Shirt: 10 €
    Eiphone, um das Konzert kostenlos auf Jutjub zu veröffentlichen: 700 €
    Rechner dazu, auf dem man auch Ego-Shooter spielen kann: 2000 €
    Kosten für Internet-Anschluss und Telefon nebst allen Mobilgeräten: 1200 € p. a.
    25000 Freunde auf Fehsbuck: unbezahlbar.
    Für alles andere gibt es die Aokakard, die zahlt die Medikamente.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn der Markt gestern bei 100 war, heute bei 1 ist und morgen bei 2, dann


    wächst er von heute auf morgen um 100 %.


    Statistiken müssen interpretiert werden. Zeugnisse, Testberichte und alles andere auch.
    Immer gerne.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ich finde, dass man hier einige Nutzer nicht überbewerten sollte. Wer nachhaltig Unfug schreibt, den darf man nicht zu sehr ernst nehmen.
    Unerwünschten shitstorm kann man übrigens abmahnen (lassen). Genauso wie Briefkastenwerbung.
    Und natürlich auch sonstige Delikte, um beim Thema zu bleiben.