Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    es gibt keinen einfacheren Weg.
    Wenn man die Voraussetzungen vollständig liest und erfasst, sollte das auffallen.
    Egal, ob Abi oder nicht: wer nicht lesen und schreiben kann nebst Noten und Dreiklänge und diese auch nicht halbwegs vorsingen und auch mal eine zweistimmige Intervention von Bach runterklimpern kann, der braucht sich keine Gedanken mit einem Studium im engeren Sinne zu machen.


    Im Hobbykeller Saufen studieren, kann dagegen jeder.
    Und an einem "Konservatorium", wo man ordentlich bezahlt, da kann auch mal eine solvente Niete unterkommen.


    Grüße
    Jürgen
    Direktor des musikalischen Studienkollegs Probekeller Blue Carpet GbR
    Studium des Schlagwerks mit Zertifikat und Urkunde am aluminierten Bindfadens

    Ein Studium erfordert ein hohes Maß an selbstständigkeit und Eigeninitiative.
    Wenn Du an google als Hürde scheiterst, rate ich Dir von einem Studium ab.


    Hallo,


    damit ist alles gesagt.
    Ich hatte es damals immerhin geschafft, bei nächstgelegenen Hochschule die Unterlagen anzufordern. Mir war zwar schon vorher klar, dass das mit dem Studium nichts werden wird, aber hinterher war ich wenigstens sicher, so dass ich weiß, dass ich auch heute keine Chance hätte, die Aufnahmeprüfung auch nur ansatzweise zu bestehen.


    Wer übrigens nicht singen will, der sollte den Begriff "Studium" mal ganz schnell vergessen.


    Aber bis zum Abi ist noch ein weiter Weg, reden wir in fünf Jahren noch mal über das Thema. Bis dahin würde ich mich mal mit Klavier, Harmonielehre und solchem Zeug beschäftigen. Da kann man dann im Musikunterricht schön glänzen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    böse Zungen haben ja behauptet, ich wäre dabei gewesen, physisch mag das stimmen.
    Tja, und was habe ich erkannt?
    Genau.
    Nichts.


    Nebenbei: mir ist es jetzt schon zwei Mal passiert, dass nachweislich Mitmusikanten live vor Ort (ganz ohne Mikrofone!) nicht gehört haben, dass zwei verschiedene Snare Drums im Einsatz waren (Strophe-Refrain z. B.). Da kann man zwar sagen, dass die nicht vergleichbar sind, weil auf einer ein Coated Evans G1 in 10" drauf ist und auf der anderen ein Coated Ambassador in 14", aber dass sie deshalb ähnlich klingen sollen, das ist mir dann doch zu viel. Und wenn sie nicht ähnlich klangen, warum hat es dann niemand gehört?
    Bevor jetzt Vermutungen kommen: die Probanden wurden ausdrücklich befragt. Sie hörten also nicht und schwiegen, sondern sie hörten nicht.
    Jetzt kann man sagen, ok, Saitenquäler sind sowieso taub, aber den Minipfannenkuchen und den Geschwüreimer nicht unterscheiden zu können, ja was soll man dann überhaupt noch unterscheiden?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn man keine konkrete Zielrichtung hat, wo etwas zu verbessern ist und für die allgemeine Verbesserung den Neukauf ausschließt, dann sollte man nichts tun.
    Nichts.
    Einfach nichts.


    Jedenfalls nichts kaufen.
    Alles andere ist Geldverbrennung.
    Felle kann man kaufen, wenn die alten kaputt sind. Einzeltrommeln zum 505 gibt es nicht. Becken kann man kaufen, wenn man die alten nicht mehr hören kann oder will oder wenn sie kaputt sind. Was man dann kauft, sollte man sich vorher anhören. Das, was die Masse empfiehlt, muss dem Einzelnen nicht gefallen.
    Leute, ein kompletter Satz neuer Felle kostet rund knapp die Hälfte des Neupreises des Schlagzeugs, ist wie beim Trabbi: mit einer Tankfüllung den Wert verdoppelt.
    Wenn man aber nicht stimmen kann, kloppt man die auch nur widerlich klingend zu Brei, da ist es zielführender an den alten auszuprobieren, was passiert, wenn man die Schrauben dreht. Wenn man das dann ungefähr weiß, dann kann man mal so langsam an Felle denken, wobei ich in dieser Preisklasse nur an Felle denken würde, wenn eins kaputt gegangen ist.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ja, aber auf der Homepage steht, dass es so etwas vorher doch nicht gab ...
    Und: das Täschle! Das Täschle! DAS Täschle!


