Hallo,
wenn es interessiert, kann ich es ja mal aufnehmen. Dazu hätte ich gerne Noten, damit ich weiß, was ich spielen soll.
Am Anfang ist die Umstellung radikal, man gewöhnt sich aber daran.
Da die Trommeln noch Resonanzfelle besitzen, überwiegt zunächst der tennisschlägerartige Aufschlag, im Abgang hört man aber noch den Ton und man kann sogar unterscheiden, ob es Birke oder Ahorn ist oder so.
Die Snare klingt halt fetter als fett und recht träge, die Becken haben einen sehr kurzen Splash-artigen Crash in gedämpfter Lautstärke und klingen praktisch kaum nach.
Die Ride-Becken haben ein extrem vermindertes Anschlagsgeräusch, scheppern dann halt so ein bisschen nach, Hi-Hat ist mit Neopren auch stark verkürzt und von der Spielweise ein bisschen gewöhnungsbedürftig, nach drei Wochen klappt das aber. Die Gummiauflagen für HH und RC sind relativ extrem. Am Ride war es mir vom Aufschlag her zu hart, da habe ich das wieder herunter genommen, nebenbei nahezu tot der Klang. Bei der Hi-Hat klingt es dann halt wie Topfdeckel mit Topflappen, scheiße, aber man kann die Stockschläge gut identifizieren und auch wo sie auftreffen.
Die Gewebefelle habe ich eher locker aufgezogen, der Rückprall ist sonst sehr stark und meine Felle sind auch sonst nicht so feste angezogen. Alles Gewohnheit.
Das was mich daran begeistert, ist eben, dass ich relativ schnell daraus wieder ein normales Schlagzeug bauen kann (Matten runter, Felle gewechselt, fertig). Und bei einer E-Bude würde mich stören, dass man sich da mit Sounds aus der Dose bescheißt. Es klingt ja dann immer, egal ob richtig oder falsch getroffen.
Grüße
Jürgen