Hallo,
wir haben hier zwei Dinge am Laufen:
a) das Individuum in seiner Emotionalität
b) die Generalität in ihrem wirtschaftlichen Denken.
Zu a) ist die Sache einfach abgehakt: ein paar Tage weinen und fertig. Es geht ja nicht darum, dass die Aussage ernst gemeint ist, es ist eben einfach ein spontan-emotionaler Ausdruck der Schande, dass man wirtschaftlich gesehen, eine Niete gezogen hat. Das tut weh.
Erfahrungsgemäß ist es hilfreich, nachdem die Tränen getrocknet sind, die Sache kurz zu analysieren (inöffentlich-intern) und dann (wenn, wie zu erwarten, keine Lösung im Raume steht*), die Sache abzuhaken und sich auf die Zukunft zu konzentrieren.
Zu b) beantrage ich eine Schreibsperre für Drumstudio1. Wenn das jemand liest!
Ich sehe schon, wie die Gebrauchtpreise nachziehen. Es ist jetzt schon so, dass man alte Waren teilweise oberhalb des (wohlgemerkt: Endkunden-) Einkaufspreises erwerben darf, in manchen Fällen sogar darüber. Furchtbar.
Ansonsten ist es ganz nüchtern so, dass die Preissenkungen, welche nicht aufgrund auslaufender Produkte stattfinden, dem Chinesen geschuldet sind. Wer auf der Plakette gerne "China" statt "Japan" liest, kann Geld sparen, jedenfalls bei Tama. Die spinnen aber sowieso. Einerseits positiv, andererseits aber leider sehr negativ. Furchtbar.
Fazit: Augen auf beim Trommelkauf! Produkte, die schon länger am Markt sind und möglicherweise demnächst verändert werden könnten, sind immer preissturzgefährdet. Umgekehrt sind Neuprodukte mit viel Werbung gerne extra etwas höher angesiedelt, damit man nachher beim eventuellen Abverkauf als Hersteller nicht weinen muss.
*) Grundsätzlich kann ein Brief an ein Unternehmen Sinn machen, eine E-Mail ist demgegenüber eher untergeordnet, aus Gründen, die auf der Hand liegen (sollten), auch ein Anruf (wenn man reden kann), kann Türchen öffnen. Problem ist vermutlich, dass man in Japan recht schlecht Deutsch spricht und das Deutsch des Themenstarters dem Lesenden leider nicht schmeichelt.