    Und ich wette: der Kalender ist auch dabei. :P


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich sehe in der Aufstellung von nilsph keinen overkill, ich würde sogar noch in etwas wertigere Waren investieren, vielleicht auch noch vorsichtshalber eine Stütze für die Große Trommel. Von den 10 Kanälen würde ich allerdings auch großen Abstand nehmen.


    Ansonsten kann man mit der Suche genügend Präsentationen im Netz finden, wo die geforderte Dienstleistung in zahlreichen Varianten angeboten wird. Wir hier schlagen ja doch eher Trommeln.
    Gegen ein vernünftiges Taschengeld würde ich da aber auch mal eine Ausnahme machen, wozu hat man denn den Ü-, äh, Folter-Keller? Du kannst dann gerne von der Eingangstür an mit gesenktem Haupte die Flure hinunterkriechen, während meine extra für diesen Termin angeheuerten Assistenten ihre Stocktaschen ausprobieren. Unten wären dann die Toiletten mit der Zahnbürste zu putzen (kennste ja vom Bund) und dann holen wir aus der Nachbarschaft noch zwei oder drei von den saftigen Halbstarken, die den ganzen Tag "ich fick dich" rufen. Das wird lustig. Wenn wir dann fertig sind, gibt es ein gut ausgestattetes Funk-Taxi (rot-weißes Mobilstudio), da gibt es dann noch ein paar Doktorspiele auf Krankenschein. Den Film stellen wir dann in die Hörzone und blenden als Untertitel ein: "das passiert, wenn man die Suche nicht benutzt".
    Ach ja, also ich nehme 500 pauschal plus je 50 für jeden der Assistenten plus Umsatzsteuer (wir wollen das ja ordentlich machen). Kannst schon Mal das Sparschwein schlachten, obwohl - bring es einfach mit, das machen wir für Dich. ;)


    Grüße
    Jürgen
    Der gut gelaunte Dienstleister für alle Fälle.

    Hallo,


    vielen Dank für die Bestätigung meiner Hypothesen!
    Bei der Stocktasche bin ich mir seit Jahren (das könnten inzwischen auch so knapp zehn sein) unsicher, ob ich die gut oder schlecht finden soll.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ein Kalender mit den Mädels war aber nicht dabei? :whistling:

    Hallo,


    mir fällt noch ein, dass ich mal so rund um 1988 (also im vorigen Jahrtausend) auf einem Konzert einer Kapelle war, da hatte der zugekaufte Schlagwerker bei einem Lied so Stöcke, die offenbar selbst leuchteten und das weithin sichtbar. Ob die allerdings durchsichtig, radioaktiv oder sonstwas waren, weiß ich nicht. Wahrscheinlich war das eine teure Sonderanfertigung, die hatten so einige Dinge dabei, die es von der Stange nicht gab.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Und die hatten alle meinen Kopfhörer auf. :)

    Hallo,


    wenn ich die Schrauben nach links drehe, klingt meine Trommel tief und wenn ich auf die Kante haue, aber so, dass auch das Fell getroffen wird, dann knallt die. Rockig ist das dann auch.
    Welches Material?
    Na, Glockenbronze natürlich. Habe ich zwar nicht, wäre aber besser für meine Glocken.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wegen dem Namen: Glasstix oder GlassTix, da kann es zu problematischen Verwechslungen kommen, TM hin oder her.
    Und eingetragen ist offenbar nichts. Würde auch schwierig werden. Jedenfalls hinsichtlich der Trommelstöcke.


    "Im Herbst 2008 hatte Terry McGowan (Drummer) die Idee mit durchsichtigen Sticks zu spielen. Da es so etwas in dieser Art nicht gab, kam er mit seiner Vorstellung zu mir und bat mich seine Idee unter dem Namen 'Glasticks' zu verwirklichen. Aus einer Idee wurde Wahrheit ..." sagt Christian Fendt vs. "Glasstix are produced in America by Tracy Frischkorn" sagt Andy Youell. Irgendwie komisch, das Ganze.
    Wäre vielleicht mal etwas mehr Aufklärung nötig.


