Hallo,
1.
Meine Schlagzeuge stehen derzeit hinter mir. Spaß beiseite: Set I steht tatsächlich nebenan, Set II normalerweise im Proberaum, der gerade eine Baustelle ist. Set III wird voraussichtlich irgendwann in einem Bandproberaum landen.
Bisher standen meine Schlagzeug in diversen Kellern von Häusern, im Kinderzimmer, in diversen Proberäumen, im Wohnzimmer.
2.
Heutzutage sind Komplettlösungen modern, früher hat man gesammelt. Old scholl wäre also nach und nach zusammen zu tragen, modern wäre ein Set fertig zu kaufen (mehr oder weniger).
Der moderne Standard ist: Snare Drum, Bass Drum, Hi-Hat, Standtom, Hängetom (meistens zwei), ein Crash (oder auch zwei) Becken, ein Ride-Becken nebst Zubehör (Ständer, Fußmaschine, Hocker).
In der modernen Popularmusik liegt der Schwerpunkt auf Snare Drum, Bass Drum, Hi-Hat, beim Jazz Ride-Becken. Damit kann man sehr viel üben, vor allem dann, wenn das Ride auch crashbar, also nicht allzu dick ist. Ich persönlich hatte sogar damals ein Crash-Becken, dass auch geritten wurde. Natürlich kann man auch auf dem Sofa üben. Was man braucht, ist relativ. Ein echtes Instrument sollte man aber kennen, damit man Dynamik und überhaupt die Reaktion auf die Schläge lernen kann.
3.
Früher hat man sich eigentlich sofort einer Gruppe angeschlossen, heute ist es modern, lange zu üben, teilweise auch alleine zu sein.
Gruppen (Bands) findet man in den Kleinanzeigen (Zeitung/Internet; insbes. Quoka), auf den Musikerportalen (wo die anderen sich so herumtreiben), in Musikgeschäften, teilweise auch über Aushänge an Universitäten oder wo auch immer, manchmal auch in der Kneipe, in der Schule oder am Arbeitsplatz.
4.
Ich wollte anfangs in einer Band Schlagzeug spielen.
Inzwischen spiele ich auch alleine, aber in einer Band (eher zwei) will ich dennoch spielen. Ganz alleine auf Dauer finde ich doof, aber das kann ja jeder machen, wie er will.
Zum Alter: Profiambitionen wären schwierig, aber das Ergebnis hängt vom Üben ab (man darf sich da nicht von den ganzen Sprücheklopfern ins Bockshorn jagen lassen).
Grüße
Jürgen