Hallo,
man macht sich heutzutage dank Bibeln und Büchern viel zu viele Gedanken.
Das mit dem Mikrofon ist gar nicht mal so blöd, wenn man damit auch aufnehmen will. Ansonsten hilft es natürlich nicht.
Was aber hilft, dank Literatur und Internet aber streng verboten ist, ist dämpfen. Intelligentes Dämpfen, musikalisches Dämpfen. Jawoll.
Natürlich scheppert so eine Trommel in den schrillsten Tönen, da hört man ja den Baum vor lauter Wald nicht mehr. Daher: Finger oder Taschentuch oder was auch immer sanft auf die Mitte des Felles legen, schon sind die Geräusche an den Stimmschrauben viel dezenter und leichter zu interpretieren. Wenn man dann noch dem Rat vom 1. Drumstudio auf dessen Heimseite folgt, und sich überlegt, welcher Klang eher als Snare und welcher eher als Bass geeignet wäre ("uff-tschak"), dann schafft man es auch ohne absolutes und sogar ohne relatives Gehör, die Schräubchen in die richtige Richtung zu drehen (es sei, denn, man kann rechts und links nicht voneinander halten). Ansonsten: Pizza ist gut. Sixpack hilft für gute Stimmung, aber die Trommel muss man dann einen Tag später stimmen.
Grüße
Jürgen
PS
Die "Drum Tuning Bible" und das Buch vom Nils habe ich größtenteils gelesen, war erschlagen und habe mich gefragt, wie die das früher gemacht haben, als wir nur das "Fachblatt" hatten. Da war alles noch einfacher und praktischer.
PPS
Ich finde Rosinen scheiße, aber ist Geschmackssache.