    Grüße
    Jürgen


    Edith: Duden war heute spät.

    Hallo,


    das Problem wird wohl sein, dass hier kaum jemand davon überhaupt - bis jetzt - gehört haben dürfte.
    Dass Plastik (oder Polycarbonat) sich merkwürdig anfühlen dürfte, halte ich von der Papierform her für nahe liegend, 2B ist wohl der Fabrikation geschuldet.
    Die Dinger sind ja ernsthaft sowieso nur als Effekt für ein Lied, das man mal im Dunkeln spielt, gedacht, ähnlich wie Holzmodelle mit nachleuchtender Farbe.
    Dauerhaft spielen wird man die nicht wollen.
    Was die Haltbarkeit betrifft, habe ich ernsthafte Bedenken, die Chemiker hier mögen diese zerstreuen oder beschädigen.
    Ob dann die Elektrik das Geschüttel und Geschepper lange überlegt, werden die Physiker zu diskutieren wissen.
    Dass der Spaß so oder so ziemlich teuer sein dürfte, das werden die Betriebswirte zu veranschlagen wissen.
    À propos:


    Wie ist denn nun der Preis?


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Den schwelenden Verdacht, dass es sich um eine taktische Werbemaßnahme handeln könnte (wäre ja nicht das erste Mal), wollen wir mal im Hinblick auf die Unschuldsvermutung nicht weiter verfolgen.


    PPS
    Wer spielt auf so dunklen Bühnen, dass der Effekt sichtbar wird?


    PPPS
    Meine Phosphor-Stöckchen hatte ich genau einmal bei einem Intro eingesetzt und dafür hatten wir das Licht aus gemacht.

    Auch ne billig Snare kann gut klingen wenn man stimmen kann


    Hallo,


    Vorsicht!


    1. dürfte wohl keine der hier aufgeführten Beispiele unter "billig" fallen und


    2. ist es bei Qualitätsprodukten üblich, dass sie mechanisch und technisch einwandfrei funktionieren und das über viele Jahre zuverlässig und es im Zweifel dafür eher noch Ersatzteile gibt, während bei Billigprodukten eben gespart wird, was man vielleicht erst einmal nicht so deutlich hört, wenn aber das Gewinde der Stimmschraube knirscht, das Böckchen rappelt und der der Hebel für den Teppich klemmt, dann macht auch die beste Stimmung nicht so richtig Spaß. Oft ergeben sich hohe Preise allerdings auch aufgrund aufwendiger Optik. Das kostet manchmal ein Vermögen. Bei mittelpreisigen Waren sind allerdings die Beschlagteile ausschlaggebend, und wenn da geschludert wird, gibt es gar keine gute Stimmung, wenn die Schraube durchdreht und der Reifen sich biegt, das Böckchen herunterfällt, der Teppich nie richtig aufliegt, ...


    Ansonsten hat es der Ulle auf der Heiligen Ärger ja bewiesen: richtig verstimmt klingt auch der teure Eimer endgültig nach Blecheimer.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    demokratisch betrachtet ist nach 13 bei Tisch: 1. Acryl (6/13), 2. Stahl (5/13), 3. Messing (6/13), 4. Birke (6/13), damit liegen fwdrums und Drankolz absolut auf dem mainstream. Scheint aber doch nicht ganz richtig zu sein.


    Mal vertieft sinnieren:
    1: klingt wie eine Kleine Trommel, nicht zu lebendig, jedoch mit Ton, kleiner Stock, hm ...
    2: etwas kompakter, fetter, dunkler, hm ...
    3: fetter Anschlag, danach eher flach, mit viel Doing, hm ...
    4: dunkel, eher tief, hm ...


    Die 3 fällt am ehesten aus dem Rahmen, sie wirkt irgendwie weniger kompakt, weniger fett, mehr Doing.


    Ach, was weiß denn ich.


    Mit dem Rat, hinsichtlich der Wahans, ist wohl 1. Stahl, 2. Acryl und dann ist ... hm ... (wieso meinte ich zuvor, dass Acryl die erste wäre, hört doch ein Blinder, dass das Stahl sein muss) ...
    ... jedenfalls sind dann 3. Birke und 4. Messing.


    Damit habe ich meine Erstaussage komplett widerlegt und es ist mal wieder bewiesen: man hört zwar viel, kann aber eigentlich nichts zuordnen. Mit anderen Worten: Trommeln sollte man nach der Optik, vielleicht der Haptik, vielleicht auch nach der Frage von Halbarkeit und ähnlichen Erwägungen kaufen, jedoch nicht nach Klang, dafür dreht man einfach den Stimmschlüssel. Und wer demnächst fragt, welches Fell er aufziehen soll: das, was am besten aussieht.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich empfehle Edelstahl.


    Gegen kaputte Becken hilft eine angemessene Spielweise. Die kann man lernen. Wenn man das anhand von Beschreibungen wie zum Beispiel bei Paiste nicht schafft, sollte man fachkundigen Rat konsultieren.
    Ein Becken so oder so aufzuhängen, ist dabei zweitrangig. Flacher anspielen kann helfen, muss aber nicht. Kommt darauf an, wie steil man vorher angespielt hat und wie man in ein Becken hinein haut oder es eben anspielt: der Musikant spielt an, der Zerstörer haut rein. Ein angespieltes Becken lebt lange (um nicht zu sagen: ewig), ein gehauenes Becken wird an inneren Verletzungen, die irgendwann aufbrechen, sterben.


    Eine gute Übung: nutze Deinen eigenen Oberschenkel: versuche ein schönes Geräusch zu erzeugen, ohne dass blaue Flecken entstehen und Du Schmerzmittel benötigst. So macht man Musik.
    Der verstorbene Herr, der immer auf der Musikmesse war, und den Moeller missioniert hatte, sprach mal von der heißen Herdplatte: auch eine schöne Übung: brennt die Pfote an, war es falsch. Immer schön anschlagen, nicht reinlangen und gar liegen lassen. Auch schön: wischen: in einer Art kreis- oder halbkreisbewegung das Becken anschlagen, so ergibt sich der Rückzug geschmeidig automatisch.
    Ich hatte bisher genau zwei kaputte Becken: eins hatte der Vorbesitzer offensichtlich (Lackschäden) einseitig bearbeitet und ein anderes hatte einer der Vorbesitzer mal unsanft auf die Kante gestoßen. Das hat in beiden Fällen letztendlich zum Randriss geführt, allerdings jeweils nur 1 bis 2 cm. Sonst lebt hier alles und leise ist es nicht wirklich. Auch im Proberaum. Auch im Proberaum, wo ganz andere, kleinere und dünnere Becken hängen.


    Grüße
    Jürgen
    Leben und leben lassen.


    PS
    Messing ist nicht optimal. Bronze (egal welche) ist das Standardmaterial.
    Ein Becken möchte sich bewegen, einspannen heißt, dass es die Schläge voll aufnimmt und somit weniger einstecken kann, denn mit ausweichen fängt man Schläge am besten ab.

    Hallo,


    ich bin für Beyerdynamic, wobei ich beim kleinsten Koffer alle vier Mikrofone austauschen würde.
    Geht mir aber mit den anderen Koffern genauso.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Das beste ist: man kann so einen Koffer auch einzeln kaufen. Ganz ohne Mikrofone. Zum verreisen sozusagen.

    Hallo,


    das Schlilmme ist ja, dass ich neulich noch meinte, dass man die klaren Emperors deutlich heraus hört und dass die ja völlig ungeeignet klingen.
    Ja, der berühmte Blindtest. Solange man die Blondine vor sich hat und die Augen auf, da ist man sicher, dass blond anders riecht, aber kaum ist es dunkel ...


    ... an die Aufnahmesituation kann ich mich auch nur noch nebulös erinnern, vorhin hätte ich noch geschworen, dass ich gar nicht dabei war, ich glaube, ich war gerade angekommen und noch gedanklich irgendwo anders oder weiß der Geier ...


    ... welcher Tag ist heute?


    Wer sind uns? Und falls doch, waren es viele?


    ...


    Grüße
    Äh?

    Ja.


    PS
    Das Allerschlimmste ist, dass ich null Plan habe, null, zero, naught.